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Anlagenintensität beträgt 80%
- Anlagevermögen
- --------------------x 100
- Bilanzsumme
- Das bedeutet:
- • Hoher Fixkostenblock
- • Das Unternehmen ist relativ unflexibel, d.h., es kann sich nicht auf kurzfristig geänderte Marktbedingungen einstellen
- • Es ist viel Kapital langfristig gebunden
- • Hoher Kapitalbedarf für Ersatzinvestitionen
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Eigenkapitalquote von 37,4%
- Eigenkapital
- --------------x100
- Bilanzsumme
- Die 1:2 Regel (EK:FK) ist erfüllt.
- Es hätte auch eine Quote von 33,3% den Anforderungen der Bank entsprochen.
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Eigenkapitalquote beträgt 60,4%
- Die Unternehmung erfüllt den Idealfall der 1:1 Regel, wonach eine Eigenkapitalquote von 50% erreicht werden sollte.
- Die Bonitätsanforderungen der Banken werden erfüllt.
- Eine hohe Eigenkapitalquote erhöht die Entscheidungsfreiheit der Unternehmung in Finanzierungsfragen.
- Es erhöht sich gleichzeitig die Kreditwürdigkeit.
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Deckungsgrad I
beträgt 30%
Die Kennzahl zeigt, ob das Anlagevermögen, das dem Unternehmen langfristig dienen soll, auch langfristig finanziert wurde.
Der Anlagendeckungsgrad A beträgt nur 30%. Somit wird das Anlagevermögen nur teilweise mit Eigenkapital finanziert und die Goldene Bilanzregel nicht erfüllt.
Allerdings ist diese Kennzahl nur sehr wenig aussagefähig im Hinblick auf die Fristenkongruenz.
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Deckungsgrad II
BJ 85,6% VJ 102%
- (EK + lfr. FK) x 100
- ----------------------
- AV
Ein Wert von unter 100% bedeutet, dass langfristig gebundenes Anlagevermögen kurzfristig finanziert wurde. Zur Verbesserung der Kennzahl sollte kurzfristiges Fremdkapital in langfristiges Kapital umwandeln.
Der Anlagendeckungsgrad B beträgt nur 85,6 %. Somit wird nur ein Teil des Anlagevermögens langfristig finanziert. Die Goldene Bilanzregel (Goldene Bankregel) wird nicht erfüllt.
Im Sinne der fristenkongruenten Finanzierung ist ein Wert von mindestens 100% anzustreben.
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Deckungsgrad III
- (EK + lfr. FK) x 100
- ------------------------
- AV + Eiserne Bestände
Zur Erhaltung der Betriebsbereitschaft müssen auch Teile des Umlaufvermögens (Eiserne Bestände) langfristig finanziert werden.
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Deckungsgrad II beträgt 184,4%
Der Anlagendeckungsgrad II erfüllt mit ca. 184,4% die Goldene Bankregel. Das Anlagevermögen ist insgesamt langfristig finanziert. Auch Teile des Umlaufvermögens (Eiserne Bestände) wurden langfristig finanziert. Die Einhaltung des Prinzips der fristenkongruenten Finanzierung ist insgesamt positiv zu werten.
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Liquidität 1. Grades
Barliquidität
- liquidemittel 1 x 100
- ------------------------
- kurzfristiges FK
Der Wert sollte mindestens 20% betragen. One to Five Rule.
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Liquidität 2. Grades
Einzugsliquidität
- (liquidemittel 1+2)x 100
- ------------------------
- kurzfristiges FK
Wegen der gleichen Fristigkeit (3 Monate) sollte der anzustrebende Wert bei 100% liegen.
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Liquidität 3. Grades
(Umsatzliquidität)
- (liquidemittel 1+2+3) x 100
- ------------------------
- kurzfristiges FK
Diese Liquiditätszahl sollte hier über 100% liegen, denn das bedeutet eine teilweise Finanzierung des Umlaufvermögens mit langfristigem Fremdkapital.
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Working Capital
Negatives working capital (- 8.400) bedeutet .....
UV ./. kurzfristiges FK
Negatives working capital (- 8.400) bedeutet eine Finanzierung von Teilen des Anlagevermögens mit kurzfristigem. Fremdkapital. Damit wird im Bj gegen die Goldene Bankregel verstoßen, was zu einem negativen Rating führt.
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Working Capital ratio
- UV
- ------------------
- kurzfristiges FK
Das WC Ratio sollte mindestens über 100% liegen. Nach der der sogenannten “banker`s rule“ sollte der Wert sogar bei 200% liegen. Das heißt, dass die Hälfte des Umlaufvermögens langfristig finanziert wäre.
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Aus der Sicht deutscher Banken sollte das Working Capital 120% bis 130% betragen.
Aus dieser Sicht sollte das Working Capital möglichst niedrig gehalten werden. Maßnahmen zur Reduzierung des Working Capitals sind
• Senkung der Vorratsbestände durch Bestandsoptimierung bzw. just-in-timeFertigung
• Senkung der Forderungsbestände durch Forderungsmanagement bzw. Factoring
• Erhöhung der Verbindlichkeiten durch längere Zahlungsziele bei den Lieferanten
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Effektivverschuldung I
FK - liquide Mittel
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Effektivverschuldung II
FK - liquide Mittel - Forderungen
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Dynamische Verschuldungsgrad
- Effektivverschuldung
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- Cashflow
Der dynamische Verschuldungsgrad gibt die Anzahl der Jahre an, die der Cash Flow ausschließlich zur Schuldentilgung eingesetzt werden muss, um schuldenfrei zu sein. Der Cash Flow wird in der Praxis aber nicht nur zur Schuldentilgung, sondern auch für Investitionen, Ausschüttungen oder einfach zur Liquiditätsstärkung verwendet. Insofern handelt es sich bei der Schuldentilgungsdauer in Jahren um eine theoretische Größe.
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Durchschnittliche Lagerdauer gevon 14,8
Die durchschnittliche Lagerdauer ist hier etwas höher als der Branchenwert. Das bedeutet höhere Lagerkosten und ein größeres Lagerrisiko.
Die Ursache hierfür kann in einem zu hohen Vorratsbestand oder aber in einem zu niedrigeren Einsatz liegen. Diesen Größen müssten also entsprechend verändert werden, um eine höhere Umschlagshäufigkeit und damit eine kürzere Lagerdauer zu erreichen.
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Erläuterung der Bewegungsbilanz
Die Bewegungsbilanz zeigt Veränderungen in der Kapitalherkunft und der Verwendung; sie zeigt den Fluss, wo die Mittel herkommen und wofür die Mittel verwendet wurden.
Hier sind langfristige Investitionen in Höhe von 7.700 € mit Eigenkapital in Höhe von 2.800 € und langfristigem Fremdkapital in Höhe von 5.800 € finanziert worden. Das heißt also, dass die Investitionen komplett langfristig finanziert worden sind. Damit ist die Goldene Bankregel eingehalten worden. Außerdem stehen noch 900 € zur Finanzierung der langfristigen Bestandteile des Umlaufvermögens zur Verfügung.
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Der CF aus „laufenden Geschäftstätigkeit“
Der CF aus „laufenden Geschäftstätigkeit“ enthält alle Mittelzuflüsse und -abflüsse, die im Zusammenhang mit der Herstellung und dem Vertrieb der Erzeugnisse stehen. Das Ergebnis zeigt die Selbstfinanzierungskraft des Unternehmens an.
Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 396 Mio. €. Dieser reichte nicht aus, um die im Vergleich zum Vorjahr erheblich gestiegenen Nettoinvestitionen von 409 Mio. € und den Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit von 145 Mio. € abzudecken.
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Der CF aus der Finanzierungstätigkeit
Der CF aus der Finanzierungstätigkeit enthält alle Mittelzuflüsse und -abflüsse aus Transaktionen mit Eigenkapital- und Fremdkapitalgebern. Der Saldo aus Mittelzuflüssen und Mittelabflüssen stellt die Nettoaußenfinanzierung dar
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Materialintensität
BJ 39,2%
VJ 40,4%
- Die Materialintensität ist um ... Punkte gesunken.
- Gründe dafür könnten:
- Preissenkungen durch Rabatt, Skonto, Bonus , Lieferbedingung
- Materialoptimierung (weniger Verschleiß)
- Erhöhung der Verkaufspreise
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Personalintensität
BJ 27,9%
VJ 29,1%
ist gesunken um .... Punkte
Abbau von freiwilligen Leistungen, Änderung der Personalstruktur (jung gegen alt), Erhöhung der Verkaufspreise
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Arbeitsproduktivität
- Gesamtleistung
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- Zahl der Arbeitnehmer
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Rohertrag
Gesamtleistung - Materialaufwand
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Leverage-Effekt
Da der durchschnittliche Fremdkapitalzinssatz unter der Gesamtkapitalrentabilität liegt, kann von einem positiven Leverage-Effekt ausgegangen werden. Das bedeutet, dass bei Aufnahme von Fremdkapital zu diesem Fremdkapitalzinssatz von durchschnittlich 2,7% die Eigenkapital-rentabilität gesteigert werden kann, wenn die Gesamtkapitalverzinsung von derzeit ca. 7,6% erreicht wird. Dadurch kann der Vorstand die Eigenkapitalrentabilität steigern.
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