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Tierschutzprobleme in der Hühnerhaltung
- 1. Legehennen
- Feder-/Zehenpicken/Kannibalismus
- Brustbeinfrakturen
- Anhäufen/Verdrücken
- 2. Masthühner
- Lahmheit
- Hunger/Durst (Eintagsküken, Zuchttiere)
- Läsionen (Fussballen, Fersenhöcker)
- 3. Extremformen bei Rassehühnern
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Probleme in der Hühnerhaltung
- normalverhalten in der freien
- • Hühner sind „Waldrandtiere“
- • schlafen auf den obersten Ästen der Bäume
- • scharren und picken nach Futter (ca. 80% des Zeitbudgets)
- • staubbaden, sonnenbaden
- • sozial: ein Hahn, mehrere Hennen mit Hackordnung
- • verstecken ihre Eier
- • führen und hudern die Küken
- Problemen in der Haltung
- • Licht: Stärke, Spektrum, UV, Flackern bei Neonröhren
- • Einschränkung der Bewegung, bes. Fliegen
- • keine Deckung oder Rückzugsmöglichkeit
- • Nähe zum Menschen, Management
- • unnatürliche Nahrung und eingeschränkte Futtersuche
- • abnormale soziale Gruppen
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Verhaltensstörungen -> Federpicken
- • abnormales Verhalten
- • gegenseitig, nicht die eigenen Federn
- • Federn werden ausgerissen und gefressen
- • Hypothese: abgeleitet aus dem Futtersuchverhalten
- • diverse Einflüsse, u.a.:
- – Genetik (Selektion möglich)
- – Aufzuchtbedingungen (Dunkle Brüter)
- – Dichte
- – Stallklima
- – Einstreu (Vorhandensein von Langstroh)
- – Futter
- • Studie: ca. 50% der Hennen zeigten mind. einmal Federpicken.
- • Hennen, die bepickt werden, picken auch oft selber.
- • Federpicken zeigt Änlichkeiten mit menschlichem Suchtverhalten wie Zigarettenrauchen.
- • Federpicken ist keine Stereotypie, sondern eher eine Hyperaktivität (Änderung des Dopaminergic System)
- Weiteres Verhalten, der zu Verletzungen führt
- Kloakenkannibalismus, Picken an einer Wunde
- Zehenpicken
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Zusammenhang Tiergesundheit -> Verletzende Verhaltensweisen
- • Humanmedizin: Zusammenhang zwischen Störungen des Immunsystems und Depression, Schizophrenie, Autismus, etc.
- • Legehennen: (Gen.) Zusammenhang zwischen dem Immunsystem und Federpicken, Selektion auf Federpicken verändert das Immunsystem (versch. Studien)
- • Zehenpicken war häufiger auf Betrieben, die Probleme mit E.
- coli hatten (eigene Daten)
- • Infektionskrankheiten, Parasiten, Durchfall, Nährstoffmangel
- • Kausalität oft ungeklärt
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Eingriffe: Coupieren/ Touchieren
- Ohne Schmerzausschaltung erlaubt:
- Touchieren der Schnäbel das Kürzen der Zehen und Sporen bei männlichen Küken von Elternlinien (Mast-, Legetypen)
- Verbotene Handlungen:
- das Coupieren der Schnäbel, Flügel, Kopfanhänge
- das Verwenden von Brillen, Kontaktlinsen
- das Anbringen von Hilfsmitteln im/am Schnabel
- der Entzug von Wasser für Mauser (aber Futterentzug und Verdunkelung
- erlaubt)
- das Stopfen (fois gras)
- das Rupfen am lebenden Tier
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Zehenpicken
- Pickverhalten: Meist oben in der Voliere, um 11 Uhr und um 16h vermehrt
- • Korrelation Frequenz Selberpicken/Picken und Zustand der Zehen
- – Nein: rs = 0.29, P = 0.18 / rs = 0.25, P = 0.25
- • Korrelation Verletzungen am Kamm und Zehen
- – Ja: rs = 0.54, P = 0.007
- Skala zur Bewertung
- • Interne Validität – Wiederholbarkeit
- • Externe Validität – Schmerzen, Leiden, Ursachen
- Bilder von den Schaden aufnehmen
- Starke Zunahme in Schweizer Ställen in den letzten 2-3 Jahren
- • Abnormales Verhalten
- • Gegenseitig und sich selber
- • Hoher physiologischer Stresszustand
- • "Kannibalistisches" Verhalten
- Aber was sind die Ursachen? -> Vermutungen der Halter
- • Trockene, schuppige Haut (41%) -> Keine Hinweise
- • Verletzungen von der Einrichtung (33%) -> Mehr in Volieren mit Metallrost
- • Wetterwechsel/Sonneneinstrahlung (28%) -> Sonnenstrahlung ja
- • Frühe, sehr hohe Legeleistung (23%) -> Keine Hinweise
- • Tiefer Futterverbrauch in der Startphase (18%) -> Keine Hinweise
- • Problem war schon bei den Junghennen vorhanden (15%) -> Keine Hinweise
- • Starker Milbenbefall (13%) -> Keine Hinweise
- • Unruhige Herde (13%) -> Keine Hinweise
- • Federpicken (10%)
- Hochfrequenzlampen erhöhen das Risiko von Zehenpicken
- Massnahme: Licht Dimmen und Licht ausstellen
- Schlussfolgerungen:
- • Ähnlichkeit mit Federpicken:
- – Multifaktoriell
- – Assoziiert mit Stressfaktoren wie Infektionsdruck
- – Genetik
- – Lichtreduktion hilft
- • Aber: Betroffene Herden hatten gutes Gefieder
- Ausblick
- • Thema wird wichtiger, weil
- – Weisse Hybriden werden häufiger
- – Schnäbel bleiben intakt
- • Experimentelle Studien fehlen weitgehend
- • Verhaltensstörungen wie Federpicken werden symptomatisch, nicht ursächlich bekämpft:
- neue Probleme entstehen
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Stressfaktor: Dichte
- Alle Geflügelarten sind sozial, aber die Gruppengrösse korreliert positiv mit Stress, Federpicken und Kannibalismus
- Umgruppieren von Hennen zwischen Gruppen/Herden führt zu Stress bei
- den umgruppierten Hennen
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Brustbeinveränderungen
- • Seit 1936 (1918) gibt es Untersuchungen über Brustbeinveränderungen bei Legehennen
- • Problem, welches das Wohlergehen der Tiere beeinträchtigen kann.
- • Bei den mittleren und schweren Veränderungen handelt es sich vorwiegend um Frakturen
- • Tierschutz !
- Palpationsmethode
- • Zuverlässige Methode zur Bestimmung des Brustbeinstatus am toten und lebenden Tier.
- •Technik wurde von Britta Scholz in Deutschland mit Histologie validiert.
- – Grad 1 und 2:
- Frakturen mit Frakturkallus
- – Grad 3:
- Zur Hälfte traumatischen Ursprungs, zur anderen Hälfte ohne Kallusmaterial
- Bewertung der Veränderungen -> Die Veränderungen werden in 4 Grade eingeteilt:
- Auch in der Schweiz 50% weist Brustbeinfrakturen auf
- Hypothesen für die Ursachen der Brustbeinveränderungen
- • Osteoporose
- – Vermehrter Abbau von Kalzium aus dem Knochen für die Eischalenbildung
- • Genetik
- • Fütterung
- • Haltungsform/Bewegungsmöglichkeiten
- • Umwelt
- – Unfälle/Kollisionen?
- – V.a. Sitzstangen werden für die Deformationen verantwortlich gemacht
- • Sind aber eine wichtige Ressource für das Wohlbefinden der Hennen
- • In CH sind nur Haltungen mit Sitzstangen erlaubt, in der EU seit 2012 auch
- Folge der Evolution
- • Brustbein als Ansatz für Flugmuskulatur
- • Hühner fliegen weniger
- • Brustbein bildet sich zurück
- • Propotionen vom Hühnerskelett während der Domestikation blieben gleich
- Meiste Abstürzen passieren in der Dämmerung
- 1. Gepolsterte Sitzstangen (Prototyp) vs. Eisensitzstangen
- • Weniger Frakturen (weich:15.4 vs. hart: 21.5%)
- • Weniger Deformationen (weich: 29.5 vs. hart: 38.7%)
- • Praxistauglichkeit ? => Alternative zur Eisensitzstange!
- 2. Volierendesign: Rampen & Plattformen
- • 44 % mehr Bewegungen
- • 45 % weniger Abstürze
- • 59 % weniger Kollisionen
- • 23 % weniger Frakturen
- => Auf- und Abwärtsbewegungen in Voliere vereinfachen (Design)
- 3. Auf Knochenstärke selektierte Linien (high/low) vs. LSL• Brustbeingesundheit
- • Eiparameter
- • Produktionsparameter
- • ↑Knochenmineraldichte =>24 % weniger Frakturen
- • Geringere Eischalenqualität
- • Höhere Mortalität
- => Potential, aber Vereinbarung mit Produktion noch offen
- Schlussfolgerung
- • Brustbeinverkrümmungen/frakturen sind bei Schweizer Legehennen häufig Tierschutzproblem
- • Einfluss von Genetik und Sitzstangenmaterial, mit Legeleistung, Haltungsform, Fussballengesundheit assoziiert
- • weitere Stossrichtung: Genetik, Stalleinrichtung (Volierendesign inkl. Sitzstangenmaterialien), Futter (Timing vom Calcium)
- • Mögliche Massnahmen auf Betriebsebene (im Moment) limitiert
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Verdrückungen
- • Hauptsächlich bei Legehennen
- • Betrifft alle Hybride
- • Im Stall, im AKB, auf der Weide, im Nest
- • Ursachen unklar
- • Kann zu grossen Produktionsausfällen führen
- • PhD Studie von Jakob Winter
- Massnahmen gegen Verdrückungen
- Ecken im Gebäude Vermeiden, AKB, Rampen anbineten...
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Stressfaktoren in der Hühnerhaltung
- •Legehennen mit Zugang zu Sitzstangen waren weniger gestresst als solche ohne Sitzstangen
- •Nasse Einstreu fehlende Kotentfernung erhöhte den Stress
- •Legehennen, die Dauerlicht ausgesetzt waren, waren mehr
- gestresst als solche mit Licht/Dunkelphasen
- •Hähne, die tiefen Temperaturen ausgesetzt waren (0 – 10ºC), waren mehr gestresst als solche ohne tiefe Temperaturen
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Probleme mit Einrichtungen: Ausrutschen
- Fussbalgeschwüren
- Technopathien
- Tierschutzproblem Lahmheit
- • Unfähigkeit zu Erkundungs- und Futtersuchverhalten
- – Unter natürlichen Bedingungen ca. 80% der Tageszeit
- – Erkundungsverhalten ist ein fundamentales Bedürfnis
- – Platz und eine anregende Umgebung ist nötig
- – Angst und Lahmheit verringern das Erkundungsverhalten
- • Probleme des Bewegungsapparats
- –Einschränkungen der Bewegung
- – Pododermatitis, Fersenhöckerläsionen, Fehlbildungen
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Risiko/ Dichte, Gruppengrösse, Lahmheit
- Dichte
- Je höher die Dichte, umso weniger bewegen sich die Tiere
- Von 3 – 20 kg/m2 keine bis geringe Auswirkung der Dichte (Experten)
- Gruppengrösse
- Tiere in Gruppen zu 3'000 und 4'000 hatten weniger
- • Fussballengeschwüre
- • Fersenhöckerläsionen
- • Brustblasen
- als Tiere in Gruppen zu 6'000 und 20'000
- Kontaktdermatitis
- • Je inaktiver die Tiere sind und stehen, sitzen und liegen, desto höher das Risiko für
- – Pododermatitis (Fussballengeschwüre)
- – Fersenhöckerläsionen
- – Brustblasen
- Lahmheit
- • Pododermatitis
- • Deformationen der Beinknochen (tibiale Dyschondroplasie, Valgus-Varus Missbildungen) durch gestörtes Knorpelwachstums
- • Infektiöse Arthritis (E. cecorum)
- • Alles hat direkt und indirekt mit der Erhöhung der Wachstumsrate und Gewicht zu tun.
- • Nasse Einstreu, Ammoniak, hohe Dichte, Infektionen
- -> Problemen in der Tierschutz: Schmerzen, Hunger, Durst
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Wintergarten/ Aussenklimabereich (AKB)
- Erhöhte Aktivität durch
- • Geringere Dichte im Stall während Zugang
- • Anregung der Aktivität durch unterschiedliche Reize
- • Beides stärkt die Beinknochen und verbessert die Lauffähigkeit
- • AKBs werden mehr genutzt als Weiden, weil sie als sicherer empfunden werden (nur wenige Daten)
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Was beeinflusst die Fussballenläsionen bei Masthühner?
Weitere Tierschutzprobleme bei Mastpoulets und Mastkücken
- • Genotyp
- • Einstreuqualität
- • Besatzdichte
- • Futter etc.
- Mastpoulets
- • Beinschwäche (Inaktivität)
- • Aszites (Bauchwassersucht)
- • plötzlicher Herztod
- • Brustblasen
- Mastküken
- • Salmonella
- • Campylobacter
- -> Letztere 2 sind Zoonosen, z.T. subklinisch bei Küken
- • Lahmheit
- • Pododermatitis
- • Entzündung der Fersen
- • Zellulitis
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Precision Lifestock Farming
- Versuch, das Verhalten der Hühner durch digitale Hilfsmitteln zu erfassen
- Hat kaum eine kommerziellen Anwendung
- Korrelation zwischen Mortalität und OF (Optical Flow -> Bewegung, die bei der Kamera erfasst wurde)
- Je grösser OF, desto gesteigerter ist die Mortalität und Fussbalgeschwüren
- Korrelation bei jungen Küken ?
 - Appetit (auf Herdenbasis)
- Videoanalysen, 2 Kameras pro Stall, 8 Herden, 1 Stall
- Anzahl Tiere an den Fütterungs- und Tränkeeinrichtungen
- Einzeltiere: Fressdauer, Trinkdauer
- Campylobacter positive + negative Herden (getested am Schlachthof)
- Resultate
- • Je mehr Küken bei den Fütterungseinrichtungen waren [%]:
- – Desto höher das Schlachtgewicht (rs = 0.7, P = 0.03)
- – Desto mehr Fersenhöckerläsionen (rs = 0.8, P = 0.01)
- – Desto geringer die Mortalität (rs = -0.7, P = 0.05)
- Fress- und Trinkdauer
- Resultate
- • Längere Fressdauern
- – Desto wahrscheinlicher war die Herde Campylobacter positiv (F1,17 =
- 10.4, P = 0.005)
- – Umso weniger Fett im Schlachtkörper (F1,17 = 6.53, P = 0.02)
- – Kein Einfluss auf die Anzahl Fressereignisse (F1,17 = 2.71, P = 0.12)
- Schlussfolgerung
- • Tierbewegungen gemessen am optischen Fluss können schon in der 1. Lebenswoche die Tiergesundheit und das Tierwohl bei Mastküken anzeigen.
- • Diese Ergebnisse konnte nach 10 Jahren in 2 Ländern mit unterschiedlichem Management repliziert werden.
- • Das Fressverhalten am Ende der 1. Lebenswoche korrelierte mit dem Schlachtgewicht, Fersenhöckerläsionen und dem Nachweis von Campylobacter (Darmproben an der Schlachtkette).
- • Die (automatische) Erfassung von Tiergesundheit und Tierwohl bei Mastküken wäre im Sinne von One Health wünschenswert.
- Inwieweit wird das individuelle Verhalten abgebildet?
- • Aktivitätsmessung der Herde
- • Verhaltenstests
- – Social reinstatement test / Runway test
- – Latency-to-lie test
- Schlussfolgerung
- • OF Daten korrelieren mit dem individuellen Bewegungsverhalten von einzelnen Masthühnern in grossen Herden.
- • OF Daten korrelieren mit Pododermatitis und Fersenhöckerläsionen von einzelnen Masthühnern in grossen Herden.
- • Die OF Methode ist geeignet, das Tierwohl in grossen Herden von Masthühnern zu erfassen, um früh zu intervenieren.
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Masteltern Paradox
- Gewicht der Masthühner nimmt exponentiell auf, muss bei den Masteltern gering gehalten werden
- Konsequenzen
- Starke Futterrestriktion (bis zu 70 % während Aufzucht)
- Verhaltensstörungen (Federpicken, Picken allg.)
- Verhaltensstörung: Punkt-picken
- Trotz Futterrestriktion hohes Körpergewicht - Schäden durch Verpaarungen• Restriktive Fütterung – dauernder Hunger – dauernder Durst • Haltung ohne Sitzstangen
- • Aggressivität der Hähne bei der Paarung • evt. Schnabelkürzen, Entfernung von Sporen und Zehen bei Hähnen
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Tierschutz beim Züchten
- • Verordnung des BLV über den Tierschutz beim Züchten vom 4.12.14
- • Art. 1 Gegenstand und Geltungsbereich
- • 1 Diese Verordnung regelt die Anforderungen an das Züchten von gesunden Tieren.
- • 2 Sie gilt nicht für Tiere, die in bewilligten Versuchstierhaltungen gezüchtet werden
- • Anmerkung: Das Züchten und nicht die Haltung ist geregelt.
- Art. 2 Pflichten beim Züchten
- Wer Tiere züchtet:
- a. muss die Belastungen kennen, die eine extreme Ausprägung von Merkmalen sowie die bekannten Erbschäden der betreffenden Zuchtform für die Tiere haben;
- b. darf keine Zuchtziele verfolgen, die für die Tiere mit Schmerzen, Leiden, Schäden oder tiefgreifenden Eingriffen ins Erscheinungsbild oder in die Fähigkeiten verbunden sind.
- Art. 3 Belastungskategorien
- 1. Die einzelnen Belastungen werden in vier Belastungskategorien eingeteilt:
- a. Belastungskategorie 0: keine Belastung;
- b. Belastungskategorie 1: leichte Belastung; darf gezüchtet werden
- c. Belastungskategorie 2: mittlere Belastung;
- d. Belastungskategorie 3: starke Belastung.
- 2. Eine leichte Belastung liegt vor, wenn eine belastende Ausprägung von Merkmalen und Symptomen bei Heim- und Nutztieren durch geeignete Pflege, Haltung oder Fütterung, ohne Eingriffe am Tier und ohne regelmässige medizinische Pflegemassnahmen kompensiert werden kann.
- Art. 5 Belastungsbeurteilung
- 1 Wer mit einem Tier züchten will, das ein Merkmal oder Symptom aufweist, das im Zusammenhang mit dem Zuchtziel zu einer mittleren oder starken Belastung führen kann, muss vorgängig eine Belastungsbeurteilung vornehmen lassen
- 4 Die Belastungsbeurteilung ist durch Personen vorzunehmen, die über einen Hochschulabschluss und die notwendige Erfahrung in Veterinärmedizin, Ethologie oder Genetik verfügen.
- 5 Die Person, die die Belastungsbeurteilung vorgenommen hat, muss das
- Resultat zuhanden der Züchterin oder des Züchters schriftlich festhalten und durch Unterschrift bestätigen. Die Züchterin oder der Züchter muss den Vollzugsbehörden das Dokument auf Verlangen vorweisen.
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