Genetische Vielfalt innerhalb der Arten

  1. Was sind Schweizerrassen

    Ursprüngliche vs. Angestammte Schweizerrassen
    Ursprüngliche Schweizerrasse: Rasse hat Ursprung der Schweiz 

    Angestammte Schweizerrasse; Rasse wird seit min. 50 Jahren in der Schweiz gezüchtet
  2. Wie wichtig ist die Milcproduktion
    Milchwirtschaft ist mit 20% Beteiligung an dem gesamten landwirtschaftlichen Wirtschaftsbereich der wichtigste Sektor der Schweizer Landwirtschaft.
  3. Freiberger
  4. Warmblut
  5. Einsiedler
  6. Einteilung Rinderrassen
    • Landrassen <-> Kulturrassen
    • Eringer               Holzsteiner
    • Hähenrassen <-> Niederungsrassen
    • Simmentaler        Schwarzbunte
  7. Folgende Kuhrassen sind:
    Guernsey
    Ayrshire
    Jersey







    E) einseitige Mlchrassen
  8. Folgende Kuhrassen sind:


    Schweizer Braunvieh
    Holstein
    Montbéliarde
    Schweizer Fleckvieh







    A) Milchbetonte Zweinutzungeassen
  9. Folgende Kuhrassen sind:


    CH Original Braunvieh South
    Devon
    CH Original Simmental



    Schweizer Original Braunvieh Schweizer Original Simmenta








    D) Zweinutzungsrassen
  10. Folgende Kuhrassen sind:

    Gelbvieh
    sout Devon
    Evolener
    Eringer







    E) fleischbetonte Zweinutzungsrassen
  11. Folgende Kuhrassen sind:

    Limousin
    Charolais
    Chianina
    Piemontese
    Romagnola







    E) Mastrassen grosswüchsig
  12. Folgende Kuhrassen sind:


    AberdeenAngus
    Hereford 








    B) Mastrassen kleinwüchsig
  13. Zweck des Herdebuches
    • -Sicherung der Abstammung der Tiere einer Zuchtpopulation
    • -Erfassen aller Daten einer Zuchtpopulation
    • -Bearbeitung der Daten als Selektionsgrundlagen (Zuchtwertschätzung)




    • Sicherung der Abstammung
    • -Lückenlose Aufzeichnungen über Besamungen bzw. Belegungen in der natürlichen Paarung vorgeschrieben.
    • -Die Abstammungen werden stichprobenweise mittels DNA-Analysen überprüft.
  14. Braunvieh



    Raub des Viehs aus dem Kloster Einsiedeln im Jahre 1314.
  15. Zuchtziel Schweizer Braunvieh:
    • -sichere, hohe Milchleistung (Steigerung an Betriebe angepasst) milchbetonte Zweinutzungsrasse!
    • hoher Eiweissgehalt (Kappa-Kasein-Genotypen AB; BB) 

    -Körpergrösse: Stabilisierung! (Anbindevorrichtungen, Melkstände!) 

    -gutes Fundament (Alpung, Laufställe, Weidegang!) Voraussetzung für lange Nutzungsdauer 

    • -Euter breit und hoch aufgehängte Euter! Voraussetzung für gute und hohe Dauerleistungen!
    • Zitzen Form, Länge und Verteilung der Zitzen homogener! Voraussetzung für eine gute Melkbarkeit! 

    -lange Nutzungsdauer (Fitnessmerkmale) Zuchtwert für Nutzungsdauer mehr Bedeutung! 

    -Eutergesundheit (Mastitiden - Zellzahl in der Milch!) Zuchtwert für Zellzahl mehr Bedeutung! 

    -Fruchtbarkeit Verbesserung notwendig! 

    -Melkbarkeit Verbesserung notwendig 

    -Fleischleistung (Original Braunvieh) Verbesserung notwendig! 

    -Stoffwechselstabilität hohes Rauhfutteraufnahmevermögen!
  16. Bedeutung des Kappa Kaseins für Käsereimilch
  17. Sektionen Herdebuch Fleckvieh
  18. Mutterkuh Schweiz
    Natürliche Haltung und hohe Fleischqualität Die Mutterkuhhaltung zeichnet sich durch eine natürliche Haltung der Tiere aus. Das Kalb bleibt nach der Geburt bei seiner Mutter. Die Fütterung besteht vorwiegend aus Muttermilch, später auch aus Gras und Heu. Der Einsatz von wachstumsfördernden Zusatzstoffen, tierischen Eiweissen oder Fetten, Soja und gentechnisch veränderten Futtermitteln ist verboten. Freilandhaltung mit Sommerweide und Winterauslauf sowie eingestreute Liegeflächen sind Voraussetzung. Die Tiere nutzen Wiesen und Weiden auf extensive Weise.

    • 2004: 17 Rassen mit ca. 14’000 Tieren
  19. Schwarzfleckvieh in der Schweiz
  20. Weitere Schweizer Rassen
  21. Schweinerassen
  22. Kreuzungszuchtprogramm SUISAG für Mastferkelproduktion
  23. BIODIVERSITÄT
    • Die Biodiversität lässt sich auf drei Ebenen beschreiben:
    • -die Vielfalt der Gene (Allele) -die Vielfalt der Arten
    • -und die Vielfalt der Lebensräume (Habitate)!
  24. Biodiversität (biologische + genetische Vielfalt)
  25. ZIEL: Nicht nur Monokulturen oder wenige Leistungsrassen!
  26. Umwelt-DNA?
  27. Tiergenetische Ressourcen der Schweizerischen Landwirtschaft

    • Perser
  28. Main Coon:



    Dominante Mutation im Myosin-binding protein C3-Gen

    Variable Expressivität (milde, mittlere und schwere Form)

    Inkomplette Penetranz! (Evtl. kann Herz-Ultraschall milde Form nicht detektieren und/oder Untersucher-Bias)

    Variables Manifestationsalter

    Ursprung: Maine, USA

    Coon: „Raccoon“ waschbärartiger, buschiger, gestreifter Schwanz.

    Vorfahren der Maine Coon sind wahrscheinlich aus Europa auf Schiffen als Mäuse- und Rattenjäger nach den USA gebracht worden.

    Maine Coon war bereits 1895 eine eigene Rasse
  29. American Curl



    Ursprung: 1981 in Lakewood, California, USA. Findelkatze mit zurückgeklappten Ohren (ca. mit 4 Monaten wird Curl sichtbar). Mutation (Cu): autosomal, dominant!

    Kurzhaarig bis Halb-langhaarig. Keine negativen pleiotropischen Effekte bekannt. Anerkannte Rasse in den USA seit Anfang 1990er.

    American Curl Straight Ear: cucu
    • MANX:
    • Schwanzlosigkeit
  30. Japanese Bobtail

    Schwanzlos:

    Balancierhilfe/Kommunikationsorgan

    Ursprung : Chinesische Hauskatzen mit deformierten Schwänzen!

    Mutation reingezüchtet in Japan?

    Zucht vor allem in Japan und USA.

    Balancierhilfe/Kommunikationsorgan

    Schwanzlose Rasse

    Ursprung: Isle of Man (weitere Rasse)

    Autosomal dominante Mutation M

    Mutation M konnte nicht reingezüchtet werden.

    Unterschiedliche Verkürzungen der Schwanzwirbelsäule:

    Longy, Stumpy, Rumpy, Rumpy-Riser

    Homozygote Katzen nicht lebensfähig!

    Kann mit anderen Wirbelsäulenproblemen, Rückenmarksproblemen und Missbildungen von hinteren Bauchorganen verknüpft sein!!
    • Sphynx (nacktkatze)



    Thymusatrophien - Immunität ↓

    Schnurrhaare fehlen oft gänzlich! → wichtiges Sinnesorgan fehlt!?!

    Thermoregulation fehlt!

    Azteken hatten bereits haarlose Katzen. Autosomal-rezessive Mutation! Reinzucht in den USA!
  31. Scottish Fold Hängeohr, Scottish straight:



    Ursprung Schottland

    Mutation: autosomal dominant (inkomplette Penetranz)! TEST vorhanden!

    Homozygote Katzen vor allem (seltener heterozygote): können Skelettanomalien (Extremitäten und Schwanzwirbelsäule) aufweisen.

    Normalerweise werden heterozygote Scottish Fold mit normalen Britisch Kurzhaar verpaart, um homozygote Katzen zu vermeiden!

    In bestimmten Fällen werden aber auch Scottish Straight mit Scottish Fold verpaart!

    • Inkomplette Penetranz: es gibt Scottish Straight, die Mutation tragen! So kann es trotz aller Vorsicht zu homozygoten Tieren kommen!
  32. W-Dominant Weiss (In vielen Rassen)
  33. HÄUFIGKEIT DER HUNDERASSEN IN DER SCHWEIZ: Quelle ANIS Blick am Abend (14.5.2014)
  34. Collie:



    • Merle-Mutation
    • MDR anomaly

  35. Berger Blanc Suisse



    MDR anomaly

    Kryptorchismus

    Megaoesophagus

    HD?, ED?

    Cauda equinae syndrome?
  36. St. Bernhardshund (Bernhardiner)
  37. Berner Sennenhund (Dürrbächler)
  38. Grosser Schweizer Sennenhund ("Kurzhaariger Berner Sennenhund")

    Magendrehung

    Kaiserschnitte
    • Entlebucher Sennenhund
  39. Appenzeller Sennehund



    Entlebucher sind Runder und Appenzeller haben Ringelrute
  40. Appenzeller Schilt (nicht anerkannte Varietät)
  41. Geschichte der Sennenhunde
    Abkömmlinge römischer Molosser?



    Tonlämpchen aus Vindonissa

    • Seit Neolithikum sind in der Schweiz ununterbrochen Hunde gehalten worden. Sennenhunde sind aus den lokalen Schlägen der "Bauernhunde" hervorgegangen. Die lokalen Schläge der "Bauernhunde" sind das Resultat von einheimischen Hunden, die sicher Blutauffrischungen durch Hunde von Zuwanderern und Durchzüglern erhalten haben
    • Irish Terrie/Kromfohrländer
    • Weimaraner
    • Mops (Schelling sein lieblings wauwau-nicht)
    • Retro-Mops
    • Mops wurde Einkreuzt mit Fremdrasse : Parson Russle Terrier
  42. Hannover’scher Schweisshund



    Schweisshunde: Hunde die angesetzt werden angeschossene Wildtiere, die noch flüchten konnten aufzufinden. (Ein Reh wird angeschossen und flüchtet und denkt sich "Scheisshunde" und so entsteht der Name :) ->schlechter Witz)
    • Rhodesian Ridgeback
Author
IrisMeyer
ID
358639
Card Set
Genetische Vielfalt innerhalb der Arten
Description
Updated