Fragekatalog

  1. Kapitel 1)

    Wie wird genetischen Information im zentralen Dogma der Molekularbiologie prozessiert?

    - DNA zu Protein zu RNA
    - RNA zu DNA zu Protein
    - Protein zu RNA zu DNA
    - Protein zu DNA zu RNA
    - DNA zu RNA zu Protein
    - RNA zu Protein zu DNA
    - DNA zu RNA zu Protein
  2. Ordne die folgenden zellulären Prozesse anhand ihrer Fehlerquote, angefangen mit demjenigen mit der geringsten Fehlerquote:

    - Transkription, Replikation, Translation
    - Translation, Replication, Transkription
    - Transkription, Translation, Replikation
    - Replikation, Translation, Transkription
    - Translation, Transkription, Replikation
    - Replikation, Transkription, Translation
    - Replikation, Transkription, Translation
  3. Wer ist für die Übersetzung der “DNA”-Sprache in die “Aminosäure”-Sprache zuständig?

    - Amido-phosphoribosyl synthtase
    - RNA polymerase II cofactor A
    - ADP-ribosyltransferase C2.2
    - Ribonucleoprotein S5
    - Amino acyl-tRNA synthetase
    • - Amino acyl-tRNA synthetase
    • (gibt genau so viele wie es AS giebt. also 20)
  4. Was ist die Funktion von microRNAs?

    - Sie binden die rRNA und verhindern deren Degradation oder Interaktion mit Proteinen.
    - Sie binden an DNA und verhindern die Initiation oder Elongation der Transkription.
    - Sie binden die mRNA und induzieren deren Degradation oder verhindern so deren Translation.
    - Sie binden sich gegenseitig und verhindern deren Stabiliserung oder Speicherung von Pseudogenen.
    - Sie binden die tRNA und stabilisieren deren Halbwertszeit oder verhindern deren Degradation.
    Sie binden die mRNA und induzieren deren Degradation oder verhindern so deren Translation.

    • (Die gebundene miRNA verhindert
    • lediglich die Translation der entsprechenden mRNA (7). Dies ist der häufigste Wirkmechanismus in
    • tierischen Zellen. Eine (fast) vollständig komplementäre miRNA induziert den Abbau der Ziel-mRNA)
  5. Was sind post-translationelle Modifikationen?

    - Chemische Modifikationen von Lipiden nach deren Integration in die Plasmamembran
    - Chemische Modifikationen von Aminosäuren nach der Translation eines Proteins
    - Chemische Modifikationen von Metaboliten nach der Translation in Proteine
    - Chemische Modifikationen von Nukleotiden nach der Translation in Proteine
    - Chemische Modifikationen von Aminosäuren nach der Translation eines Proteins

    (z.B Phosporylierung von einzelnen AS)
  6. Wie antwortet eine Zelle auf Signale?

    - Die Signale binden an einen Rezeptor, der in die Mitochondrien transportiert wird, wo er die Replikation der mitoDNA stimuliert
    - Die Signale binden an einen Rezeptor, der sich von der Membran trennt und in der Extrazellulären Matrix gespeichert wird
    - Die Signale binden an einen Rezeptor, der eine Signalkaskade induziert, welche meistens zur Induktion von Genen führt.
    - Die Signale binden an einen Rezeptor, der nach Endozytose mit dem Lysosome verschmilzt.
    - Die Signale binden an einen Rezeptor, der eine Signalkaskade induziert, welche meistens zur Induktion von Genen führt.

    (Rezeptor je nachdem ob hydrophob oder hydrophil aussen an der Membran oder im Zellinnern)
  7. Warum ist die Signalkaskade meistens in viele Abschnitte unterteilt?

    - Die Abschnitte ermöglichen der Zelle, sehr schnell zu reagieren.
    - Die Abschnitte ermöglichen der Zellen, auf einen Stimulus richtig zu reagieren
    - Die Abschnitte erlauben, das Signal zu reduzieren.
    - Die Abschnitte erlauben verschiedene Regulationsorte.
    - Die Abschnitte erlauben verschiedene Regulationsorte.
  8. Kapitel 2)

    Wie lautet die zellbiologische Definition von Krebs?
    - Zellen mit einem defekten Regelkreis, der die normale Genexpression nicht mehr kontrollieren kann.
    - Zellen mit einem defekten Regelkreis, der die normale Zellvermehrung und Homöostase nicht mehr kontrollieren kann.
    - Zellen mit einem defekten Metabolismus, der zur Übersäuerung und vermehrter Proliferation der Zelle führt.
    - Zellen mit einem defekten Regelkreis, der die normale Zellvermehrung und Homöostase nicht mehr kontrollieren kann.
  9. Welche molekulare Veränderung ist für die Tumorentstehung NICHT notwendig?
    - Nichtausführen des programmierten Zelltodes
    - Genominstabilität und Mutationsrate
    - Autonome Aktivierung der Wachstumsignalkaskade
    - Deregulation des zellulären Energiehaushalts
    - Fortwährende Blutgefässbildung
    - Ungehinderte Tumorpromotorbildung
    - Ungehinderte Tumorpromotorbildung
  10. Welche Zellen sind normalerweise in der G0 Phase?
    - Kupferzellen
    - Epithelzellen
    - T-Zellen
    - Fibroblasten
    - Leberzellen
    - Herzmuskelzellen
    - Herzmuskelzellen

    (allgemein Zellen von kaum regenerierbarem Gewebe wie Neuronen oder Muskelzellen im allgemeinen)

    (Kupffer-Zellen sind Teil der zellulären Immunabwehr. Sie phagozytieren körperfremde und körpereigene Strukturen (z.B. überalterte Erythrozyten), die mit dem Pfortaderblut in die Leber gelangen.)
  11. Was ist ein Proto-Onkogene?
    - Differenzielle gespleistes Onkogen
    - Gene, welches durch Mutation zu einem Onkogen wird
    - Ein Gen, das im Krebs vorkommt
    - Falsch prozessiertes Onkogen
    - Richtig prozessiertes Onkogen
    - Gene, welches durch Mutation zu einem Onkogen wird
  12. Welche Funktion spielt Ras in der Wachstumssignalkaskade?
    - Es ist ein GTPase und stimuliert die Aktivität von Raf
    - Es ist eine Kinase und überträgt eine Phosphatgruppe an MAPKKK
    - Es ist eine Phosphatase und entfernt die Phosphatgruppe von Transkriptionsfaktoren
    - Es ist eine Protease und überträgt eine Azetylgruppe auf Histone
    - Es ist ein GTPase und stimuliert die Aktivität von Raf
  13. Welches Enzym reguliert das Replikationspotential in der Zelle?
    - Primase
    - Telomerase
    - RNA polymerase
    - p53 Tumorsuppresor
    - DNA polymerase
    - Telomerase

    (telomerlänge, direkter zusammenhang mit teilungsfähigkeit der zelle. wen zu kurz stoppt die teilung. bei tumoren ungehinderte teilung, da Telomere durch Telomerase wieder aufgebaut werden. (prinzip von Zelllinien))
  14. Kapitel 3)

    Welche Arten immunologischer Abwehren kennen Sie?
    - somale und lymphatische Antwort
    - liquidäre und organismale Antwort
    - exogene und endogene Antwort
    - humorale und zelluläre Antwort
    - euchrome und heterochrome Antwort
    - humorale und zelluläre Antwort
  15. Welche Zelle des Immunsystems produziert Antikörper?
    - Stammzellen
    - T-Zellen
    - B-Zellen
    - Makrophagen
    - Dendritische Zellen
    - B-Zellen
  16. Wie ist ein Antikörper aufgebaut?
    - eine leichte und zwei schwere Ketten
    - eine kurze und eine lange Kette
    - zwei leichte und zwei schwere Ketten
    - eine leichte und eine schwere Kette
    - eine kurze und zwei lange Ketten
    - zwei leicht und eine schwere Kette
    - zwei leichte und zwei schwere Ketten
  17. Gegen wieviele verschiedene Antigene produziert eine B-Zelle Antikörper?
    - 5
    - 1
    - 3
    - 2
    - 7
    - 1
  18. Welcher Mechanismus bestimmt, ob ein Antikörper sekretiert wird oder in der Membran verankert bleibt?
    - VDJ-Switch Rekombination
    - Stimulierung der B-Zellen
    - Class-Switch Rekombination
    - Leader Processing
    - Somatische Mutationen
    - Class-Switch Rekombination
  19. Kapitel 4)

    Was versteht man unter Gentechnologie?
    - Die Methode zur Rekombination des Epigenoms, zur Isolation der Rekombinanten-DNA aus Zellen, und zur Vermehrung der rekombinierten DNA-Moleküle durch Bakterien.
    - Die Methode zur Rekombination des genetischen Materials, zur Wiedereinführung der Rekombinanten-DNA in Zellen, und zur Vermehrung der rekombinierten DNA-Moleküle in neuer Umgebung.
    - Die Methode zur Replikation von DNA Fragmenten, zur Elektroporation der DNA in Stammzellen, und zur Produktion von rekombinanter mRNA in der neuen Umgebung.
    - Die Methode zur Ligation von mehrere DNA Fragmenten, zur Infektion der DNA durch Retroviren, und zur Produktion von RNA –Moleküle in der neuen Umgebung.
    - Die Methode zur Rekombination des genetischen Materials, zur Wiedereinführung der Rekombinanten-DNA in Zellen, und zur Vermehrung der rekombinierten DNA-Moleküle in neuer Umgebung.
  20. Welche Bestandteil eines DNA-Vektors ist für die Ligation einer Carrier DNA wichtig?
    - Origin of replication
    - Primer response site
    - Poly A Bereich
    - Multiple cloning site
    - Antibiotika-Resistenzgen
    - Multiple cloning site
  21. Was sind Restriktionsenzyme?
    - Enzyme, welche mRNA an bestimmten Positionen erkennen und schneiden können.
    - Enzyme, welche RNA an bestimmten Positionen erkennen und schneiden können.
    - Enzyme, welche DNA an bestimmten Positionen erkennen und schneiden können.
    - Enzyme, welche RNA an den Enden binden und schneiden können.
    - Enzyme, welche DNA an den Enden binden und schneiden können.
    - Enzyme, welche DNA an bestimmten Positionen erkennen und schneiden können.
  22. Welche Reaktion katalysiert die DNA Ligase?

    - Sie bildet eine Esterbindung zwischen einem Phosphatrest und dem Zucker Pentose aus.
    - Sie bildet eine Ketonbindung zwischen einem Phosphatrest und dem Zucker Ribose aus.
    - Sie bildet eine Esterbindung zwischen einem Phosphatrest und dem Zucker Desoxyribose aus.
    - Sie bildet eine Esterbindung zwischen einem Sauerstoffrest und dem Zucker Desoxyribose aus.
    - Sie bildet eine Esterbindung zwischen einem Phosphatrest und dem Zucker Desoxyribose aus.
  23. Welches Material wird im Northern blot Verfahren analysiert?
    - Lipide
    - RNA
    - Metabolite
    - Proteine
    - DNA
    - RNA

    • (southern-Blotting => DNA)
    • (western- Blotting => Proteine)
  24. Kapitel 5)

    Warum exprimiert man Proteine zum Teil in der Hefe und nicht in Bakterien?

    - Weil die Hefe Protein sekretieren kann
    - Weil die Hefe Proteine post-translational modifizieren kann
    - Weil die Hefe weniger Protein-Allergene produziert
    - Weil die Hefe mehr Protein produziert
    - Weil die Hefe Proteine post-transskriptional verändert werden
    - Weil die Hefe Proteine post-translational modifizieren kann
  25. Was ist ein Shuttelvektor?

    - Ein „Shuttle-Vektor“ kann sich sowohl im Bakterium als auch in der Bierhefe vermehren.
    - Ein „Shuttle-Vektor“ infiziert eukaryotischen Zellen und shuttelt in verschiedenen Kompartimenten.
    - Ein „Shuttle-Vektor“ kann sich sowohl in pflanzlichen als auch in menschlichen Zellen vermehren.
    - Ein „Shuttle-Vektor“ erlaubt Proteine in Hefezellen und in Bakterien zu produzieren.
    - Ein „Shuttle-Vektor“ erlaubt die DNA in Hefezellen und das Protein in Bakterien zu produzieren.
    - Ein „Shuttle-Vektor“ kann sich sowohl im Bakterium als auch in der Bierhefe vermehren.
  26. Was ist eine cDNA?
    - konstruktive DNA
    - komplementäre DNA
    - konservative DNA
    - konduktive DNA
    - konstitutive DNA
    - kumulative DNA
    - komplementäre DNA
  27. Was bedeutet qPCR?

    - quanten PCR
    - quadratische PCR
    - quer PCR
    - qualitative PCR
    - quantitative PCR
    - quantitative PCR
  28. Welche Komponente braucht es für eine PCR NICHT?

    - Promotor
    - Magnesium
    - DNA Vorlage
    - Nukleotide
    - DNA Polymerase
    - Promotor
  29. Welches ist die richtige Reihenfolge der Reaktionen einer PCR?

    - DNA synthese/Denaturierung der DNA/Annealing der Primer/
    - DNA synthese/Annealing der Primer/Denaturierung der DNA
    - Annealing der Primer/ DNA synthese/ Denaturierung der DNA
    - Denaturierung der DNA/ DNA synthese/Annealing der Primer
    - Annealing der Primer/Denaturierung der DNA/DNA synthese
    - Denaturierung der DNA/Annealing der Primer/DNA synthese
    - Denaturierung der DNA/Annealing der Primer/DNA synthese

    (Annealing beschreibt die Paarung komplementärer einzelstränginger DNA oder RNA zu einem doppelsträngigen Polynukleotid mittels Wasserstoffbrückenbindungen.)
  30. Kapitel 6)

    Welche Protein werde meistens für Subunit-Vakzine verwendet?

    - Mitochondriale Proteine
    - Zelloberflächenprotein
    - Nukleäre Proteine
    - Peroxisomale Proteine
    - Proteine des ER
    - Zelloberflächenprotein
  31. mortalität
    anz. todesfälle pro gesammtzahl aller Individuen
  32. Molidität
    krankheitshäufigkeit
  33. Inzidenz
    wie viele haben sich pro Zeiteinheit neu infiziert
  34. letalität
    anz. tote pro gesammt infizierte
  35. Welche Eigenschaften haben Viren, welche als Vektoren für die Impfung verwendet werden NICHT?

    - Sie sind nicht pathogen
    - Ihr Genom kann leicht verändert werden
    - Sie sind nicht krebserregend
    - Sie können Fremd-DNA aufnehmen
    - Sie haben ein kleines Genom
    - Sie haben ein kleines Genom
  36. Welche Aussage trifft für die DNA Vakzine NICHT zu?

    - keine Gefahr für immunsupprimierte Individuen
    - nur gegen schwer kultivierbare Mirkoorganismen
    - billige Lagerunggefährliche Kultur nicht notwendig
    - keine Adjuvantien notwendig
    - nur gegen schwer kultivierbare Mirkoorganismen (nicht NUR sondern auch gegen attenuierte Mikroorganismen)

    (Adjuvant bezeichnet in der Pharmakologie einen Hilfsstoff, der die Wirkung eines Arzneistoffes verstärkt)

    • DNA Vakzine haben einige wichtige Vorteile:
    • 1. Kultur von gefährlichen infektiösen Agenzien ist nicht nötig
    • 2. Kann gegen schwer kultivierbare oder attenuierte Mikroorganismen eingesetzt werden
    • 3. Keine Gefahr für junge oder immundefiziente Individuen
    • 4. Keine Adjuvantien notwendig
    • 5. Billige Lagerung (stabil bei Raumtemperatur)
    • 6. Aktivierung des Immunsystem sowohl durch den MHC-I als auch durch den MHC-II Komplex
  37. Welcher Typ der Immunantwort wird mit der DNA-Vakzinierung vor allem aktiviert?

    - nur die erworbene Immunantwort
    - humorale Reaktion
    - keine Reaktion
    - zytotoxische Reaktion
    - humorale und zytotoxische Rekation
    - zytotoxische Reaktion (frage ist mit dem Zusatz "vor allem" versehen.! sprich es werden zwar der zelluläre und der humorale Ast aktiviert aber VOR ALLEM der Zelluläre)
  38. Was bedeutet Mortalität?

    - Todesfälle pro Gesamtzahl einer ethnischen Minderheit
    - Todesfälle pro Gesamtzahl aller gemeldeten Erkrankungen
    - Todesfälle pro Gesamtzahl aller Individuen einer Population
    - Todesfälle pro Gesamtzahl aller erkrankter Individuen
    - Todesfälle pro Gesamtzahl aller infizierter Individuen
    - Todesfälle pro Gesamtzahl aller Individuen einer Population
  39. Was ist ein Adjuvans?

    - Hilfsstoff, der die Stabilität eines Antigens verstärkt
    - Hilfsstoff, der die Wirkung eines Antigens verstärkt
    - Hilfsstoff, der die Wirkung eines Antikörpers verstärkt
    - Hilfsstoff, der die Stabilität eines Antikörpers verstärkt
    - Hilfsstoff, der die Wirkung eines Antigens verstärkt
  40. Kapitel 7)

    Was ist eine Kopplungsanalyse?

    - Kartierungsverfahren bei dem ein Repeat mit einem DNA Polymorphismus assoziiert wird
    - Kartierungsverfahren bei dem ein Gen mit einem DNA Polymorphismus assoziiert wird
    - Kartierungsverfahren bei dem ein Gen mit einem anderen Gen assoziiert wird
    - Kartierungsverfahren bei dem ein RFLP mit einem DNA Polymorphismus assoziiert wird
    - Kartierungsverfahren bei dem ein Gen mit einem DNA Polymorphismus assoziiert wird
  41. Welcher Anteil (%) des Genoms kodiert für Proteine?

    - 30-50
    - 10-20
    - 60-80
    - 100
    - 1-2
    - 1-2%

    (Obwohl nur etwa 1.5% des menschlichen Genoms für Proteine kodiert, wird ein weit größerer Teil des Genoms transkribiert. Heute nimmt man an, dass über 90% des Genoms in nicht-kodierende RNA transkribiert wird.)
  42. Welche DNA findet man nur an der Zentromerregionen der Chromosomen?
    - Short-coding DNA
    - Micro DNA
    - Satelliten-DNA
    - Long-coding DNA
    - pi DNA
    - Satelliten-DNA

    (Vertreter dieser Klasse von repetitiven DNA-Sequenzen sind einerseits die „eigentliche“ Satelliten- DNA, die an Zentromer- und Telomer-Regionen der Chromosomen lokalisiert ist, und andererseits die Maxi-, Midi-, Mini- beziehungsweise Mikrosatelliten-DNA, die über das ganze Genom verstreut vorkommt.)
  43. Für was steht RFLP?

    - Refraktärer-Fragment-Längen-Polymerphismus
    - Refraktärer-Fragment-Längen-Polymerphismus
    - Restriktions-Fragment-Lagen-Polymerphismus
    - Refraktärer-Fragment-Lagen-Polymorphismus
    - Restriktions-Fragment-Längen-Polymorphismus
    - Restriktions-Fragment-Längen-Polymorphismus

    (Der Basenaustausch kann dazu führen, dass die Schnittstelle eines Restriktionsenzyms verloren geht, oder aber durch Mutation eine zusätzliche Schnittstelle entsteht (Figur 56). Beide Fälle können anhand der Länge der DNA-Fragmente nach einem Verdau durch Restriktionsenzyme erkannt werden. Man bezeichnet dieses Phänomen als Restriktions- Fragment-Längen-Polymorphismus (RFLP).)
  44. Wie werden Minisatelliten nachgewiesen?

    - mittels RFLP
    - mittels Southernblot
    - mittels Northernblot
    - mittels qPCR
    - mittels PCR
    - mittels Southernblot
  45. Wie enstehen Minisatelliten NICHT?

    - Transpositionen
    - Replikationsslippage
    - Crossing-overs
    - Reparaturfehler
    - Reparaturfehler

    • (Unter Slippage (engl. für „verrutschen“) versteht man:
    • in der Genetik das Verrutschen der DNA-Polymerase bei der Replikation unter Schlaufenbildung des neusynthetisierten Stranges. Bei der DNA-Reparatur wird dann jedoch der Matrizenstrang erweitert, anstatt die Schlaufe herauszuschneiden. Dies geschieht vor allem bei Sequenzen, die aus kleinen Wiederholungseinheiten (Mikrosatelliten-DNA) bestehen, so dass proof-reading-Aktivität (also die Korrektur) nicht mehr möglich ist.)
  46. Chimäre
    individuum das aus 2 verschiedenen zellgenomen besteht (entsteht wen bei mehrlingen Embrionen teile vertauschen oder einen anderen Embrio in sich aufnehmen
  47. Kapitel 8)

    Was ist ein transgenes Tier?

    - Transgen ist stabil in die Erbmasse des Tieres integriert
    - Transgen wurde stabil aus der Erbmasse des Tieres entfernt
    - Transgen wurde nur in der Keimbahn des Tieres entfernt
    - Transgen wurde nur in der Keimbahn des Tieres eingeführt
    - Transgen ist stabil in die Erbmasse des Tieres integriert

    • (In die befruchtete Eizelle eines Tieres wird ein fremdes DNA-Konstrukt der Wahl
    • (Transgen) eingeschleust.
    • Individuen, in denen sich das Transgen stabil in die Erbmasse
    • (Genom) integriert hat, bezeichnet man als transgene Tiere)
  48. Wie kann ein Transgen nicht in die Zelle eingeführt werden?

    - Durch Retrovirus-Infektion
    - Durch Elektroporation
    - Durch Micro-Injektion
    - Durch Rekombination
    - Durch Transfektion
    - Durch Rekombination
  49. Was kann eine multipotente Stammzelle bilden?

    - einen spezifischen Zelltypen
    - alle Zellen im Organismus
    - nur Zelltypen des Mesoderms
    - Fruchthäute
    - verschiede Zelltypen
    - verschiede Zelltypen

    Embryonale Stammzellen --> pluripotent (können sich in mehr als 200 Zelltypen entwickeln aber nicht in ganzen Menschen)

    Adulte Stammzellen --> multipotent (nur noch in bestimmte Zelltypen eines einzigen Gewebes entwickeln)

    totipotent --> nur in frühem Embryo-stadium vorhanden (8- 16 Zell stadium). haben Potential jeden zelltyp zu bilden (aus diesen Zellen kann man Klone erschaffen)
  50. Grenzen von pluripotente Stammzellen (iPS-Zellen)?
    ist die genetische Erkrankung vererbt worden kann man das ganze vergessen. Den dann ist Mutation bereits in den Stammzellen vorhanden und dann müsste man ein anderes Individuum der gleichen Spezies nehmen für das verfahren. (dauer des ganzen Prozesses ca. 1 Monat)
  51. Welcher Promotor reguliert die Expression eines Transgens im Pankreas?

    - Elastase
    - Pakulin
    - Thrombin
    - Casein
    - Keratin
    - Albumin
    - Elastase

    (Elastase – ein proteolytisches Enzym – wird spezifisch in den azinären Pankreaszellen exprimiert.)
  52. Was ist Gene Pharming?
    - Herstellung von menschlichen Seren mit Hilfe gentechnisch veränderter Organismen.
    - Herstellung von menschlichen Körperteile mit Hilfe gentechnisch veränderter Organismen.
    - Herstellung von menschlichen Organen mit Hilfe gentechnisch veränderter Organismen.
    - Herstellung von menschlichen Proteinen mit Hilfe gentechnisch veränderter Organismen.
    - Herstellung von menschlichen Proteinen mit Hilfe gentechnisch veränderter Organismen.

    (Unter Gene Pharming versteht man die Gewinnung von pharmazeutisch aktiven Proteinen, die durch Tiere (z.B. in der Milch) hergestellt werden.)
  53. An welchen Orten auf dem Genom erlaubt die Fingerprint Methode die Detektion von Repeat units?

    - Nur an den Zentromeren
    - Nur an den Telomeren
    - Nur in kodierenden Bereichen
    - Nur im Heterochromatin
    - Gesamt DNA
    - Nur im Euchromatin
    - Gesamt DNA

    (Jeffreys und Mitarbeiter entwickelten eine Methode um sämtliche Genorte, wo ein solcher Minisatellit vorhanden ist, gleichzeitig zu untersuchen.)
  54. Kapitel 9-10)

    Was ist eine knock-out Tier?

    - Tier, bei dem mittels einer epigenetischen Manipulation gezielt ein Gen aktiviert wurde.
    - Tier, bei dem mittels einer epigenetischen Manipulation gezielt ein Gen deaktiviert wurde.
    - Tier, bei dem mittels einer genetischen Manipulation gezielt ein Gen deaktiviert wurde.
    - Tier, bei dem mittels einer genetischen Manipulation gezielt die DNA deaktiviert wurde.
    - Tier, bei dem mittels einer genetischen Manipulation gezielt ein Gen aktiviert wurde.
    - Tier, bei dem mittels einer epigenetischen Manipulation gezielt ein Gen deaktiviert wurde.

    (inaktiviert heisst nicht das es entfernt wurde, sondern das die Transkription unterbunden wurde (z.B durch entfernen des Promotors oder so--> dadurch "fehlt" ein oder mehrere Gene)
  55. was ist der Grund wen ich keine homozygote knock out maus bekome?
    -das homozygote Merkmal ist Letal (ist immer dan wen das Gen das ich ausgeschalten habe für die Entwicklung wichtig ist und nicht kompensiert werden kann --> hetero geht weil anderes Allel einspringt)
  56. Welche DNA ist bei geklonten Tieren nicht identisch?

    - Mitochondrial DNA
    - Extrachromosomale DNA
    - Lysosomale DNA
    - Nukleäre DNA
    - Peroxisomale DNA
    - Mitochondrial DNA
  57. Was versteht man unter therapeutischem Klonieren?

    - Herstellung von Zellen aus IPSCs von anderen Tieren
    - Herstellung von Zellen aus patienteneigenen ESCs nach DNA Ersatz
    - Herstellung von Gewebe aus IPSCs von gesundem Donor
    - Herstellung von Zellen aus ESCs vom Patienten
    - Herstellung von Organen aus ESCs von gesundem Donor
    - Herstellung von Zellen aus patienteneigenen ESCs nach DNA Ersatz
  58. Welchen Typ von Stammzellen gibt es nicht?

    - Menstruationsblut-Stammzellen
    - Fötale Stammzellen
    - Induziert Totipotente Stammzelle
    - Adulte Stammzellen
    - Embryonale Stammzellen
    - Nabelschnur-Stammzellen
    - Induziert Totipotente Stammzelle

    (es gibt Induzierte pluripotente Stammzellen (iPS-Zellen))
  59. Was sind IPSC?

    - Induktive pluripersistente Stammzellen
    - Induktive pluripotente Stammzellen
    - Induzierte pluripotente Stammzellen
    - Induktive plasmatische Stammzellen
    - Induzierte pluripotente Sichelzellen
    - Induzierte pluripotente Stammzellen
  60. Was bestimmt das Alter der DNA beim reproduktiven Klonieren?

    - Die Anzahl somatischer Mutationen
    - Die Länge der Telomere
    - Die Länge der Chromosomen
    - Die Anzahl von DNA Strangbrüchen
    - Der Anteil der DNA Methylierung
    - Die Länge der Telomere
  61. Kapitel 11)

    Wer wir bei der somatischen Gentherapie geheilt?

    - Der Träger der Genmutation
    - Der Partner des Trägers der Genmutation
    - Die Tochter des Trägers der Genmutation
    - Der genetisch Verwandte des Trägers der Genmutation
    - Der Sohn des Trägers der Genmutation
    - Der Träger der Genmutation

    • (Bei der Keimbahngentherapie entstehen die genetischen Veränderungen in der Keimbahn,
    • so dass alle Nachkommen verändert sind.
    • Bei der somatischen Gentherapie wird lediglich das betroffene Individuum, nicht jedoch
    • dessen Nachkommen geheilt.)
  62. Wie kann die Transkription des therapeutischen Gens kontrolliert werden?

    - durch einen Promotor
    - durch die RNA Polymerase
    - durch Histonproteindurch die Nukleotide
    - durch einen Primer
    - durch einen Promotor

    • (Wird ein mutiertes Gen durch eine gesunde Kopie ersetzt, wird diese Kopie vom schon vorhandenen
    • endogenen Promotor des Genes reguliert. In diesem Falle braucht es keine zusätzlichen Elemente.
    • Ist das Ziel der Therapie aber einfach eine gesunde Kopie des Genes irgendwo in das Genom zu integrieren (keine Gentherapie im engeren Sinne), muss dem Gen ein Promotor vorangeschaltet sein.)
  63. Welche Krankheit soll gentherapiert werden?

    - monovalente Krankheiten
    - monoepistatische Krankheiten
    - monogenetische Krankheiten 
    - monozygotische Krankheiten
    - monoklonale Krankheiten
    - monogenetische Krankheiten

    • (monovalent = in der Chemie "Einwertig)
    • (monoepistatisch = ein Gen unterdrückt EINE phänotypische Ausprägung eines anderen Gens)
    • (monogenetisch = nur ein Gen ist betroffen)
    • (monozygotisch = eineiig --> eineiige Zwillinge)
    • (monoklonal = alle Zellen sind Klone einer einzigen ursprungszelle)
  64. Wie kann das gesunde Gen effizient in die Zielzelle gebracht werden?

    - Elektrostimulation
    - Elektrotransduktion
    - Elektroinjektion
    - Elektromanipulation
    - Elektroporation
    - Elektroporation

    • (Elektroporation ist eine Methode, Zellmembranen vorübergehend permeabel (durchlässig) zu machen, um so Makromoleküle, wie DNA oder Proteine, in Zellen oder Gewebe einzuschleusen)
    • --> elektro = mit strom
    • --> poration = poren/öffnungen
  65. Welcher Sicherheitsaspekt ist bei der Verwendung von Retroviren zu berücksichtigen?

    - Die LTR können das therapeutische Gen inaktivieren
    - Die LTR können die Expression von Zellgenen aktivieren
    - Die LTR können die Transkription der Telomere beschleunigen
    - Die LTR können durch Rekombination zum Zelltod führen
    - Die LTR können die Replikation der Zielzellen stoppen
    - Die LTR können die Expression von Zellgenen aktivieren

    • oder
    • - Aktivierung der zellulären Onkogene bewirken könnten, falls die Integration in ihrer Nähe stattfindet
  66. Für was steht „SCID”?

    - severe combined immuno-deletion
    - severe coupled immune deletion
    - severe coupled immune definition
    - severe combined immuno-deficiency
    - severe combined innate determination
    - severe combined immuno-deficiency

    (schwere kombinierte Immunschwäche)
  67. Kapitel 12)

    Welchen Bereich regelt das Gentechnikgesetz NICHT?

    - Schutz der Gesundheit des Menschen
    - Fruchtbarkeit von Menschen
    - Erhalt der biologischen Vielfalt
    - Wahlfreiheit von Konsumenten
    - Sicherheit der Tiere
    - Achtung der Würde der Kreatur
    - Fruchtbarkeit von Menschen

    (Fruchtbarkeit des BODENS)
  68. Welchen Bereich regelt das Stammzellforschungsgesetz?

    - unter welchen Voraussetzungen Stammzellen transplantiert werden
    - unter welchen Voraussetzungen Embryonen gewonnen werden
    - unter welchen Voraussetzungen Stammzellen klinisch geteste werden
    - unter welchen Voraussetzungen Stammzellen gewonnen werden
    - unter welchen Voraussetzungen Embryonen eingefroren werden
    - unter welchen Voraussetzungen Stammzellen gewonnen werden

    • -->gilt nur für die Verwendung
    • embryonaler Stammzellen für medizinische Zwecke

    • (- regelt bewilligungsverfahren für Forschungsprojekte mit Stammzellen
    • verbietet:
    • - einen Embryo zu Forschungszwecken zu erzeugen
    •  - verändernd in das Erbgut einer Keimbahnzelle einzugreifen
    •  - einen Klon, Chimäre oder Hybriden zu bilden
    •  - eine Parthenote zu entwickeln
    •  - überzählige Embryonen für andere Zwecke als der Gewinnung Stammzellen zu verwenden
    •  - Embryonen ein- oder auszuführen
    •  - überzähligen Embryo nach dem siebten Tag seiner Entwicklung Stammzellen zu gewinnen)
  69. Was ist der Zweck des Tierschutzgesetzes?

    - die Schmerzgrenze von Mäusen festzulegen.
    - die Würde des Tieres zu schützen.
    - das Wohlergehen von Insekten zu schützen.
    - schlechte Tierversuche zu revidieren.
    - neue Primatenversuche zu kontrollieren.
    - die Würde des Tieres zu schützen.
  70. Für welchen Bereich gilt das Lebensmittelgesetz:

    - Stoffe und Erzeugnisse, die unter die Heilmittelgesetzgebung fallen.
    - die Einfuhr von Lebensmitteln oder Gebrauchsgegenständen für die private häusliche Verwendung;
    - die Ein-, Aus- und Durchfuhr von Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen.
    - die Primärproduktion von Lebensmitteln für die private häusliche Verwendung;
    - die häusliche Herstellung, Behandlung und Lagerung von Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen für die private häusliche Verwendung;
    - die häusliche Herstellung, Behandlung und Lagerung von Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen für die private häusliche Verwendung;
  71. Zur Bewertung des ermittelten Risikos sind Organismen, deren Vorkommen ein mässiges Risiko darstellt folgender Gruppe zugeteilt:

    - 4
    - 0
    - 3
    - 1
    - 2
    - 3
  72. Tätigkeiten mit Mikroorganismen welcher Stufe müssen bewilligt werden:
    - nur 3 und 4
    - nur 2-4
    - nur 4
    - keine
    - alle
    - nur 2-4
  73. Das Parlament hat das Gentech-Moratorium in der Schweiz bis wann verlängert?
    - bis 2023
    - bis 2021
    - bis 2019
    - bis 2025
    - bis 2027
    - bis auf weiteres
    - bis 2021 (ist die Lösung aus dem e-Test, jedoch wurde es bereits wieder bis Ende 2025 verlängert und im Skribt wird noch von 2017 gesprochen)
Author
Rahel
ID
358475
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Fragekatalog
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