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Chromosomen
- Zentromer Region
- -> Verbindung der Schwesterchromatiden
- Nukleolus-Organisator-Region (NOR)
- -> Einschnürungen der DNA
- -> Seriell geschaltene Gene von denen sehr viele Genprodukte benötigt werden
- ->Spezies-spezifische Anzahl
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Euchromatin
wird abgelesen-> während Interphase schlecht anfärbbar, repliziert während S-Phase früher Heterochromatin, Genreiche Regionen
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Heterochromatin
auch während Interphase kondensiert und anfärbbar, wird nicht abgelesen
konstitutives Heterochromatin: identische Position auf allen Chromosomen in allen Zellen-> Zentromer, Telomer
fakultatives Heterochromatin: variiert in seiner Expression je nach Position auf dem Chromosom und Zelltyp
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Diploide Chromosomenzahl (2n)
- Haushun (Gallus domesticus): 78
- Pferd (Equus caballus): 64
- Esel (Equus asinus): 62
- Katze (Felis catus): 38
- Rind (Bos taurus) 60
- Ziege (Capra hircus): 60
- Schaf (Ovis aries): 54
- Wildschwien (Sus scrofa): 38
- Hund (Canis familiaris): 78
- Mensch (Homo sapiens): 46
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Identifizierung der Chromosomen-> Bänderungsmuster
- Multicolor-FISH (M-FISH) (fluorescent in situ Hybridisierung):
- jedes Chromosom eine eigene Farbe
- Vereinfacht Diagnostik von Chromosomenaberrationen etc.
- ZOO-FISH:
- Chromosomen-Painting-Proben sind über die Spezies-Grenzen einsetzbar -> Homologien werden nachweisbar
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Karyotyp
Karyogramm
Ideogramm
Karyotyp: Beschreibt Chromosomensatz einer Zelle -> muss nicht bei allen Zellen übereinstimmen -> chromosomales Mosaik
Karyogramm: Beschreibt den Chromosomensatz einer Zelle, geordnet nach dem offiziellen Standard
Ideogramm: Beschreibt den Chromosomensatz einer Zelle in bildhafter Form, geordnet nach dem offiziellen Standard
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Nombre Fondamental (NF)
Anzahl Chromosomenarme im weiblichen Karyotyp, ohne B Chromosomen und ohne heterochromatische Arme
- Natürliche Variation der Chromosomenzahl
- Polarfuchs: Manchmal Fusion zweier akrozentrischer Chromosomen
- B-Chromosomen: Chromosomen, die zusätzlich zum normalen Karyotyp vorkommen, oft sehr klein, Funktion unbekannt
Natürliche Variation der Chromosomenstruktur -> NORs etc.
- Chromosomen-Gaps und Chromatidenbrüche
- Durch genotoxische Substanzen
- Gehäuft bei sogenannten "fragilen Stellen" -> vlg. Fragile X Syndrom: Expandierender Trinukleotid-Repeat stört Chromatinstruktur und Methylierungsmuster
- Marker-Chromosomen
- Strukturell abnormale Chromosomen, die neben den normalen Chromosomen auftreten
- Nicht identifizierbar mit Bänderungsmethode
- Können Gene enthalten
- Mikro-Nuklei
- Enthalten Chromosomen oder Chromosomenbruchstücke
- Hinweise auf Schädigungen der Chromosomen durch genotoxische Substanzen oder Schädigung des Spindelapparates
- Translokationen
- Balanciert: kein genetisches Material ging verloren
- Manchen Probleme bei Gametenbildung -> für Zucht ungeeignet
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Interspezies Hybridisierung, Kreuzung zwischen Arten
Auch wenn Spezies gleicher Chromosomenzahl gepaart werden, sind die Nachkommen nicht immer fertil
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Geschlechtschromosomen
- X Chromosom stark konserviert
- Y Chromosom weniger stark konserviert -> mehr Variationen
Y-Chromosom
SRY-Gen -> Masterswitch für Geschlechtsentwicklung: Kann als Folge eines illegitimen Crossing Overs auf das X-Chromosom gelangen weil es beim Menschen in der Nähe von PAR ist.
Pseudo-autosomale Region (PAR) -> erlaubt Paarung der Geschlechtschromosomen in der Meiose: Ausserhalb der PAR keine Rekombination.
Azoospermienfaktoren (AZF) -> wichtig für Spermatogenese und fertile Spermien: Auf langem Arm des Y-Chromosoms.
Vermutlich ausser Fruchtbarkeit keine Merkmale von Y Chromosom beeinflusst.
X-Inaktivierung
- Zufällige Inaktivierung eines der beiden X-Chromosomen bei Frauen während der frühen Embryogenese
- Sonst zu viele Gene
- Inaktiviertes X -> Barr-Körper, Geschlechtschromatin, "sex Chromatin"
- In Keimbahnzellen wird die Inaktivierung rückgängig gemacht
- Bsp. Trikolor oder Schildplatt Katzen
- Können männlich sein wenn XXY
- Rot wird mit X-CHromosom vererbt, ist dominant gegenüber Schwarz
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