Kostenrechnung 1

  1. Unter .... versteht man den Wert aller zugegangenen Güter und Dienstleistungen pro Periode, also den Beschaffungswert.
    Ausgaben
  2. Auszahlungen und Ausgaben unterscheiden sich nur in der ... Komponente.
    zeitlichen
  3. Auszahlungen sind...
    Abgänge liquider Mittel, also von Bargeld und Sichtguthaben, pro Periode
  4. In welchem Hauptmerkmal unterscheiden sich Auszahlungen und Ausgaben?
    In der zeitlichen Komponente: Wenn etwa das Geld bereits gezahlt wird, bevor das erworbene Gut zugeht, dann handelt es sich um eine Auszahlung (nicht um eine Ausgabe).
  5. Es handelt sich bei Aufwendungen um den ... aller verbrauchten Güter und Dienstleistungen.
    Wert
  6. Der Unterschied zwischen Ausgaben und Aufwendungen ist sehr leicht zu merken, denn er spiegelt sich in einer einzigen Stelle wider: "zugegangen" versus "... ".
    verbraucht
  7. Der Unterschied zwischen Aufwendung und Ausgabe wird anhand der folgenden Erläuterung deutlich: Etwas, das verbraucht wird (Aufwendung), aber nicht in der betrachteten Periode ... ist (keine Ausgabe), muss also in der Vergangenheit zugegangen sein. Deshalb die Lagerentnahme als Beispiel für eine Aufwendung, der keine Ausgabe entspricht.
    zugegangen
  8. Wenn eine Aufwendung nicht betriebszweckbezogen oder wenn sie periodenfremd oder außerordentlich ist, so handelt es sich nicht um Kosten, sondern vielmehr um ... Aufwendungen.
    Neutrale
  9. ... bezeichnen den Wert aller verbrauchten Güter und Dienstleistungen pro Periode und zwar für die Erstellung der eigentlichen (typischen) betrieblichen Leistungen
    Kosten
  10. Kosten bezeichnen den Wert aller verbrauchten Güter und Dienstleistungen pro ... und zwar für die Erstellung der eigentlichen (typischen) betrieblichen Leistungen.
    Periode
  11. Was genau fällt unter den Begriff Kosten?
    Kosten bezeichnen den Wert aller verbrauchten Güter und Dienstleistungen pro Periode und zwar für die Erstellung der eigentlichen (typischen) betrieblichen Leistungen
  12. Kosten liegen vor, wenn die Aufwendungen ...
    betriebszweckbezogen, periodenrichtig und nicht außerordentlich sind.
  13. Wann liegt eine außerordentliche Aufwendung vor?
    Brand, Totalschaden, Naturkatastrophen
  14. Ausgabe heißt
    Ein Gut ist im Lager zugegangen, wurde aber noch nicht verbraucht
  15. Aufwendung heißt
    Ein Gut wird vom Lager genommen und verbraucht
  16. Einnahme heißt
    Wert aller veräußerten Leistungen
  17. Einzahlungen heißt
    Zugang liquider Mittel.
  18. Leistungen bzw. Erlöse ...
    stellen Gegenwert der Leistungserstellung und -verwertung eines Betriebes dar.
  19. Ertrag heißt
    Wert aller erbrachten Leistungen
  20. Das ... existiert in zwei unterschiedlichen Ausprägungen, nämlich als Kausalitätsprinzip und als Finalitätsprinzip.
    Verursachungsprinzip
  21. Allgemein besagt das Verursachungsprinzip, dass einem bestimmten Kalkulationsobjekt nur jene Kosten angelastet werden sollen, die dieses Objekt ... hat.
    verursacht
  22. In seiner speziellen Form besagt das Verursachungsprinzip, dass dem einzelnen Kostenträger (als spezielles Kalkulationsobjekt) nur jene Kosten zugerechnet werden dürfen, die dieser ... hat.
    verursacht
  23. Es existieren drei übergeordnete Grundprinzipien der Kostenverrechnung.
    • Verursachungsprinzip,
    • Durchschnittsprinzip
    • Tragfähigkeitsprinzip.
  24. Ist das Tragfähigkeitsprinzip
    Teil der Kostenverrechnungs-
    grundsätze?
    Ja
  25. Das Verursachungsprinzip als ... geht von einer Ursache-Wirkungs-Beziehung aus.
    Kausalitätsprinzip
  26. Das Verursachungsprinzip in der Ausprägung des Finalitätsprinzips beschreibt den Zustand ...
    einer Zweck-Mittel-Relation, nämlich dass Kosten zum Zweck der Leistungserstellung entstehen
  27. Die Gesamtkosten untergliedern sich in fixe Kosten und variable Kosten. Die variablen Kosten wiederum unterteilen sich in degressive, progressive, proportionale und ... Kosten.
    regressive
  28. Degressive, progressive und regressive Kosten sind Teil der ... Kosten.
    variablen
  29. Bei ... Kosten ändert sich der Kostenverlauf nicht, wenn die Beschäftigungsmenge ansteigt.
    fixen
  30. ... Kosten bedeuten, dass die Gesamtkosten zwar ansteigen, allerdings nur unterproportional, wenn die Beschäftigung (= Menge = Output) steigt.
    Degressive
  31. Bei ... Kosten nehmen die Kosten schneller zu als die Ausbringungsmenge, wodurch es zu einem überproportionalen Anstieg der Gesamtkosten kommt.
    progressiven
  32. Welche Kosten sind lediglich ein akademischer Spezialfall, sie treten in der Praxis fast nie auf, bedeuten sie doch, dass bei ansteigender Menge die Kosten sinken.
    Regressive
  33. Regressive Kosten sind lediglich ein akademischer Spezialfall, sie treten in der Praxis fast nie auf, bedeuten sie doch, dass bei ansteigender Menge die Kosten ... 
    sinken
  34. Nimm Stellung zu der folgenden Aussage: Bei fixen Kosten ändert sich die Höhe der Kosten in Abhängigkeit von der Ausbringungsmenge.
    Nein, das ist falsch. Die Höhe der fixen Kosten ist unabhängig von der Ausbringungsmenge. Daher nennt man sie auch fixe Kosten.
  35. Eine Unternehmung benötigt für eine Produktionsmaschine eine bestimmte Software, für welche eine jährliche Lizenzgebühr gezahlt werden muss. Was liegt vor?
    Fixe Kosten
  36. Ein Händler kauft auf dem Großmarkt ein. Dabei weiß er, dass je mehr kg Bananen er einkauft, der Preis pro kg sinkt. Für 10 kg Bananen muss er 2 €/kg bezahlen, für 100 kg jedoch nur 1 €/kg. Ab 1.000 kg bezahlt er 0,90 €/kg. Welche Kosten hat der Händler?
    Degressive Kosten
  37. Die ... lassen sich unterteilen in fixe und variable Kosten.
    Gesamtkosten
  38. Durchschnittskosten sind definiert als gesamte Kosten, dividiert durch die gesamte ...
    Menge
  39. Die Durchschnittskostenkurve lässt sich graphisch als Funktion ...
    der produzierten Menge darstellen
  40. In der graphischen Darstellung der Grenzkosten bilden sie das Steigungsmaß der ...
    Gesamtkosten
  41. Grenzkosten geben an, ...
    in welchem Ausmaß sich die Kosten erhöhen, wenn eine Mengeneinheit zusätzlich produziert wird, bzw. in welchem Ausmaß sich die Kosten reduzieren, wenn eine Mengeneinheit weniger hergestellt wird.
  42. Eine ertragsgesetzliche Kostenfunktion geht von ... Produktionsfaktoren aus und bedeutet, dass wenn man einen Produktionsfaktor erhöht und alle andere konstant lässt, die Erträge zunächst progressiv ansteigen, dann degressiv weiter steigen und schließlich absolut gesehen abnehmen.
    substitutionalen
  43. Warum steigt die ertragsgesetzliche Produktionsfunktion zunächst progressiv an?
    Dies liegt daran, dass mit zunehmendem Input der Output zunächst überproportional steigt.
  44. Die variablen Durchschnittskosten berechnet man, indem man...
    die variablen Bestandteile der Kostenfunktion (d.h. alle Elemente, die von x abhängen) durch die Ausbringungsmenge x dividiert.
  45. Das ... ist das Minimum der variablen Durchschnittskosten und gleichzeitig die kurzfristige Preisuntergrenze.
    Betriebsminimum
  46. Das Betriebsminimum ist das Minimum der variablen Durchschnittskosten und gleichzeitig die kurzfristige ...
    Preisuntergrenze
  47. Unter dem Betriebsoptimum versteht man das Minimum der totalen ...  und damit die langfristige Preisuntergrenze.
    Durchschnittskosten
  48. Unter dem ... versteht man das Minimum der totalen Durchschnittskosten und damit die langfristige Preisuntergrenze.
    Betriebsoptimum
  49. Das Betriebsoptimum gilt als sog. ... Preisuntergrenze, das Betriebsminimum als kurzfristige Preisuntergrenze.
    langfristige
  50. Betriebsminimum gibt das Minimum der ... Durchschnittskosten an, das Betriebsoptimum hingegen das Minimum der totalen Durchschnittskosten.
    variablen
  51. Warum bildet das Betriebsminimum die kurzfristige Preisuntergrenze?
    Das Betriebsminimum ist das Minimum der variablen Kosten. Diese gilt es preislich jederzeit zu decken.
  52. Die ... hat die systematische Erfassung und Gliederung von Kosten zur Aufgabe.
    Kostenartenrechnung 
  53. Man untergliedert Kosten nach dem ... in primäre und sekundäre Kosten.
    Bezug
  54. Man untergliedert Kosten nach der Art der ...  in pagatorische und kalkulatorische Kosten.
    Verrechnung
  55. Man untergliedert Kosten nach der Art der ... in Einzelkosten und Gemeinkosten.
    Zurechenbarkeit 
  56. Primäre Kosten entstehen...
    für von außen bezogene Güter und Dienstleistungen.
  57. Einzelkosten, die wie Gemeinkosten behandelt werden bezeichnet man als
    unechte Gemeinkosten
  58. Pagatorische Kosten sind das ...  zu kalkulatorischen Kosten
    Gegenstück
  59. Der Begriff "pagatorische Kosten" leitet sich ab von ...
    bezahlen
  60. Kalkulatorische Kosten sind ... , wenn den Kosten Aufwendungen in anderer Höhe gegenüberstehen.
    Anderskosten
  61. Kalkulatorische Unternehmerlöhne sind ... , denn ihnen stehen gar keine Aufwendungen gegenüber
    Zusatzkosten
  62. Kalkulatorische Kosten nennt man auch...
    Opportunitätskosten
  63. Stimmst du der folgenden Aussage zu? Kalkulatorische Kosten sind Zusatzkosten, denn den Kosten stehen Aufwendungen in gleicher Höhe gegenüber.
    Nein, ich stimme nicht zu. Man spricht von Zusatzkosten, wenn den Kosten gar keine Aufwendungen (also auch nicht in anderer Höhe vor) gegenüberstehen
  64. Kalkulatorische Kosten bezeichnet man auch als...
    Opportunitätskosten
  65. Im internen Rechnungswesen bildet man die Abschreibungen vom ..., im externen Rechnungswesen nach HGB schreibt man hingegen höchstens von den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten ab.
    Wiederbeschaffungswert
  66. Der Sinn, dass man bei der kostenrechnerischen Abschreibung von den Wiederbeschaffungskosten ausgeht, liegt in der 
    Substanzerhaltung
  67. Warum wird bei der kostenrechnerischen Abschreibung von den Wiederbeschaffungskosten ausgegangen?
    Der Sinn, dass man bei der kostenrechnerischen Abschreibung von den Wiederbeschaffungskosten ausgeht, liegt in der Substanzerhaltung.
  68. Worin liegt ein zentraler Unterschied zwischen der Abschreibung in der Kostenrechnung und in der Bilanzierung?
    Bei der bilanziellen Abschreibung darf man wegen des Höchstwertprinzips nicht mehr als die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abschreiben. Daher geht man immer von dem ursprünglichen Anschaffungswert aus. Im Rahmen der kostenrechnerischen Abschreibung bezieht man sich auf den Wiederbeschaffungswert.
  69. Wenn man Geld in seiner eigenen Unternehmung anlegt, also Eigenkapital einbringt, so verzichtet man ganz bewusst darauf, dieses Geld auf die Bank zu tragen. Der Verzicht an Zinserträgen bezeichnet man als ... Zinsen.
    kalkulatorischen
  70. Als Anlagevermögen werden jene Positionen bezeichnet, die ... dem Geschäftsbetrieb zu dienen bestimmt sind (§ 247 II HGB).
    dauernd
  71. Die ... berechnet die kalkulatorischen Zinsen basierend auf dem kalkulatorischen Restwert der jeweiligen Abrechnungsperiode.
    Restwertmethode
  72. Bitte nimm Stellung zu folgender Aussage: Die Restwertmethode berechnet die kalkulatorischen Zinsen basierend auf dem kalkulatorischen Restwert der jeweiligen Abrechnungsperiode.
    Dieser Aussage stimme ich zu
  73. Stimmt diese Methodenbeschreibung?
    Die Durchschnittswertmethode berechnet die kalkulatorischen Zinsen basierend auf dem kalkulatorischen Restwert der jeweiligen Abrechnungsperiode.
    Natürlich nicht. Die Durchschnittswertmethode berechnet die kalkulatorischen Zinsen vom halben Ausgangswert des betriebsnotwendigen abnutzbaren Anlagevermögens, denn dies ist der Betrag, welcher während der gesamten Nutzungsdauer bei unterstellter linearer Abschreibung durchschnittlich im Betrieb gebunden ist.
  74. Kalkulatorische Miete sind deshalb kalkulatorische Kosten, weil man auch ... hätte erzielen können durch Vermietung statt durch Selbstnutzung.
    Einzahlungen , Zahlungen , Mieterträge , Erträge
  75. Die Grundidee bei Berücksichtigung kalkulatorischer Kosten ist immer
    der Verzicht auf die Einnahme von Geld und die monetäre Bewertung dieses Verzichts.
  76. Der kalkulatorische Unternehmerlohn gehört deswegen zu den kalkulatorischen Kosten, weil der Unternehmer auch einer abhängigen ... hätte nachgehen können und dadurch Einzahlungen erzielt hätte.
    Beschäftigung
  77. Stimmt die Aussage? Ein Unternehmer, der sich lediglich aus dem Gewinn der Unternehmung entlohnt, muss immer auch schauen, was er woanders als abhängig Beschäftigter hätte verdienen können. Dies nennt man den kalkulatorischen Unternehmerlohn.
    Der Aussage stimme ich zu.
  78. Wenn man weiss, dass ein bestimmter Prozentsatz der Forderungen, die ein Unternehmen besitzt, ausfällt, so kann man durch Einpreisung der ... Wagnisse als kalkulatorische Kosten diese entgangenen Einzahlungen wieder "rausholen".
    kalkulatorischen 
  79. Was ist Sinn und Zweck der monetären Bemessung kalkulatorischer Wagniskosten?
    Im Falle eines Forderungsausfalls sich absichern.
  80. Durch die monetäre Bewertung kalkulatorischer Wagnisse...
    schützt man sich vor Risiken wie etwa dem unerwarteten Zahlungsausfall.
  81. Verbrauch(Inventurmethode) = Anfangsbestand + Zugänge – ...
    Endbestand
  82. Verbrauch(Inventurmethode) = ... + Zugänge – Endbestand.
    Anfangsbestand
  83. Verbrauch(Inventurmethode) = Anfangsbestand + ... – Endbestand.
    Zugänge
  84. Der Verbrauch nach der Inventurmethode berechnet sich nach folgender Formel
    Verbrauch nach der Inventurmethode = Anfangsbestand + Zugänge – Endbestand
  85. Verbrauchskontrationsmethode = Summe der Entnahmemengen laut ...
    Materialentnahmescheinen
  86. Wie wird der Verbrauch nach der Skontrationsmethode berechnet?
    dokumentierte Entnahmemengen.
  87. Das Skontrationsverfahren (= ... ) funktioniert so, dass man nach einem jeweiligen Zugang den bis dahin aufgelaufenen Bestand (wertmäßig) durch die insgesamt vorhandene Menge dividiert.
    gleitendes Durchschnittsverfahren
  88. Was ist der Unterschied zwischen periodischen und permanenten gleitenden Durchschnittsverfahren?
    Bei den periodischen Verfahren erfolgt erst am Ende der Periode eine Ermittlung. Hingegen erfolgt bei den permanenten Verfahren eine Wertermittlung nach jedem Verbrauch, d.h. innerhalb der Periode.
  89. Bei dem periodischen Durchschnittsverfahren wird der Verbrauch für alle Abgänge gleich errechnet, in dem man die jeweiligen Zugänge (monetäre Werte) zzgl. dem Anfangsbestand ... und diese wertmäßigen Bestände durch die insgesamt zugegangene Menge dividiert.
    addiert
  90. Stimmt die Aussage? Bei den periodischen Verfahren erfolgt erst am Ende der Periode eine Ermittlung. Hingegen erfolgt bei den permanenten Verfahren eine Wertermittlung nach jedem Verbrauch, d.h. innerhalb der Periode.
    Richtig
  91. Die ... -Methode geht davon aus, dass diejenigen Vermögensgegenstände, die zuletzt angeschafft wurden, das Unternehmen zuerst wieder verlassen.
    LIFO
  92. Die Lifo-Methode (last-in-first-out) geht davon aus, dass diejenigen Vermögensgegenstände, die zuletzt angeschafft wurden, das Unternehmen zuerst wieder ...
    verlassen
  93. In der Konsequenz bedeutet dies, dass bei der Lifo-Methode danach nur jene Vermögensgegenstände noch auf Lager liegen, die zuletzt ins Lager rein gekommen sind. Ist die Aussage richtig?
    Falsch. Hierbei handelt es sich um die Fifo-Methode, die zuerst angeschafften Güter verlassen demnach auch als erstes das Lager.

    Die Lifo-Methode besagt, dass die letzten angeschafften Güter als erstes das Lager verlassen.
  94. Beim ... LIFO schaut man bei jedem Abgang, aus welcher Schicht dieser genommen werden kann.
    permanenten
  95. Folgende Bestandsbewegungen seien passiert. Anfangsbestand 100 ME à 8 €, Zugang am 1.3. von 80 ME à 6 €, Zugang am 1.4. von 70 ME à 7 €, Abgang am 1.5. von 50 ME und am 1.6. von 40 ME. Wie werden diese beiden Abgänge nach dem permanenten LIFO-Verfahren bewertet?
    Am 1.5. zu 350€, am 1.6. zu 260€.

    Denn: 20*7 + 20*6 = 140 + 120 = 260 €
  96. Fifo (first-in-first-out) gibt an, dass die zuerst angeschafften Güter das Lager zuerst wieder ... und demnach als Konsequenz die nicht zuerst angeschafften Güter am Ende noch auf Lager liegen.
    verlassen
  97. Nach dem Fifo-Verfahren wird davon ausgegangen, dass ...
    die zuerst angeschafften Güter das Lager auch zuerst wieder verlassen.
  98. Beim permanenten FIFO-Verfahren schaut man Schicht für Schicht, woher (fiktiv) die Abgänge stammen und nimmt hier jene, die ... reinkamen.
    zuerst
  99. Folgende Bestandsbewegungen seien passiert. Anfangsbestand 100 ME à 8 €, Zugang am 1.3. von 80 ME à 6 €, Zugang am 1.4. von 70 ME à 7 €, Abgang am 1.5. von 50 ME und am 1.6. von 40 ME. Wie werden diese beiden Abgänge nach dem permanenten FIFO-Verfahren bewertet?
    Am 1.5. mit 400€, am 1.6. mit 320€.

    • Denn:
    • 1.5. : V = 50*8 = 400€
    • 1.6. : V = 40*8 = 320€
  100. Bei der Hifo-Methode (highest-in-first-out) gehen die ... (highest) Vermögensgegenstände als erstes wieder aus dem Lager heraus, d.h. dass diejenigen Vermögensgegenstände am Ende noch auf Lager liegen, die am günstigsten in der Anschaffung waren.
    teuersten
  101. Welche der folgenden Aussagen zum HIFO-Verfahren ist richtig?
    Bei der Hifo-Methode gehen die teuersten Vermögensgegenstände als erstes wieder aus dem Lager heraus, d.h. dass diejenigen Vermögensgegenstände am Ende noch auf Lager liegen, die am günstigsten in der Anschaffung waren.
  102. Beim permanenten HiFo-Verfahren schaut man Schicht für Schicht, woher die Abgänge (fiktiv) kommen und wählt hierbei die ... Schichten aus.
    teuersten
  103. Folgende Bestandsbewegungen seien passiert. Anfangsbestand 100 ME à 8 €, Zugang am 1.3. von 80 ME à 6 €, Zugang am 1.4. von 70 ME à 7 €, Abgang am 1.5. von 50 ME und am 1.6. von 40 ME. Wie werden diese beiden Abgänge nach dem permanenten HIFO-Verfahren bewertet?
    Am 1.5. zu 400€, am 1.6. zu 320€.

    • Denn:
    • 1.5. : V = 50*8 = 400€
    • 1.6. : V = 40*8 = 320€
  104. Beim permanenten LoFo schaut man periodenweise, aus welcher Schicht die Abgänge kommen und wählt hierbei die ... aus.
    günstigsten
  105. Folgende Bestandsbewegungen seien passiert. Anfangsbestand 100 ME à 8 €, Zugang am 1.3. von 80 ME à 6 €, Zugang am 1.4. von 70 ME à 7 €, Abgang am 1.5. von 50 ME und am 1.6. von 40 ME. Wie werden diese beiden Abgänge nach dem permanenten LOFO-Verfahren bewertet?
    Am 1.5. zu 300€, am 1.6. zu 250€.

    • Denn:
    • 1.5. : V = 50*6 =300€
    • 1.6. : V = 30*6 + 10*7 = 180 + 70= 250€
  106. In der ... geht es darum, Leistungen und Kosten zwischen den einzelnen Kostenstellen zu verteilen.
    Kostenstellenrechnung
  107. Beim Anbauverfahren (= Blockverfahren) ist die Idee jene, dass Kosten der ... lediglich auf die Endkostenstellen verrechnet werden.
    Hilfskostenstellen
  108. Beim Anbauverfahren verrechnen die ... untereinander keine Kosten.
    Hilfskostenstellen
  109. Hinsichtlich des Stufenleiterverfahrens gilt es sich zu merken: Man dividiert ab der zweiten abzurechnenden Kostenstelle nicht mehr durch die insgesamt abgegebenen Mengeneinheiten, weil es sich bei der Stufenleiterverfahren um eine ... handelt. Man interessiert sich lediglich für die noch abzurechnenden Hilfskostenstellen, nicht mehr für die bereits abgerechneten.
    Prospektivrechnung
  110. Bei dem Stufenleiterverfahren...
    bleiben Eigenverbräuche bei der Leistungserstellung außer Betracht
  111. Beim Kostenstellenausgleichsverfahren wird ein Abbruchkriterium für die Verrechnung der Gemeinkosten auf die ... festgelegt.
    Hauptkostenstellen
  112. Welches ist der erste Schritt bei der Durchführung des Kostenstellenvergleichsverfahrens nach dem Lambert-Kochrezept?
    1. Schreibe die primären Gemeinkosten der Hilfskosten- als auch der Hauptkostenstellen auf.
  113. Beim ... -Lastschrift-Verfahren werden die Hilfskostenstellen in einem Schritt auf andere Hilfskostenstellen und die Hauptkostenstellen verrechnet
    Gutschrift
  114. Beim Gutschrift-Lastschrift-Verfahren werden die ... in einem Schritt auf andere Hilfskostenstellen und die Hauptkostenstellen verrechnet.
    Hilfskostenstellen
  115. Das Kostenstellenausgleichsverfahren und das Gutschrift-Lastschrift-Verfahren berechnen keine Verrechnungspreise der einzelnen Hilfskostenstellen, sondern lediglich die Zuordnung auf die ... .
    Hauptkostenstellen
  116. Was ist zu tun, damit die Erlöse einer Kostenstelle der Höhe nach bestimmt werden können?
    Um die Erlöse einer Kostenstelle zu errechnen, multipliziert man den Verrechnungspreis qi mit den angegebenen Mengeneinheiten
  117. Im BAB werden nämlich zusätzlich zu der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung Zuschlagsätze der einzelnen ... ermittelt.
    Hauptkostenstellen
  118. Was ist Ziel eines Betriebsabrechnungsbogens (BAB)?
    für die einzelnen Kostenstellen Zuschlagsätze zu errechnen.
  119. Zunächst werden die Kosten von Hilfskostenstellen weiterverrechnet auf die Hauptkostenstellen. Danach addiert man die Kosten der Hauptkostenstellen und ermittelt durch Division die Bezugsgröße die jeweiligen ... der Hauptkostenstellen.
    Zuschlagssätze
  120. Was wird im BAB verrechnet?
    Im BAB werden primäre und möglicherweise sekundäre Gemeinkosten von Hilfskostenstellen auf Hauptkostenstellen verrechnet.
  121. Im BAB werden primäre und möglicherweise sekundäre Gemeinkosten von Hilfskostenstellen ... auf Hauptkostenstellen verrechnet.
    dividiert
  122. Bei den Zuschlagskalkulationen werden den einzelnen Kalkulationsobjekten ... zugeordnet und danach mit Hilfe von Zuschlagsätzen die Gemeinkosten bestimmt.
    Einzelkosten
  123. Bei den Kuppelkalkulationen muss man im Gegensatz zu den anderen Verfahren der Kostenträgerrechnung beachten, dass ... mit der Produktion von Hauptprodukten auch entstehen. Diese müssen bei der Kalkulation sauber von den Kosten der Hauptprodukte getrennt werden.
    Nebenprodukte
  124. Bei der Zuschlagskalkulation werden Kosten auf die Menge umgeschlagen. Ist die Aussage richtig?
    Nein
  125. Im Falle der Mehrproduktunternehmung ist die Methode der einstufigen ... bereits nicht mehr korrekt.
    Divisionskalkulation
  126. Bei der einstufigen Divisionskalkulation ...
    werden die gesamten Kosten durch die gesamte Ausbringungsmenge dividiert.
  127. Bei der zweistufigen Divisionskalkulation erfolgt eine Aufspaltung der Kosten in Herstellkosten und Kosten für Verwaltung und Vertrieb. Die Produktionskosten werden auf die hergestellte Menge bezogen, Verwaltungs- und Vertriebskosten hingegen auf die ... Menge.
    abgesetzte
  128. Bei der zweistufigen Divisionskalkulation erfolgt eine Aufspaltung der Kosten in Herstellkosten und Kosten für Verwaltung und Vertrieb. Die Herstellkosten werden auf die ... Menge bezogen, Verwaltungs- und Vertriebskosten hingegen auf die abgesetzte Menge.
    produzierte
  129. Ist die Aussage richtig? Die Herstellkosten werden auf die abgesetzte Menge bezogen. Verwaltungs- und Vertriebskosten hingegen auf die produzierte Menge. Die Idee hierhinter ist, dass die Vertriebskosten nur dann anfallen, wenn auch tatsächlich Mengeneinheiten abgesetzt werden, nicht schon dann, wenn sie produziert werden.
    Falsch
  130. Bei der mehrstufigen Divisionskalkulation unterscheidet man die ... Methode und die Durchwälzmethode.
    additive
  131. Die mehrstufige Divisionskalkulation stellt keine Verallgemeinerung der ein- oder zweistufigen Divisionskalkulation dar, denn ...
    viel mehr werden hier die Produktionskosten auch auf die unterschiedlichen Produktionsstufen bezogen.
  132. Bei der ... Methode werden die Kosten der einzelnen Produktionsstufen additiv, also summarisch, ermittelt. Hierbei werden lediglich die Ausbringungsmengen berücksichtigt, nicht hingegen die Einsatzmengen.
    additiven
  133. Bei der additiven Methode werden die Kosten der einzelnen Produktionsstufen additiv, also summarisch, ermittelt. Hierbei werden lediglich die 
    ... berücksichtigt, nicht hingegen die Einsatzmengen.
    Ausbringungsmengen
  134. Bei der additiven Methode werden die Kosten der einzelnen Produktionsstufen additiv, also summarisch, ermittelt. Hierbei werden lediglich die Ausbringungsmengen berücksichtigt, nicht hingegen die ...
    Einsatzmengen
  135. Ist die folgende Aussagen zur additiven Methode richtig? Bei der additiven Methode werden die Kosten der einzelnen Produktionsstufen multiplikativ ermittelt. Hierbei werden lediglich die Ausbringungsmengen berücksichtigt, nicht hingegen die Einsatzmengen.
    Nein
  136. Bei der ... werden die einzelnen Inputmengen berücksichtigt, man wälzt die Menge, die man aus der Vorstufe erhält, gewissermaßen durch.
    Durchwälzmethode
  137. Welche der folgenden Aussagen zur Durchwälzmethode (= mehrstufigen Divisionskalkulation) ist richtig? Kalkuliere die Stückkosten der zweiten, dritten, etc. Stufen, indem man die Stückkosten der Vorstufe mit dem jeweiligen Input multipliziert, die Stufenkosten hinzuaddiert und die Summe durch den Output der betrachteten Stufe dividiert.
    Richtig
  138. Die Äquivalenzziffernrechnung gibt es einfach und ...
    mehrstufig
  139. Ist die Aussage richtig? muss stets ein Produkt mit einer Äquivalenzziffer von 1 geben.
    Falsch
  140. Am Ende der mehrstufigen Äquivalenzziffernrechnung kalkuliert man die Stückkosten als auch die ...
    Sortenkosten
  141. Ist die folgende Aussage zur mehrstufigen Äquivalenzziffernkalkulation richtig? Die Äquivalenzziffern der unterschiedlichen Stufen sind für gleiche Produkte möglicherweise unterschiedlich.
    Richtig
  142. Bei der einstufigen Zuschlagskalkulation verrechnet man sämtliche Gemeinkosten mit ein und demselben ... . Man trennt also unterschiedliche Arten von Gemeinkosten nicht, vielmehr kommt es zu einem en-bloc-Zuschlag sämtlicher Gemeinkosten auf die Einzelkosten des jeweiligen Produkts.
    Zuschlagssatz
  143. Bei der einstufigen Zuschlagskalkulation verrechnet man sämtliche Gemeinkosten mit ein und demselben Zuschlagssatz. Man trennt also unterschiedliche Arten von Gemeinkosten nicht, vielmehr kommt es zu einem en-bloc-Zuschlag sämtlicher Gemeinkosten auf die des ... jeweiligen Produkts.
    Einzelkosten
  144. Bei der einstufigen Zuschlagskalkulation verrechnet man sämtliche ... mit ein und demselben Zuschlagssatz. Man trennt also unterschiedliche Arten von Gemeinkosten nicht, vielmehr kommt es zu einem en-bloc-Zuschlag sämtlicher Gemeinkosten auf die Einzelkosten des jeweiligen Produkts
    Gemeinkosten
  145. Ist die Aussage zur Zuschlagskalkulation richtig? Bei der einstufigen Zuschlagskalkulation gibt es stets nur einen einzigen Zuschlagssatz
    Richtig
  146. Grenzkosten geben an, ...
    In welchem Ausmaß sich die Kosten erhöhen, wenn eine Mengeneinheit zusätzlich produziert wird, bzw. in welchem Ausmaß sich die Kosten reduzieren, wenn eine Mengeneinheit weniger hergestellt.
  147. In der graphischen Darstellung der Grenzkosten bilden sie das Steigungsmaß der ...
    Gesamtkosten
Author
Yv3tte
ID
354362
Card Set
Kostenrechnung 1
Description
Updated