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  1. GRAFITATIONSKRISE
    • Nicht genug anerkennung für geleisteten aufwand. stehen unter hohem psychischen stress und neigen zu weniger gesundheitsbewusstem verhalten. häufiger bei menschen mit niedrigem sozioökonomischen status.
    • Mielck-modell: zsh zw gesundheit/krankheit und soz schicht. unterschicht: an einigen krankheiten (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, viele Krebsarten, DM Typ II und Adipositas, Schizophrenie und Depression) wesentlich häufiger
  2. BEHINDERUNG
    • Menschen mit Behinderungen sind Menschen, die körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, die sie in Wechselwirkung mit einstellungs- und umweltbedingten Barrieren an der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate hindern können.
    • Beeinträchtigung: körper und gesunheitszustand von lebensalter typischen zustand abweicht.
    • > def who
    • - impairments (schäden)
    • - activity (mass aktivität, persönliche verwirklichung zu erreichen)
    • - partizipation
    • - kontextfaktoren (soziale, physikalische und einstellungsbezogene Faktoren aus der Umwelt)
  3. KRANKHEITSKONZEPT
    • was denken sie, was sie haben? erwartungshaltung von pat, wenn ihr krankheitskonzept nicht eingezogen, dann fühlen sich nicht verstanden und falsch behandelt.
    • persönliche Krankheitskonzept erfasst sämtliche Gedanken, Gefühle und Handlungen des Patienten bezüglich seiner Krankheit und ist von soziokulturellen und biographischen Einflüssen geprägt
    • > shared decision making
  4. GERIATRIE
    • > funktionseinschränkung im alter, multimorbidität.
    • > geriatrietypische multimorbidität und hohes alter (idr >70) oder >80, erhöhte vulnerabilität, verschlechterung selbsthilfestatus.
    • > physiologische veränderungen im alter
    • - immobilität: deg muskel, knochen, gelenk. kardiovaskulär
    • - instabilität: muskelschwäche, sarkopenie, schwindel, seh, hörbehinderung
    • - intelektuelle verluste
    • - inkontinenz
    • < zusätzlich: fehl, mangelernärung und störung fl, elektrolythaushalt
    • < erkrankungen: irreführende, fehlende sym, maskierung durch verminderte belastbarkeit, symptomverschiebung
    • > häufige diagnosen
    • < neuro
    • < kardiovask (khk, pavk)
    • < bewegungsapparat (osteoporose, frakturen, arthrose)
    • < gerontopsy
    • > diagnostik: med probleme, soz umstände. geriatrische basisassessment
    • < charakter
    • - multidimensionale erfassung
    • - entwicklung, optimierung behandlungs- und betreuungsplan
    • - formulierung realistische ziele
    • - verlaufsbeobachtung
    • < ziel: verbesserung lebensqualität, funktionelle fähigkeiten.
    • < bsp
    • - barthel-index: abschätzung fähigkeiten zur selbstständigen bewältigung täglichen lebens
    • - tinetti-test: sturzrisiko
    • - mms: orientierung und kognitive fähigkeiten
    • > therapie
    • - interprofessionelle behandlung
    • - geringe evidenz hinsichtlich pharmakologische wirkungen, risiko-nutzen-verhältnis
    • < physiologische änderungen organfunktion einfluss auf pharmakokin und -dynamik
    • - schluckstörungen
    • - disbtribution: geringer wasseranteil: weniger verteilungsvol für hydrophile
    • - erhöhung körperfett
    • - metabolisierung: abnahme renale und hept blutfluss, lebermasse und funktion
    • - elimination: red nierenfunktion
    • < massnahmen
    • - beschränkung medi zahl
    • - hohe interaktionspot meiden
    • - medi mit adäquater hwz
    • - vermeiden anticholinergem pot
    • > potenziell inadäquate medikation
    • - aufgrund phramakokin und -dyn eigenschaften ungeeignet für ältere menschen.
    • - beers-liste: pat >65 nicht erhalten sollten
  5. PALLIATIVMEDIZIN
    • > verbesserung lebensqualität von pat und fam durch probleme bei lebensbedrohlichen erkrankungen. körperliche, psychische, soziale und spirituelle bedürfnisse.
    • > einteilung
    • - rehabilitantionsphase
    • - präterminalphase
    • - terminalphase
    • - finalphase
    • > kardinalsym
    • < schmerzen: ret opioide fix, bedarfsmedi (1/6 der fixen)
    • < gi sym
    • - übelkeit, erbrechen: metoclopramid (gefahr eps), haloperidol, levomepromazin (beide doseirung unter antipsy wirkung), dimenhydrinat
    • - appetitlos: dexamethason bzw prednisolon po (appetitanregend, ko-analgetisch, stimmungsaufhellend und antiödematös)
    • - durst: mundpflece
    • - obstipation: lactulose, macrogol, natriumpicosulfat, paraffin
    • - diarrhö: ursache?, früh fl & elektrolytsub
    • < pulmonal
    • - dyspnoe: morphinpräp, zb tropfen, atem und beruhigungstechniken
    • - husten: pro oder antitussiva, therapieref: hydrocodon (codein zentral ohne atemantrieb zu beeinflussen), corticosteroide
    • < psy
    • - angst, depression: benzo, antidep, antipsychotika, psychtotherapuetische verfahren
    • - delir: antipsy, benzos
    • - fatigue: sport, körperliche aktivität, physio, psychotherapeutische massnahmen. kurzfristig: corticosteroide (dexamethason, methylprednisolon)
    • < final
    • - unruhe: midazolam, lorazepam
    • - delir: haloperidol, meotclopramid
    • - rasselatmung: evt butylscopolamin
    • > schmerzkonzepte
    • < total pain
    • < mixed pain: periphere schm, neuropathische
    • < emotionaler schmerz
    • > testinstrumente
    • - numeric rating scale 0-10 (NRS); visual analogue scale (vas ) 0-100
    • - mehrdimensionale fremdeinschätzungsskalen: palliative performance status, …
    • > psychosoziale modelle
    • < sterbephasen: nicht chronologisch, gleichzeitig oder wiederholt auftreten
    • - verneinung, leugnung, isolation
    • - aggression, zorn, wut, auflehung gegen schicksal
    • - verhandeln mit schicksal
    • - depression
    • - akzeptanz
    • < NURSE-modell: auf emotionale äusserungen empathie-orientiert antworten
    • - N name: benennen von emotionen des pat
    • - U unterstand
    • - R respect
    • - S support
    • - E explore
    • < SPIKES-Modell: breaking bad news
    • - S setting: ggf bezugsperson
    • - P perception: kenntnisstand des pat, offene fragen: pat in eigenen worten: krankheit/therapie/prognose
    • - I invitation: thema einladen und sehen ob gesprächsbereitschaft besteht
    • - K knowledge: vorwarnung schlechte nachritch, vermittlung. kurze, präzise sätze
    • - E emotions: ansprechen und erfassen von emotionen
    • - S summary: + planung weitere. evt pat wiederholen lassen
    • < CALM-Modell: deeskalationsverfahren emotional aufreibende themen zw arzt und pat zu schlichten
    • - C contact: ruhig, sachlich bleiben, mögliche fehler eingestehen, anerkennung schiwerige sit für pat
    • - A appoint: verständnis für emotion aufbringen und diese benennen
    • - L look ahead: gemeinsame ziel, klärung beziehung/rolle
    • - M make a decision: lösung anbieten um in zukunft nicht zu haben, alternative, bedenkzeit
    • > patientenverfügung: verfügung welche med massnahmen ergriffen werden oder nicht. abgrenzung vorsorgevollmacht.
    • > REA:
    • < 15% in-hospital crp überleben bis entlassung, 65-80: 20%: je 1/3 hause, anderes spit, pflegeheim
    • < CRP, lebensverlängernde massnahmen? intensivmed?
    • > sterbehilfe
    • - unterlassung / abbruch lebenserhaltender massnahmen
    • - länger dauernde tiefe sedatation
    • - unterstützung freiwillige verzickt auf nahrung, fl
    • - ärztliche suizidhilfe: passive sterbehilfe
Author
catfood
ID
352062
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83/100
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