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  1. PERSÖNLICHKEITSSTRUNGEN
    • > allg
    • - abweichendes verhalten: ich-syntonie typisch
    • - stabile, tiefverzwurzelte, unflexible verhaltensmuster
    • - beginn späte kindesalter, adoleszenz (kinder aber nicht diagnostizieren! sagen: persönlichkeitsentwicklungsstörung)
    • - subektiver leidensdruck, beeinträchtigung soz und berufliche leben
    • - ausschluss org ursache
    • - abweichung nicht durch andere psychische erkrankungsmuster erklärbar
    • > spezifische nach icd-klassifikation
    • < paranoide: stetiges misstrauen, häufige beschäftigung mit verschwörungen als erklärungen.
    • - querlatorische persönlichkeit: kämpfen stetiig gegen vermeintliches unrecht
    • < schizoide: einzelgänger, emotionale kühle, anhedonie, wenig interesse an soz kontakten
    • < dissoziale (sozipathische): mangel an empathie und ohne schuld- und verantwortungsbewusstsein. geringe frustrationstoleranz, starke impulsivität
    • < emotional instabile: impulsiver und borderline typus
    • < histrionische: übertriebene theatralische affekten, verhaltensweisen. sieht in allem besonderes und möchte im mittelpunkt stehen
    • < zwanghafte (anankastische): übertrieben gewissenhaft. ständige kontrolle.
    • < ängstliche (vermeidende) : stetige unsicherheit und besorgtheit. übertriebene sorge vor potentieller gefahr
    • < abhängige persönlichkeitsstörung (asthenische): verslässt sich stetig auf andere. haben angst verlassen zu werden und partner zu verlassen.
    • < sonsgite spezifische: narizisstische: selbstüberschätzung, extrem empfindlich gegenüber kritik, unfähigkeit der empathie
    • < schizotype: paranoid bizarre ideen und anomalien des denkens
    • > cluster nach DMS-5: anhand gemeinsamer ausprägungen gruppiert.
    • < Cluster A: sonderbar, exzentrisch
    • - paranoide
    • - schizoide
    • - schizotype
    • < Cluster B: dramatisch, emotional, impulsiv
    • - emotional instabile
    • - histrionische
    • - dissoziale
    • - narzistische
    • < Cluster C: ängstlich, vermeidend, unsicher:
    • - ängstliche
    • - abhängige
    • - zwanghafte
    • > therapie
    • < psychoedukation
    • < psychotherapeutische verfahren
    • > medikamentös: antipsychotika, …
  2. EMOTIONAL INSTABILE PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNG
    • > Einteilung:
    • - borderline-typ
    • - impulsiver-typ
    • > beginn adoleszenz, erste behandlung 20-30 j. multifaktorielles geschehen:
    • - äussere faktoren: traumatische ereignisse in kindheit (sexueller missbrauch, körperliche gewalt) bei fast 2/3
    • - genetische faktoren
    • - neurobiologische aspekte
    • > diagnosekrit
    • 1. allg krit für persönlichkeitsstörungen
    • 2. drei der fünf kriterien müssen zutreffen:
    • - deutliche tendenz, unerwartet, ohne berücksichtigung konsequenz zu handeln
    • - deutliche tendenz zu streiterein und konflikten , va wenn impulsive handlungen unterbunden oder getadelt werden
    • - neigung ausbrüchen von wut oder gewalt mit unfähigkeit kontrolle
    • - schwierigkeiten in beibehaltung von handlungen, die nicht unmittelbar belohnt werden
    • - unbeständige und launische stimmung
    • 3. borderline-typus: zusätzlich mind 2 der 5
    • - störung, unsicherheit bezüglich eigenen identität, selbstbild, ziele und inneren präferenzen
    • - intensive, instabile beziehungen einzulassen, oft mit folge der emotionalen krise
    • - übertriebene bemühungen, das verlassenwerden zu vermeiden
    • - wiederholte drohungen oder handlungen mit selbstbeschädigung
    • - anhaltendes gefühl von leere
    • > sym borderline-typus
    • < impulskotrollstörung: unangenehme anspannungszustände, die sie durch kurzfristig gedachte, impulsive handlungen lösen können. hochrisikoverhalten, essanfällen, alkoholexzessen, abbruch berufliche, privater beziehung, therapie.
    • < selbstverletzend
    • - „ritzen“, zigarettenausdrücken
    • - um sich zu spüruen, entlasten, suchtähnlich zu euphorisierenden kicks, gelegentliche: impulsartiger selbsthass, der dazu führt
    • < suizidalität
    • < derealisation
    • < agieren (aufmerksamkeit auf sich ziehen)
    • < gesteigerte affekte
    • < affektive instabilität
    • < polytoxikomanie
    • < unsicherheiten bzgl selbstbild und identität
    • < komorbiditäten
    • - angststörungen
    • - zwangsstörungen
    • - depressive episoden
    • - anorexie, bulimie
    • - dissoziative störungen
    • > therapie
    • < dialetkisch behaviorale therapie: therapeut: verstehen und wertschätzen des patienten problem entwickeln. 5 charakeristika:
    • - innere achtsamkeit
    • - bewusster umgang mit gefühlen
    • - selbstwert
    • - stresstoleranz
    • - zwischenmenschliche fähigkeiten
    • < schematherpaie nach young: erlernen grundschemata (wahrnehmungsfilter und spez reaktionsmuster), um seelische grundbedürfnisse zu befriedigen und ihr verhalten steuern. ungünstige kindheitserlebnisse zu schwer zugänglichen schemata. therapie diese fehlentwicklung unwirksam zu machen.
    • - verbindung verschiedener therapeutischer konzepte (ua kognitive verhaltenstherapie, psychodynamische therapie, gestalttherapie)
    • - therapeut empathisch
    • - reparenting
    • < medikamentös
    • - antipsychotika. va bei wahnhaften sym
    • - antidepressiva: va ssri, bei depressiven verstimmung, angst und zwangstörungen
  3. TIEFGREIFENDE ENTWICKLUNGSSTÖRUNGEN
    • > qualitative abweichungen in soz interaktionen, kommunikation sowie durch eingeschränkte, sterotype, repetitive interessen und aktivitäten definiert. autismus-spektrum-störung: verschiedene ausprägungen einer störung
    • > diagnosen
    • - frühkindlicher autismus
    • - atypischer autismus
    • - rett-syndrom
    • - andere desintegrative störung des kindesalters
    • - asperger-syndrom
    • - dsm-5: alle als autismus-spektrum-störung
    • > ätio: multifaktorielle genese
    • - neurobiologische ursachen, zb genetische faktoren
    • - umweltfaktoren
    • > klinik
    • < trias qualitativen beeinträchtigung bei tiefergreifenden entwicklungsstörungen
    • - beeinträchtigung soz interaktion
    • - beeinträchtigung kommunikation
    • - repetitive, stereotype interessen und verhaltensmuster
    • < weitere:
    • - alle beginnen in kindheit
    • - entwicklungsverzögerung oder -auffälligkeit
  4. AUTISMUS-SPEKTRUM-STÖRUNG
    • > Definition
    • < abweichung in sozialen interaktionen, kommunikation, sowei eingeschränkte interessen und aktivitäten
    • < zugeordnete diagnosen
    • - deutsche sprachgebrauch: frühkindlicher autismus, atypischer autismus, asperger-syndrom
    • - dsm-5: frühkindlicher autismus, atypischer autismus, asperger-syndrom, nicht näher bezeichnete tiefgreifende entwicklungsstörung
    • > ätio
    • < neurobio
    • - genetische faktoren
    • - hirnschädigung oder -funktionsstörungen
    • < neuropsychologisch:
    • - abnorme inlliegenzstruktur
    • - sprachliche auffälligkeiten
    • - defizite bei exekutiven funktionen
    • < umweltafaktoren: wiederlegt mmr-impfung
  5. FRÜHKINDLICHER AUTISMUS (KANNER-SYNDROM)
    • > ab geburt (bzw vor beginn 3. lebensjahre) manifestiert, starke defizite in sozialen interaktion, kommunikation sowie repetitive, stereotype verhaltensmuster. idr intelligenzminderung und sprachentwicklungsstörung
    • > m>f (3:1), neurobiologsiche beeinträchtigung, hinweis erbliche komponente
    • > klinik
    • < soziale interaktion
    • - reduziertes nonverbales verhalten, bspw wenig gestik, mimik, eingeschränkte blickkontakt, fehlendes soziales lächeln
    • - störung empathie (sog theroy of mind), folglich ua mangel an geteilter freude
    • - probleme herstellung von zwischenmenschlichen beziehungen (distanzlos oder totale zurcükgezogenheit)
    • - objektbezogenheit
    • < kommunikation: multiple entwicklungsstörunge
    • - intelligenzminderung
    • - sprachentwicklungsverzögerung oder -störung: echolalien, neologismen, andere sprachauffälligkeiten, bspw pronomenumkehr deutlich häufiger und über längere zeit
    • - in ca 50% kein spracherwerb
    • < stereotypes, repetetives verhalten
    • - zwanghaftigkeit: repetitive, gleichförmige motorische bewegungen; ritualisiertes verhalten
    • - angst vor veränderungen
    • - kein sympolisches spiel (normal mit 21-24 mo erlernt), häufig spezielle sonderinteressen
    • > grosse variabilität. totale soz rückzug ohne aktive sprache bis distanzlosigkeit mit floskelhafter sprache. für diagnose auffälligkeiten in allen drei bereichen obligat. bei atypische autismus: nur 2 kerbereiche betroffen
    • > komorbiditäten:
    • - epilepsie
    • - selbstverletzendes verhalten (autoaggressivität)
    • - angststörungen
    • - schlaf- und essstörungen
    • > therapie: multimodale therapie früh beginnen
    • - schaffen von klaren und bleibenden soz strukturen
    • - langfristig verhaltenstherapie mit kompetenztraining
    • - elternberatung und -training
    • - supportive therapie: physio, ergo, frühförderung
    • - ggf medi komorbiditäten, zb antiepileptika
  6. ASPERGER-SYNDROM
    • > situationsübergreifenden beeinträchtigung der sozialen interkation und empathie im vordergrund, normale bis hohen intelligenzquotient und sog inselbegabungen und hohen sprachvermögen einhergeht.
    • > >3.lj, m>f (8:1)
    • > klinik
    • < soziale interaktion
    • - reduziertes nonverbales verhalten, bspw wenig gestik, mimik, blickkontakt
    • - störung empathie: mangel geteilter freude, mangelndes verständnis für rollenspiele
    • < kommunikation
    • - normaler bis hoher iq, keine verzögerung kognitiven entwicklung
    • - keine sprachentwicklungsverzögerung, sprache eher über altersdurchschnitt, häufig stilistisch anspruchsvolle sprache
    • - beeinträchtigung soz sprachverständnisses (ernst oder humorvoll gemeint?)
    • < eingeschränkte interessen und stereotypes, repetitives verhalten
    • - akribisch verfolgte sonderinteressen, ggf alltag behindern
    • - ggf inselbegabung
    • - zwanghaftes verhalten
    • - angst vor veränderung
    • - motorische ungeschicklichkeit (fein- und grobmot koordinationsstörungen)
    • > komorbiditäten
    • - verstärkung bereits vorhander sym, bspw autoaggression, hyperaktivität, fixierung auf rituale
    • - ad(h)s
    • - affektive störungen
    • - angststörungen
    • - zwangsstörungen
    • - tic-störungen
    • > therapie
    • - schaffen von klaren und bleibenden soz strukturen
    • - langfristig verhaltenstherapie mit kompetenztraining
    • - elternberatung und -training
    • - supportive therapie: physio, ergo, frühförderung
    • - ggf medi komorbiditäten, zb methylphenidat
    • > prognose: besser als frühkindliche, lebenslang persistieren, verbessserung interaktions- und sozialverhaltens mit heranwachsen, entwickeln von routinen. hohe prognostische bedeutung von komorbiditäten
  7. RETT-SYNDROM
    • > entwicklungsstörung mit progressivem verlsut an intelligenz, kognitive fähigkeiten wie sprache, lokomotion, gebrauchsfähgikeit
    • > fast ausslischlisch mädchen
    • > ätio
    • - >95% der fälle mut MECP2-gen
    • - x-chrom-dom (Xq28)
    • - meist kein vererbter gendefekt, sondern spontane mut
    • > klinik
    • - beginn 6-18 Mo
    • - entwicklungsstillstand innerhalb ersten beiden lj nach vorherhiger normaler entwicklung
    • - verlust zielgerichtete handbewegungen
    • - stereotypien, insb stereotype handbewegungen vor körper (windend-wringende drehbeweugnen der hände)
    • - prog verlust intelligenz und kognitive fähigkeiten
    • - rumpfataxie, apraxie, choreatische bewegungen
    • - mikrozephalie
    • - apnoe, hyperventilation
    • - zerebraöe krampfanfälle
    • - geistige retardierung
    • - oft gehunfähigkeit
  8. TICSTÖRUNGEN
    • > Unwillkürliche, rasche, wiederholte, unrhythmische bewegung meist umschriebener muskelgruppen oder lautproduktion, die plötzlich einsetzt und keinem erkennbaren zweck dient. extrapyramidal-mot hyperkinesien
    • < voakel tics
    • - einfache vokael: räuspern, schmatzen, bellen
    • - komplexe: koprolalie (obszöne, vulgäre ausdrücke), echolalie
    • < motorische tics
    • - einfache: stirnrunzeln, augenblinzeln
    • - komplexe: springen, körperverdrehungen, echopraxie
    • > tourette-syndrom: gilles-de-la-tourette-syndrom: störung multiple mot und vokale tics charakterisiert ist. koprolalie sehr charakteristisch aber eher seltenes symptom.
    • < klinik: kopmlexe multiple mot tics und vokale tics, die nicht gleichzeitig auftreten müssen
    • < verlauf: aggravation sym während adoleszenz und persistenz ins erwachsenenalter häufig
    • < M>F
    • < komorbiditäten: ADHS, asperger-autismus, weitere psychiatrische erkrankung
    • > therapie
    • < idr dopaminüberschuss in basalganglien, so dass therapieansätze auf dopaminantagonismus
    • - verhaltenstherapie und pädagogische unterstützung
    • - medikamentös: typische neuroleptika: tiaprid, pimozid, haloperidol. atypische: risperidon
    • > häufig chronifizierung
    • > dd muskelzuuckungen gesicht
  9. ANOREXIA NERVOSA
    • > Mit bulimia nervosa und binge-eating-störung zu essstörungen. Im vordergrund körperschemastörung mit angst vor zu dickem körper, massiver gewichtsverlust absichtlich herbeigeführt.
    • > f>m (10:1), zw 10. und 25. lj (gipfel 13-16)
    • > ätio
    • - genetik: konkordanz 10% zweieiig, bis 50% eineiig
    • - neurobio: gewichtsreduktion und fasten suchtähnliche befriedigung: störung endogene belohnungssystems
    • - psychosoz faktoren: traumatisierung, störung konfliktverarbeitung
    • - gesellschaftliche faktoren: schönheitsideale
    • > Diagnosestellung alle 4 erfüllt sein
    • 1. körperschemastörung: störung selbstbild und selbstwertgefühl.
    • 2. untergewicht: mind 15% unter zu erwartenden gewicht (perzentilenkurve) oder bmi unter 17,5 kg/m2
    • 3. selbst herbeigeführte gewichtsred
    • - asketische: passives abnehmen
    • - bulimisch: übertriebene körperliche aktivität, diuretikaabusus, laxantienabusus (hypokaliämie), hormonmissbrauch (l-thyroxin-einnahme)
    • 4. endokrine störungen: sek amenorrhö/ausbleiben der regelblutung (lh/fsh tief), libidoverlust
    • < weitere psy sym
    • - persönlichkeitsstruktur: idr ehrgeizig, sehr leistungsorientiert. ernährung zentrales thema.
    • > somatische folgen: ähneln symptome einer mangelernährung und betreffen alle organsys. körper reduziert energiebedarf.
    • < herz: bradykardie, hypotonie, herz-rhythmus-störung (insb bei kaliumverlust durch abführmittel, erbrechen)
    • < blut: panzytopenie, elektrolytverschiebungen
    • < zns: kortikale (pseudo)hirnatrophie ggf liquorraumerweiterung -> hirnorg psychosyndrom möglich -> störung konzentration, gedächtnisses und wesen
    • < magen-darm: obstipation
    • < knochen: sek osteoporose
    • < körpertemp: hypothermie
    • < haut und haar
    • - trockene haut, wundheilungsstörungen
    • - haarverlust, ggf languo-behaarung
    • - akrozyanose
    • - zeichen selbstinduziertes erbrechen: wunden/schwielen an rückseite fingergelenke (russel-zeichen), mudwinkelrhagaden
    • < hormonhausalt
    • - stresshormone: cortisol h, adrenalin h
    • - schilddrüse: low-t3-syndrom (vermindert t4 in t3 als anpassung -> hypothyreose)
    • < speicheldrüsen: dystrophe sialadenose
    • < zahnstatus: karies
    • > diagnostik:
    • - blutbild: panzytopenie
    • - elektrolyte: ka, na, cl tief
    • - glu tief, pahtologische glu-toleranz
    • - leberenzyme: ast/alt h
    • - alpha-amylase im serum h
    • - retentionsparameter; krea tief (verminderte muskelmasse, aber auch hypokaliämie, laxabusus, dehydratation zu nierenversagen)
    • - lipide: cholesterin h
    • - eiweisse: hypoproteinämie, hypalbuminämie
    • > dd:
    • - bulimia nervosa
    • - Binge-eating-störung
    • > setting
    • < ambulantes setting:
    • - bmi >15
    • - krankheitseinsicht, gute compliance
    • - gute familiäre unterstützung
    • < offen stationär
    • - rascher gewichtsverlust (>20% innerhalb 6 mo)
    • - bmi <15
    • - vitale gefährdung: bradykardie (<40), tachykardie (>110), hypotonie (<90/60) hypothermie <36°c, herzrhythmusstörungen, ausgeprägte blutbildveränderungen
    • - fehlende besserung ambulante
    • - starke psychische komorbidität
    • < geschlossen: lebensbedrohliche verläufe und einwilligungsunfähige pat
    • > therapieformen
    • < ernährungstherapie, -beratung
    • - mahlzeitenstruktur 3-5/tag
    • - 500-1000g / wo zunahme
    • - behandlugnsvertrag: festlegung gewichtsentwicklung, tägliche anzahl mahlzeiten, toleranzgrenze
    • - vitale gefährdung: ggf zwangsernährung per magensonde
    • < psychotherapie
    • - psychoedukation
    • - kognitive verhaltenstherapie
    • - psychodynamische therapie
    • - familientherapie
    • > kompli
    • < psy: depression, suizid
    • < org störungen
    • - elektrolytmangel, herzrhythmusstörungen
    • - endokrin: amenorrhö, hypothyreose, gestörte glu-toleranz
    • < therpaie-kompli: refeeding-syndrom:
    • - massive insulinfreisetzung durch zu schnelle erhöhung der täglichen nahrungszufuhr, zu vermehrt verschiebung magnesium, kalium und phosphat (von extra nach intrazellulär)
    • - ödeme, tachykarde herzrhythmusstörungen (torsades-de-pointes), epileptische anfälle, ataxie
    • - elektrolytsubstitution
    • - prophylaxe: elekrolytkontrolle, begrenzung anfängliche ernährungszufuhr auf 1’000 kcal/d
    • > prognose:
    • - letalität: 5-20% : kachexie oder suizidale handlung
    • - abh von kg, dauer, alter bei beginn, komorbiditäten, ressourcen
    • > folgeerkrankungen:
    • - essstörung ineineander übergehen
    • - neurotisch: dysthymie bis depression, zwangsstörungen (in bezug auf essen, gewicht, sport), angststörungen (insb soziale phobie und agorophobie)
    • - persönlichkeitsstörung
  10. BULIMIA NERVOSA
    • > F>M (>90% frauen), 20-24 jahre, prävalenz 1-3%
    • > ätio: genetische faktoren, fam einflüsse, psychische entwicklung in kindheit und jugend
    • > diagnosekrit: alle 4 erfüllt
    • < A: essanfälle: mind 3 mo mind 2x/wo
    • < B: ununterbrochenes zwanghaftes verlangen nach nahrungsmittel
    • < C: entgegenwirken einer gewichtszunahme
    • - selbstinduziertes erbrechen
    • - laxantienabusus
    • - passagere hungerperiode
    • - andere massnahmen
    • < D: verzehrte selbtstwahrnehmung
    • > weitere charakteristika
    • < bmi >17,5 kg/m2
    • < gi
    • - gastritis
    • - ösophagitis
    • - schlechter zahnstatus
    • - schwellung speicheldrüsen
    • < labor
    • - ka, na, ca tief
    • - a-amylase im speichel hoch
    • < haut
    • - trockene lippen, mundwinkelrhagaden, zahnfleischverädnerungen
    • - russel-zeichen
    • < kardiovask
    • - herzrhythmusstörungen (kaliummangel)
    • - hypotonus
    • > komorbiditäten
    • - häufigsten: depression, angst- und panikstörungen (insb soziale phobie), weitere: alkohol, drogenabh bzw -missbrauch. ADHS
    • > therapie
    • - psychotherapie: kognitive verhaltenstehrapie
    • - ggf begleitende therapie mit ssri (nur fluoxetin zugelassen)
  11. BINGE-EATING-STÖRUNG
    > übergewichtig, nicht in akuter lebensgefahr. essattacken ohne induziertes erbrechen zu adipositas. kontrollverlust beim essen vermehrter nahrungsmittel und essanfälle. keine massnahmen zur gewichtsreduktion
  12. ANGSTSTÖRUNGEN UND PHOBIE
    • > einteilung
    • - generalisierte angststörung: dauerzustand, situation: unspezifisch
    • - panikstörung: akut: panikattacke: unspez sit
    • - phobische störung: akut, spezifische situation
    • > therapie
    • < psychotherapie
    • - verhaltenstherapie mit reizexopositon (konfrontationstherapie)
    • - supportiv: selbsthilfegruppe, stützende gespräche, kognitive verhaltenstherapie, (konflikorientierte) gesprächstherapie (tiefenpsy grundlage genese mit pat erkundet)
    • < medi
    • - akut: benzodiazepine (zb lorazepam)
    • - langristig: SSRI (citalopram), alternativ ssnri oder imipramin. ggf buspiron: anxiolytisch ohne sedierende wirkung der benzos
  13. PHOBISCHE STÖRUNGEN
    • > Eindeutig deinierte, ungefährliche situationen hervorgerufen.
    • > ätio: nicht durch unangenehme lernerfahrung: wahrscheinlich genetisch. pädisponierend gesteigerte aktivität in amygdala. verhaltenstherpaie mit konfrontationsverfahren
    • > in spez sit von leichtem unbehagen bis panikattacken. vermeidungsverhalten, wissen dass irrationale angst.
    • > formen
    • < agoraphobie: alleine in öffentlichkeit, verkehrsmittel. häufig komorbidität mit panikstörungen, deprssion und zwangsstörungen. konsequentes vermeidungsverhalten
    • < soziale phobie: im zentrum der aufmerksamkeit: gespräche mit vorgesetzten, behörden als auch präsentationen, wortmeldungen in kleingruppen. zwischenmenschliche beziehungen in grösseren gruppen vermieden
    • < spezifische phobie: höhe: akrophobie, gschlossene räume: klaustrophobie, spez objekt: spinnen arachnophibe,blut: hämatophobie.
  14. ANSGSTSTÖRUNGEN
    • > ätio:
    • < lerntheorie: fehlkonditionierung. operante konditionierung. neg verstärkung zu schneller etablierung fehlverhalten.
    • < genetische komponente
    • < neurobio: störung serotonin-system (ssri), störung inhibitorische gagaerge transmission. gesteigerte aktivität amygdala.
    • < psychosoziale faktoren: emotional belastende und traumatische erlebnisse erhöhen risiko
    • > generaliserte angststörung
    • < situationsunabh und dauerzustand über wo bis jahre. stärke der sym wechselhaft, zeitlichen abstände in denen es zu sym kommt, unterschieldich
    • - vegetativ: palpationen, herzrasen, zittern, schweissausbrüche, schwindel, mundtrockenheit
    • - gi: bauchschmerzen
    • - psychisch: schreckhaftigkeit, ansgtzustände, konzentrations und schlafstörungen, negative vorahnungen
    • < dd: panikstörung, depression (epidosen kommen oft vor)
    • > panikstörung
    • < plötzlich, anfallsartig auftretend, wiederkehrende panikattacken in unspez situationen. 5-10 min, intensität der sym nimmt zu.
    • < vegetative sym
    • - schwitzen, zittern, hitzewallungen, kälteschauer, mundtrockenheit
    • - herzrasen (EKG: sinustachykardie)
    • - atemnot, erstickungsgefühl, hyperventilation
    • - schwindel, ohnmanchtsgefühle (keine bewusstlosigkeit)
    • - übelkeit, bauchschmerzen
    • < psychisch
    • - depersonalisation, derealisation
    • - ängste: kotrollverlustängste, todesängste
    • < kompli: grundsätzliches vermeidungsvrhalten mit soz rückzug und deutlicher einschränkung der lebensqualität
  15. NICHTORGANISCHE SCHLAFSTÖRUNGEN
    • > Häufigsten insomnien und parasomnien
    • > nichtorg insomnie:
    • < ein u/o durchschlafstörung oder nicht erhohlsamer nachtschlaf mit daraus folgender tagesmüdigkeit und beeinträchtigung alltagsaktivitäten
    • < assoziation: idr mit anderen psy erkrankungen (zb depression, angststörungen)
    • > parasomnien: schlafstörungen, die aus schlaf heraus bzs bei erwachen/teilerwachen auftreten. rem als auch non-rem-schlaf, häufig nicht pathologisch, insb kinder
    • - schlafwandeln (somnambulismus): umherwandeln, desorientierung, verminderte reaktivität. 1. nachdrittel (non-rem-schlaf), keine errinerung
    • - pavor nocturnus: wiederholte episoden mit initialem panikschrei, angstzustände mit veg symptomen, pat nicht ansprechbar, ggf assoziation mit somnambulismus. 1. drittel. keine erinnerung
    • - albträume: detaillierte träume voller angst oder furcht: 3. nachdrittel (vermehrt in rem-schlaf): detaillierte erinnerungne
    • > therpaie
    • < nichtmedikamentös: schlafhygiene
    • < medikamentös: nur bei insomnien und im ausnahmefall. sub
    • - phytotherapeutika: baldrian, hopfen, melisse, passionsblume
    • - melatonin
    • - antihistaminika
    • - benzodiazepine (zb triazolam)
    • - benzodiazepin-ähnliche hypnotika (zb zopiclon)
Author
catfood
ID
352004
Card Set
69/100
Description
amb tag 69
Updated