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  1. ABNORME GEWOHNHEITEN UND STÖRUNGEN DER IMPULSKONTROLLE
    • > Glückspielsucht: häufig, wiederholt glücksspiel, normale lebensfühung einschränkt (sozialem, beruflichem und familiärem).
    • > pathologisches brandstiftung (pyromanie): häufiges brandstifte, ständige beschäftigung mit feuer und brand.
    • > pathologisches klauen (kleptomanie): nicht persönlichen bereicherung dienen
    • > trichotillomanie: ausreissen der haare.
  2. ZWANGSSTÖRUNGEN
    • > im gegensatz zu wahnideen kommen sie dem pat sinnlos/übertreiben vor. lebenszeitprävalenz 2%
    • > ätio: multifaktoriell
    • - genetik (konkordanz bei zwillingen)
    • - neurobio: störung des serotoninergen sys in einzelnen hirnregionen -> ssri
    • - morphologische hirnschädigung
    • - psychosoz faktoren: lerntheoretisch (modell-lernen), psychoanalytische ansätze, wie zb regression
    • > sym:
    • < zwangsgedanken: immer wiederkehrende , als unerträgliche, lästig und sinnlos empfundene gedanken. angstgefühl und versucht sie zu ignorieren. verschmutzung, pathologischer zweifel (ausgeprägtes zweifeln und unsicherheit in bezug auf eigenen handlungen), ordnung.
    • < zwangshandlungen: häufig ritualisierte zt stereotyp ablaufende handlungen, müssen aufgrund von zwimpulsen und -gedanken ausgeführt werden. wasch, kontroll, ordnungszwang.
    • < zwangsimpuls: aufdrängendes verlangen, bestimmte handlung auszuführen. passiert idr nicht, aber mit der angst verbunden.
    • < ausbreitung: einer stärker oder weitere hinzu kommen. verheimlichung, da wissend, dass gedanken und handlungen unsinnig sind. beide aspekte und neg verstärkung (nachgeben zu erleichterung)-> tiefe verankerung in psyche und verhalten.
    • < komorbiditäten
    • - depression
    • - angststörungen
    • - bipolar affektive störung
    • - persönlichkeitsstörungen, va emotional instabile persönlichkeitsstörungen vom borderline-typus
    • > diagnostik
    • < A: Dauer: mind 2 wo an meisten tagen
    • < B: charakter
    • - eigene gedanken, unangenehm
    • - versucht sich zu wehren -> hoher subjektiver leidensdruck
    • - stereotypie
    • < beeinträchtigung im sozialen leben und allg leistungsfähigkeit
    • < nicht auf andere psy störung zurückzuführen
    • > DD:
    • - zwangsstörungen: ich-dystonie: absurd, manchmal auch wahnhaft übersteigert
    • - zwanghafte persönlichkeit: ich-syntonie (eigene von anderen abweichende verhalten, selber nicht anders wahrgenommen, schizophrenie, persönlichkeitsstörung, wahn): eher nachvollziehbar (penible korrektheit, selten absurden charakter)
    • > therapie
    • < psychotherapie: kognitive verhaltenstherapie:
    • - kognitive umstrukturierung,
    • - expositionstraining mit reaktionsverhinderung
    • < medi
    • - antidepressiva: SSRI (sertralin, citalopram, paroxetin, fluvoxamin), alternativ trizyklische antidepressiva mit serotonerger komponente (clomipramin)
    • - atypische antipsychotika (quetiapin): va wenn wahnhaft
  3. REAKTION AUF SCHWERE BELASTUNGEN UND ANPASSUNGSSTÖRUNGEN
    • < akute belastungsreaktion
    • < posttraumatische belastungsreaktion
    • < anpassungsstörung
  4. AKUTE BELASTUNGSREKATION
    • > reaktion auf schwere körperliche oder emotionale belastungen.. aufbauende gespräche und kurzfrsitig benzodiazepine symptomatik lindern. klingt idr nach h bis tagen ab.
    • > sym:
    • - gesteigerter affekte: trauer, wut, aggression, verzweiflung
    • - dissoziative sym: bspw abwesenheit, dis zu dissoziativen stupor reichen kann
    • - veg: herzrasen, schwitzen, übelkeit
    • > therapie
    • < aufbauende gespräche und emotionale unterstützung im sinne krisenintervention
    • < medi
    • - psychischen entlastung bei schweren: benzodiazepine (lorazepam)
    • - bei schlafstörungen: ggf kurzfristige gabe von schlafmitteln (zopiclon)
  5. POSTTRAUMATISCHE BELASTUNGSREAKTION
    • > innerhalb von 6 mo nach traumatischen, emotional belastenden ereignis eintreten kann und durch erschütterzng selbst und weltverständniss gekennzeichnet. chronifizierung möglich.
    • > ätio:
    • - erleben bei nahezu jedem tiefe verzweiflung auslösen
    • - muss nicht selsbt erlebt werden, kann durch beobachtung eines traumatischen erlebnisses eines dritten ausgelöst werden
    • < wichtige rf
    • - ereignis geht mit unwiederbringlichen verlust einher, völiig unerwartet, unterliegt nicht kontrolle des betroffenen
    • - mangelnde soziale unterstützung
    • - traumatische kindheitserfahrungen
    • > sym
    • < intrusionen (erinnerung und wiedererleben)
    • - flashbacks: auf schlüsselreiz
    • - intrusive bilder
    • - albträume
    • < vermeidungsverhalten
    • - vermeiden gesprächen, situationen, orte
    • - erinnerungsbeeinträchtigung in bezug auf traumatische ereignis
    • - depressivität: interessenverlust, anhedonie, emotionale abstumpfung und rückzug, suizidgedanken
    • < agitiertheit, angstsymptome: psych und veg übererregung: reizbarkeit, schlafstörungen, herzrasen, übermässige wachsamkeit, schreckhaftigkeit
    • < weitere: ich-störungen (derealisation, depersonalisation), dissziative sym
    • > häufige komorb: depression, suchterkrankunen, somatisierungsstörungen
    • > therapie: idr schwierig und langwierig
    • < psychotherapie:
    • - frühintervention
    • - bei manifestation: anwendung verschiedener verfahren, zb (umstritten) konfrontationstherapie; EMDR (eye movement desensitization and reprocessint): unter anleitung aufrufen von traumaszene und folgt mit augen den fingern des therapueten -> über bilaterale hemisphärenstim verarbeitung erlangen; kognitive verhaltenstehrapie
    • < medi
    • - anxiolyse: ggf kurzfristig benzodiazepine (zb lorazepam)
    • - depressiver episoden, emotionale abstumpfung: ssri (citalopram, fluoxetin, paroxetin)
  6. ANPASSUNGSSTÖRUNG
    • > beeinträchtiung (depressive verstimmung, ansgst und gefühl, alltag nicht bewältigen zu können), begünstigt durch erhöhte vulnerabilität während anpassungsprozess nach lebensveränderung ensteht und lebensqual vermindert. im gegensatz zu akuten belastungsreaktion langsamer (innerhalb 1 mo), hält bis zu 6 mo.
    • > klinik
    • < sym: meist leichte depressiven episode, einzelfällen: gestörte sozialverhalten
    • < dauer: nicht länger als 6 mo
    • > dd
    • - depression oder dysthymie
    • - angststörungen
    • > therapie:
    • < allg: aufbauende gespräche, ressourcenaktivierung, soz und emotionale unterstützung.
    • < ggf medi
    • - ssri
    • - schlafstörungen zb zopiclon
  7. DISSOZIATIVE STÖRUNGEN
    • > versuch grosse anspannung, angst oder überlastung zu enktommen (konversionsreaktion)
    • > leiden an körperliche sym wie zb lähmungen, sinnesausfällen, sensstörungen und heiserkeit ohne org korrelat. aber schmerzen und körperliche empfindungen zu somatoformen störungen.
    • > def icd-10: teilweise oder vollständiger verlust normalen integration der erinnerung an vergangenheit, des identitätsbewusstsein, wahrnehmung unmittelbarer empfindungen, sowie kotnrolle körperbewegungen. assozition mit emotional instabilen persö. und ptbs
    • > spezielle formen
    • < dissoziative bewegungsstörung: häufigste. verlust willkürlichen bewegungsfähigket einer oder mehrer körperlglieder. auch phonetische muskeln. som lähungen, ataxien, aphonien, dysarthrein, dyskinesien
    • < dissoziaitve fugue: psychogenes fliehen. verschwinden plötzlich und können andere identität annehmen. erinnerungsverlust nach fugue
    • < dissoziative amnesie: insb nach kampfhandlungen und anderen traumata. erinnerungsverlust bzgl trauma oder belastender info und ereignisse. DD: katathyme amnesie ohne trauma.
    • < dissoziative krampfanfälle: situativ ausgelöst
    • < dissoziative sens- und empfindungstörungen: partiell oder vollständig
    • < ganser-syndrom: psychogenes vorbeireden /-handeln mit grotesken fehlhandlungen oder -antworten (entflieht psychischen druck indem als psychisch krank darstellt)
    • < dissoziative identitäststörunge
    • - veränderung von wahrnehmung und erleben der identität
    • - unterschiedliche persönlichkeiten
  8. OPIOIDE (INTOXIKATION UND ABHÄNGIGKEIT)
    • > Wirkstoffe
    • < heroin: illegal
    • - schnelle passage blut-hirn-schranke und anfluten im hirn
    • - hohes abhängigkeitspot
    • - geringe breite zw gewünschter rauschwirkung und tox dosis
    • - konsumform: intranasal, inhalativ (diesen beiden raushc schwächer, aber länger), iv
    • < opioide
    • > rauschwirkung
    • - starke euphorie
    • - anxiolyse
    • - sedierung mit abschirmung neg reize und emotionen
    • - starke analgesie
    • > akute intoxikation:
    • < trias
    • - bewusstseinsstörung
    • - bds miosis
    • - atemdepression (cheyne-stokes-atmung möglich)
    • < weitere sym
    • - bradykarde herzrhythmusstörungen mit verlängerung qt-zeit
    • - hyporeflexie, areflexie
    • - hämorrhagisches lungenödem -> blutig-tingierte schaumpilz und abrinnspuren an mund und nase
    • - rhabdomyolyse - crush niere (liegetrauma)
    • < primäre therapie
    • 1. freihaltung atemwege durch überstrecken kopf und (assistierte) beatmung
    • 2. reine opioidrez-antagonisten: naloxon iv oder im (alternativ bei leichten intox: naltrexon):
    • - langsame titration
    • - mehrstündige überwachung: kürzere wirkdauer als opioide!
    • > opioidabhängigkei
    • < entzugssyndrom: rebound-phänomen mit übermässiger sym-aktivierung
    • - kardiovaskulär: tachykardie, hypertonie
    • - veg: mydriasis, durchfall, übelkeit, erbrechen, erhöhter tränenfluss und rhinorrhö
    • - psychisch: craving, psychomot unruhe
    • - muskuloskelettal: schmerzen in muskeln und gelenke, muskuläre krämpfe und verspannung
    • < therapie
    • - entzungsbehandlung: warmer (gabe opioid als substitution mit langsamer reduktion (methadon), kalter entzug (abruptes absetzen: nicht empfohlen). clonidin zu linderung kardiovask und veg entzungssym, antidepressiva (zb doxepin) zur linderung entzugsbedingten psychomot unruhe und depression.
    • - substitutionsbehandlung: bei lang bestehender abh und ss (sonst drohen aborte). wirkung: ausbleiben kick und verzögerung entzugssym: opioidblockade durch besetzung der rezeptoren, langsamer wirkeintritt und ländere wirkdauer durch orale gabe. möglich: opioide mit langer halbwertszeit wie methadon, buprenorphin, levomethadon (l-polamidon)
    • > nachweis: in haaren
  9. CANNABIS (INTOXIKATION UND ABHÄNGIGKEIT)
    • > hauptwirkstoffe THC, Cannabidiol.
    • > herstellungs- und konsumformen
    • - marihuana: getrocknete blätter, blüten
    • - haschisch: harz der blütenstände
    • - inhalativ
    • - oral
    • > wirkung
    • - initial: euphorie (lachflash), entspannung, halluzinogene effekte
    • - im verlauf: passivität, antriebshemmung, gesteigerter appetit/heisshungerattacken (unterdrücken wirkung von leptin -> sättigungsgefühl vermindert)
    • - inhalativ eitnritt nach min, oral 30min
    • > nw
    • < körperlich
    • - übelkeit, erbrechen
    • - tachykardie
    • - vasodil mit konjunktivaler injektion
    • - appetitsteigerung, mundtrockenheit mit durstgefühl
    • < psychisch
    • - ängstliche verstimmung, bis paranoide erleben und panikgefühl
    • - psychotische symptome
    • < langzeitfolgen bei chronischem
    • - pulmonale folgeerkrankungen
    • - erhöhte risiken komorbide psy erkrankungen insb: affektive störungen, bei entsprechender disposition: auslösung schizophrener psychosen bzw verschlechterung bestehender
  10. SEDATIVA (INTOXIKATION UND ABHÄNGIGKEIT)
    • > benzodiazepin-intoxikation
    • - grosse therapeutische breite -> lebensbedrohliche verläufe bei monointox selten. aber bei mischintox gefahr von atemdepression oder kreislaufversagen (alkohol und opiate)
    • < sym
    • - muskelrelaxation: gangunsicherheit und stürze
    • - sedatatio: vigilanz t
    • - koordinationsstörungen, ataxie
    • - hypotonie, schwindel
    • - kognitive störungen (konzentrationsstörungen, orientierungsstörungen, gestörter denkablauf)
    • - paradoxe erregung möglich
    • - bradypnoe
    • - trias: bewusstseinsstörung, erhaltene vitalfunktion, fehlende neurologische ausfälle
    • < therapie:
    • - starke intox: notfallmedizin sicherung vitalfunktion
    • - ggf gabe antagonist: flumazenil
    • > benzodiazepin-entzugssyndrom
    • < reboung-phämone mit entgegengesetzen sym
    • < psychiatrisch:
    • - irritabilität, angst, depressive verstimmung
    • - schlafstörungen
    • - entzugsdelir: bewusstseinsstörungen, psychose mit opt und ak halluzinationen, mnestische störungen, zerebrale krampfanälle (übererregbarkeit durch wegfall gabaerger wirkung)
    • < neuro
    • - schwindel
    • - tremor
    • - mot unruhe
    • < veg
    • - hypertonie, tachykardie
    • - schwitzen
    • - übelkeit, erbrechen, appetitlosigkeit
    • - kofpschmerzen
    • < bereits nach wenigen wo zu abhängigkeit kommen
    • > therapie
    • - dauer: 6-10 wo, bei starken entzugssym kleine reduktionsschritte mit verlängerung entgiftung auf bis zu 1 jahr
    • < medi
    • - stufenweise ausschleichen, vorab umstellung kurzwirksamer auf mittel oder langwirksame äquivalenzdosis (diazepam)
    • - krampfprophylaxe: bei schwerer: carbamazepin.
    • - therapie entzugsdelir: wie normales
    • - flumazenil verschlimmert entzugssym
    • > knockout-tropfen
    • < narkostisierend, opfer wehrlos. geringen mengen als beruhigungs oder rauschmittel.
    • < liquid ectasy: gamma-hydroxy-buttersäure: agonistisch an gaba-rez
    • - sym eines rausch: geringe dosierung: verschiebung bzw intensivierung erleben: wohlempfinden, erhöhtes kontaktbedürfnis.
    • - in höherer dosierung: benommenheit und bewusstseinsverlust: ggf amnesie für zeitraum intox. veg sym: schwitzen, erregung, übelkeit
    • < benzodiazepine: diazepam, flunitrazepam, temazepam
    • < weitere: barbiturate, ketamin, chloralhydrat
    • < rechtsmed: nachweis sub oder metabolite in urin u/o blutserum:
    • - ghb: eingeschränkt beruteilbar, da physiologische sub im zns. kurze halbwertszeit (20-45min): nach wenigen h normale ghb-spiegel
  11. NIKOTIN (ABUSUS UND ABHÄNGIGKEIT)
    • > weltweit häufigste vermeidbare todesursache.
    • > nikotin für abhängigkeit, weitere bestandteile durch verbrennunsprozess entstehen: gesundheitsschädliche wirkung
    • - nikotin: stim nikotinische ACh-rez -> freisetzung serotonin, dopamin im zns (ncl accumbens) -> aktivierung endogene belohnungssystems. inhalativ am stärksten
    • - schadstoffe: cadmium, benzol, benzpyren, kohlenmonoxid
    • > nikotinabhängigkeit
    • < anamnese: einstiegsalter, motivation rauchstopp, versuche, py
    • > rauchentwöhnung
    • < nichtmedikamentös:
    • - kognitive verhaltenstherapie
    • - akupunktur u/o hypnose
    • - gesundheitspolitische massnahmen
    • < medikamentös:
    • 1. wahl: nikotinersatztherapie: pflaster, kaugummis, nasensprays
    • 2. wahl vareniclin oder bupropion:
    • < vareniclin
    • - part agonist nikotinrezeptor, symptom des nikotinsentzuges reduziert
    • - nw: übelkeit, kopfschmerzen, gi beschwerden, schlafstörungen
    • - ki: kardiale errkankungen, psychiatrische (suizidalität aulösen)
    • < bupropion: atypisches antidepressivum, amphetaminderivat, hemmt reupatake domapin und noradrenalin
  12. PSYCHOSTIMULANZIEN (INTOXIKATION UND ABHÄNGIGKEIT)
    • > ampehtaminderivate: symphatomimetische hauptwirkung
    • - amphetamin: speed, oral, nasal, selten iv
    • - methylphenidat: nasal, iv euphorisierende wirkung
    • - ectasy-gruppe: mdma, seine derivate. oral, selten nasal
    • < wirkung: vermehrt ausschüttung und hemmung wiederaufnahme von noradrenalin und dopamin
    • - amphetamin: beginn wenige sek (iv), min (intranasal), ca 30 min (oral). dauer: 6-8h
    • - ecstasy: 30 min nach oraler aufnahme, dauer 3-6h
    • - kardiovaskulär: vasokons, tachykardie, hypertonie
    • - pulmonal: tachypnoe, bronchodilatation
    • - allg: mydraisis, erhöhung köerptemp mit vermehrt schwitzen, mot unruhe, hypermetrie
    • - psychisch: euphorie, erhöhte vigilanz, konzentration, gesteigerste selbstbewusstsein, appetitminderung, libidosteigerung, logorrhö
    • - nw: halluzinationen, psychotische symptomatik, dyskinesien, hyponatriämie, herzrhythmusstörungen, herzinfarkt, hypertenisve krisen, zerebrale krampfanfälle, lebensbedrohliche hyperthermie
    • - langzeitschäden: gewichtsverlust durch erhöhte bewegungsdrang, appetitminderung (insb regelmässigen konsum), hinweis neurotox wirkung (insb serotonerge, dopaminerge zielgebieten)
    • < weitere bei ecstasy: vermehrt ausschüttung von serotonin
    • - milde halluzinogene wirkung
    • - gesteigertes berührungsempfinden bis missempfindungen haut
    • - sedative und anxyolitsche effekte, entaktogene wirkung
    • - trismus, bruxismus
    • - gefahr serotoninsyndrom
    • > kokain
    • < sympathomimetisch. sym entsprechen fight-or-flight-reaktion:
    • - körperliche wirkung: kardiovaskulär: anstieg hf, bd, vasokons; respiratorisch: tachypnoe, bronchodil; weitere: mydriasis, anstieg körpertemp, mot unruhe, appetitlosigkeit
    • - psychisch: euphorie, verbesserung vigilanz, konz, steigerung selbstbewusstsein, logorrhö
    • < nw:
    • - körperlich: herzrhythmusstörungen, myokardinfarkt, maligne hyperthermie, neurologisch: tremor, ataxie, schlaganfälle, epileptische krampfanälle
    • - psychisch: angst, dysphorie, aggression, agitation, verwirrtheit, kokainpsychose (taktile, ak, op hallus mit wahn, tage bis wo)
    • < entzugssym
    • - körperlich: eher unspez, schwach ausgeprägt
    • - psychisch: starkes, craving, angst, depression antriebslos, insomnie oder vermehrt schlafbedürfnis, psychomot verlangsamung oder unruhe, albträume
  13. ALKOHOL (INTOXIKATION UND ABHÄNGIGKEIT)
    • > sym
    • < allg körperliche
    • - red az
    • - ernärhungszustand: gewichtsverlust und inappetenz oder erhöhtes gewicht
    • - muskelatrophie (insb wade)
    • - haut: teleangiektasien, hautrötung im gesicht, spider-nävi
    • - vermehrt schwitzen bei kalten akren
    • - schlaf- und potenzstörungen
    • < psychische
    • - affektstörungen: angst u/o depressive grundstimmung; reizbarkeit, aggressivität
    • - störung kontaktverhalten: distanzlos
    • - denkstörungen
    • < neurologisch:
    • - kleinhirnschädigung: intentionstremor, dysarthrie, ataxie, nystagmus
    • - grosshirnschädigung: kognitive defizite mit gedächtnis- und konzentrationsstörungen, spät: wesensveränderungen möglich (affektive abflachung, distanzminderung)
    • - periphere polyneuro: pallhypästhesie, dist-symm sensstörungen, muskelatrophien, ausfall asr
    • > verlaufsformen
    • < temporär erhöhten alkoholkonsum bedingt
    • - akute alkoholintoxikation
    • - pathologischer rausch
    • - alkoholhalluzinose
    • < im rahmen einer dosisred bzw entzug:
    • - alkoholentzugsdelir
    • - alkoholentzugssyndrom
    • > diangostik
    • < serreninfragen, tests: CAGE: ab 2 punkten wahrscheinlich
    • - Cut down drinking?
    • - annoyed: kritik aus umfeld?
    • - guilty?
    • - eye opener brauchen alkohol?
    • < anamnese: m >24g/tag, f >12g/tag, häufigkeit, vergangene entzüge, motivation aufhören
    • < körperliche sym: gesichtsbetonte teleangeiktasien, flush-sym, folgen fortgeschrittenen leberschädigung. entzugssymptome, aloholassozierte erkrankungen
    • < labor:
    • - akut: ethanol in atemluft und blut, ethyglucuronid im urin
    • - chronisch: leberschäden: y-gt, transaminasen (alt, ast): enzyminduktion in leber. begrenzte spez. erst bie grosser parenchymschädigung. CDT (carbohydrate deficient transferrin): ab 60g/tag bzw 40g/tag über 7 tage. nach abstinenz bis 1 mo erhöht.
    • - malnutrition: MCV h (toxische km-schädigung zu reifestörung), hb tief, thrombozytopenie. folsärue, vit b12 (cobalamin), vit b1, vit b6 (pyridoxin), vit d, vit k tief
    • > diagnosekrit: BILD
    • > therapie
    • < früh, kurzintervention, entgiftung, qualifizeirte entzugsbehandlung, entwöhnung (postakutbehandlung), adaption, nachbetreuung und selbsthilfe, für teifergehende info
    • < medikamentös: rückfallverminderung
    • - über glutamaterges sys: acamprosat: blockade zentrale rez: bedürfnis red
    • - opioiderges sys: naltrexon, nalmefen
    • - aversions-therapie: disulfiram: blockiert aldehyd-dehydrogenase
    • > kompli
    • < häufig
    • - leberzirrhose
    • - alkohol polyneuropathie
    • - hno-karzinome, unfallfolgeschäden
    • > folgeerkrankungen
    • < gi
    • - alkoholische fettleber, prog zu zirrhose
    • - Larynx-Karzinom, Pharynx-Karzinom, Ösophaguskarzinom
    • - Erosive Ösophagitis und Gastritis, Magenulkus und Duodenalulkus
    • - Akute und chronische Pankreatitis, Pankreaskarzinom
    • - Mallory-Weiss-Syndrom
    • - Ösophagusvarizenblutung, obere GI-Blutung
    • < folge malnutrition
    • - Vitamin-B12-Mangel: Funikuläre Myelose, megaloblastäre Anämie
    • - Folsäuremangel: Megaloblastäre Anämie
    • - Vitamin-B1-Mangel (Thiamin-Mangel): Wernicke-Korsakow-Syndrom, alkoholische Polyneuropathie
    • - Vitamin-B6-Mangel: Alkoholische Polyneuropathie
    • < neuro
    • - Alkoholische Polyneuropathie
    • - Kleinhirnschädigung: Intentionstremor, Dysarthrie, Ataxie, Nystagmus
    • - Großhirnschädigung: Mit dem klinischen Bild der alkoholbedingten Demenz
    • - Wernicke-Korsakow-Syndrom
    • < Psychiatrisch
    • - Depressionen
    • - Suizidalität
    • < Kardial
    • - Alkoholische Kardiomyopathie
    • - Alkoholabhängigkeit in der Schwangerschaft
    • - Alkohol-Embryopathie
    • > rechtsmedizin
    • - alkoholabbau: eliminationsrate: 0,1-0,2 promille / h
    • - resorptionsdefizit: 10% nicht resopiert
    • - restalkohol
    • - nachtrunk: erneute aufnahme nach straftat
    • < widmarkfomrel:
    • Blutalkohol (Promille, ‰) = Alkoholmenge (Gramm) / (Körpergewicht (kg) × Reduktionsfaktor
    • - red faktor: m 0,7, f 0,6
    • - alkoholmenge: vol (ml) x promille x o,8g/ml
    • Berechnungen bild!
  14. ALKOHOLHALLUZINOSE
    • < hirnschädigung durch jahrelangen missbrauch
    • < klinik:
    • - unter alkoholeinfluss: wahnsymptome, idr akustische hallus / pseudohallus (wenn als irreal erkennt)
    • < dd:
    • - paranoide schizophrenie
    • - alkoholentzugsdelir
    • < verlauf
    • - idr abklingen innerhalb weniger tage bis mo
    • - bei abstinenz gute prognose
    • - weiteren konsum: rezidive
    • < therpaie: haloperidol
  15. ALKOHOLENTZUGSSYNDROM
    • < verlauf: max innerhalb 48 h nach reduktion. abklingen meist nach 3-7 tagen
    • < typische sym
    • - vegetativ: ht, tachykardie, schwitzen, tremor
    • - psychisch: konzentrationsstörungen, psychomot unruhe (nesteln), änglstliche stimmung, erhöhte suggestibilität
    • - mögliche kompli: übergang delir: insb hallu, krampfanfälle, orienteriungsstörungen. veg und somatische störungen: bspw herzrhythmusstörungen, hypertensive entgleisung, elketrolytstörungen, hypo- oder hyperthermie, rhabdomyolysen
    • > therapie
    • < allg
    • - überwachung vitalfunktion
    • - elektrolyt und flüssigkeitsausgleich
    • - thiamin-substitution
    • < medi:
    • - milderung sym, verhindeurng kompli (delir, krampfanfälle)
    • - benzodiazepine oder clomethiazol: keine kombi!
    • - ersta b <1%promille, kurzzeitige gabe, ausschleichen über 4-10 tage, nur im stationären setting.
    • - benzo: nw atemdepression, verzögerte reaktionsfähigkeit
    • - clomethiazol: atemdepression, hyopotonie, erhöhte bronchialsekretion
    • - antikovulsiva: mono: carbamazepine bei leichter bis mittelschwerer stat benzo / clo oder additiv: epileptische anfälle in vorgeschichte
    • - beta-blocker: isolierte tachykardie, tremor
    • - clonidin: tremor, tachykardie, art ht
    • - hochpotente antipsychotika: optische halluziantionen und wahnsymptome: prokonvulsiv, stets kombi mit antikonvulsivum, qt-zeit-verlängerung möglich
  16. ALKOHOLENTZUGSDELIR
    • > Stark augeprägtes entzugssyndrom (mit veg entgleisung) plus
    • - orienteirungsstörung
    • - häufig hallu (va optisch)
    • - häufig beginn mit krampfanfall
    • - häufig bewusstseinsminderung
    • > prognose: unbehandelt: 25% mortalität, übergang wernicke-enzephalopathie
    • > therapie
    • - benzo oder clomethiazol plus haloperidol
    • - thiamin iv
    • - zusätzlich prävention epileptische afnälle
    • - ggf hypertensive entgleisung: clonidin
    • - ggf ausgeprägte tachykardie: beta-blocker
    • ! antipsychotika wie haloperidol senken krampfschwelle
  17. WERNICKE-ENZEPHALPATHIE
    • > vit-b1-mangel zu beeinträchtigung zerebralen energiestoffwechsels.
    • > patho: als thiaminpyrophosphat ein coenyzm des kohlenhydratstoffwechsels. mangel an zufuhr + gestörte resorp in duodenum bei alkoholmissbrauch. ebenso aktivierung durch thiamin-pyrophosphokinase + speicherung thaimin durch ethanol bzw lebererkrnakung gesötrut.
    • > sym: akut oder subakut
    • < desorientierheit, kognitive defizite, beeinträchtigung vigilanz
    • < okulomotorikstörung
    • - blickrichtungs- oder sponantnsystagmus
    • - augenmuskelparesen (insb abduzensparese)
    • - internukleäre ophthalmoplegie
    • - pupillenstörung
    • < ataxie. rumpf-, gang- und standataxie
    • < autonome dysregulation
    • - hypothermie
    • - hypotension
    • < begleitend: weitere alkoholfolgeerkrankungen
    • > diasnostik:
    • < mrt: typisch symmertische läsionen in corpora mamillaria, thalamus, mittelhirn (t2 hyperintens), km aufnahme in corproa und mediale thalami in t1
    • < thiamin mangel in blut
    • > patho:
    • - petechiale läsionen / einblutung mesencephalon und atrophie corpora mamillaria
    • - mikroskopische spngiose, kapillarprolif und siderose
    • > dd
    • - intrazerebrale blutung und ischämischer schlaganfall (insb hirnstamm, diencephalon)
    • - virale enzephalitiden
    • - osmotische myelinolyse
    • - miller-fisher-syndrom
    • > therapie
    • < akut: thiamin hochdosiert iv
    • < im verlauf
    • - umstellung orale sub, idr vit-b-komplexe (b1, b6, b12)
    • - normalisierung ernährungssituation
    • > korsakow-syndrom
    • < defektsyndrom chr vit-b1-mangel, meist nach wernicke-enzephalopathie (dann wernicek-korsakow-syndrom)
    • < sym
    • - ausgeprägte orientierungsstörungen
    • - amnestisches syndrom: schwere antero und retrograde amnesie (zb merkfähigkeitsstörung), neigung konfabulationen, zeitgitterstörung
    • - störung frontalhirnfunktion mit antriebsmidnerung und affektverflachung
    • > diangose
    • - klinisch
    • - neuropsyh testung
    • - mrt: atrophie corpora mamillaria
    • > prävention: orale sub bei risikogruppe: alkoholiker, nach adipositas chirurgie
    • - vor glucose infusion bei risikopat: thiamin iv. sonst triggern wernicke-enzepahlopathie weil thaimin weiter sinkt.
  18. SCHIZOPHRENIE
    • > ätio: multifaktorielle genese, vulnerabilitäts-stress-coping-modell
    • - vulnerabilität: vor ersten klinischen sym neuropsychologische anfälligkeiten
    • - stress: endogen (hormonelle umstellung), exogene umwelfaktoren: cannabiskonsum
    • - coping: in stresssituation reichen coping-fähigkeiten nicht mehr, um mit wahnhaften sym umzugehen
    • > einteilung nach k. schneider
    • < symptome 1. ranges (nach k schneider besonders stark auf schizo hinweisen)
    • - ich-störungen mit fremdeinflussungserleben: gedankeneingebung, gedankenentzug, gedankenausbreitung, andere fremdbeeinflussungserlebnisse
    • - wahnwahrnehmungen (Wahnhafte Fehlinterpretation/Umdeutung eines realen Ereignisses)
    • - akustische halluzinationen: kommentierende stimmen, dialogisierende, imperative
    • < 2. rang:
    • - andere formen akustische halluzinationen: insbesondere akoasmen
    • - halluzinationen andere sinnesmod: optisch, olfaktorisch, gustatorisch
    • - wahneinfälle (Plötzliches Auftreten einer wahnhaften Vorstellung oder einer wahnhaften Überzeugung.)
    • - andere whanstörungen
    • - affektstörungen: verstimmung, affektverflachung, gefühlsverarmung, ratlosigkeit
    • > einteilung pos-neg-symptomatik
    • < pos
    • - wahnhaftes paranoides erleben
    • - ich-störungen
    • - formale denkstörungen
    • - hyperkinetische katatone symptome (psychomot erregung, echopraxie)
    • < negativ: einschränkung normalen erlebens
    • - knick lebenslinie
    • - affektverflachung
    • - emotionaler und sozialer rückzug
    • - antriebsminderung
    • - hypokinetische katatkne sym (stupor, negativismus)
    • > verlaufs- und sonderformen
    • < paranodie schizo
    • - wahnvorstellungen, akustische halluzinationen
    • - 20-30 jahre
    • < hebephrene schizophrenie
    • - hebephrenie: störung affekt mit unpassendem, läppischem verhalten und äusserungen
    • - idr keine halluzinatorische sym
    • - auffällige persönlichkeit: vorliebe für philosopie, religion und andere abstrakte themen
    • - 15-25 j
    • - schlechte prognose
    • < katatone schizophrenie
    • < undifferenzierte: kriterien für schizophrenie erfüllt, aber keine zuordnung passend
    • < schizophrenes residuum
    • - chr minussym (affektverflachung, soz rückzug) über mind 12 mo
    • - mind 1 diagnostizierte schizophrene episode
    • - dd: chr depressives syndrom, org psychose
    • < schizophrenia simplex
    • - prog negativsym: verhaltensauffälligkeiten, inädäquate affekte
    • - positivsym (halluzinationen, wahn) im verlauf möglich
    • < zönästhetische schizophrenie:
    • > akut vorübergehende psychotische störungen
    • < akut schizophrene psychotische störung
    • - sym einer schizophrenie weniger als 1 mo
    • - therapie: antipsychotika: rasche sistieren
    • < akute polymorphe psychotische störung
    • - halluzinationen, wahnphänomene, wahrnehmungsstörunten innheralb kurzer zeit (h-d) wechseln
    • - störung beginnt abrupt und endet so nach einigen tagen
    • - therpaie: antipsychotika: rasche sistieren der sym
    • > diagnostik: kriterien: mind 1 der folgenden für mind 1 mo kontinuierlich
    • 1. ich-störungen: gedankeniengebung, -entzug, -ausbreitung
    • 2. wahnphänomene: verfolgungswahn, kotrollwahn, vergiftungswahn, beeinflussungswahn, gefühl des gemachten, wahnwahrnehmung
    • 3. bizarrer wahn: anhaltend, kulturell unangemessen oder völlig unrealistisch, zb übermenschliche kräfte
    • 4 akustische halluzinationen: kommentierende oder dialogische stimmen oder stimmen aus teilen des körpers kommen
    • oder mind 2 der folgenden
    • 5. anhaltende halluzinationen eder sinnesmodalität
    • 6. formale denkstörungen: gedankenabreissen und einschiebung in gedankenfluss, denkzerfahrenheit, danebenreden, neologismus
    • 7. katatone sym: stupor, haltungssteroe, wächserne biegsamkeit, negativismus, mutismus, erregung
    • 8. negativsym: auffällige apathie, sprachverarmung, inadäquater affekt, soz rückzug
    • 9. gravierende veränderungen im verhalten: ziellosigkeit, trägheit
    • < ausschluss organisch bedingter psychose
    • - neuro und körperliche untersuchung
    • - labor: blutbild, crp, leber-nierenwerte, tsh, drogenscreening,
    • - cCT oder cMRT
    • bei entsprechenden verdacht:
    • - hiv-test
    • - lues-serologie
    • - liquorpunktion
    • - ekg
    • - eeg
    • - röntgen-thorax
    • > DD
    • < schizotype störung : persönlichkeitsstörung: exzentrisches verhalten mit paranoid bizarren ideen und anomalien des denkens zeigen. typisch: verminderter affekt, seltsames verhalten, sozialer rückzug. psychose-ähnlichen episoden mit wahnideen und ak halluzinatione, die von selbst limitieren und nicht paranoide schizphrenie zur konsequenz
    • < wahnhafte störung: langandauernder wahn als einziges sym. aber krit für paraonide schizphrenie nicht erfüllt.
    • - mind drei mo vorliegen. wahn selten durch paranoide und bizarre eigenschaften charekterisiert, mehr wahnsysteme, bei denen akutelle ereignisse miteinander verknüpft sind. idr keine halluzinationen
    • < induzierte wahnhafte störung (folie à deux): enge emotionales verhältnis. eine leidet unter psychotischen störung, anderen symbiontischen wahn
    • > therapie
    • < vorgehen: klinisch vd - ausschluss org ursache und diagnosestellung - beginn monotherapie
    • < supportiv
    • - psychoedukation
    • - kognitive verhaltenstherpaie
    • - familientherapie
    • - soz massnahmen: tagesklinik, berufliche wiedereingliederungsverfahren, soz supportive massnahmen
    • < anpassung an besondere sit: körperliche veränderungen (zb hormonelel ) sym beeinflussen
    • > medikamentös
    • < antipsychotika:
    • - atypische: weniger eps, aber vermehrt andere nw (metabolisches syndrom, qt-zeit-verlängerung, etc). clozapin als einzige keien wirkung an d2-rez. zb: olanzapin, clozapin, risperidon
    • - typische:
    • 1. hochpotente: akutbehandlung, gut gegen plus sym (paraonide ideen, hallu) und unruhezustände. haloperidol
    • 2. niedrig- und mittelpotente: selten wegen begrenzte antipsychotischen wirkung. antihistaminerge wirkung: sedierung bei unruhe und schlafstörungen. levomeproamzin, melperon
    • < benzodiazepine: sedierung bei akuten angst-, unruhe, und katatone zustände. zb lorazepam
    • < antidepressiva: supportiv bei depressiver sym
    • > kompli
    • < postschizophrene depression:
    • - innerhalb 1 jahr nach schizophrenen episode
    • - vorliegen schizophrene sym aber diagnosekrit nicht mehr erfüllt
    • - diagnosekrit depressiven episode seit mind 2 wo erfüllt, dominieren krankheitsbild
    • - erhöhtes suizidrisiko
  19. KATATONE SCHIZOPHRENIE
    • > psychomot störungen im vordergrund. einerseits überschiessende erregung, andererseits mit stupor.
    • > klinik
    • < psychisch:
    • - mutismus,
    • - negativismus (handlungen komplett verweigert oder macht gegenteil),
    • - echolalie & echopraxie (unbeabsichtigt gleiche bewegungen)
    • < motorisch:
    • - akinese,
    • - stupor,
    • - manierismen (nderbare, unnatürliche, posenhafte und gekünstelte Bewegungen und Handlungen)
    • - haltungsstereotypien:
    • * katalepsie = haltungserstarren: auch wenn unangenehm sind behalten. bsp: oreille psychique
    • * flexibilitas cerea: passive bewegung durch untersucher: wächserne, zähe beweglichkiet der gliedmassen bedingt durch erhöhte muskeltonus
    • - bewegunsstereotypien:
    • * repetetive bewegungen, die keine funktion erfüllen
    • * katatone erregung: raptus (aus stuporösem)
    • < 15-25 j
    • > kompli
    • < perniziöse katatonie (= maligen katatonie): katatoner stumor mit fieber. ohne intensivmed betreuung oft letal. dd malignes neuroleptisches syndrom. katatones dilemma: abgrenzung der beiden schwierig. antipsychotika: ursache maligne neuroletpitsche syndrom und bestandteil katatonietherapie.
    • > therpaie
    • < perniziöse katatonie und therapieresistenter katatoner stupor: elektrokonvulsionstherapie
    • < benzodiazepine im kombi mit antipsychotika (ausschluss maligne neuroleptische syndrom): lorazepam in kombi mit haloperidol
    • < suizidalität:
    • - risikoerhöhung : 5% versterben daran. 10 fach erhöht
    • - insb im zusammenhang mit: ak hallu (imperative stimmen), wahnsym, postschiophrener depression
    • > prognose
    • < prädiktoren ungünstige verlauf
    • - alleinstehend
    • - männlich
    • - sozial schlecht integriert
    • - schleichender krankheitsbeginn
    • - negativsym
    • - häufigere und langer andauernde schizophrene episoden
    • < prädiktoren günstige
    • - verheiratet
    • - weiblich
    • - extrovertierte persönlichkeitszüge
    • - sozial gut integriert
    • - akute akuter krankheitsbeginn
    • - selnere und eher kürzere schizophrene episoden
Author
catfood
ID
351995
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