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  1. HYPERTROPHE NARBE
    • > proliretion bindegewebe als folge wundheilungsstörung. rosafarbene, derbe, knotige, wulst oder plateauartige erhabenheit.
    • > therapie
    • - konservativ: intraläsionale injektion von glucosteroiden, kryotherapie, druckbehandlung
    • - laserbehandlung
    • - op exzision
    • - postop strahlentherapie zur rezidivprophylaxe: antiproliferativ, antiinflammatorisch, innerhalb 24 h postop, gesamtdosis 12 Gy in 6-10 fraktionen zu jeweils 2 gy, täglich oder alle 2 tage
  2. KELOID
    • gutartige prolif bg als folge wundheilungssötrung. >6 mo nach läsion auftritt, mesit minimaltrauma wie kratzexkoration, insektenstich. keine rückbildungstendenz. charkt starker juckreiz.
    • - gen faktoren
    • - rosafarbene, derbe, knotige, wulst oder plateuartige erhabenheit mit kleinen ausfläufern
    • - prädil: häufig ohrläppchen, sternum, nacken sowie gesamtes integument
    • - therapie wie hypertrophe narbe
  3. VERRUCAE VULGARES
    • > def durch hpv (va 2 und 4), ausgelöste hyperkeratose und hyperplasie epidermis. jugendalter häufiger. kontakt und schmierinf. funger, handrücken und fusssohle
    • > patho:
    • - unregelmässige hyperkeratose
    • - papillomatose: verlängerte reteleiste der epidermis mit bogenförmiger ausrichtung zum zentrum der warze
    • - akanthose
    • > therapie:
    • - konservative therapie zur keratolyse: monochloressigsäure, 5-fluorouracil-lösung, salicylsäure-salbe, lokale anwendung flüssigen stickstoff
    • - invasiv: chirurgisch exzision
  4. SEBORRHOISCHE KERATOSE
    • > hell- bis dunkelbraune oder schwarze, breitbasige keratose. zunahme gutartige akanthopapillome mit alter.
    • > papel/plaque: braun bis schwarz, scharf begrenzt, weich, fettige, zunächtst flache und matte läsion, im verlauf zunhame hornmasse - zerklüften. keine maligen entartung, bei mech irritation leicht bluten
    • > prädil: oberkörper, gesicht, unterarme, handrücken
    • > diagnostik: auflichtmikroskopisch follikuläre betonung, pseudohornzysten
    • > pathohisto: papillenförmige prolif des epithels mit endo oder exophytischem wuchs.
    • > therapie nur bei komsetik: kryotherapie, laserth, chir exzision
  5. NÄVUS
    • Umschriebene, gutartige Fehlbildung der Haut bzw. Schleimhaut. = MUTTERMAL
    • - bilder
  6. KONGENITALE DERMALE MELANOZYTOSE
    • > meist bei geburt vorhanden, lokalisierte vermehrung dermaler melanozyten, die hyperpigmentierung einhergehen.
    • > bei 80-90% aller asiatischen und afrikanischen kinder
    • > effloreszenze: blauschwarzer oder grauer fleck, oftmals eine grösse zw 5-20cm
    • > lumbosakralbereich
    • > spontane rückbildung: 5 jahre meist nicht mehr
  7. MELANOSIS NAEVIFORMIS (BECKER-NÄVUS)
    • - mesit erwachsene männer
    • - androgenabh nävus, nach intensiver sonnexp
    • - effloreszenz: handflächengrosse, behaarte hyperpigmenteirung und hypertrichiose
    • - schulter und brustbereich
    • - malgine entartung nicht bekannt
    • - therapie ider nicht erfoderlich
    • - becker-nävus-syndrom: seltene assoziation mit skelett und zns veränderungen, sowie ipsilaterale brusthypoplasie bei frauen
  8. EPIDERMALER NÄVUS (VERRUKÖSER NÄVUS)
    • hyperkeratose und verdickung epidermis mit meist pflastersteinartiger, warziger oberfläche. kongenital onder innerhalb ersten jahren
    • - vereinzeltes, streifiges auftreten entlang blaschko-liniein. zu unterscheiden papillomatöse (weich) und verruköse (hart) foremn.
    • sonderform: ILVEN: sys halbseitenbefall mit entzündung und pruritus
    • kenie maligne entartung bekannt, idr nicht erforderlich
  9. SPINDELZELLNÄVUS
    • meist kinder betroffen, oft rasches wachstum
    • solitärer, knotiger nävus mit melanchomähnlicher histopatho
    • gutartig, aber schwierige differenzierung im zweifel exzision
  10. NAEVUS SPILUS (KIEBITZEINÄVUS)
    • - Kongenitaler Café-au-lait-Fleck, in dem sich im Verlauf gesprenkelte, kleine stark pigmentierte Flecken entwickeln (Nävuszellnävi)
    • - ausgangspunkt von melanom nur in einzelfällen
    • - idr keine threapie
  11. MELANOZYTÄRER NÄVUS
    • - zunächst homogene, fleckförmige nävi mit scharfer begrenzung und wachstum am dermoepidermalen übergang (junktionsnävi)
    • - laufe pubertät umwandlung in compound-nävi, die knotig und ev zerklüftet imponieren
    • - alter: zunehende fibrotische und lipomatöse umwandlung, hypertrichose und vorwölbung (dermale nävi)
    • - dysplastische veränderung als melanom-vorstufe möglich. diese nävi werden als dysplastischer nävus oder atypischer bezeichnet.
    • - diagnostik: auflichtmikro: polygonale melanozytennester in dermoepidermalen übergangszone, pigmentnetz
    • - therapie: kontrolle ggf exzision
  12. NAEVUS SEBACEUS (TALGDRÜSEN-NÄVUS)
    • - kindesalter
    • - hautfarbene und exophytische läsion mit scharfer begrenzung
    • - prädil: häufig solitär die kopfhaut betroffen mmit alopezie
    • - rückbildung nach pubertät, persistenz: zunehmend exophytische wucherung mit gefahr entartung (basaliom oder spinaliom)
    • - prophylaktische chirurgische exzision
  13. ATYPISCHER NÄVUS
    • - unruhiges bild: >5mm mit dunkler, unregelmässiger pig und konfiguration
    • - übergang in malignes melanom möglich
    • terhapei: schwierige differenzierung, im zweifel exzision
  14. KONGENITALER MELANOZYTÄRER NÄVUS
    • flächiger naevus pigmentosus et pilosus. besonders gorss: kongenitaler riesenpigemntnävus.
    • hell bis dunkelbraunder oder sogar tiefschwarzer nävus, oftmals behaart.
    • - insb bei grossflächigen befunden hohes entartungsrisiko -> kk regelmässige konrolle
    • - früh exzision oder laserablation
  15. LIPOM
    • > Gutartiger, häufiger fettgewebstumor. lipomatose: symmetrisches oder asymm auftreten multipler lipome.
    • > lokalisation: meist an stamm, hals, schulter-arm-region. oberflächlich im weichgewebe
    • > kleine, umschriebene, klar abgrenzbare tumore. meist asym, weich, gut verschieblich
    • > DD: liposarkom: mesit an extremitäten (oberschenkel, oberarm, unterschenkel), meist im tiefen weichgewebe. primär indolent, sek auch schmerzhaft, oft grösser als lipome
    • > diagnostik bei veracht auf lipomatösen tumor: klinische untersuchung, mrt, biopsie, ggf grosszügige resektion
  16. HISTOZYTOM (DERMATOFIBROM)
    • - reaktive bindegewebsläsion, auftreten nach insektenstichen oder geplatzten epithelzysten
    • - 5-10 mm durchmesser, hautfarbener oder bräunlicher, derber knoten (fibrom)
    • - diagnostik: dimple phänomen: zentrale einsenkung bei komprimierung
    • ggf exzsion bei ästhetischer beeinträchtigung
  17. GRANULOMA PYOGENICUM
    • gutartiger granulomatöser tumor, der nach infiizierten verletzungen meist im gesicht oder händen entsteht
    • effloreszenz: weiche, rundliche geschwulst mit unvollständiger epithelialisierung, leicht verletzlich und blutend
    • - kapillares hämangiom mit entzündlicher veränderung
    • exzision
  18. HÄMANGION AUGENLIDER
    • - Benigner, kutaner oder subkutaner Tumor, der durch Proliferation von Endothelzellen entsteht
    • - angeborene tumor, in ersten lm grössenprogredient, meist mädchen betroffen
    • - schmerzloser, flacher oder prominenter tumor, hellrote bis tiefrote färbung
    • - abwarten, therapie nur bei sehbeeinträchtigung (gefahr amblyopie) oder kosmetisch bei ausbleibender spontanremission. 1. wahl propranolo po, nicht ansprechen: kryotherapie, laserbehandlung, ggf resektion
    • - prognose: spontane rückbildung in ersten lj (70%)
  19. PRÄKANZEROSEN HAUT
    • - lentigo maligna
    • - morbus bowen, erythorplasie queyrat
    • - bowenoide papulose
    • - aktinische keratose (keratosis solaris)
    • - leukoplakie
  20. LENTIGO MALIGNA
    • intraepitheliale präkanzerose durch prolif dysplastischer melanozyten
    • - 8.-9. lebensdekade, entstehung sonnenexp haut
    • > effloreszenz
    • - graubraun-schwarze unrgelmässige makulä
    • - unscharfe begrenzung
    • - punktförmig bis über münzgross
    • - zunehmende grösse vermehrt farbunregelmässigkeiten, umgebende archipelartige (inselartige) sprenkelung
    • > chirurgise exzision, evt mit plastischer defektdeckung
    • - kompli: übergang in lentigo maligna melanom (dann knotiger tatbefund)
  21. MORBUS BOWEN/ERYTHROPLASIE QUEYRAT
    • histopathologisch identisch, unterschiedliche lokalisation
    • > m bowen:
    • - cis haut
    • - zusammenhang mit vorherhiger arsenexposition, häufig assoziatin mit hpv 16 und 18
    • - einzelne, unregelmässig geformte, erythemtöse hautveränderungen mit scharfer begrenzung und schuppung (ähnlich psoraitisch oder nummuläres exanthem)
    • - prädil: vorwiegend rumpf, gesicht, us, finger
    • - übergang in invasives bowen-karzinom mit ungünstiger prognose
    • - chir exzision
    • > erythroplasie queyrat
    • - cis schleimhaut
    • - häufige assoziation mit hpv 16, 18
    • - einzelne, leicht verletzliche, scharf begrenzte läsionen
    • - prädil: präputium, glans penis, vulvula, mundschleimhaut
    • - übergang invasive
  22. AKTINISCHE KERAOTSE
    • > UV-Strahlung induzierte In-Situ-Plattenepithelkarzinome bzw. Spinaliome der Haut
    • > insb hellhäutige pat >50j, berufliche sonnenexponiert
    • > effloreszenz
    • - primär eythematöse und atrophische herd
    • - iv gelblich-bräunliche, vulnerable keratose
    • - multiples auftreten lichtexponierte hautareale
    • > prognose: übergang in spinaliom (10-20%)
    • > therapie
    • - kleine einzelne herde: exzision
    • - feldkanzerisierung (unterschiedliches stadium). 5-fu-cremes oder photodynamische therapie
    • - veracht malignität: exzision
    • > sonderform:
    • - aktinische cheilitis: bereich lippen
    • - cornu cutaneum
  23. CORNU CUTANEUM
    • - Hornartige keratosen, die ua auf boden von aktinischen und seborrhoischen Keratosen oder Verrucae vulgares entstehen
    • - Gelblich-bräunlich bis gelblich-schwärzliches Hauthorn, das senkrecht oder gebogen aus dem Hautniveau herauswächst und eine Länge von bis zu 10 cm erreichen kann
    • - übergang plattenepithelkarzinom möglich
    • - chirurgische exzision
  24. LEUKOPLAKIE
    • - sammelbegriff dysplastische und keratotische umwandlung von (übergang)schleimhautgewebe
    • - ätio: teer, mech reize, rezidivierende infekte
    • - pahtohisto: deutlich verbreitertes palttenepithel
    • - effloreszenz: nicht abwischbares, weisses enantehm
    • - dd: orale haarleukoplakie
    • - therapie: ausschalten noxen, bei persistenz chirurgische exzision.
    • - kompli: spinaliom, larynxkarzinom
  25. MALIGNES MELANOM
    • > rf
    • - hauttyp i-iii
    • - kongenitale nävi ab 20cm durchmesser
    • - expostion gegenüber solarer und künstlicher uv-strahlung
    • - melanom in eigenen krankheitsgeschichte
    • - bei verwandten 1. grades: 5-12% von melanompat
    • - anzahl erworbener nävuszellnävi
    • - atypisch/dysplastische nävuszellnävi
    • > pathogenese:
    • - mutation im genom (häufigste braf-mut) durch vererbung oder exposition gegenüber karzinogen. aktivierung von signalwegen -> unkontrollierte zellteilung. störung p52 reaktionsweg -> kein zellzyklus-arrest oder induktion von apoptose mehr möglich. 2/3 de vono, zu 1/3 aus vorläuferläsion.
    • > tnm-klassifikation: t dicke (immer 1mm), n anzahl lk (1 1, 2 2-3, 3 4), m 1 fernemt (a haut, weichteil, muskel, b lunge, c viszerale fernmet, d zns + ldh erhöhung?)
    • > einteilung
    • - superfiziell spreitendes melanom
    • - noduläres melanom
    • - lentigo-maligna-melanom
    • - akrolentinginöses melanom
    • - amelanotisches (depigmentiertes) malignes melanom: rosa oder hautfarbener knoten, nur histopathologische diagnose
    • - schleimhautmelanom: mundshcleimhaut, nasopharynx, larynx, genital oder anal
    • - unregelmässig begrenzter, bräunlicher bis schwarzer fleck, später knotiges wachstum möglich
    • - aderhautmelanom
    • > metastierung: 2/3 lymphogen:
    • - satelligenmetn: hautmet in unmittelbarer umgebung (2cm)
    • - in-transit-met: zw primärtumor und lk
    • - lk: harter, nicht druckschmerzhafter lk, ggf nicht verschieblich
    • - fernmet: meist hämatogen, makroskopie: charakteristische schwarze pigmentierung
    • > diagnostik
    • - anamnese, inspektion, auflichtmikroskopie, komplette primärexzision, histopatho
    • - malignitätskrit: ABCDE
    • > Sentinel-lkdektomie nach tumordicke
    • > patho: tumordicke nach breslow: von st granulosum bis tiefste nachweisbare. i <1mm, ii -2mm. iii - 4mm, iv >4mm
    • > dd: alle pigmentieren hautveränderungen, noduläres/amelanotisches melanom : keratoaakanthom
    • > therapie nach bild!
    • > prognose: neg faktoren
    • - tumordicke
    • - subtyp; noduläres malginom, amelanotisches malignes melanom
    • - ulzeration
    • - hohes alter
    • - männliches geschlecht
    • Bei fernmet niedere überlebensrate.
  26. SPINALIOM
    • = Plattenepithelkarzinom der Haut, entstehen aus entarteten Keratinozyten
    • > m>f, inzidenz steigt mit alter
    • > ätiologie
    • - aktinische präkanzerose der haut durch uv-strahlung
    • - chemische noxen
    • - chr entzündliche und deg hautveränderungen
    • - narben mit komplexen verlauf
    • > sym
    • - initial unauffällige, gelblich-graue plaques mit keratose, breitbasig aufsitzend
    • - im verlauf: leicht verletzliche tumore mit exphytischem oder endophytischem wachstum
    • - hauptlok: sonnenexponierte areale (90% im gesicht), übergangs-schleimhäute (zb lippen)
    • > wachstumsverhalten: schnell über wenige mo, metastasierung: selten und spät, zunächst lymphogen
    • > stadien: cis in epideris (zb aktinische keratose) - übergang in invasives, destruierendes wachstum - lymphogene und hämatogene metastasierung
    • > diagnostik: klinik, mittels probeexzision
    • > patho:
    • - epithelialer tumor mit verhornungsneigung, hornperlen aus ringförmigen spinaliomzellen
    • > dd:
    • - basaliom ( entwickeln sich meist über Jahre)
    • - keratoakanthom
    • - Weitere verruciforme und keratotische Veränderungen (z.B. aktinische Keratose, seborrhoische Keratose)
    • > therapie
    • - entfernung im gesunden: chirurgisches spektrum von lok exzision bis hin zu komplexen plastisch-chir eingriffen
    • - evt radiotherapie
    • - (radio-)chemo bei inoperabilität oder metastasierung
  27. KERATOKANTHOM
    • > Hochdiff hauttumor, der im höheren lebensalter auftritt, assoziation mit muir-torre-syndrom
    • > charakteristisch:
    • - schnelles wachstum (2-3 mo) an lichtexponierten arealen
    • - typisch markoskopisch: zentral hervorstehender hornkegel
    • - Histologie: Zentraler, horngefüllter Krater, der lippenförmig von Plattenepithel eingefasst wird
    • > therapie: heilt meist ohne behandlung. abgrenzung verhorndende plattenepithelkarzinom schweirig, chir entfernung daher oft
  28. BASALIOM
    • > häufister (semi-)maligner hauttumor. erkrankung höhen alters, mehr hellhäutige, m>f 2:1
    • > rf
    • - genetische disposition: hauttyp i+ii, basalzellnävussyndrom (gorlin-goltz-syndrom)
    • - chemische noxen (bspw arsen)
    • - sonnenexpostion
    • > sym
    • - lokalisation: an behharten haut (aus epidermalen Stammzellen des Haarfollikels), sonnenexponierte areale, schleimhaut nie, 90% aller lidtumore, nase
    • - nodus mit klassischem perlschnurartigem randsaum, peripher gefässinjektion (teleangiektasie), im verlauf zentrale atrophie (krater) mit ulzeration
    • - wachstumsverhalten: langsam über mo bis jahre, fast nie metastasierung
    • > verlaufsform:
    • - superfizielles basalzellkarinom: flache, bräunlcihe plaque mit perlschnurartigem randsaum. teilweise hyperpigmentiert, häufig schuppend
    • - pigmentiertes basalzellkarzinom: erhabene, derbe effloreszenz mit glasiger oberfläche und teleangiektasien
    • - pigmentierung durch melanineinlagerungen
    • - pinkus-tumor: weniger invasives wachstum als basaliom, histo: schmale balaimoszone, umgeben bg-prolif
    • - ulcus terebrans: Tiefe Infiltration auch von Knochen und Knorpel mit deutlicher Blutungsneigung
    • > patho: epitheliale zellen mit ähnlichkeit zu st basal in dermis wachsen, palisadenartige anordnung äusseren zellschichten, unregelmässige zellanordnung in mittel
    • > DD
    • - trichoepitheliom
    • - keratokantom
    • - spinaliom
    • > therapie:
    • - mirkoskopisch kontrollierte, radikale exzision im gesunden
    • - röntgen-bestrahlung
    • - lokals destruierende verfahren, wie kryochirurgie, laser, imiqimod oder 5-fluoruracil bei kleinen oberflächlichen tumoren
  29. TRICHOEPITHELIOM
    • - gutartiger Tumor des Haarfollikels, manifestation in kk, pubertät
    • - effloreszenz: hautfarbene, feste paple, solitäres und multiples auftreten möglich
    • - lok: nase und wangen
    • - exzision oder laserberatung
  30. PARAPSORIASIS EN PLAQUES
    • > kutane t-zell-klone. > 50j, chronisch verlaufend
    • > kleinflächige form: m>f
    • - stammbetonte, spaltlinien ausgerichtete, ovale bis fingerförmige makulae
    • - leicht gefältete, atrophisch scheinende haut (zigarettenpapier)
    • - pos einfluss von uv-strahlung -> saisonaler verlauf
    • - diskrete lyphozytäre infiltrate obere dermis, vereinzelt lymphozyten epidermis, epidermis mässige parakeratose
    • > grossflächige form:
    • - effloreszenz: stammbetonung, konfluierende effloreszenz mit fliessendem übergang aus kleinförmige
    • - juchreiz
    • - vermehrte t-lymphozytäre infiltrate, zellatypien
    • > dd: hautmykosen, seborrhoisches ekzem, pityriasis rosea, myocosis fungoides
    • > therapie:
    • - phototherapie: SUP, PUVA
    • - lokal bei pruritus oder problematische schuppung
    • > meist stabiler verlauf. grossflächig: vorläufer der mycosis fungoides -> klinische kontrollen
  31. VITILIGO
    • > häufig kinder und jugendliche betroffen. autoimmun verursachte Hauterkrankung, die zu lokal oder disseminiert auftretenden Hypo- und Depigmentierungen. assoziation zb zu m basedow, addison
    • > sym
    • - hypo-, depigmentierung
    • - auslösung durch mech irritation (köbner-phänomen)
    • - einzelherde, disseminierter oder akrofazial betonter verlauf
    • - unregemässig verlaufende helle flecknen
    • > dd
    • - chlosama
    • - leopard-syndrom
    • - nävus anaemicus: hypopig durch gefässanomalie mit lok verminderter durchblutung
    • - lichen sclerosus
    • - pitryasis versicolor alba
    • > theraie
    • - phototherapie, ansprechen 70%
    • - externa (gluco, calipotriol)
    • - immunmodulatoren (zb tacrolimus)
  32. LEOPARD-SYNDROM
    • angeborene fehlbildung
    • Lentigines: Linsenförmige Hyperpigmentierungen
    • EKG-Veränderungen
    • Okulärer Hypertelorismus (großer Augenabstand)
    • Pulmonalisstenose
    • Abnorme (hypotrophe) Genitalien
    • Retardierung des Wachstums
    • Deafness = Taubheit
  33. CHLOASAMA (MELASMA)
    • > KLINIK
    • - umschriebene hyperpig im gesichtsbereich
    • - verschlechterung durch uv-exposition
    • > ätiologie:
    • - ss
    • - hormonelle kontrazeptiva
    • - hormonbildende neoplasie
    • > therapei: uv-schutz, hormoneinfluss unterbinden
  34. DIFFUSE ALOPEZIEN
    • > kongenital: Alopecia triangularis congenita: Angeborene haarlose münzgroße Bereiche an der Haargrenze im Schläfenbereich, DD: Alopecia areata, androgenetische Alopezie
    • > erworben: genetisch, alterung, erhöhte empfindlichkeit auf andoregene die haarfollikel
    • - beginn mit einsetzen pubertät
    • - grad i: geheimratsecken, ii: fehlen hinterkopf, ii: lichtes haar scheitelbereich, konfluation haarloser bereiche, iv: hufeisenförmig
    • - minoxidil (antihypertensivum), finasterid (sel inhib steroid-5a-red), haarersatz
    • > Alopecia androgenetica der Frau: 95% aller weiblicher. nach klimakterium durch androgenüberschuss, oder Adrenogenitales Syndrom, Androgen-produzierende Tumoren, Medikamente mit Androgenwirkung
    • - i lichtes haar stirnbereich, ii: lichtung frno-parietal bereich, III: ausgehend von ii
    • - gelegentlich hirsutismus und virilisierung
    • - Adrenogenitales Syndrom, Androgen-produzierende Tumoren, Medikamente mit Androgenwirkung
  35. ZIRKUMSKRIPTE ALOPEZIEN
    • > nicht vernarbende
    • < alopecia areata: kreisrund, fam häufung bi 20%, insb kinder/junge, m>f
    • - entzündlich autoimmuner genese, vermehrt in psychischer belasung
    • - haarfollikel erhalten, makroskopisch reizlos
    • - ausrufezeichenhaare; insb temporal und okzipital, 20% tüpfel oder grübchennägel
    • - grad i: einzeln oder multipel, <30%. ii: multiple herde >30%. iii: Alopecia areata totalis: Alopezie des gesamte, iv: alle körerphaare, inkl wimpern, augenbrauen, schambeaharung
    • - therapie: steroide (lok bzw oral), puva-therapie, immuntherapie mit dcp oder sadbe, 20% bleibt, 70% rezidiven
    • - sonderofrm:
    • - Alopecia areata diffusa: Großflächiger Haarausfall.
    • - Ophiasis: Sonderform der Alopecia areata mit teilweise großflächigem Haarverlust bei Verbleib der Scheitelhaare.
    • - Loose-Anagen-Hair-Syndrom: Vorübergehender diffuser Haarausfall bei Kindern
    • < postinf alopezie: toxische schädigung haarfollikel (bakt/viral/entzündlich) mit herdförmigem haarausfall
    • < traumatische alopezie: chronische druck oder zug
    • > vernarbte:
    • - angeobrene krankheiten (z.B. Ichthyosen, Dyskeratosen)
    • - erworbene (z.B. durch Viruserkrankungen, Mykosen, Verbrennungen, Verätzungen der Haut)
    • - pseuodpelade brocp (fr 30-55, Unspezifische, unregelmäßig konfigurierte, haarlose und später vernarbende Areale)
  36. CHRONISCHE NICHT DIFFUSE NICHT TEMPORÄRE ALOPEZIE
    • - Irreversibler, chronischer, diffuser Haarausfall, ausgelöst durch chronische Infekte und Krankheiten, die mit einer ausgeprägten Reduzierung des Allgemeinzustandes einhergehen
    • - Tuberkulose, Leukämie, Kollagenosen, Diabetes mellitus, Neoplasien u.v.m.
  37. EFFLUVIUM, atrichie, hypotrichose
    • gesteigerte haarausfall
    • vererbte haarlosigkeit
    • Angeborene spärliche Behaarung, oft im Rahmen von Syndromen (z.B. Netherton-Syndrom, Thompson-Syndrom)
  38. SEXUELL ÜBERTRAGBARE ERKRANKUNGEN
    • BILDE!!
    • häufigsten Symptome der STD sind Ausfluss aus Vagina und/oder Urethra, Schmerzen im Genitalbereich und Unterbauch, (Lymphknoten‑)Schwellungen und sowohl schmerzlose als auch schmerzhafte Ulzerationen
    • > viral
    • - humane papillomaviren
    • - hsv
    • - hiv
    • - hep b
    • > bakt
    • - chlamydia trachomatis d-k
    • - chlamydia trachomatis l1-l3
    • - klebsiella granulomatis
    • - haemophilus ducrey
    • - neisseria gonorrhoea
    • - treponema pallidum
    • - gardnerella vaginalis
    • > pilze
    • - candida albicans
    • > parasitär
    • - trichomonas vaginalis
  39. GONORRHÖ
    • = tripper
    • neisseria gonorrhoeae, gram-neg. hauptäschlich junge menschen zw 15-25 jahr.
    • klassifiaktion
    • > untere gonorrhö: unter muttermund: symptomarm:
    • - introitus-entzündung (ggf in kombi mit barthlinitis)
    • - urethritis (ca 90%)
    • - proktitis
    • - zervizitis (ca 80-90%)
    • > obere gonorrhö: symptomreich
    • - endometritis
    • - salpingitis
    • - pelveoperitonitis
    • - peritonitis
    • > sym: inkub 2-7 tage
    • männer
    • - uretritis mit eitrigem ausfluss (bonjour tropfen)
    • - juckreiz
    • - dysurie
    • frauen: asym verlauf möglich
    • - gelbrahmiger fluor am zervikalkanal
    • - entzündung des urogenitaltraktes:
    • < urethritis mit putrid-eitrigem sekret (faulig riechend)
    • < bartholinitis, adnexitis, zervizitis, pelvic inflammatory disease
    • < idr keine vaginitis
    • - fieber, akutes abdomen
    • - komplizierte gonorrhö: disseminierte gonokokkenifnketion
    • > diagnsotik: abstrich: mikroskop, kultur gramneg diplokokken
    • > therapie
    • - unkomplizierte: untere bei fr/ urethrale beim mann. 1. wahl ceftriaxon + azithromycin, alternativ: einmalig cefixim plus azithromycin
    • - obere: frauen: ceftraixon plus azithromycin, anschliessend levofloxacin und metronidazol bei möglichen chlamydien und anaerobier, männer: ceftraixon plus azithromycin, anschliessend doxycyclin
    • > kompli
    • - disseminierte gonokkokeninfektion
    • - frauen: Hymenale und tubäre Synechien, Tubenmotilitätsstörungen → Sterilität
    • - gonokokkenkonjunktivitis (va neugeborenenkonj.)
    • - reaktive arthritis
  40. DISSEMINIERTE GONOKOKKENINFEKTION
    - trias: hämatogene aussatt zu polyarthritis, hohe fieberschübe, hämorrhagische pusteln an akren und petechien. kompli: sepsis mit endokarditis, meningitis, osteomyelitis oder pneumonie
  41. SYPHILIS
    • = lues, m>f (14:1), 20-49 j. treponema pallidum (gramneg stäbchen)
    • > übertragungswege: sexuell (mikroläsionen in schleimhaut oder haut), diaplazentar. insb stadien i/ii hochinfektiös: 30% inf
    • > einteilung stadien: bilder
    • < primäre syphilis
    • - inkub 2-3 wo
    • - regionäre lk-schwellung, primäreffekt (ulcus durum): schmerzloses, hartes ulkus mit verhärtetem randbereich -> narbige abheilung innert 6 wo
    • < sek
    • - generaliserte lymphadenopathie, fieber, abgeschlagenheit, kopf und gliederschmerzen
    • - polymorphes exantem: beginn makulös an stamm und flanken, später auch hand und fussinnenfläche betroffen. nach einigen tagen papulöses exanthem. abheilung nach 4 mo
    • - codylomata lata: näsende, breitbasig aufsitzende, erodierte papal, intertriginös und genital und analregion
    • - sonderform: lues maligna: schwerer verlauf bei immunsupp: multiple ulerzationen
    • - akute tonsillitis -> angina specifica
    • < latent: keine klinischen sym mit pos serologe
    • < tertiär
    • - gummen: granulomatöse gewebeveränderungen mit neigung zu ulzeration. haut: subkut infiltrate, bei ulzeration entzündliches sekret. andere org: an jedem vorkommmen. zns: neurosyphils.
    • - kardiovaskuläre: aortenaneurysma, mesaortitis (10% gefässentz grossen art)
    • < quartär: neurosyphilis
    • - asymptomtisch
    • - zerebrale oblitierende arteriitis: ischämischer schlaganfall
    • - tabes dorsalis
    • - syphilis-meningis: hirnnervenausfälle, intrakran druckerhöhung, fokale u/o gen krampfanfälle
    • - komplikation zns befalls: progressive paralyse: hinratrophie und demenz (fronto-temporeal), org psychose mit veränderung von psyche und persönlichkeit, argyll-robertson-pupille (keine lichtreakion, aber konvergenz, misois)
    • > diagnostik:
    • - direkt: neg schliesst erkrankung nicht aus, Dunkelfeldmikroskopie ggf. in Kombination mit Immunfluoreszenzverfahren, pcr
    • - serologie
    • 1. suchtest: neg ausgeschlossen, Treponema-Pallidum-Hämagglutinations-Assay (TPHA) oder Treponema-pallidum-Partikel-Agglutination (TPPA). ergebnis 2-3 wo nach inf bis lebenslang pos
    • 2. bestätigunstest: Treponema pallidum-Antikörper-Absorptions-Test (FTA-ABS). pos behandlungsbedürftige syph oder seronarbe
    • 3. beurteilung: neg behandlungsbedürtige seronarbe: Bestimmung spezifischer IgM-Antikörper , unter tehreapie innerhalb 6-12 mo nicht mehr nachweisbar. oder Venereal Disease Research Laboratory (VDRL), nach 5-6 wo pos. pos: hohe entzündungsakt, kreuzreaktoin möglich
    • > therapie:
    • - 1. wahl benzathin-penicilling im, penicillinallergie: doxycyclin, erythromycin, ceftriaxon. kompli: jarisch-herxheimer-reaktion
    • > labormeldepflicht
  42. JARISCH-HERXHEIMER-REAKTION
    • Akute systemische Entzündungsreaktion auf bakterielle Endotoxine, die kurz nach Beginn einer antibiotischen Behandlung freigesetzt werden.
    • Häufig im sek.stadium, 1-2% neugeborenensyphilis, 5% lyme-borreliose, wenn mit doxycyclin.
    • - Erregerzerfall unter Antibiotikatherapie → Freiwerden antigener Moleküle → Unkontrollierte Immunantwort mit systemischer Freisetzung proinflammatorischer Zytokine (v.a. TNF-α, IL-6, IL-8) und Zirkulation von Immunkomplexen (genauer Pathomechanismus unklar)
    • - ab behandlung von spirochäten (borrelien, letpospira, treponema) mit penicillin oder tetracyclin
    • > klinik:
    • - einige h nach beginn
    • - allg: Fieber, Schüttelfrost, Abgeschlagenheit, Kopf- oder Muskelschmerzen
    • - kardiovask: tachykardie, bd anstieg oder abfall
    • - blut: leukozytose, relative lymphopenie
    • - neuro: Krampfanfälle, Ausbreitung von neurologischen Ausfällen bei Neurosyphilis
    • - derma: verstärkung exanthem
    • > therapie
    • - stationär
    • - gluco
    • - nsar
    • - keine medikamentenallergei: ab weiter!
    • - evt meptazinol
  43. TABES DORSALIS
    • - demyelinisierung hinterstränge und spinalganglien
    • - klinik: sensstörung. einschiessende steckende schmerzen in bauch und beine, sensverlust va uEx. ataxie
  44. ULCUS MOLLE
    • - Tropische und subtropiche gebieten (Afrika, Südostasien, Mittel- und Südamerika) verbreitet.
    • - haemophilus ducreyi, gramneg stäbchen. geschlechtsverkehr
    • > sym: inkub 3-7 tage
    • - mehrere schmerzhafte, erythematöse, weiche papeln im genitalbereich (insb vorhaut, schamlippen)
    • - im verlauf pustelbildung und ulzeration
    • - regionale, meist einseitige und schmerzhafte lk schwellung
    • > diagnose: pcr abstrich
    • > dd
    • - syphilis
    • - herpes genitalis
    • > ceftriaxon im einmal
    • > kondome senken risiko
  45. ANGIOKERATOM
    ektasie oberen dermisgefässe mit hyperkeratotischer epidermis, angiokeratoma zirkumscriptum: warzenartige, bläulich-schwarze plaque, meist an ex
  46. ATHEROM
    • benigen hornzysten, ausgekleidet von mehrschichtigem plattenepithel, enstehen infolge verstofpung ausführganges
    • > epidermoidzyste: dermaler, prallelastischer, nicht schmerzhafter knoten. zentrale ausführgang mit oberfläche verbunden. langsam progredient. meist gesicht, rücken. infektion: exzision
    • > trichilemmalzyste: ohne zentrale ausführgang. multiple zysten, inhalt hart ohne geruch. capillitium, vereinzelt ex, genitalien. kosmetisch oder beschwerden: exzision
  47. DYSHIDROTISCHES EKZEM
    • - Multiple, stark juckende, dicht gruppierte Bläschen an Hand- und Fußinnenseiten mit klarer Flüssigkeitssekretion
    • - meist toxisches, selten allergisches kontaktezem oder ir atopische dermatitis
    • - externe oder orale corticosteroide, puva, plegemassnahmen
  48. ERYTHEMA AB IGNE
    netarztige rötung haut mit telenagiektasen. chr wärmeanwendung. fortführen: pigmentatio reticularis e calore: marmorierte, bräunlcieh hyperpig durch erhöhte melaninprod
  49. KALLUS/KLAVUS
    • kallus: hornhautschwiele durch mech druckschädigung
    • klavus: schmerzender, hyperkeratotischer pfroph im zentrum kallus
  50. KATZENKRATZKRANKHEIT
    • - bartonella henselae. junge erw, kinder
    • - allgemeinbeschw
    • - fieber
    • - lokal: 4-6 tage nach kontakt 5-10mm grosse kutane papel oder nodus
    • - anschliessend starkes anschwellen re lk, die einschmelzen können (weich, schmerzhaft)
    • > kultur oder ak-test
    • - idr spontane abheilung nach einigen woc, evt antibiotische (azithrmycin) wenn schwer oder keine abheilung
  51. KERATOMA SULCATUM (KERATOLYSIS SULCATA PLANTARIS)
    grübchenförmiger hornhautdefekt der fusssohle mit starkem brennen. sptorler, arbeiter, soldaten
  52. LIVEDO-SYNDROME
    • - livedo reticularis: veg dysregulation hautdurchblutung auf reize langsam (kälte), insb junge frauen. symmetrische livedo (regelmässig, klein, kreisförmig) an ex, evt auch stamm, regredient bei wärme. besser mit alter
    • - livedo racemosa: lokale strömungshindernisse verlangsame blutfluss. vaskuläre erkrankung (cholesterinembolie, arteriosklerose, vaskulitis). unregelmässige, bizarre livedo an ex, evt stamm, nach erwärmung persistieren.
  53. LOKALISERTE LIPOATROPHIE
    lokalisierte rückbildung subkutanem fettgewebe. nach subkutaninjektion, druckinduziert und idiopathisch
  54. MASTOZYTOSE (URTICARIA PIGMENTOSA)
    • klonale erkrankung hämatopoetischen stammzellen.
    • klinik: breites klinisches und morphologisches bild
    • - makulopapulöse kutane mastozytose: braunrote effloreszenzen, reich an mastzellen. meist kinder, lokalisation: kopf und lat gesicht
    • - darier-zeichen: Typische, kräftige Rötung nach mechanischer Reizung der Läsionen
    • - therapie: uva-bestrahlung, antihistaminika, mastzellstabilisatoren (cromoglicinsäure), gluco
  55. MILIARIA
    - papulöses exanthem nach hitzeexposition. verschluss schweissdrüsen-ausführgang bei überwärmung. lok: stamm, hals und intertriginös. epid: neugeborene, auch weiteren kindesalter
  56. NAEVUS FLAMMEUS (FEUERMAL)
    • angeborene benigne fehlbildung und erweiterung kapillargefässe unterhalb epidermis. gehäuft bei bestimmten phakomatosen (neurokutane erkrankungen)
    • umschriebene rotlivide färbung
    • - harmlos
  57. NUMMULÄRES EKZEM (MIKROBIELLES EKZEM)
    bakterielle genese: 2-5 cm grosse, nummmuläre (münzförmige), scharf begrenze herde. rötung, juckreiz, krusten, meist ex
  58. PERIORALE DERMATITIS
    • papulopustulöse erkrankung mit perioraler ausbreitung. überwiegend frauen, 20-30. ätiologie: unbekannt, applikation (gluco)cremes, kosmetika
    • - lokalisation: perioral, teilweise auch periokulär
    • - klinik: erythem mit gruppiert stehenden papeln und pusteln, schmerzhaftes brennen, spannungsgefühl trockene haut, narbenlose abheilung
    • - therapie: expositionsprophylaxe, ggf tetrazyklin lok oder sys
  59. SAPHO-SYNDROM
    • rheumatologisches krankheitsbild
    • Synovitis
    • Akne
    • Pustulose (palmoplantar)
    • Hyperostosen (insb. Sternoklavikulargelenk, Wirbelsäule oder Becken betroffen)
    • Osteitis (chronisch wiederkehrend)
    • mesit klinische diagnose, ggf röntgen, szinti, mrt
    • - symptomatisch
  60. TOXISCHE (KONTAKT-)DERMATITIS
    • - nicht-infektiöse/-kontagiöse, entzündliche dermatose mit veränderung va epidermis und obere korium
    • - einwirkung primär haut schädigende noxe: chermisch (säure, lauge), physikalisch (uv strahlung, wärme, kälte, mech), aerogene noxen (stäube, dämpfe)
    • > klinik
    • - allg: schmerzen, selten juckreiz
    • - haut: U.a. abhängig von Hautbeschaffenheit , individuellem Hauttyp , Alter des Patienten , Vorschädigung der Haut
    • < Ausbildung innerhalb von 24 Stunden nach Exposition, bei sehr starker Irritation bereits innerhalb weniger Minuten
    • < Scharf begrenztes, auf den Kontaktort beschränktes Erythem
    • < Starke Irritation: Blasenbildung bis hin zu Gewebenekrosen
    • < Schwächere Irritation: Sehr unterschiedliche Ausprägungen möglich, u.a. Einblutungen, Blasen, Pusteln, Schuppen oder Erosionen
    • - häufige manifestationen: windeldermatitis, waschhände
    • > therapie: insb lokale massnahmen
    • - sofortige beseitigung schädigende noxe
    • - feuchte umschläge zur kühlung
    • - topische antiseptika bei schädigung hautbarriere
    • - ggf topische antiphlogistika
    • - sys glucocorticoide
Author
catfood
ID
351504
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