PPS Fragen von Julia

  1. Min. 3 Trends nennen, die auf ein Produktionsunternehmen wirken?
    • - Kostendruck durch GLobalisierung
    • - Fachkräftemangel
    • - verstärkte/ verschärfte Gesetze & Regularien
    • - kürzere Produktlebenszyklen
    • - erhöhter Wettbewerbsdruck
  2. Erweiterete Produktionsfaktoren nach E. Gutenberg in ein Diagramm ein?
    betriebliche Produktfaktoren:

    • => Elementarfaktoren
    • - Arbeit
    • - Betriebsmittel
    • - Werkstoffe
    • - Daten & Informationen (techn. Zeichnungen, Nummernsysteme, Stücklisten)

    • => dispositiver Faktor
    • - Leitung
    • - Planung
    • - Organisation
    • - Überwachung
  3. Nennen Sie 4 Arten der Datenbanken?
    • 1. hierarchisches Modell (Baumstruktur)
    • 2. Netzwerkmodell
    • 3. Rleationales Modell (SQL)
    • 4. objektorientiertes Modell
  4. Nenne Sie 4 Anforderungen an das Identifizieren von Nummernsystemen
    • 1. Beständigkeit
    • 2. Eindeutigkeit
    • 3. geringe Stückzahl
    • 4. nummerischer Aufbau
  5. Was ist eine Stückliste?
    Ordnen Sie die Arten richtig zu
    • Stückliste= formalisiertes Verzeichnis eindeutig bezeichneter Bestandteile einer Erzeugniseinheit z.B. Baugruppe+ Angabe irer zur Herstellung erforderlichen Menge (=> Aufbau durch Erzeugnisstruktur)
    • => ungebundene/ lose und zeichnungsgebundene Stückliste (NICHT GENORMT)

    Mengenstückliste

    Strukturstückliste

    Baukastenstückliste
  6. Welche Voraussetzungen sind bei einer Stückliste immer nötig?
    • - zeigt Erzeugnisstruktur
    • - Identnummer
    • + Benennung der Identnummer
    • + Benennung des beschriebenen Gegenstandes
    • + Benennung der Mengen und Einheiten der Teile, die zum Gegenstand gehören
  7. Nennen Sie 2 Arten von Stücklisten , die Sie in der Vorlesung kennengelernt haben?
    • - Baukastenstückliste
    • - Mengenstückliste
    • - Strukturstückliste

    - ungebundene(öfter in Praxis/ Regelfall)/ lose und zeichnungsgebundene Stücklisten
  8. Sie haben eine Nr., die 3x vergeben wurde. zwischen der 1. Vergabe liegt 1 Jahr zwischen der 2. und 3. Nutzung ein halbes Jahr. Wie schätzen Sie die Entwicklung ein?
    • - immer geringere Abstände der Vergabe der Nr.
    • - Eindeutigkeit nimmt ab, da Beständigkeit der Nr. über lange Zeit nicht mehr gegeben ist
    • - eindeutige Identifizierung geht verloren (keine Jahre nach Nachgang mehr ) => unterbinden, unterschiedl. Nummerierung führt zum Informationsverlust
  9. Nenne Sie 3 Zielarten?
    1. komplementär (bessere Zielerreichung = Erfüllungsgrad eines anderen Ziels verbessern)

    2. indifferent (Ziele stehen in wechselseitiger Beziehung z.B. Geld sparen und Gesundheit verbessern)

    3. konkurrierend (Verbesserung eines Ziels verschlechter das andere Ziel, z.B. Geldausgabe um eine Sache zu verbessern =^Geldverschlechterung)
  10. Welche von den verschiedenen Zielarten kann man davon meistens in der betrieblichen Praxis gebrauchen?
    - konkurrierend
  11. Beim der EOQ Methode nach Adler, müssen 7 Bedingungen zur Berechnung der optimalen Bestellmenge erfüllt werden. Welche sind das?
    • 1. Lager augenblicklich zugänglich
    • 2. Lieferung erfolgt sofort
    • 3. Stückkosten= fix
    • 4. Bedarf = bekannt & konstant
    • 5. Liefer- und Auftragskosten= fix
    • 6. Lagerkosten = proportional zur Lagermenge
    • 7. Einzelproduktfall
  12. Wie reagieren Unternehmen auf den stetigen Wandel?
    • - JIT/JIS
    • - CIM
    • - TQM (totally quality management)
    • - fraktale Fabrik
    • - Massenfertigung
  13. Was bedeutet fraktale Fabrik?
    - Fabrik in Teile unterteilen, die sich selbst steuern
  14. Was ist der Unterschied zwischen JIS und JIT?
    • - JIT= Just in time => Produkte genau dann liefern, wenn die gebraucht werden
    • - JIS= Just in sequence => Teile sind genau vorsortiert, wei man sie montiert + dann geliefert, wann man sie braucht
  15. Was ist der Transformationsprozess?
    - Input (Mensch, Material, Infos) ------Bewertung durch Markt + Konsumenten => Qualität, Kosten, Produktivität)-------> Output (physikalische Güter, DL, Infos (Internet), Logistik)
  16. Wie laufen die 4 wesentlicen Prozessentscheidungen ab?
    • 1. Art des (Produktions-) Prozesses
    • 2. Grad der vertikalen Integration (kundenspezifisch vs. Stückzahl)
    • 3. Flexibilität der Ressourcen
    • 4. Höhe des Kapitaleinsatzes
  17. Durch was nehmen Prozessentscheidungen zu?
    zunehmende Digitalisierung
  18. Wie werden Ideen induziert(Produktentwicklung)?
    • 1. Technologie
    • 2. Marktforschung
    • 3. Kundenforderung
  19. Nennen Sie die 6 wesentlichen Schritte zur Produktentwicklung?
    • 1. Ideen finden
    • 2. Eigenschaften definieren
    • 3. Prototyp (Design)
    • 4. Prototyp (Herstellung)
    • 5. teilweise Markteinführung
    • 6. allgemeine Marktverfügbarkeit
  20. Was versteht man unter QFD?
    Quality Function Deployment
  21. Was macht QFD?
    Ausrichtung der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen auf die Anforderungen, Wünsche und Vorlieben der Kunden

    => Produktplanung + Qualitätstafeln

    z.B. House of Quality zum Festlegen der Erwartung

    •             WIE?
    • WAS? Korrelation* WARUM (Kundensicht)?
    •          WIEVIEL? (Wettbewerbsanalyse; Firma)
    • - nach kurzer Zeit Kundenwunsch beachten? (geförderte Kundenorientierung => Qualitätsmethode)

    *auch: Merkmale von Teilen, Teile von Fertigungsprozessen, Fertigungsprozesse mit Arbeitsanweisungen
  22. Wie lauten die Randbedingungen und Zielfelder von Produktionsbetrieben?
    Randbedingungen: Ökologie, Produktion, Produkt, Mitarbeiter, Recht

    Zielfelder: Attraktivität, Wirtschaftlichkeit, Flexibilität ( Mensch vs. Maschine)

    => Erreichung durch Logistik und Hardware
  23. Nennen Sie Bsp. für Betrachtungsweisen von produktionsunternehmen?
    Produkt -> konstruktionstechnisch -> Funktion, Leitung

    Produktionstechnik -> technologisch -> Infos, Material, Energie

    Mensch -> arbeitswirtschaftlich -> soz. Beiträge, Physis, Psyche

    Unternehmensführung -> BWL -> Pläne, Aufbau, Ablauf

    Infofluss -> IT- technisch -> Daten, Programme,...
  24. Wie sind die 5 Schritte eines Modellaufbaus eines Unternehmens?
    1. Beschaffungsmarkt -> Black Box (Produktion und Absatz) -> Absatzmarkt

    2. Beschaffung-> Produktion <-> Distribution

    3. Produktion-: Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Fertigung, Montage

    • 4. Konstruktion: Entwicklung + Konstruktion
    • Arbeitsvorbereitung: Fertigungsplanung und -steuerung
    • Fertigung: Bearbeitung, Lagerung, Handhabung, Transport
    • Montage: Fügen, Transport, Handhabung, Lagerung

    5. Systemsteuerung, Produktion, Systemnkontrollen (überlagerte Teilsysteme)
  25. Wofür steht CIM?
    computer integrated manufacturing
  26. Wie lauten die 4 Ziele des CIM?
    • 1. Qualitätsziele
    • 2. Flexibilitätsziele
    • 3. Zeitziele
    • 4. Kostenziele
  27. Was präzisiert CIM bei Produkten?
    • 1. Aufgabenstellung
    • 2. Entwicklung
    • 3. Konstruktion
    • 4. Planung
    • 5. Fertigung
    • 6. Qualitätsprüfung
  28. Was zähkt alles zur Grunddatenverwaltung?
    • Hauptfunktionen:
    • - Produktionsprogrammplanung
    • - Mengenplanung
    • - Termin und Kapazitätsplanung
    • - Auftragsfreigabe
    • - Auftragsüberwachung
  29. Was versteht man unter digitaler Produktdefinition, Metadaten, und Dokumentenmanagement?
    digit. Produktdefinition: formal dargestellte Informationen => für Kommunikation, Interpretation, Verarbeitung durch Mensch und Computer

    Metadaten: Fakten, Konzepte und Anweisungen auf formelle Weise bereitstellen => für Kommunikation, Interpretation oder Bearbeitung durch Menschen oder mit  automatischen Mitteln

    Dokumentenmanagement: Rückübertragbare, formalisierte Darstellung von Infos => für Kommunikation, Auswertung oder Weiterverarbeitung geeignet
  30. Nach was werden betriebswirtschaftliche Daten unterteilt?
    • 1. Nach Veränderbarkeit
    • 2. nach Aggregationsgrad
    • 3. nach Zeitbezug
    • 4. nach Entstehung
    • 5. nach Darstellungsform
  31. Welche 3 Datenarten nach Veränderbarkeit kennen Sie?
    1. Stammdaten=> langfristig (Personen, Gegenstände)

    2. Strukturdaten => mittelfristig (z.B. Inventur)

    3. Bewegungsdaten => kurzfristig (z.B. während des Produktionsprozesses)
  32. Was ist ein Erzeugnis?
    = durch Produktion entstandener, gebrauchsfähiger/ verkaufsfähiger, materieller/immaterieller Gegenstand

    • - in BWL: Erzeugnisse =^Vermögensgegenstände
    • => Umlaufvermögen
  33. Aus was bestehen Erzeugnisse?
    Vielzahl an Baugruppen (selbstständig oder Einbau von Erzeugnissen)
  34. Worin werden Erzeugnisse unterschieden?
    fertige und unfertige Erzeugnisse
  35. Welche Materialflüsse hat eine Erzeugnisstruktur?
    Image Upload 1
  36. Aus was besteht eine Erzeugnisstruktur?
    • 1. Hauptgruppe
    • 2. Untergruppen
    • 3. Einzelteile der Erzeugnisse
  37. Wie wird eine Erzeugnisstruktur noch genannt?
    Erzeugnisgliederung oder Produktstruktur
  38. Nennen Sie die Ziele einer Erzeugnisstruktur?
    • - Auftragsabwicklung vereinfachen (stetige Qualität => Kundenauswahl)
    • - leichtere Angebotskalkulation (einheitliche Baugrupen)
    • - Normförderungen
    • - Wiederverwendung von Baugruppen in Konstruktion
    • - Verbesserung der Fertigungsmontage und Terminsteuerung (Wiederverwendung Planstruktur)
    • - Grundlagenschaffung für einheitlichen Zeichnungs und Stücklistenaufbau aller Produkte
  39. In was werden ES dargestellt?
    • - funktionale ES: Funktionskomplex, Funktionsabschnitt, Funktionsfläche
    • - fertigungs und montagegerechte Erzeugnisstruktur: Baugruppe, Vormontagegruppe, Einzelteil
  40. Zu welchem Datentyp gehört die Erzeugnisstruktur und warum?
    • => zu den Strukturdaten
    • => da nötige Daten aus der Erzeugnisstruktur gewonnen werden
    • => Zuordnung von.....zu den Strukturdaten:
    • 1. kostenbestimmende Merkmale (ANgebotsplanung)
    • 2. fertigungstechnische Merkmale (Arbeitsplanung)
    • 3. geometrische und funktionale Merkmale für die Konstruktion
  41. Anhand von was wird eine technische Zeichnung aufgebaut (genormt)?
    => Erzeugnisstruktur
  42. Was ist eine Stückliste?
    formatiertes Verzeichnis eindeutig bezeichneter Bestandteile einer Einheit des Erzeugnisses bzw. Baugruppe mit Angabe der zur Herstellung erforderlichen Menge (Grundlage ES)
  43. Welche 2 Arten gibt es?
    gebundene (Zeichnung) und lose/ ungebundene (Regelfall)
  44. Was ist der Unterschied von Stückliste und techn. Zeichnung?
    • - Stücklisten sind nicht genormt
    • - techn. Zeichnungen sind genormt
  45. Wozu dient die Stückliste als Grundlage?
    - Mengenbestimmung von Teilen und Baugruppen + Festlegung zugehöriger Termine
  46. Was wird mit der Stückliste dokumentiert?
    - Auslieferzustand eines Auftrags (sekundäre Dokumente, z.B. Montage Stückliste)
  47. Wofür bildet die Stückliste einen Nachweis?
    - vor dem Zoll und Behörden, Reklamationen
  48. Welche STücklisten gibt es (Aufbau)?
    • 1. Mengen- Stücklisten
    • 2. Struktur- Stücklisten
    • 3. Baukasten- Stücklisten
  49. Was sind Nummernsysteme?
    • =^Schlüsselsysteme
    • - gegliederte Zsf. von Nummern + Erläuterung ihres Aufbaus
  50. Aus was bestehen Nummernsysteme nach DIN 6743?
    - Ziffern, Buchstaben+ Sonderzeichen
  51. In was für Nummernarten ist beim Identifizieren zu unterscheiden?
    • Zähl-Nr. (fortlaufend)
    • + leicht rückverfolgbar
    • - auch für Externe -> ausnutzbar

    • willkürlich festgelegte Nr.:
    • + schwerer verfolgbar
    • - braucht Entschlüsselungscode
  52. Was ist Identifizieren?
    • - eindeutiges + unverwechselbares Erkennen eines Gegenstandes durch Merkmale  => Genauigkeit
    • (Unterschied zu: Benummern => Nummerierungsprojekt)
  53. Was versteht man unter informierende Nummernsysteme?
    • - Aussage mit unverschlüsselten Merkmalen-> beschränktes Begriffspektrum
    • - "sprechende" Nr.
    • - können platzen (Übersteigung der Kapazität der Nr.!)
    • - nicht für Produktion geeignet
  54. Wie unterscheiden sich Identifizieren und Klassifizieren in Sachen auftragsabhängiger und -unabhängiger Sachnummer (Stammdaten)?
    Image Upload 2
  55. Was ist und aus was besteht eine Datenbank?
    • - Sammlung strukturierter, inhaltlich zusammengehörender Daten (v.a. Nutzdaten (Kunden, Artikel, Bestellungen)
    • + Beschreibung der Datenbankstruktur (Lesbarkeit)
    • + Struktur der Datensätze, Daten
    • + statistische Angaben zur Datennutzung
  56. Was ist ein Datenbanksystem?
    - Datenbank+ Datenbankmanagement (Programm zum Aufbau und Kontrolle sowie Änderung und Abfrage der Datenbank)
  57. Wie lauten die Aufgaben und Ziele von DBMS?
    • 1. Datenbankunabhängigkeit (+ erweiterbar)
    • 2. Mehrnutzerbetrieb
    • 3. Datenintegrität
    • 4. Datensicherheit
    • 5. Datenschutz
    • 6. Effizienz
  58. Wie lauten die 4 Strukturen bei DBMS?
    • 1. hierarchisches Modell
    • 2. Netzwerkmodell
    • 3. relationsbezogenes Modell (relationale)
    • 4. objektorientiertes Modell
  59. Definieren Sie Produktionsplanung, Produktionssteuerung und die Aufgabe von PPS?
    Produktionsplanung= systematische Suche und Festlegung von Produktionszielen, Vorbereitung von Produktionsaufgaben und Ablauffestlegung von Zielerreichung

    Produktionssteuerung: Veranlassen, Überwachen und Sichern der Durchführung von Produktionsaufgaben bezüglich Bedarf, Qualität, Ksoten und Arbeitsbedingungen
  60. Warum braucht man PPS?
    • Überführung von Ideen in Produktionspläne vor der Herstellung
    • -> Ressourcenmanagement
  61. Was sollte ein PPS- System erfüllen?
    • 1. simultane Planung von Elementarfaktoren
    • 2. Grundprinzip der knappen Mengen und Terminplanung
    • 3. Echtzeitplanung
    • 4. arbeitsübergreifende Planung ermöglichen
  62. Wie werden Logistik und Materialwirtschaft zur PPS abgegerenzt?
    • Logistik: unternehmerische Führung der Bewegungs- und Lagervorgänge realer Güter
    • => Durchführung von techn. Grundfunktionen

    • Materialwirtschaft: betriebswirtschaftlicher orientiert
    • => wirtschaftliche Beschaffung, Bevorratung und Bereitstellung und Entsorgung der Sachgüter eines Unternehmens (fußt auf der Stückliste, innerbetrieblich)
  63. Wie werden ein zunehmender Planungs- und Steueraufwand + Datenvolumen beeinflusst?
    • - zunehmende Variantenvielfalt
    • - abnehmende Lieferzeiten
    • - abnehmende Produktlebenszeiten
    • - zunehmende Qualität und Konsistenz
  64. Wie verschiebt sich die Bedeutung bei Zielsystemen?
    • betriebsbezogene Losgröße(Logistikkosten)
    • - Betriebsmittelauslastung
    • geringe Bestände

    -> zu

    • marktbezogene Losgröße (Logistikleistung)
    • - Liefertreue
    • - Lieferzeit
  65. Wie lautet der Teufelskreis des Zielsystems?
    • schlechte Termintreue
    • -> erhöhte Plan- Durchlaufszeit
    • -> frühere Auftragsfreigabe
    • -> erhöhte Arbeitsbelastung
    • -> längere Warteschlangen
    • -> längere Durchlaufszeiten + steuerung

    => Fehler im System => Verzögerung => hohe Bestände => Inseldenken (kleine Probleme lösen statt große)
  66. Nenne sie die Vor- und Nachteile von einstufigen und mehrstufigen PPS- Systemen?
    • einstufig:
    • + adäquate Abbildung aller Abhängigkeiten der verschiedenen Teilsaspekte in einem Modell
    • + global optimale Problemlösungen erreichbar

    mehrstufig(Gesamtproblem in Teilprobleme unterteilen/ in Teilmodellen beschreiben)

    • + Bewältigung von enormer Komplexität von Planungsproblemen (mehrstufiger Modelle)
    • + zukunftsunsicherheit besser abbildbar!
    • -> nicht alle Entscheidungen auf einmal lösen
    • + verteilt lösbar (" natürliche Struktur organisatorischer Strukturen)
    • + nötige Daten zusammenfassbar
    • => Vereinfachung der DAtenbeschaffung + Qualität
    • + besser modularisierbar, aggregierte Problem = besser wiederverwendbar
  67. Welche 2 Arten an Auswirkungen von Beständen gibt es ?
    • dt. Ansicht:
    • + reibungslose Produktion
    • + prompte Lieferung
    • + Störungsüberbrrückung
    • + wirtsch. Fertigung
    • + Wartungsarbeiten während der Produktion möglich
    • + konstante Auslastung

    - bindet Kapital

    • jap. Ansicht:
    • -> Bestände verdecken:
    • - störanfällige Prozesse
    • - unabgestimmte Kapazitäten
    • - mangelnde Flexibilität (Maschinenfehler verdeckt)
    • - Ausschuss
    • - mangelnde Liefertreue

    => Produktwandel + Käuferwandel hat dazu geführt, dass das jap. System sich durchgesetzt hat
  68. Aus was für Zielgrößen besteht der strategische Ansatz der PPS?
    • 1. bestandsarme Fertigung
    • 2. kürzere Durchlaufzeiten
    • 3. hohe Termintreue
    • 4. hohe Auslastung
  69. Was muss bei diesen Zielgrößen reaktionsschnell sein?
    • 1. Materialversorgung
    • 2. Werkzeugbereitstellung
    • 3. NC- Programmierung
    • 4. Instanthaltung
  70. Wie lauten die 4 strategien der Auftragsabwicklung und was bedeuten sie?
    • 1. make to stock (Produktion auf Lager)
    • 2. assembly to order (auftragsbezogene Montage)
    • 3. make to order (auftragsbezogene Produktion)
    • 4. engineer to order (kundenspez. Einzelfertigung)
  71. Nennen sie 4 Vor- und Nachteile der Produktion auf Lager?
    • + leichte Organisation
    • + vorteilhaft für Saisonware
    • + schnelle Liefermöglichkeit

    • - hohe Kapitalkosten
    • - begrenzte Lagerfläche
    • - Gefahr: Lieferverzug
    • - keine hohe Variantenvielfalt möglich
  72. Was ist der KE?
    Kunden- Entkopplungspunkt (Push and Pull- Grenze)

    • - Punkt, ab dem die Aufträge bestimmten Kundenbedarfen zugeordnet sind
    • - durch Modularisierung+ Standardteile nach hinten verschiebbar
  73. Was bedeutet push and pull grenze in der Fertigung?
    • PUSH
    • = forcieren des Angebotdrucks mit dem Ziel, den Absatz zu erhöhen
    • - z.B. Themenwelten, Katalogwerbung
    • - Planung via Absatzprognosen; Ziel -> hohe Kapazitätsauslastung der Produktion
    • - zentrale Planungseinheit
    • - Funktions- und Materialflüsse sind gekoppelt
    • - Probleme: große Losgrößen (sonst lohnt es sich nicht) + lange Planungszeiten
    • - Trennung von Planung und Durchführung => Ergebnisse widersprechen oft betrieblicher Realität und/oder gehen an den Kundenanforderungen vorbei
    • => Fehlplanungen + Stellen an Eigenverantwortung nehmen; führt zu Demotivation der MA

    • PULL
    • - mehrstufiger Absatzweg, der durch die Kommunikationspolitik + Marken- und Markierungspolitik einen Nachfragesog erzeugen
    • => Erzeugnisse des Herstellers herstellen! ( produzieren auf Vorbestellung, Rest wird prognostiziert)
    • - z.B. Maßanfertigung von Schuhen, iPhone
    • - dezentrale Planungseinheit
    • - Produktion auf Bedarf
    • - Produkt und Info getrennt (gering -> geldsparend) => KANBAN
  74. Wie beeinflusst push and pull die Produktion?
    • PUSH:
    • - hoher Bestand
    • - hohe Lagerkosten
    • - längere Lieferzeiten und höherer Planungsaufwand
    • - (Warteschleifen durch hohe durchlaufzeiten möglich)
    • - (Einzelfertigung)

    • PULL
    • - sinkende Lagerbestände
    • - kürzere Lieferzeiten
    • - geringerer Planungsaufwand (Auftrag -> Lieferung)
    • - (Massengut)
  75. Was ist Taylorismus?
    zentrale Produktionssteuerung mit strickten Vorgaben und wenig Freiraum
  76. Was versteht man unter KANBAN?
    • - Steuerung des Material- und Informationsflusses auf Werkstattebene mittels Karten (Steuerinstrument, keine Organisationsfunktion)
    • => Fertigungssteuerung, um nach JIT Prinzip zu arbeiten
    • - Holprinzip: das Teil vom vorherigen Arbeitsschritt holen, wenn es gebraucht wird
    • - es darf nur gefertigt werden, wenn Karte vorliegt (keine Bestände aufkaufen) und nur einwandfreie Qualität (hohe Verantwortung)
    • => bedarfsbezogene Steuerung (management by view, statt terminbezogen)
  77. Nennen Sie Funktionen, Motive und Ziele?
    • Funktionen:
    • - Unterschreitung des Mindestmaßes 
    • => Zulieferer wird angefordert neues Material zu liefern
    • => via KANBAN- Karte(mit Behälter verknüpft) (Mittransport, nach Verbrauch Rückgabe an LieferjQuery1124028650135734400106_1567601213782)

    • Motive:
    • - Rationalisierung (keine Lagerung)
    • - vereinfachte Anwendungssteuerung
    • - Abhängigkeiten klarer aufgezeigt für Zulieferer
    • - senkt " See der Bestände"
    • - Aufdeckung von Schwachstellen im Materialfluss

    • Ziele:
    • -Reduzierung der Durchlaufzeiten (Zielsysteme der PPS)
    • - Bestandssenkung
    • - Ausschuss (teuer) + Abfallminderung (kontinuierlicher Verbesserungsprozess)
    • - Vereinfachung der Organisation
    • - Steigerung der Flexibilität
  78. Wie lauten die verschiedenen KANBAN- Arten?
    • 1. Material- KANBAN
    • - Materialbereitstellung, die nach Erfüllen zurückgestellt wird

    • 2. Signal- KANBAN
    • - spez. Materialkanban
    • - erst zurückgegeben, wenn bestimmter Sicherheitsbestand verbraucht wurde

    • 3. Transport- KANBAN
    • - Aufforderung best. Material von Lagerplatz zum Bereitstellungsplatz zu bringen

    • 4. Begrenzter- KANBAN
    • - Materialkanban, der nach einer begrenzten Fertigungsmenge ungültig wird
  79. Nennen Sie Vorteile des KANBANS?
    - Änderungen im MA- Verhalten => größere Zufriedenheit aufgrund von mehr Verantwortung

    - veränderter Informationsfluss (wichtig, wann Abnehmer Produkt benötigt, nicht wann Zulieferer bereitstellt)

    -  Bewusstsein schärfen, alle Aktivitäten auf Kunden ausrichten

    - Schwerpunkt der Lagerhaltung verschiebt sich auf Rohmaterial (günstiger als Fertigprodukt)
  80. Was ist eine Fortschrittzahl?
    • - stellt angehäufte Erfassung und Abbildung von Materialbewegung dar
    • - Addition der vorbeifließenden Menge zu einem bestimmten Zeitpunkt
    • - Darstellung als Mengen/Zeit- Relation (FZ- Kurve
  81. Was für Eigenschaften haben FZ?
    - integriertes Planungs- und Kontrollverfahren für Serienführung und Standardprodukten mit Varianten geeignet

    - Abbildung von geplanten (Soll; Summe der Brutto- Periodenbedarfe + Soll- FZ zum Periodenbeginn) und realen (IST) Daten in Produktionsprozessen

    - alle Arten an Erzeugnissen abbildbar z.B. Baugruppe, Fertigprodukte, Beschaffungsprodukte

    - Bezug auf 1e Teilnummer (pro Variante)
  82. Wie lässt sich das FZ- Diagramm beschreiben?
    - mit Kontrollblockmodell
  83. Was bedeutet das Kontrollblockmodell?
    - Durchlaufverhalten eines Erzeugnisses durch einen beliebigen Produktionsbereich (Kontrollblock) vollständig durch Zu- und Abgänge abbildbar (min. 2 vergleichen)
  84. Welchem Modell ähnelt das Kontrollblockmodell?
    - Black- Box- Modell (Transformationsprozess)
  85. Was kann man jederzeit aus dem FZ- Diagramm ablesen?
    • - aktuelle Bestands- und Fertigungssituation für jede Produktions- und Lagerstufe (durchgängiges Zahlsystem durch Vorlaufzeit und Kontrollblockverschiebezeiten) (soll- FZ/ Planungsprozesse)
    • -> mittlere Durchlaufzeit
    • -> rückwärts betrachtet
  86. Worüber lassen sich(keine) Aussagen mit FZ machen?
    • lassen:
    • - Produktionesfortschritt
    • - Durchlaufzeiten
    • - Bestände von Erzeugnissen

    • keine:
    • - Arbeitsdurchlaufzeiten
    • - Umlaufbestände
    • - Auslastung
    • => Black Box

    => keine Kapazitätsplanung möglich
  87. Auf was muss bei FZ besonders geachtet werden?
    • - stetige Berechnung und Überprüfung der Durchlauf und Pufferzeiten nötig => Vorratsdatenpflege
    • - korrekte Erfassung von Gutstückzahlen
    • - Kontrollblöcke durch Inventur regelmäßig validieren
  88. Wie geht man Problemen in der Qualität/ bei Ausschuss vor?
    • - Sonderbedarfe auslösen
    • - nachträgliche Reduktion der FZ an Zählpunkten (in QC machen =^ Optimum)
  89. Was bedeutet MRP II ?
    • Pull
    • - management ressource planning
  90. Was beinhaltet MRP II?
    • - Primärbedarfplanung
    • - Materialbedarfplanung
    • - Termin- und Kapazitätsplanung
    • - Ablaufplanung und Steuerung
  91. Wie beeinflusst man MRP II ?
    • - abnehmender Planungshorizont
    • - zunehmende Planungsfrequenz
    • - zunehmende Nähe zur Gegenwart (Einkauf)
    • - zunehmende Detaillierung der Objekt- und Zeitbezüge
  92. Was muss bei der Produktionsprogrammplanung mindestens beteiligt sein?
    • - Vertrieb
    • - Logistik (Planung und Montage)
    • - Fertigung
    • - Unternehmensleitung
  93. Was ist PPP?
    • - Zielvereinbarung zwischen allen Wertschöpfungsprozessen beteiligter Unternehmensbereiche
    • - Erzeugnisse nach Art, Menge und Termin
    • - in welchen Planungsperioden/ Terminen herzustellen sind
  94. Wann wird PPP eingesetzt?
    • - Lagerfertigung (make to stock)
    • - Firmen mit Beschaffungszeiten von Rohstoffen (Markterwartung)
    • - Unternehmen mit Beschaffungszeiten von Zukaufteilen => Markterwartung
  95. Nennen Sie die Ziele der PPP?
    • 1. Festlegung des Primärbedarfs
    • 2. Bedarf verkaufsfähiger Erzeugnisse
    • 3. Ausgangspunkt für detaillierte Kapazitäts- und Materialbedarfsplanung
    • 4. Beschaffungsplanung Fremdbezugsteile
  96. Was beinhaltet die PPP?
    • 1. Absatzplanung
    • 2. Bestandsplanung
    • 3. Primärbedarffsplanung
    • 4. Resourcengrobplanung
  97. Ergänzen Sie das Schaubild zur PPP?
    • Vorgaben
    • - Deckungsbeiträge
    • - Auslastung

    • Vertrieb
    • - Kundenaufträge
    • - Prognosen

    • Restriktionen
    • - Kapazität
    • - Lager
    • - Absatz

    => Daten

    => PPP

    daraus:

    => Primärbedarf
  98. Ist der Kollektionsrahmenplan Teil der PPP?
    - Ja, nur in der Modebranche üblich (Limit- Planung)
  99. Aus was werden die Daten für den Kollektionsrahmenplan gewonnen?
    • - direkt aus Unternehmenszielen (vertikal denkende Unternehmen -> 6 R Regel)
    • - Festlegung/ Erhöhung des Marktanteils
    • - Sicherung/ Steigerung des Umsatzes
  100. Nennen Sie 3 Hauptprozesse der Kollektionsrahmenplanung?
    • 1. Erstellung eine Kollektionsprozesses
    • 2. Erstellung des Sortimentsplans
    • 3. Ausdleich des Sortimentsplans mit Kollektionskonzept
  101. Warum liegt der Fokus bei der PPP auf dem DB und nicht auf den Fixkosten?
    • - DB ist noch beeinflussbar
    • - Fixkosten bei operativen PPP nicht beeinflussbar und nicht entscheidungsrelevant (nicht mehr an die Planung anpassbar, z.B. Lagerplatzanzahl => mehrere Engpässe möglich => Fertigung mit positivem DB planen, Gewinn bis kapazitäten ausgeschöpft sind)
  102. Was gilt generell bei Bedarfsprognosen?
    • 1. Prognosen sind stets falsch wegen Vorhersagefehler
    • 2. Prognosen ändern sich laufend, je mehr in der Zukunft, desto unsicherer sind sie
    • 3. aggregierte Prognosen sind genauer als Einzelprognosen
  103. Welche Varianten von Bedarfsprognosen gibt es?
    1. langfristiger Bedarf (z.B. Einschätzungen von Experten, Kundenbefragungen, Vergleich ähnliche Produkte, Historie)

    2. mittelfristiger Bedarf (12-24 Monate; Mischung aus Expertenmeinungen und statistischen Methoden)

    3. kurzfristiger Bedarf (1-12 Monate; statistische Modelle und Methoden)
  104. Was bedeutet Nachfrageprognose?
    (subjektive) Prognoseverfahren => Nachfrageprognose
  105. Welche Arten an Nachfrageprognose gibt es?
    - aggregierte mehrperiodige: Vorstufe Beschäftigungsglättung (Marketing) => für mittel- bis langfristige Entwicklungen einer Zeitreihe Vorhersage

    - disaggregierte kurzfristige => für Beginn der Hauptproduktionsprogrammplanung und stochastische Materialbedarfsermittlung
  106. Wie wird in den Arten der Nachfrageprognose vorgegangen?
    • 1. Analyse der empirischen Daten (Zeitreihenanalyse)
    • 2. Erkenntnisgewinn über Struktur der wichtigsten Einflussfaktoren => Muster
    • 3. Extrapolation der Ergebnisse auf die zukunft
  107. Vervollständigen Sie die Zeitstruktur von Prognosesystemen:
    Image Upload 3
  108. Nennen Sie inner und externe Einflussfaktoren von Bedarfsprognosen?
    • innere:
    • - Verkaufsbudget
    • - Werbung
    • - Produkteigenschaften
    • - Nachlasspolitik

    • externe:
    • - Konjunktur
    • - Konkurrenz
    • - Konsumverhalten
    • - Produktlebenszyklus
    • - weltliche Ereignisse (z.B. Vulkanausbruch)
    • - staatliche Eingriffe (z.B. Dieselfahrverbote))
  109. Wie lassen sich Prognosen errechnen?
    • - deterministisch (Formel)
    • - stochastisch (Daten aus der Vergangenheit)
  110. Wie lauten die gegensätzliche Forderungen an Prognoseverfahren?
    • - Stabilität
    • - Empfindlichkeit
  111. Welche statistischen Verfahren gibt es?
    • 1. Zeitreihenanalyse
    • 2. Zeitreihenextrapolation
    • 3. gleitender Durchschnitt
    • 4. exponentielle Glättung
    • 5. Box- Jenkins Methode
  112. Wie wird bei Bedarfsprognosen vorgegangen?
    • - Vergangenheit
    • -> Prognosezeitraum
    • -> bekannte Vergangenheitsdaten
    • -> ex- ante Prognosewerte (davor)
    • -> ex- post Prognosewerte (danach= IST- Daten)

    • => IST- Daten anpassen, um Prognosefehler zu minimieren
    • => charakteristische Merkmale finden
  113. In welche 4 Komponenten lassen sich Zeitreihenanalysen zerlegen?
    • T: langfristiger Trend (z.B. linear)
    • C: mittelfristige zyklische Schwankungen
    • S: saisonale Schwankungen
    • I: unregelmäßige Schwankungen
  114. Was verstehen Sie unter der Korrelationsanalyse?
    Datenanalyse: Stärke des Zusammenhangs zwischen 2 Variablen (bivariante) bzw. einer unabhängigen/ mehreren unabhängigen (multivariante) ermitteln

    => unabhängige( nicht von Parametern des Modellsystems abhängig) und abhängige Parameter(abhängig von Werten anderer Variablen)
  115. Was gilt für den Korrelationskoeffizienten?
    -1<=r<=1

    -> Maß für die Abhängigkeit einer Variablen von anderen bzw. Stärke des Zusammenhangs

    • r=+ Werteänderung in gleiche Art
    • r=- Werteänderung entgegengesetzt
    • r=0 kein Zusammenhang (keine logischen Schlüsse)
  116. Was ist die Regressionanalyse?
    • Datenanalyse:
    • Zusammenhang der Variablen und Möglichkeit ihrer funkt. Beschreibung durch statistische Analyse der Abhängigkeiten einer Zielvariablen (Kriteriumsvariablen) und einer/ mehrerer Variablen (Prädikator) untersuchen
    • => möglichst genaue Anpassung theoretischer Faktoren an empirische Wertpaare (Streudiagramm)
  117. In welche Analysearten ist bei der Korrelation zu unterscheiden?
    • 1. lineare Einfachregression (x= unabhängig, y= abhängig)
    • 2. lineare Mehrfachregression (mehr= unabhängig y, 1 abhängige x)
    • 3. nichtlineare Einfachregression
    • 4. nicht lineare Mehrfachregression (y= abhängig, x= unabhängig)
  118. Was kann mit Durchlaufzeiten realisiert werden?
    niedrige und stabile DLZ => niedrige Bestände ohne Ausgangsverluste (Lager); ohne andere Produkte -> warten/Stillstand
  119. Wie erfolgt die DLZ- Planung und welche Auswirkungen hat sie?
    • - mit Mittelwert und Streuung
    • => primitive Berechnung der Bedarfsprognosen (unbefriedigend)
    • => breite Streuung
    • => Terminunsicherheit in der Produktion (Stör- und Einflussfaktoren von außen)
    • A= Eile
    • B= Normal
    • C= unwichtig
    • D= liegengeblieben
    • => Glättung via Planung
  120. In welche Kategorien lässt sich DLZ- Planung einteilen?
    • 1. prozessorientierte Ansätze
    • 2. organisationsorientierte Ansätze

    • => bestimmt durch Verbesserungspotential
    • => Verkürzung der Liegezeiten (Gewinn)

    (Rüstzeit, Bearbeitungszeit, Liegen, Transportprozess, Liegen vor BA?)
  121. Was ist die Aufgabe der Organisation der Mengenplanung?
    - Bedarf an Eigenfertigungs- und Fremdteile nach Art, Menge und Bereitstellungstermin in zu bestimmen
  122. Wie geht man dafür vor?
    • Bedarf an Endprodukten bestimmten (Vertrieb)
    • -> Ermittlung der Stücklistenpositionen durch Hochrechnung

    • oder Abteilung durch vergangene Nachfrage
    • -> Miteinrechnen von Zusatzaspekten, z.B. Produktwachstum
  123. Welche Aufgabe hat die Bedarfsermittlung?
    • - Materialbedar nach Art und Menge je Erzeugnisstruktur zu bestimmen
    • - Material= Rohstoffe, Werkstoffe, Hilfsstoffe, Teile und Gruppen etc.

    ( zu bestimmten Termin -> Materialsteuerung)
  124. Welche Bedarfsarten gibt es?
    • 1. Primärbedarf:
    • Bedarf verkaufsfähiger Erzeugnisse (anonym oder spezifisch)

    • 2. Sekundärbedarf
    • mehrstufiges Erzeugnsi gemäß Stückliste ( Rohmaterial= eigene Gliederungsgruppe)

    • 3. Tertiärbedarf
    • Betriebs- und Hilfsstoffe (z.B. Schmieröl; 1-3 je nach Ursprung)

    • 4. Bruttobedarf
    • benötigte Materialmenge je Primär-, Sekundär- und Tertiärbedarf => Periode => Perioden- bzw. Terminbedarf

    • 5. Nettobedarf
    • Differenz aus Bruttobedarf und Lagerbestand (4-5 nach Lagerbestand)
  125. Nennen Sie die 3 Arten der Bedarfsermittlung?
    • 1. Bedarfsgesteuerte (deterministische)
    • -> Kunden- bzw. Vorratsaufträge ergeben Zukunftsmenge (man weiß nciht genau was kommt)

    • 2. Verbrauchsgesteuerte (mit Prognose; stochastisch)
    • -> Verbrauchswerte werden aus Vergangenheit ermittelt

    3. durch Schätzung (analog(Übertragung Vorhersageergebnisse auf vergleichbare Materialien/ Ergebnisse; intuitiv (Erfahrung bzw. Vermutung)
  126. Wie lautet das wichtigste Hilfsmittel bei der Mengenplanung?
    der WErt => ABC- Analyse
  127. Wie geht man bei der ABC Analyse vor?
    • 1. durchschnittlicher Jahresverbrauchswert je Lagerartikel
    • 2. Multiplikation mit Bezugswert (Zukunftsteile), mit Herstellkosten (Eigenteilfertigung)
    • 3. Artikel nach fallenden Jahresverbrauchskosten sortieren
    • 4. Summe der Werte ^= 100% => Normierung der Einzelwerte [%]
    • 5. Prozentwerte => Summenkurve

    • A= 80% Jahresverbrauch (deterministisch)
    • B= 15% Jahresverbrauch (beide)
    • C= 5% Jahresverbrauch (stochastisch)
  128. Nennen Sie weitere Einsatzfelder der ABC- Analyse?
    • - Einkauf
    • - Inventur
    • - Bemessung der Sicherheitsbestände
  129. Wofür wird die XYZ- Analyse verwendet?
    Einteilung des zeitlichen Verlaufs des Verbrauchs
  130. Wofür stehen die Buchstaben XYZ?
    • X= Teile mit konstanten Verbrauch -> hoch
    • Y= Teile mit trendmäßig steigendem Verbrauch mit evtl. saisonalen Schwankungen
    • Z= Teile mit unregelmäßigem Verbrauch => geringe Vorhersagegenauigkeit
  131. Wozu dient die Bestandsplanung?
    • Lieferbereitschaft für zukaufteile und Einzelfertigungsteile bei niedrigen Beständen zu gewährleisten
    • ( Mengen- und Termindifferenzen durch Lagerung überwinden?)
  132. Wozu dient der Sicherheitsbestand?
    • - Absicherung der Produktions-/ Lieferfähigkeit
    • - Abdeckung ungeplanter Bedarfe z.B. QC- Probleme, Bestandsabweichung
    • => Erkaufen von Sicherheit durch hohe Bestände
  133. Was für Faktoren wirken auf den Sicherheitsbestand?
    • 1. innerbetriebliche Faktoren (immer)
    • Bedarfserkennung, -erstellung, -meldung, -bearbeitung, Einlagerung

    • 2. externe Faktoren (Fremdbezug)
    • Auftragsübermittlung, eigentliche Fertigung, Lieferung und Transport
  134. Wie lauten die Kennzahlen der Bestandsplanung?
    • 1. Durchschnittsbestand
    • 2. Lagerreichweite ( Länge vor Aufbrauch des Bestands)
    • R=vorhandener B./ Verbrauch x Tage
    • 3. Umschlagshäufigkeit Verbrauch Periode/ durchschntl. Bestand x (1/p)
    • 4. Verweildauer 360 T/ Umschlagshäufigkeit x Tage
    • 5. Servicegrad: Anzahl sofort befr. Nachfrage/Zeit/ Nachfrage je Zeiteinheit x 100
  135. Welche Aufgabe hat die Beschaffungsplanung?
    festgelegte Materialien in den erforderlichen Mengen zum richtigen Zeitpunkt zu den günstigsten Kosten auf dem Beschaffungsmarkt einzukaufen (6- R- Regel Logistik)
  136. In welche 3 Prinzipien lässt sich die Beschaffung unterscheiden?
    • 1. Vorratshaltung
    • 2. Einzelbeschaffung im Bedarfsfall
    • 3. Einsatzsynchrone Anlieferung
  137. Nenne Vor- und Nachteile von Vorratshaltung, Einzelbeschaffung und Einsatzsynchrone Anlieferung?
    • Vorratshaltung:
    • + Störunempfindlichkeit
    • + Mengenrabatte beim Einkauf
    • - Kosten für Einrichtung und Betrieb des Lagers
    • - Kosten für hohen Flächenbedarf
    • - höhere Personalkosten
    • (=> Kostenopt, Beschaffungsmenge bestimmen, festlegen des Beschaffungsweges)

    • Einzelbeschaffung im Bedarfsfalls:
    • Trend -> KEP
    • Menge an Bedarfsgütern zu bestimmten Zeitpunkt beschaffen
    • + geringe Kapitalbindung
    • + hoher Planungsaufwand
    • + hoher Beschaffungsaufwand
    • - erhöhtes Risiko von Produktionsunterbrechungen und Terminverzögerungen

    • Bedarfssynchrone Anlieferung
    • Verknüpfung Vorteile von Vorratshaltung und Einzelbeschaffung im Bedarfsfall
    • bei Großserien und Mengenfertigung
    • Verträge über bestimmte Mengen zu bestimmten Terminen => min. Vorratshaltung

    • - starke Schwankungen auf beiden Seiten => Probleme (z.B. Streik)
    • + Risikostreuung durch mehrere Partner
  138. Wie wird die Beschaffungsmenge bestimmt?
    • Voraussetzung:
    • - periodenbezogener Materialbedarf ist bekannt (Bedarfsrechnung)

    • Zwischenvarianten:
    • - betriebsspezifisches Optimum
    • - artikelspezifisches Optimum

    => Orientierung an min. Kosten der Beschaffung pro Stück => EOQ (Mopt)

    • Bestellzeitpunkt:
    • - deterministisch ( exakte Ausrechnung über Stücklistenauflösung)
    • - stochastisch:
    • Bestellpunktverfahren
    • Bestellrythmusverfahren
    • Bestellmengenverfahren

    ( tatsächlich Ergebnis + Prognose übereinanderlegen => Fehlbestand bestimmen)
  139. Was versteht man unter Bestellpunkt, Bestellryhtmus und Bestellmengenverfahren?
    • 1. Bestellpunktverfahren
    • wenn Meldebestand (Bestellpunkt) unterschritten ist -> neue Bestellung zur Niveauauffüllung auslösen

    • 2. Bestellrythmusverfahren
    • an festgelegten Bestellpunkten wird Bedarf um definierte Reichweite ( Anzahl Periode) geordert

    • 3. Bestellmengenverfahren
    • Bestellen vn Mengen zu bestimmten Zeitpunkt -> Auffüllen des Lagers auf vorgegebenes Niveau
Author
feral
ID
348290
Card Set
PPS Fragen von Julia
Description
PPS
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