Logistik 1.1 Logistik

  1. Def. Logistik?
    1. = wiss. Lehre von der Planung, Steuerung und Optimierung der Material-, Personen-, Energie- und Informationsflüsse in Systemen, Netzen und Prozessen

    2. = Branchenbezeichnung (bez. alle Unternehmen bzw. -ziele) die logistische Dienstleistungen erbringen

    • - logistische Dienstleistungen= Transport, Umschlag, Lagerung (TUL)
    • + logistische Mehrwertdienste (value added services) ( Bsp. Kundenspez. Verpackungen, Assemblierung, Datenhaltung, Informationsmanagement)
  2. Wie lautet die 6- R- Regel?
    • - richtiges Produkt
    • - richtige Zeit
    • - richtiger Ort
    • - richtige Menge
    • - richtige Qualität
    • - richtige Kosten
  3. Einflussfaktoren der Logistik?
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  4. Logistikleistung vs. Logistikkosten?
    - Problem: in logistischen Systemen sollen logistische Ziele (techn.) und wirtschaftliche Ziele unter Berücksichtigung der gegenseitigen Abhängigkeiten erreicht werden + unterschiedliche Interessen Kunden und Unternehmen

    •                   Logistikleistung
    • Liefertreue                        Lieferzeit
    • hohe Termintreue        kurze Durchlaufzeiten

    •                Wirtschaftlichkeit
    • - hohe Auslastung        -niedrige Bestände
    •  - Prozesskosten       -Kapitalbindungskosten
    •              Logistikkosten
  5. Aufgaben der Logistik/ Kreislauf?
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  6. Def. Verkehr?
    = Gesamtheit von Ortsveränderungen von Fußgängern, der Fahrten und Reisen von Personen, des Versands von Gütern und der damit zusammenhängenden Ortsveränderungen von Fahrzeugen
  7. Def. Transport?
    = einzelne Ortsveränderung von Personen und/ oder Gütern mit manuellen oder mit techn. Mitteln (= Element des Verkehrs)
  8. Def. ruhender Verkehr?
    = nicht genutzte Fahrzeuge (parken)
  9. Wie lauten die Verkehrsträger für Verkehrsmittel?
    • - Eisenbahn= Schiene
    • - Straßenverkehr= Straße
    • - Binnenschifffahrt= Binnenwasserstraßen (Flüsse, Kanäle und Seen)
    • - Luftverkehr= Flugkorridore
    • - Seeschifffahrt= Seeschifffahrtswege (Meere, Küstengewässer, Kanäle, Flüsse)
    • - Rohrfernleitung= Pipelines
    • - Nachrichtenverkehr= Telefonnetz, Glasfasernetz, Satellitenkommunikationsnnetz etc
  10. Def. Verkehrsmittel?
    = Fortbewegungsmittel zur Beförderung von Peronen bzw. Gütern innerhalb der Verkehrsträger (Bsp. LKW auf Straße etc.)
  11. Def. Verkehrssysteme?
    = kombinieren min. 2 Verkerhsträger mit mehreren Verkehrsmitteln
  12. Def. kombinierter Verkehr?
    = Folge von techn. und organisatorischen miteinander verknüpften Vorgängen, bei denen Personen oder Güter von einer Quelle zu einem Ziel bewegt werden
  13. Def. verschiedener Verkehrsarten?
    • - Quelle= Absender
    • - Vorlauf= Flächenverkehr für das Einsammeln der Sendungen (Sendungen= palettierbreite Container)
    • - Umschlag= Gesamtheit der Förder- und Lagervorgänge von Gütern beim Übergang auf ein Transportmittel beim Abgang von einem Transportmittel und beim Wechsel der Transportmittel)
    • - Hauptlauf = Streckenverkehr zw. Umschlagseinrichtungen
    • - Nachlauf= Flächenverkehr für Zustellung der Sendungen
    • - Senke = Empfänger
  14. Def. Quelle?
    - Entstehungsort des Güteraufkommens, Anfang einer Transportkette (Versender/ Verlader)
  15. Def. Senke?
    (=Ende der Transportkette), Ziel-/ Verbrauchsort des Güteraufkommens (Bsp. Empfänger)
  16. Def. Senke?
    - Verknüpfungspunkte in Netzen (z.B. Einrichtung der Lagerung des Umschlags)
  17. Def. Knoten?
    - Verknüpfungspunkte in Netzen (z.B. Einrichtungen der Lagerung des Umschlags)
  18. Def. Kanten?
    - Sammelbegriff für sämtliche Verbindungen zwischen zwei Knoten, in denen Objekte fließen (z.B. Güter, Personen)
  19. Def. Verkehrsaufkommen?
    • - auch: Transportaufkommen ^= Verkehrsaufwand
    • - wird eingeteilt in:
    • -> Personenverkehr (Anzahl beförderter Personen, Beförderungsfälle)
    • -> Güterverkehr (transportiert Ware in Tonnen)

    - befördert werden Personen, transportiert wird Ware
  20. Def. Modal Split?
    - bezeichnet Aufteilung des gesamten Güterverkehrsaufkommen auf die verschiedenen Verkehrsträger wie Straße, Schiene Luft, Binnen- und Seeschifffahrt
  21. Def. Verkehrsleistung?
    • - auch: Transportleistung
    • - Berechnung: Multiplikation des Verkehrsaufkommens mit der zurückgelegten Entfernung
    • -> Personenkilometer (Pkm oder pkm)
    • -> Tonnenkilometer (Tkm oder tkm)
  22. Def. Transportintensität?
    • - bildet Verhältnis von Verkehrsleistung zum BIP
    • - liegt Transportintensität > 1 steigt Verkehrsleistung stärker als BIP
    • - 1% Wirtschaftswachstum (in D.) führt zu ~1,5% Wachstum der Verkehrsleistung
    • => Gründe:
    • - zunehmende internationale Arbeitsteilung
    • - Güterstruktureffekt (Rückgang von Massengütern zugunsten von Konsum- und Investitionsgütern)
    • - Logistikeffekt (Fertigungstiefenreduzierung, höhere qualitative Ansprüche, etc.)
  23. Def. Güterstruktureffekt?
    • - Rückgang von Massengütern zugunsten hochwertiger Konsum- und Investitionsgütern entsteht durch die Veränderung der gesamtwirt. Produktionsstruktur in hochentw. Volkswirtschaften
    • - verkehrlichen Konsequenzen daraus werden als Güterstruktureffekt beschrieben
  24. Def. Logistikeffekt (Pfohl)?
    - Ergebnis der logist. Neuorientierung der Industrie- und Handelsunternehmen, die z.B. durch Fertigungstiefenreduzierung oder durch Unternehmensübergreifender Flussorientierung veränderte Anforderungen an dem Gütertransport stellen, die der Straßengüterverkehr, nicht aber andere Verkehrsträger erfüllen
  25. Def- Logistikeffekt (Aberle)?
    • - verkehrsträgerspezifische Auswirkungen der Umsetzung moderner logist. Konzeptionen in Industrie und Handel zu verstehen
    • - Sie erhöhen Ansprüche der Verlader an die Qualität sowohl der physischen Transportleistung, insb. hinsischtlich der zeitl. Terminsicherheit und flexiblen Ausrichtung auf logist. Anforderungsprofile, wie auch der kommunikativen Leistung (rechnergestütze Informationssysteme)
    • - Objekt der logist. Konzeption = Konsum- und hochwertige Investitionsgüter als Halb- und Fertigprodukte
    • -> besitzen auch im grenzübberschreitenden Verkehr herausragende Position
    • -> werden überwiegend als Teilladung versandt
  26. Def. Infrastruktur?
    • - Infrastrukturinvestitionen werden vom Staat vorgenommen
    • - Bsp. Verkehrsnetze( Straßen-, Schienen-, Wasserwege)
    • Entsorgungseinrichtungen (Energie, Wasser, Kommunikationsnetze)

    • - Grundausstattung eines Staates oder Region mit Einrichtungen, die zum volkswirtschaftlichen Kapitalstock gerechnet werden kann( die aber für private Wirtschaftstätigkeit Charakter einer Vorleistung haben)
    • - charakteristisch für Einrichtungen der L.:
    • -> lange Nutzungsdauer
    • -> hoher Kapitalbedarf
    • - Verkehrsnetze + Logistikzentren= Basis der Verkehrsinfrastruktur + stattl. Instidutionen+ Rechtsordnung
    • -> Ziel: rationelle Abwicklung von Güterströmen und Verkehrsflüsse
    • -> gemeinsam= optimale Entwicklung von Wirtschaft + Gesellschaft

    - Verkehrsnetze + logist. Knoten (Logistikzentren)= nur Ausschnitt der GEsamtinfrastruktur
  27. Def. Suprastruktur ?
    • =/ Infrastruktur
    • - beschreibt Einrichtungen, die für TUL sowie Beschaffungs- und Verarbeitungsprozesse innerhalb einer Verkehrsanalage, wie einem Seehafen nötig sind
    • - Bsp. Hafen -> Kräne= Suprastruktur (Lager- und Kühlhäuser, Bürokomplexe)

    • - Suprastruktur häufig von Betreibergesellschaft finanziert
    • - Investitionen in Suprastruktur dienen Durchführung der von den Nutzern verfolgten betriebl. Zwecke
    • - wesentl. Teile der Suprastr.:
    • -> Flächenbefestigung
    • -> Hochbauten
    • -> nicht- öffentl. Verkehrswege
    • -> Ver- und Entsorgungsanalagen
    • -> Betriebsgeräte
    • => Bsp. Kaikrane, Fahrzeuge des Horizontaltransports, Equipment für TUL

    - Kostem für Bau, Unterhaltung, Finanzierung+ Betrieb der Suprastrk. i. d. R. Terminbetreiber
  28. Stellungnahme "Mehr Güter auf die Schiene"?
    - Problem: schwer möglich, zu wenig Gleisanschlüsse, nur teilweise elektrifizierte Strecken (müssen dann mit Diesellocks befahren werden)
  29. Stellungnahme: " Warum Binnenschifffahrt mit deutschen B- Schiffen in Frankreich nicht möglich?"
    Frankreich hat zu schmale Seestraßen
Author
feral
ID
347915
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Logistik 1.1 Logistik
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Logistik
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