Nawi Test

  1. anorganische Baustoffe
    mineralische:

    metallische:

    recycelte:
  2. organische Baustoffe
    Holz

    Kunststoffe

    Baustoffe auf Erdölbasis
  3. Anforderungen an Baustoffe
    • bauphysikalisch:
    • Wärme, Feuchte, Schall und Brandschutz

    • statisch:
    • Zug und Druckfestigkeit

    • Wohn und Arbeitsklima:
    • Wohlfühlen im Raum

    • ökologisch:
    • Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit

    • wirtschaftlich:
    • Preisgestaltung

    Beständigkeit
  4. Aufgabe Wärmeschutz
    Kostenersparnis und Klimaschutz
  5. Aufgabe Feuchteschutz
    Gebäude vor Schäden an Bausubstanz schützen

    --> Drainagen, Abdichtungsmaßnahmen
  6. Aufgabe Schallschutz
    Schutz vor Außenlärm sowie Lärm im Gebäudeinneren

    Erhalt der Gesundheit, Wohnbehaglichkeit

    gesunde Menschen hören Töne von 20 - 20000 Hertz
  7. Aufgabe Brandschutz
    beim Bauen ganzheitliches Brandschutzkonzept erstellen

    • Baustoffklasse A (nicht brennbare Stoffe):
    • A1 - ohne organ. Bestandteile: Beton, Ziegel, Eisen, Glas
    • A2 - mit organ. Bestandteile: Glaswolle, Spezialschaumstoff

    • Baustoffklasse B (brennbare Stoffe):
    • B1-schwer entflammbar: Hartholz, Hartschaumstoff, Spezialspanplatten
    • B2-normal entflammbar: Weichholz, Silikon, Textilien
    • B3-leicht entflammbar: Polystyrol, Tapeten
  8. Umwandlung elektrischer Strom in andere Energieformen
    • 1. Wärme: Heizkörper, Herd
    • 2. Kälte: Kühlschrank, Gefrierschrank
    • 3. Licht: Glühlampe
    • 4. mechan. Kraft: Elektromotor
    • 5. Strahlung: Röntgenstrahlung, UVLampe
    • 6. Schall: Lautsprecher
    • 7. chem. Reaktion: elektrolyse
    • 8. pysiolog. Wirkung: Nervensystem
  9. Definition Solartechnologie + Beispiele aktive und passive Nutzung
    Nutzung von Sonneneinstrahlung in Form von elekt. Energie oder Wärme

    • aktive Nutzung:
    • Fotovoltaik: Solarstrom durch Fotovoltaikzellen
    • Solarthermie: Wärme durch Solarkollektoren, solarthermische Kühlsysteme, Solarkocher
    • Solarthermiekraftwerke: Solar-Dish-Stirlinganlagen

    • passive Nutzung:
    • Passivhaus, Niedrigenergiehaus
    • Solararchitektur durch Bautechnik
    • Gewächshäuser, Folientunnel
  10. mögl. Nutzung Fotovoltaik
    1. Umwandlung in Wechselstrom + Direktverbrauch im Haushalt oder Einspeisung öffentl. Stromnetz

    2. Speicherung Gleichstroms in Batterien + spätere Umwandlung in Wechselstrom
  11. Aufbau Solarzelle
    Image Upload 1

    1. obere n-Schicht (negativ geladen nach außen) mit Phosphor dotiert

    2. untere p-Schicht (positiv geladen nach außen) mit Boratomen dotiert

    3. dazwischen bildet sich Grenzschicht

    4. Kontaktfinger nehmen fließende Elektronen auf + leiten diese an Sammelschiene
  12. physikalische Eigenschaften Halbleiter mit Metallen
    bei tiefer Temperatur meist elektr. Isolatoren

    bei höherer Temperatur sehr gute Leiter

    • Leitfähigkeit steigt im Gegensatz zu Metallen
    • --> Widerstand R sinkt

    Image Upload 2
  13. chemische + physikalische Eigenschaften Silicium
    4. Hauptgruppe + 4 Valenzelektronen

    alle 4 Valenzelektronen sind im Kristallgitter gebunden - keine frei bewegl. Elektronen - Isolator bei niedriger Temperatur

    zunehmende Wärme - Kristallgitter durch Wärmestöße aufgebrochen - frei bewegl. Elektronen fließen - Strom wird geleitet
  14. unterschiedl. Solarzellen nennnen + beschreiben
    Monokristalline: aus einheitlich, durchgehendem Kristallgitter, teure + aufwendige Herstellung, höchster Wirkungsgrad

    polykristalline: durch viele kleine Einzelkristalle aufgebaut, zerbrochenem Glas, kostengünstigere Herstellung, geringerer Wirkungsgrad

    amorphe: nicht geordnete Kristallgitter, sehr geringer Wirkungsgrad, Taschenrechner
  15. Aufgaben Solarthermie - Sonnenkollektoren
    Sonnenstrahlung wird in Wärmeenergie umgewandelt

    Nutzung für Heizung, Kühlund Wasserdesinfektion

    meist flüssiger Wärmeträger (Öl/Wasser) aufgeheizt

    positionierung nach Süden, 30° Neigungswinkel-volle Ausnutzung eingestrahlte Wärmeenergie
  16. Prinzip therm. Kollektors + Aufbau Flachkollektor
    Solarabsorber wandelt Strahlungsenergie Sonne in Wärme um + gibt diese an durchfließende Wärmeträger ab

    wärme mit Wärmeträger aus Kollektor abgeführt + direkt verwendet/abgespeichert

    • Image Upload 3 1. Gehäuse aufgebaut aus Aluminiumwanne
    • 2. Kupferblech als Wärmeabsorber
    • 3. dahinter unbedingt erforderliche Wärmedämmung aus Mineralwolle/ Holzfaserplatten
    • 4. durchfließende Wärmeträger in Kupferrohre geleitet - Schlangenführung
    • 5. gehärtete Glasplatte als Abdeckung
  17. Bau + Funktionsweise solarthermische Anlage
    • Image Upload 4
    • im Pufferspeicher/Bauchwasserspeicher erfolgt Wärmeaustausch - Wärme aus durchfließendem Wärmeträger wird auf Nutzwasser übertragen
    • um ganzjährig erforderl. Warmwasser entnehmen + konventionelle Wärmequelle (Gas, Öl, Pellets)

    Anlagen zur Raumheizung - größer dimensioniert
  18. Dimensionierung solarthermische Anlage
    • Gesamtanlage an Bedarf anpassen
    • Speichervolumen + Kollektorfläche müssen zueinander passen

    • - eine Person benötigt etwa 35-40l Warmwasser mit 60° pro Tag
    • - pro Person 80l Speichervolumen einplanen
    • -pro Quadratmenter Gesamtkollektorfläche erhält man ca. 50l Speichervolumen
    • -für Warmwasserbereitung nur kleine Fläche erforderlich - ca 1-1,5 quadratmeter pro Person
  19. passive Nutzung Sonnenenergie
    Wahl sonniges Grundstück

    Kompakter Baukörper

    gute Isolierung des Hause

    gute Wärmedämmung erforderlich

    passender Dachvorsprung
  20. Zukunft Solarenergie
    Fotovoltaik und Solarthermie werden in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen
  21. Ursachen Schimmelbildung + Prävention
    Steigt Luftfeuchtigkeit an Oberfläche für längere Zeit (tage) über Niveau von ca. 80% relative Feuchte, so wird an der Oberfläche Schimmel wachsen.

    •  
    • Reinigungszustand Oberfläche entscheidet über Geschwindigkeit des Wachstums

    •  
    • Gute Luftzirkulation verhindert Schimmelausbreitung

    •  
    • Taupunkt muss außerhalb des Gebäudes liegen, damit von außen kein Wasser eintritt und man die Schimmelbildung verhindert
  22. Thermografie
    bildgebendes Verfahren

    Wärmebildkameras messen Wärmeabstrahlung gebäude + Stellen mit hohem Verlust sichtbar
  23. U-Wert
    Wärmedurchgangswert

    gibt an wieviel Wärme in einer Sekunde durch einen Quadradtmeter eines Bauelements geht, wenn Temperaturunterschied zwischen innen und außen 1°C beträgt
  24. Infrarotstrahlung
    vom Menschen als Wärmestrahlung empfunden

    • Aufgrund der thermischen Bewegung der Atome bzw. Moleküle senden alle Körper so genannte „Temperaturstrahlung“ aus - Wellenlängenbereich hängt von Temperatur Körpers ab
    • für den Menschen nicht direkt sichtbare IR-Strahlung kann deshalb in Wärmebildkamera dazu verwendet werden, Qualität Wärmeisolierung von Gebäuden zu überprüfen, oder auch, um in Dunkelheit Objekte mit höherer Temperatur (d.h. Lebewesen) entdecken zu können.
  25. Aufgabe Dämmstoffe
    • Isolieren Gebäude
    • Senken so den Energieverbrauch

    • d.h. sie müssen:
    • schlecht Wärme leiten
    • sehr gut Wärme speichern
    • keine Feuchtigkeit aufnehmen
    • brandbeständig
    • gesundheitlich unbedenklich sein
  26. Beispiele Dämmstoffe + Rohstoffe + gesundheitl. Wirkung
    • Glaswolle:
    • Quarsand, Altglas - Hautreizungen, Staubentwicklung

    • Steinwolle:
    • Basalt, Bindemittel - Staubentwicklung

    • Blähton:
    • gebrannter Ton - Staubentwicklung

    • expandiertes Polystyrol:
    • aufgeschäumtes PS-Granulat + anschließende Heißdampfverklebung - bei Brand freisetzung giftiges Styrol

    • Holzfaserplatte:
    • Fasern Nadelhölzer - Holzstaubbelastung
Author
flotschido
ID
345621
Card Set
Nawi Test
Description
Bauphysik, Wasser, Energie und Solarenergie
Updated