PPS

  1. Welche veränderten Faktoren gibt es für Produktionsunternehmen?
    • - kürzere Produktlebenszyklen (bspw. Primark: jeden Tag neue Ware)
    • - erhöhter WEttbewerbsdruck (-> Globalisierung)
    • - erhöhte geopolitische Risiken
    • - Fachkräftemangel
    • - steigende Umweltanforderungen und -auflagen (bspw. CO2- Steuer)
    • - strengere Auflagen und Gesetze
  2. Wie reagieren Unternehmen auf die unterschiedlichen Faktoren?
    • - (Teil-) Verlagerung der Produktion in Niedriglohnländer
    • - methodische und organisatorische Maßnahmen
    • -- CIM (Computer Integrated Manufacturing)
    • -- TQM ( Total Quality Management)
    • -- LP (Lean Production)
    • -- Fraktale Farbik (Farbik in selbststeuernde Teile aufteilen)
    • -- Business Reengineering
    • -- Prozessorientierung
    • -- Mass Costumazation
    • -- Digitale Farbik
    • -- JIT/JIS
    • -- Konsequente Vermeidung von Verschwendung TPS /Toyota Produktions- System)
    • --- Kanban, KVP, Kaizen (5-S), etc
    • - Konzentration auf Kundenwünsche- QFD (Quality Function Deployment)
  3. Was ist der Transformationsprozess?
    • -Input
    • (Menschen, Gebäude/Maschinen, Material/Energie, Information; auch Wartung und Reinigung)

    • -transformations- Prozess:
    • (Bewertung: Qualität, Kosten, Produktivität)

    • -Output
    • (physikalische Güter, Dienstleistungen, Information, unterstützende
    • Dienstleistungen (bspw Post)

    => Nutzwertanalyse
  4. Welche Arten von Transformationsprozessen gibt es?
    • - physikalische Produktion
    • - Transport, Umschlag, Lagerung (TUL)- Prozesse
    • - Handel
    • - Gesundheitswesen
    • - Telekommunikation
    • - Informationsverarbeitung
    • - 6- R Regel
  5. Was bedeutet die 6- R- Regel?
    • 6-R- Regel der Logistik
    • -- richtiges Produkt
    • -- Richtige Zeit
    • -- richtiger Ort
    • -- Richtige Menge
    • -- richtige Qualität
    • -- richtige Kosten (Marktbewertung)

    => Art eines Transformationsprozesses
  6. Welche Fertigungsarten gibt es und wie können sie nach Stückzahl und Individualität eingestuft werden?
    Image Upload 1
  7. Wie werden neue Ideen induziert?
    • - Technologie
    • - Marktforschung
    • - Kundenforderungen
  8. Welche wesentlichen Schritte für eine Produktentwicklung gibt es?
    • 1. Idee finden
    • 2. Eigenschaften definieren
    • 3. Prototyp- Design
    • 4. Prototyp- Herstellung
    • 5. testweise Markteinführung (bei fastfashion nicht mehr möglich)
    • 6. allgemeine Marktverfügbarkeit
  9. Was versteht man unter QFD?
    = quality function deployment

    • - Methode, die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen auf die Anforderungen, Vorlieben und Wünsche der Kunden auszurichten
    • => Qualitätstafeln
  10. Wie entsteht ein Produkt nach einem Kundenauftrag?
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  11. Wie sieht QFD im Dienstleistungsgewerbe aus?
    • - grundsätzlich gleiches Vorgehen
    • - Planungsphase einer Dienstleistung werden die Kundenwünsche ermittelt (z.B. Serviceversprechen bzgl. Lieferzeiten, Zusatzdienstleistungen oder Zeitfensterwahl; "garantierte Zustellung vor 9 Uhr" im B2B Bereich)
    • - Unternehmen können so frühzeitig und gezielt auf Marktanforderungen reagieren und (kostenintensive) Fehlentwicklungen vermeiden
    • - QFD unterstreicht somit auch die vom Qualitätsmanagement geforderte Kundenorientierung UND kann somit auch zu den Qualitätsmethoden gezählt werden
    • - weitere Qualitätstafeln für die Korrelation von:
    • -- Merkmalen in Teilen
    • -- Teile mit Fertigungsprozessen und
    • -- Fertigungsprozessen mit Arbeitsanweisungen
  12. Wie unterscheidet sich die klassische Zeitstruktur zu heutigen ?
    • - concurrent engeneering (gleichzeitige Entwicklung)
    • - die Prozesse "Produkt- Design", " Produktionsprozess- Design" und "Prototyp & Start" überlappen sich heute viel stärker als früher
  13. Welche Randbedingungen wirken sich auf den Produktionsbetrieb aus?
    • - Ökologie(Schadstoffe, Energie, Kreisläufe)
    • - Produktion(Verfahren/Prozesse, Automatisierung, Integration)
    • - Produkt(Varianten/Losgrößen, Lieferzeit/-treue, Qualität, Preis)
    • - Mitarbeiter(Arbeitsorganisation, Arbeitsumgebung, Entgelt)
    • - Recht (Arbeitsstätte, Mitbestimmung, Umwelt)
  14. Welche Zielfelder wirken sich auf den Produktionsbetrieb aus?
    • - Flexibilität (Kapazität, Technologie, Organisation)
    • - Wirtschaftlichkeit (Wertschöpfung, Nutzungsgrad, Bestände)
    • - Attraktivität (Arbeitsgestaltung, Erscheinungsbild, Umweltbelastung)
  15. Aus welche Modellen besteht ein Produktionsunternehmen?
    • 1. Das Produktionsunternehmen als Ganzes zwischen BEschaffungs und Absatzmarkt
    • 2.Das Subsystem 1. Ordnung im Unternehmen
    • 3. Das Subsystem 2. Ordnung im Unternehmen
    • 4. Das Subsystem der Produktion
    • 5. Das überlagerte Teilsystem
  16. Was versteht man unter CIM?
    CIM= Computer Integrated Manufacturing

    • - Qualitätsziele(Steigerung der Produktqualität, Verminderung von Planungsfehlern, Verminderung der Ausschußquote)
    • - Zeitziele (Reduzierung der Durchlaufzeit, Erhöhung der Termintreue, Senkung der Entwicklungszeit)
    • - Kostenziele (Steigerung der Anlagenauslastung, Verminderung der Kapitalbindung, vollständige Nutzung moderner Produktionstechniken)
    • - Flexibilitätsziele (Verkürzung der Reaktionszeit, Verminderung der Losgrößen, Erhöhung der Lieferbereitschaft)

    =>alles umgeben von einem Kommunikationsnetz
  17. Welche Randbedingungen gibt es beim CIM?
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  18. Aus welchen Komponenten besteht CIM?
    • - Aufgabenstellung
    • - Entwicklung
    • - Konstruktion
    • - Planung
    • - Fertigung
    • - Qualitätsprüfung des Produktes

    => umfasst den gesamten Produktionsprozess
  19. Was bedeutes CAD, CAM, CAQ und CAC?
    • CAD= Computer Aided Design
    • CAM= Computer Aided Manufacturing
    • CAQ= Computer Aided Quality Control

    CAC= Computer Aided Calculation, Communication, Colouring
  20. Was bedeutet CAE, CAL, CAT, CAP?
    • CAE= Computer Aided Engineering
    • CAL= Computer Aided Learning
    • CAT= Computer Aided Testing (bspw. Crash Test Dummy)
    • CAP= Computer Aided Planning, Production, Programming
  21. Was bedeutet CAF, CAI, BDE, PPS?
    • CAF=Computer Aided Factory
    • CAI= Computer Aided Industry
    • BDE= Betriebs- Daten- Erfassung
    • PPS= Production- Planning und Steuerung
  22. Welche Komponeneten und Datenfluss gibt es beim CIM?
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  23. Definition Daten?
    Daten: (digitale Produktdefinition) in einer formalen WEise dargestellte Information, geeignet zur Kommunikation, Interpretation oder Verarbeitung durch Menschen oder Computer

    Daten: (Metadaten) Bereitstellung von Fakten, Konzepten, Anweisungen in einer formalen Weise, geeignet zur Kommunikation, Interpretation oder Bearbeitung durch Menschen oder mit automatischen Mitteln

    Daten: (Dokumentenmanagement) rückübertragbare, formalisierte Darstellung von Informationen, die für deren Kommunikation, Auswertung oder Weiterverarbeitung geeignet ist
  24. Welche Datenarten gibt es?
    • Betriebswirtschaftliche Daten
    • --> nach Veränderbarkeit (Stammdaten, Bewegungsdaten)

    --> nach Aggregationsgrad (Einzeldaten, aggregierte Daten)

    --> nach Zeitbezug (historische Daten, aktuell gültige Daten, zukunftsbezogene Daten)

    --> nach Entstehung (primäre Daten, sekundäre Daten)

    --> nach Darstellungsform (alphanumerische Daten, grafische Daten)
  25. Was sind Stammdaten?
    - Daten, die Eigenschaften von Systemelementen, Personen, Gegenständen etc. beschreiben. Sie gelten i.d.R. langfristig
  26. Was sind Strukturdaten?
    (auch Verbindungs- oder Verknüpfungsdaten)

    Daten, die die Beziehungen zwischen Systemelementen nach Zahl und Art beschreiben. Sie gelten meist mittelfristig
  27. Was sind Bewegungsdaten?
    Daten, die sich während des Produktionsprozesses und der Geschäftstätigkeit laufend ändern. Sie gelten kurzfristig
  28. Welche Vorraussetzungen für Datennutzung gibt es?
    • - Redundanzfreiheit (Redundanz beschreibt in der Informationstheorie
    • diejenigen Informationen, die in einer Informationsquelle mehrfach
    • vorhanden sind. Eine Informationseinheit ist dann redundant, wenn sie
    • ohne Informationsverlust weggelassen werden kann. Das Identifizieren und
    • Entfernen solcher Redundanzen heißt Deduplikation)
    • - Abrufbarkeit in jeder gewünschten Kombination
  29. Was ist ein Erzeugnis?
    - nach DIN 6789: " ein durch Produktion entstandener gebrauchsfähiger bzw. verkaufsfähiger materieller oder immaterieller Gegenstand."

    - aus BWL: " Erzeugnisse (fertige und unfertige) sind Vermögensgegenstände die dem Umlaufvermögen zuzuordnen sind

    • - Erzeugnisse bestehen i.d.R. aus einer Vielzahl von Baugruppen und Einzelteilen
    • - ein Erzeugnis kann auch aus nur einem Einzelteil bestehen
    • - eine Baugruppe kann sowohl selbstständiges Erzeugnis als auch zum Einbau in andere Erzeugnisse dienen

    - Unterschieden werden weiterhin: fertige Erzeugnisse, unfertige Erzeugnisse auch Halbfabrikate
  30. Wie werden Erzeugnisse eingeteilt?
    • - Erzeugnisstruktur
    • - Erzeugnisgliederung (VDI 2215 -> Verein deutscher Ingenieure)
    • - Produktstruktur
  31. Welche Ziele gibt es für die Erzeugnisstruktur?
    • - Vereinfachung der Auftragsabwicklung
    • - Erleichterung der Angebotskalkulation (aufgrund einer einheitlichen Baugruppenabgrenzung durch Aufbau von Referenzdaten aus der Nachkalkulation)
    • - Förderung der Normung
    • - Förderung der Wiederverwendung von Baugruppen in der Konstruktion
    • - Beschleudnigung der Materialdisposition für Rohmaterial und Zukaufteile
    • - Verbesserung der Fertigungsmontage und Terminsteuerung
    • - Schaffung einer Grundlage für einen einheitlichen Zeichnungs- und Stücklistenaufbau für alle Produkte
  32. Was wird Sturkturelementen zugeordnet?
    • - kostenbestimmendeMerkmale für die Angebotsplanung
    • - fertigungstechnische Merkmale für die Arbeitsplanung
    • - geometrische und funktionale Merkmale für die Konstruktion
  33. Was gehört zu einer produktionstechnischen Datenbasis?
    • - technische Zeichnung
    • - mit CAD erstellt
    • - Aufbau der Zecihnung erfolgt anhand Erzeugnisstruktur
    • - bilden zusammen mit Stücklisten (nicht genormt; techn. Zeichn.= genormt)das Fundament des betrieblichen Informationssystem
  34. Was sind Stücklisten?
    - " Die Stücklisten ist ein formalisiertes Verzeichnis der eindeutig bezeichneten Bestandteile einer Einheit des Erzeugnisses  bzw. einer Baugruppe mit Angabe der zu seiner bzw. ihrer Herstellung erforderlichen Mengen"

    • - der Aufbau der Stürcklisten erfolgt anhand der Erzeugnisstruktur
    • - Unterschieden werden : zeichnungsgebundene Stücklisten, lose/ungebundene Stücklisten (Regelfall!)

    - Stücklisten sind nicht genormt
  35. Was beinhalten Stücklisten?
    • - Identnummer (Sachnummer)+ Benennung des damit beschriebenen Gegenstands, Mengen und Einheiten, der zu diesen Gegenstand gehörenden Teile enthalten
    • - StL zeigt Erzeugnisstruktur (für alle beteiligten Abteilungen, beginnend mit Konstruktion -> Arbeitsplanung-> Terminsteuerung -> Montage-> Versand-> Rechnungswesen)
    • - Grundlage für Mengenbestimmung (Teile, Baugruppen;wichtig für Festlegung zugehöriger Termine)
    • - aus StL durch Kopieren die Kopfzeile für die Arbeitspläne bzw. Bestellunterlagen für die BEstellung von Zukaufteilen)
    • - anhand StL wird Auslieferungszustand eines Auftrag dokumentiert
    • - aus StL lassen sich weiter Listen erzeugen (Fertigunsstücklisten, Montagestücklisten, Versandstücklisten, Materialbedarfsliste, Einkaufsliste, Verwendungsnachweis und Mengengerüste)
  36. Wie sieht der Aufbau einer Stückliste aus?
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  37. Was ist ein Bauteil?
    - Bestandteil einer Ausrüstung, das nicht weiter zerlegt werden kann ohne seine grundlegenden Eigenschaften zu verlieren
  38. Was ist eine Bauteilnummer?
    - Eindeutige Identifikation eines Bauteils für ein bestimmtes Unternehmen
  39. Was ist eine Bauteil- Liste?
    - Bauteilgruppe- Zeichnung, die Bauteile auflistet und Informationen in Form einer Tabelle enthalten darf
  40. Was ist eine Bauteilbezeichnung?
    - Identifikation der Einzelteile von Zusammenbauten und/oder die Identifikation einzelner Bauteile in derselben Zeichnung

    • Anmerkung: Bauteilbezeichnungen beruhen auf Dokumenten, im Gegensatz zu Referenzkennzeichnungen, die auf Strukturen beruhen.
    • Identische Bauteile in einer Zeichnung müssen dieselbe Bauteilnr. haben, bevorzugt eine Nummer, während jedes Auftreten eines Objekts in einer Sturktur mit einer eindeutigen Referenzkennzeichnung versehen werden muss
  41. Was ist ein Bestandteil?
    - Teil eines Bauteils
  42. Was ist eine Baugruppe?
    - Anzahl von zur Erfüllung einer bestimmten Funktion zusammengesetzten Einzelteilen
  43. Was ist Concurrent Engineering?
    - Koordinierung paralleler Aktivitäten im Produktlebenszyklus, insbesondere in den Phasen bis zur Markteinführung
  44. Was ist eine Datenbank?
    - Sammlung von nach einem konzeptuellen Schema organisierten Daten, das die Merkmale dieser Daten und die zwischen den zugehörigen Betrachtungseinheiten bestehenden Beziehungen beschreibt und ein oder mehrere Anwendungsgebiete unterstützt
  45. Was ist ein Funktionsbereich?
    - Zusammenfassung von Elementen und/oder Gruppen zu einer selbstständig verwendbaren Funktionseinheit
  46. Was ist eine Funktionsgruppe?
    - Zusammenfassung von Elementen zu einer selbstständig verwendbaren Funktionseinheit
  47. Was ist eine Funktionseinheit?
    - (graphische Symbole) konstruktive Baugruppe, die Komponenten oder Geärte enthält, deren Funktionen in Wechselwirkung zueinander stehen
  48. Was ist ein Prozess?
    (industrielle Systeme) Gesamtheit von aufeinander wirkenden Vorgängen in einem System, durch die Material, Energie oder Inromation umgeformt, transportier oder gespeichert wird.
  49. Was ist eine Sturktur?
    - Organisation von Beziehungen zwischen Objekten eines Systems, welche "Bestandteil-von- Beziehung" beschreibt (besteht aus/ist Teil von)
  50. Was ist eine Stückliste?
    (engl: bill of material -> BOM) Darstellung der Bestandteile in einer Produktstruktur mit der Möglichkeit den Grad an Zerlegung an die entsprechende Anforderung anzupassen
  51. Was ist ein System?
    • - Menge miteinander in Beziehung stehender Objekte, die einem bestimmten Zusammenhang als Ganzes gesehen und als von ihrer Umgebung abgegrenzt betrachtet werden
    • [...]
Author
feral
ID
343210
Card Set
PPS
Description
Prozessplanung und -steuerung
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