P+F 1 Selbstmanagement

  1. Was ist Selbstmanagement?
    • = ist konsequente und zielorientierte Anwendung von Arbeitstechniken in der täglchen Praxis,
    • um sich selbst und die eigenen Lebensbereiche so zu führen und zu organisieren,
    • dass die zu Verfügung stehende Ressourcen, inbesondere die Ressource Zeit sinnvoll und optimal genutzt wird,
    • um die eigenen Ziele zu erreichen.
  2. Wie lauten die Funktionen des Selbstmanagement Regelkreises?
    • - Zielsetzung (Analyse und Formulierung der persönlichen Ziele)
    • - Planung (Erstellung von Plänen und Handlungsalternativen für die eigenen Tätigkeiten)
    • - Entscheidung (treffen der Entscheidung über die durchzuführenden Aufgaben)
    • - Realisation und Organisation (Tagesgestaltung und organisation der persönlichen Arbeitsabläufe zur Realisierung der anstehenden Aufgaben)
    • - Kontrolle (Kontrolle seiner selbst und der erzielten Ergebnisse)
    • - Information und Kommunikation (mittig) (Kommunikation als Austausch von Information)
  3. Was bedeutet SMART?
    • - Spezifisch (das Ziel muss konkret, eindeutig und präzise formuliert sein
    • - messbbar (Ziele müssen überprüfbar sein, Meilensteine und Kriterien der Zielerreichung klar formuliert)
    • - attraktiv (Ziel muss von einem selbst beeinflussbar sein)
    • - realistisch (das Ziel muss hochgesteckt, aber immer noch erreichbar sein)
    • - terminierbar (das Ziel muss klar definierte Zeitangaben besitzen)
  4. Was bedeutet AROMA?
    • - aktiv (keine passiv- und Möglichkeitsform, klare Ich- Position)
    • - realistisch (machbar und durchführbar)
    • - optimistisch (positiv formuliert)
    • - messbar (nachvollziehbar und kontrollierbar)
    • - annehmbar (akzeptabelt für MICH, für das eigene Wertesystem)
  5. Was bedeutet die 60:40 Regel?
    • - 60% verplant
    • - 20 % unerwartet
    • - 20% spontan
  6. Was bedeutet die ALPEN- Methode?
    • - Aufgaben zusammenstellen
    • - Länge der Tätigkeiten schätzen
    • - Pufferzeit reservieren
    • - Entscheidungen über Prioritäten, Kürzungen und Delegation treffen
    • - Nachkontrolle- unerledigtes übertragen
  7. Wie lautet das Eisenhower- Prinzip?
    • - A Aufgaben: selbst sofort und zuerst erledigen
    • - B- Aufgaben: terminieren und später erledigen oder delegieren
    • - C- Aufgaben: delegieren
    • - D- Aufgaben: Papierkorb (wichtig ungesehen)
  8. Was ist beim Tagesrythmus und Leistungskurve zu beachten?
    • - im Leistungshoch: A- Aufgaben 65%
    • - im Zwischenhoch: B- Aufgaben 20%
    • - im Leistungstief: C- Aufgaben 15%
  9. Was beinhaltet die Pomodoro Technik?
    • - Aktivitätenbuch anlgenen, in dem alle Aufgaben festgehalten sind
    • - jeden Morgen Aktivitäten auswählen, die man erledigen möchte -> denen werden Pomodoros (25 min) zugeordnet
    • - nach jedem Pomodoro ein paar Minuten Pause, nach vieren 30 min Pause
    • - während Pomodoro: konzentriert arbeiten + nicht unterbrechen lassen
    • -> Ausnahme: lässt sich Unterbrechung sich schnell erledigen und ist sie sehr dringend
  10. Wie hilft das Kanban Board beim Selbstmanagement?
    • = visualisiert den Workflow durch
    • - Spalten in die Heftnotizen mit Aufgaben kommen (definieren wie viele Aufgaben maximal in 1e Spalte/Feld)
    • - Spalten und Zeilen sind von der Anzahl variabel (Grundversion: 1 Zeile (1 Person, Abteilung,...) und 3 Spalten (Aufgabe, Bearbeitung, Erledigt)
    • - Ablauf
    • -- Aufgabe (Backlog) Hier werden zunächst alle erforderlichen Prozesse erfasst
    • -- Bearbeitung (Doing): sobald erste Arbeiten ausgeführt werden, wandert die jeweislige Karte in diesen Bereich
    • - Erledigt (Done): hier hin gelangen alle Haftzettel und Aufgaben, die vollständig abgearbetet sind
  11. Was fällt unter Kommunikation?
    • - Besprechungen
    • - Zweier- Gespräche (Besuchermanagement)
    • - Telefonieren
    • - Korrespondenz
  12. 5 Grundregeln für Protokollerstellung?
    • - wichtig: möglichst kurze, auf das relevante reduzierte Form
    • - aber: Außenstehende oder Abwesende müsssen Protokoll verstehen
    • - stichwortartige Formulierung, AUßER: Ergebnisse
    • - Ergebnisprotokoll enthält Gruppenentscheidungen
    • - Termine und Zuständigkeiten werden eindeutig angegeben
  13. Vorteile von Checklisten?
    • - Routinevorgänge müssen nichti mmer wieder neu durchdacht werden
    • - unübersichtige Arbeitsabläufe werden durch Auflistung übersichtlich gemacht
    • - bilden eine Grundstruktur, die imemr wieder umgestaltet und verbessert werden kann
    • - Checklisten entlasten uneren Denkapparat
  14. Wie lauten die Goldenen Zeitgewinnregeln?
    • - Arbeitsblöcke für größere oder gleichwertige Aufgaben bilden
    • - Zeitlimits bei Besprechungen und eigenen Terminen setzen
    • - Prioritäten als Grundprinzip allen Arbeiten zugrunde legen
    • - möglichst nur das Wesentliche tun (Pareto- Prinzip)
    • - Größere Aufgaben in kleine Teile portionieren (Salami- Taktik)
    • - Schwerpunktaufgaben sehr früh erledigen (Erfolgserlebnis)
    • - Leistungshochs und - tiefs gezielt in Planungen einbeziehen
Author
feral
ID
342103
Card Set
P+F 1 Selbstmanagement
Description
Personal und Führung
Updated