Management Riedel Teil 2

  1. Welche Führungsfunktionen hat eine FK?
    Image Upload 1
  2. Welche 2 Aspekte hat eine Information?
    Erkläre das Axiom der Kommunikationtheorie!
    Was kann eine Nachricht alles sein?
    • Information = zweckorientiertes Wissen (Daten)
    • Information = Tätigkeitsaspekt (soll Verhalten bewirken)

    -> Man kann nicht nicht kommunizieren, da Gestik/Mimik kaum/nicht kontrollierbar und andere Menschen dies sofort erkennen

    • - Selbstoffenbarung
    • - Sachverhalt
    • - Beziehung
    • - Appell
  3. Wovon ist die Wirksamkeit eines Mitarbeitergesprächs abhängig?
    • - Vorbereitung (Organisation & Inhalt)
    • - Technik der Gesprächsführung beherrschen
  4. Wie kann eine Mitarbeitergespräch vorbereitet werden?
    - organisatorisch
    - inhaltlich
    - Gesprächstechnik
    • organisatorisch
    • - Termin, Ort, Zeit, Raum, ...

    • inhaltlich
    • - Welcher MA
    • - Haltung zum MA
    • - Ziel/Kompromiss
    • - Forderungen des MA
    • - Unterstützung für MA

    • Gesprächstechnik
    • - Fragetechnik
    • - aktives Zuhören
    • - Feedback
    • - Beobachten
    • - Wortwahl
    • - Betonung
    • - Körpersprache
  5. Was gilt es bei der Fragetechnik als FK zu beachten?

    Was gilt es beim aktiven Zuhören als FK zu bachten?
    • - W-Fragen stellen (Weshalb Aspekt, Wer betroffen, Wodurch, Was erschwert, Welche Folgen, Womit Lösung versucht, Warum bisher versagt, ....?)
    • "Wer fragt, der führt" (FK 30% MA 70%)

    • passives Zuhören mit weiteren Aktionen
    • - offene Körperhaltung
    • - keine Nebentätigkeit
    • - aussprechen lassen
    • - Bestätigungsgesten / Lautmalerei
    • (Aktionen)
    • - Nachfragen
    • - Inhalte aufgreifen
    • - wichtige Punkte wiederholen
    • - weiterführende Fragen

    => aussprechen lassen, Geduld, offen sein, auf Partner einstellen, Vorwürfe/Kritik nicht aus dem Gelcihgewicht bringen lassen, aussprechen lassen
  6. Was gilt es beim Feedback geben als FK zu bachten?

    Was gilt es beim Beobachten des MA als FK zu bachten?
    • Feedback
    • - zeitnah
    • - Ich-Botschaften
    • - Sandwich (positiv, negativ, positiv)
    • - Person von Sache trennen
    • - Konkret
    • - keine Änderung fordern

    • Beobachten
    • - Mimik/Gestik/Körperhaltung
    • - Blickkontakt
    • - Gefühlsregungen
    • - Verunsicherungen
    • (Was will ich mit dem Gespräch erreichen?
  7. Beschreibe das SAULUS-Prinzip / einen Gesprächsablauf!

    Was ist ein Gespräch nicht bzw. was sollte es sein?
    • 1 - Situationsanalyse (Auflockern, aktuelle Situation, Problem darstellen)
    • 2 - Auswirkungen (Folgen aufdecken)
    • 3 - Ursachen (befragen des MA)
    • 4 - Lösungen (Lösungsansatz herausarbeiten, Ziele festlegen)
    • 5 - Umsetzung (Lösungsansatz umsetzen, Vertrauen aussprechen & motivieren)
    • 6 - Sicherstellung (Erfolgskontrolle)

    Gespräch ist KEIN Krieg/Kampf/Spiel, es sollte eine Standortbestimmung mit völliger Objektivität sein! -> Win-Win-Situation
  8. Was muss bei der Zielsetzung beachtet werden?
    Sollte der FK die Ziele vorgeben?
    • Ziel muss konkret sein!
    • - klar sein (WAS)
    • - messbar sein (WIE)
    • - Zielgröße (WAS)
    • - Zielperiode/Kontrollzeitpunkt (WANN)

    Nein! Ziele sollten mit dem MA entwicklet werden -> Identifikation mit dem Ziel -> mit Akzeptanz führt das zur Motivation
  9. Was gilt es bei der Planung von Zielen etc. als FK zu beachten?

    Welche Arten von Konflikten gibt es?
    Planung erfordert geordnetes, systematisches Vorgehen und ist ein iterativer Vorgang -> FK muss lernen vernetzt zu denken

    • innere Konflikte
    • - Ziele/Wertvorstellungen konkurrieren miteinander
    • - 1 Person n Rollen

    • Interpersonale Konflikte
    • - Zwischen Personen/Personen und Gruppen/Grupppen
  10. Welche Ursachen für Konflikte gibt es?

    Was verstärkt oder vermindert die Konfliktbewältigung?
    • - Beurteilungskonflikt (unterschiedliche Erfahrungen / Informationensquellen / -verarbeitung - Atomkraft)
    • - Bewertungskonflikt (gegensätzliche Ziele / Normen / Werte - Kryptowährungen)
    • - Verteilungskonflikt (Diskrepanz Mittel & Ansprüche - Ressourcen)

    • - Wahrnehmung
    • - Gefühle
    • - Verhalten
  11. Erkläre die 6 Stufen der kooperativen Konfliktregelung nach Fittkau!
    • 1 - Problemidentifikation
    • 2 - Entwicklung der Lösung
    • 3 - Bewertung der Lösung
    • 4 - Entscheidung der Lösung
    • 5 - Umsetzung der Lösung
    • 6 - Kontrolle der Lösung
  12. Was beinhaltet die Delegation?
    Was ist delegierbar, was nicht?
    Welche Stelle sollte Entscheidungen treffen?
    Nicht nur Übertragung einer Aufgabe, sondern auch der hierfür notwendigen Kompetenzen und der Verantwortung (Konkruenzprinzip) -> nur dann ist der MA auch für Ergebnisse verantwortlich

    delegierbar = Routinearbeiten, Spezialaufträge, Mitarbeiterförderung, NICHT Führungsaufgabe

    Entscheidungen nicht von einer Stelle treffen lassen, wenn untergeordnete dies ebenso / besser kann -> Harzburger Modell
  13. Was besagt das Subsidiaritätsprinzip bzw. das Ausschließichkeitsprinzip?

    Welche Vorteile bietet die Delegation für FK/MA?
    • Subsidiaritätsprinzip
    • -> Entscheidungen von passender Stelle treffen lassen
    • Ausschließlichkeitsprinzip
    • -> bestimmte Rechte nur an eine Stelle vergeben

    • FK
    • - MA wird gefördert
    • - FK wird entlasstet
    • - besseres Betriebsklima

    • MA
    • - erhöhtes Selbstbewusstsein
    • - Kenntnisse werden genutzt
    • - Fähigkeiten werden gefördert
  14. Welche Widerstände könnten bei der Delegation beim FK / MA auftreten?

    Was ist ein Motiv? Sind Motive von Dritten nach außen sichtbar?
    • FK - Kontrollverlust
    • MA - Unsicherheit, Rück-Delegation, Managementfunktion nicht gleichwertig betrachtet, mangelndes Wissen/Können, fehlende Motivation

    Motiv = Beweggrund für Handeln, veränderbar bzw. beeinflussbar durch Umwelteinflüsse

    Motivation bei Dritten zwar sichtbar, jedoch kann tatsächliches Motiv nur vermutet werden (kann, muss aber nicht stimmen)
  15. Was bedingt ein Verhalten?

    Welche Motive gibt es für Menschen?
    Motive - €, Weste, Audi, ....
    • - Können bzw. Wollen der Person
    • - Möglichkeit bzw. Dürfen der Situation

    • 1 - Geldmotiv
    • 2 - Sicherheitsmotiv
    • 3 - Statusmotiv
    • 4 - Kompetenzmotiv
    • 5 - Kontaktmotiv
    • 6 - Leistungsmotiv
  16. Erkläre die 2 Faktoren Theorie nach Herzberg!

    Was sind die KITA nach Herzberg? Was gilt es bei diesen besonders zu beachten?
    Image Upload 2

    KITA = Kick in the Ass

    • negativ = Druck, Zwang, Mobbing, ...
    • positiv = Belohnung, Vorteile in Aussicht stellen
    • => keine Motivation der MA sondern "Antriebsmethoden"
  17. Nenne 7 Motivatoren der täglichen Praxis!
    • - Demotivatoren vermeiden
    • - Anerkennung / Wertschätzung geben
    • - Vertrauenskultur schaffen
    • - Delegation von Verantwortung
    • - Erfolge visualisieren (Mut machen)
    • - Bedeutung des MA hervorheben
    • - Vorbildfunktion der FK
    • - Leistungsziele
    • - MA informieren (auch Hintergrundinfos)
    • - starke MA intrinsische Motivation zulassen, schwache MA durch extrinsische Motivation unterstützen
  18. Was sollte eine FK nie tun?

    Was sollte eine FK bei Anerkennung / Wertschätzung des MA beachten?
    • - etwas alternativlos bezeichnen
    • - MA zur Optimierung zwingen
    • (- kein Multitasking)

    • - auch Routinearbeiten
    • - Lob & Tadel sollte sofort erfolgen
    • - keine Zusatzaufgaben / Musterschüler
    • - Anerkennung von oben weiter leiten
  19. Was ist der Wear-Out-Effekt?

    Was sind Anzeichen für die Demotivation des MA?
    psychische Sättigung, da FK sich immer gleiche, sich wiederholende Argumente nutzt und MA alles gewöhnt ist

    • Demotivatorenanzeichen
    • - Leistungsrückgang
    • - geringere Bereitschaft
    • - Reizbarkeit
    • - Murren / Mimik / Gestik
    • - Verweigerung von Informationspflichten
    • - Vermeiden menschl. Nähe
    • - Isolierter Fleiß
    • - Dienst nach Vorschrift
  20. Was ist Kontrolle? Warum ist diese wichtig?
    Erkläre das Verhältnis von Vertrauen & Kontrolle!
    Kontrolle = SOll-/Ist-Vergleich + Abweichungsanalyse

    Lob & Anerkennung ist für den MA eines der wichtigsten Bedürfnisse im Arbeitsprozess - hierfür Kontrolle notwendige Voraussetzung

    "Weil ich vertraue kontrolliere ich"
  21. Welche Grundsätze gelten für die Kontrolle?
    • - Kontrolle muss offen, sachlich, ehrlich und direkt sein!
    • - MA muss darüber informiert sein
    • - Lob & Tadel sollten sofort erfolgen
    • - Kritik nicht als Retourkutsche, sondern soll Konsequenzen des Handelns aufzeigen
Author
M.Henn
ID
340920
Card Set
Management Riedel Teil 2
Description
Teil 2 Management Riedel
Updated