-
Welche Führungsfunktionen hat eine FK?
-
Welche 2 Aspekte hat eine Information?
Erkläre das Axiom der Kommunikationtheorie!
Was kann eine Nachricht alles sein?
- Information = zweckorientiertes Wissen (Daten)
- Information = Tätigkeitsaspekt (soll Verhalten bewirken)
-> Man kann nicht nicht kommunizieren, da Gestik/Mimik kaum/nicht kontrollierbar und andere Menschen dies sofort erkennen
- - Selbstoffenbarung
- - Sachverhalt
- - Beziehung
- - Appell
-
Wovon ist die Wirksamkeit eines Mitarbeitergesprächs abhängig?
- - Vorbereitung (Organisation & Inhalt)
- - Technik der Gesprächsführung beherrschen
-
Wie kann eine Mitarbeitergespräch vorbereitet werden?
- organisatorisch
- inhaltlich
- Gesprächstechnik
- organisatorisch
- - Termin, Ort, Zeit, Raum, ...
- inhaltlich
- - Welcher MA
- - Haltung zum MA
- - Ziel/Kompromiss
- - Forderungen des MA
- - Unterstützung für MA
- Gesprächstechnik
- - Fragetechnik
- - aktives Zuhören
- - Feedback
- - Beobachten
- - Wortwahl
- - Betonung
- - Körpersprache
-
Was gilt es bei der Fragetechnik als FK zu beachten?
Was gilt es beim aktiven Zuhören als FK zu bachten?
- - W-Fragen stellen (Weshalb Aspekt, Wer betroffen, Wodurch, Was erschwert, Welche Folgen, Womit Lösung versucht, Warum bisher versagt, ....?)
- "Wer fragt, der führt" (FK 30% MA 70%)
- passives Zuhören mit weiteren Aktionen
- - offene Körperhaltung
- - keine Nebentätigkeit
- - aussprechen lassen
- - Bestätigungsgesten / Lautmalerei
- (Aktionen)
- - Nachfragen
- - Inhalte aufgreifen
- - wichtige Punkte wiederholen
- - weiterführende Fragen
=> aussprechen lassen, Geduld, offen sein, auf Partner einstellen, Vorwürfe/Kritik nicht aus dem Gelcihgewicht bringen lassen, aussprechen lassen
-
Was gilt es beim Feedback geben als FK zu bachten?
Was gilt es beim Beobachten des MA als FK zu bachten?
- Feedback
- - zeitnah
- - Ich-Botschaften
- - Sandwich (positiv, negativ, positiv)
- - Person von Sache trennen
- - Konkret
- - keine Änderung fordern
- Beobachten
- - Mimik/Gestik/Körperhaltung
- - Blickkontakt
- - Gefühlsregungen
- - Verunsicherungen
- (Was will ich mit dem Gespräch erreichen?
-
Beschreibe das SAULUS-Prinzip / einen Gesprächsablauf!
Was ist ein Gespräch nicht bzw. was sollte es sein?
- 1 - Situationsanalyse (Auflockern, aktuelle Situation, Problem darstellen)
- 2 - Auswirkungen (Folgen aufdecken)
- 3 - Ursachen (befragen des MA)
- 4 - Lösungen (Lösungsansatz herausarbeiten, Ziele festlegen)
- 5 - Umsetzung (Lösungsansatz umsetzen, Vertrauen aussprechen & motivieren)
- 6 - Sicherstellung (Erfolgskontrolle)
Gespräch ist KEIN Krieg/Kampf/Spiel, es sollte eine Standortbestimmung mit völliger Objektivität sein! -> Win-Win-Situation
-
Was muss bei der Zielsetzung beachtet werden?
Sollte der FK die Ziele vorgeben?
- Ziel muss konkret sein!
- - klar sein (WAS)
- - messbar sein (WIE)
- - Zielgröße (WAS)
- - Zielperiode/Kontrollzeitpunkt (WANN)
Nein! Ziele sollten mit dem MA entwicklet werden -> Identifikation mit dem Ziel -> mit Akzeptanz führt das zur Motivation
-
Was gilt es bei der Planung von Zielen etc. als FK zu beachten?
Welche Arten von Konflikten gibt es?
Planung erfordert geordnetes, systematisches Vorgehen und ist ein iterativer Vorgang -> FK muss lernen vernetzt zu denken
- innere Konflikte
- - Ziele/Wertvorstellungen konkurrieren miteinander
- - 1 Person n Rollen
- Interpersonale Konflikte
- - Zwischen Personen/Personen und Gruppen/Grupppen
-
Welche Ursachen für Konflikte gibt es?
Was verstärkt oder vermindert die Konfliktbewältigung?
- - Beurteilungskonflikt (unterschiedliche Erfahrungen / Informationensquellen / -verarbeitung - Atomkraft)
- - Bewertungskonflikt (gegensätzliche Ziele / Normen / Werte - Kryptowährungen)
- - Verteilungskonflikt (Diskrepanz Mittel & Ansprüche - Ressourcen)
- - Wahrnehmung
- - Gefühle
- - Verhalten
-
Erkläre die 6 Stufen der kooperativen Konfliktregelung nach Fittkau!
- 1 - Problemidentifikation
- 2 - Entwicklung der Lösung
- 3 - Bewertung der Lösung
- 4 - Entscheidung der Lösung
- 5 - Umsetzung der Lösung
- 6 - Kontrolle der Lösung
-
Was beinhaltet die Delegation?
Was ist delegierbar, was nicht?
Welche Stelle sollte Entscheidungen treffen?
Nicht nur Übertragung einer Aufgabe, sondern auch der hierfür notwendigen Kompetenzen und der Verantwortung (Konkruenzprinzip) -> nur dann ist der MA auch für Ergebnisse verantwortlich
delegierbar = Routinearbeiten, Spezialaufträge, Mitarbeiterförderung, NICHT Führungsaufgabe
Entscheidungen nicht von einer Stelle treffen lassen, wenn untergeordnete dies ebenso / besser kann -> Harzburger Modell
-
Was besagt das Subsidiaritätsprinzip bzw. das Ausschließichkeitsprinzip?
Welche Vorteile bietet die Delegation für FK/MA?
- Subsidiaritätsprinzip
- -> Entscheidungen von passender Stelle treffen lassen
- Ausschließlichkeitsprinzip
- -> bestimmte Rechte nur an eine Stelle vergeben
- FK
- - MA wird gefördert
- - FK wird entlasstet
- - besseres Betriebsklima
- MA
- - erhöhtes Selbstbewusstsein
- - Kenntnisse werden genutzt
- - Fähigkeiten werden gefördert
-
Welche Widerstände könnten bei der Delegation beim FK / MA auftreten?
Was ist ein Motiv? Sind Motive von Dritten nach außen sichtbar?
- FK - Kontrollverlust
- MA - Unsicherheit, Rück-Delegation, Managementfunktion nicht gleichwertig betrachtet, mangelndes Wissen/Können, fehlende Motivation
Motiv = Beweggrund für Handeln, veränderbar bzw. beeinflussbar durch Umwelteinflüsse
Motivation bei Dritten zwar sichtbar, jedoch kann tatsächliches Motiv nur vermutet werden (kann, muss aber nicht stimmen)
-
Was bedingt ein Verhalten?
Welche Motive gibt es für Menschen?
Motive - €, Weste, Audi, ....
- - Können bzw. Wollen der Person
- - Möglichkeit bzw. Dürfen der Situation
- 1 - Geldmotiv
- 2 - Sicherheitsmotiv
- 3 - Statusmotiv
- 4 - Kompetenzmotiv
- 5 - Kontaktmotiv
- 6 - Leistungsmotiv
-
Erkläre die 2 Faktoren Theorie nach Herzberg!
Was sind die KITA nach Herzberg? Was gilt es bei diesen besonders zu beachten?
KITA = Kick in the Ass
- negativ = Druck, Zwang, Mobbing, ...
- positiv = Belohnung, Vorteile in Aussicht stellen
- => keine Motivation der MA sondern "Antriebsmethoden"
-
Nenne 7 Motivatoren der täglichen Praxis!
- - Demotivatoren vermeiden
- - Anerkennung / Wertschätzung geben
- - Vertrauenskultur schaffen
- - Delegation von Verantwortung
- - Erfolge visualisieren (Mut machen)
- - Bedeutung des MA hervorheben
- - Vorbildfunktion der FK
- - Leistungsziele
- - MA informieren (auch Hintergrundinfos)
- - starke MA intrinsische Motivation zulassen, schwache MA durch extrinsische Motivation unterstützen
-
Was sollte eine FK nie tun?
Was sollte eine FK bei Anerkennung / Wertschätzung des MA beachten?
- - etwas alternativlos bezeichnen
- - MA zur Optimierung zwingen
- (- kein Multitasking)
- - auch Routinearbeiten
- - Lob & Tadel sollte sofort erfolgen
- - keine Zusatzaufgaben / Musterschüler
- - Anerkennung von oben weiter leiten
-
Was ist der Wear-Out-Effekt?
Was sind Anzeichen für die Demotivation des MA?
psychische Sättigung, da FK sich immer gleiche, sich wiederholende Argumente nutzt und MA alles gewöhnt ist
- Demotivatorenanzeichen
- - Leistungsrückgang
- - geringere Bereitschaft
- - Reizbarkeit
- - Murren / Mimik / Gestik
- - Verweigerung von Informationspflichten
- - Vermeiden menschl. Nähe
- - Isolierter Fleiß
- - Dienst nach Vorschrift
-
Was ist Kontrolle? Warum ist diese wichtig?
Erkläre das Verhältnis von Vertrauen & Kontrolle!
Kontrolle = SOll-/Ist-Vergleich + Abweichungsanalyse
Lob & Anerkennung ist für den MA eines der wichtigsten Bedürfnisse im Arbeitsprozess - hierfür Kontrolle notwendige Voraussetzung
"Weil ich vertraue kontrolliere ich"
-
Welche Grundsätze gelten für die Kontrolle?
- - Kontrolle muss offen, sachlich, ehrlich und direkt sein!
- - MA muss darüber informiert sein
- - Lob & Tadel sollten sofort erfolgen
- - Kritik nicht als Retourkutsche, sondern soll Konsequenzen des Handelns aufzeigen
|
|