Strategisches Management

  1. SWOT-Analyse (nach Henry Mintzberg)
    Basis fast aller Versuche, den Prozess der Strategieentwicklung zu formalisieren
  2. Prinzip
    Betrachtung innerbetrieblicher Stärken und Schwächen sowie externer Chancen und Bedrohungen.
  3. Stärken und Schwächen auf Englisch
    Strenghts and Weakness
  4. Chancen und Bedrohungen auf Englisch
    Opportunities and Threats
  5. SWOT =
    • Suche nach Matching-Strategien
    • Instrument zur Situationsanalyse für strategisches Planung und Marketing
  6. SW -->
    Unternehmen Innerbetrieblich durchleuchtet
  7. OT -->
    • Unternehmen Außerbetrieblich durchleuchtet
    • kann man nicht beeinflussen, man muss sich anpassen
  8. Image Upload 1
    • 1 Chancen und Risiken 
    • 2 Stärken und Schwächen
    • 3 Definition Strategischer Erfolgsfaktoren
    • 4 Definition von Kernkompetenzen
    • 5 Werte der Führungskräfte
    • 6 Soziale Verantwortung
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    • 1 Externe Analyse
    • 2 Interne Analyse
    • 3 (Kreative) Entwicklung von Strategien
    • 4 Auswahl, Budgetierung und Umsetzung
    • 5 Erfolgskontrolle mit Kennzahlen
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    • 1 Technologie, Trends, Wettbewerb, Politik
    • 2 Finanzen, Know-how, Image, Personal
  11. Image Upload 4
    • 1. Verfolgen von neuen Chancen, die gut zu den Stärken des Unternehmens passen.
    • 2. Schwächen eliminieren, um neue Chancen zu nutzen.
    • 3. Stärken nutzen, um Bedrohungen abzuwenden.
    • 4. Verteidigungsstrategien entwickeln, um vorhandene Schwächen nicht zum Ziel von Bedrohungen werden zu lassen.
  12. Definition: Wettbewerbsvorteil
    Wahl der offensiven und defensiven Maßnahmen eines Unternehmens zur Etablierung einer gefestigten Branchenposition.
  13. Strategisches Dreieck des Wettbewerbsvorteils:
    • 1. Preise müssen langfristig Kosten übersteigen
    • 2. Höheres wahrgenommenes Wert/Preis-Verhältnis als Mitbewerber
    • 3. Es muss einen Vorteil gegenüber Mitbewerbern geben!
  14. Image Upload 5
    • 1. Unternehmen 
    • 2. Kunde
    • 3. Wettbewerber
    • 4. Wert/Preis
    • 5. Wert/Preis
    • 6. Wettbewerbsvorteil
  15. Kriterien für einen Wettbewerbsvorteil:
    • muss ein für den Kunden wichtiges Leistungsmerkmal betreffen
    • muss vom Kunden tatsächlich wahrgenommen werden
    • darf nicht schnell von der Konkurrenz einholbar sein
  16. Ursachen für Wettbewerbsvorteile:
    Kosten, Preis, Produktqualität, Service und Kombination daraus
  17. Identifizierung von Wettbewerbsvorteilen
    Analyse der Wertschöpfungskette
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    • 1. Unterstützende Aktivitäten
    • 2. Primäre Aktivitäten der Wertschöpfungskette
    • 3. Gewinnspanne
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    • 1. Unternehmens-Infrastruktur
    • 2. Personalwirtschaft
    • 3. Technologieentwicklung
    • 4. Beschaffung
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    • 1. Eingangslogistik
    • 2. Operationen (Produktion bzw. Dienstleistung)
    • 3. Marketing/Absatz
    • 4. Ausgangslogistik
    • 5. Kundendienst
  21. Wirkung von Wettbewerbsvorteilen:
    • Überdurchschnittlicher Erfolg im Marktvergleich
    • Rentabilität abhängig von der Branche und Wettbewerbskräften
    • Langfristig zu erwartende Rentabilität bestimmt die Attraktivität der Branche
  22. (Five Forces nach Porter) 5 Wettbewerbskräfte als ...
    ... Merkmale für den Grad der Wettbewerbsintensität einer Branche
  23. (Five Forces nach Porter) Analyse zur ...
    ... Bestimmung der Attraktivität eines potenziellen Geschäftsfelds
  24. (Five Forces nach Porter) Grundlage für die Entscheidung:
    Eintritt oder Austritt in einen / aus einem Geschäftsfeld
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  26. (FFnP) Markt-Eintrittsbarrieren
    • Economics of Sale
    • Unternehmenseigene Produktunterschiede
    • Markenidentität
    • Umstellungskosten
    • Kapitalbedarf
    • Zugang zu Distributionskanälen
    • Absolute Kostenvorteile (unternehmensinterne Lernkurve; Zugang zu erforderlichen Inputs; unternehmenseigene, kostengünstige Produktgestaltung)
    • Staatliche Industriepolitik
    • Zu erwartende Vergeltungsmaßnahmen
  27. (FFnP) Determinanten der Lieferantenmacht
    • Umstellungskosten der Lieferanten und Unternehmen der Branche
    • Ersatz-Inputs
    • Lieferantenkonzentation
    • Bedeutung des Auftagssvolumens für Lieferanten
    • Kosten im Verhältnis zu den Gesamtumsätzen der Branche
    • Einfluss der Inputs auf Kosten der Differenzierung
    • Gefahr der Vorwärtsintegration durch Unternehmen der Branche
  28. (FFnP) Determinanten der Rivalität (Konkurrenz)
    • Branchenwachstum
    • Fix- (oder Lager-) Kosten/Wertschöpfung
    • Phasen der Überkapazität
    • produktunterschiede
    • Markenidentität
    • Umstellungskosten
    • Konzentration und Gleichgewicht
    • komplexe Informationslage
    • Heterogene Konkurrenten
    • Strategische Unternehmensinteressen
    • Austrittsbarrieren
  29. (FFnP) Determinanten der Abnehmerstärke
    (Verhandlungsmacht)
    • Abnehmerkonzentration gegen Unternehmenskonzentration
    • Abnehmervolumen
    • Umstellungskosten der Abnehmer im Vergleich zu denen des Unternehmen
    • Informationsstand der Abnehmer
    • Fähigkeit zu Rückwärtsintegration
    • Ersatzprodukte
    • Durchhaltevermögen
  30. (FFnP) Determinanten der Abnehmerstärke
    (Preisempfindlichkeit)
    • Preis/Gesamtumsätze
    • Produktunterschiede
    • Markenidentität
    • Einfluss auf Qualität und Leistung
    • Abnehmergewinne
    • Anreize der Entscheidungsträger
  31. (FFnP) Determinanten der Substitutionsgefahr
    • Preis/Leistungs-Verhältnis der Ersatzprodukte
    • Höhe der Umstellungskosten
    • Substitutionsneigung der Abnehmer
  32. 2 Generische Wettbewerbsstrategien
    • Differenzierung: höhere Leistung (evtl.) zum gleichen Preis
    • Preisvorteile: gleiche Leistung zum geringerem Preis
  33. Strategie der Differenzierung
    • Objektive Faktoren: Produkteigenschaften, Service, Design
    • Subjektive Faktoren: Einstellungen der Kunden (Image)
    • Optimale Erfüllung der Strategie: (a) Kunde empfindet Leistung als einzigartig; (b) Kunde ist bereit, höheren Preis zu bezahlen
    • Gefahren: Vernachlässigung der Kosten -> Kunde entscheidet sich für günstigeren Anbieter; Imitation
  34. Strategie der Preisführerschaft
    • Voraussetzung: Produkt erfüllt marktübliche Standarts
    • "Nur" Nebenbedingungen: z.B. Qualität, Service
    • Ziel: Kostengünstigere Produktion und Vertrieb
    • Optimale Erfüllung der Strategie: (a) Gleiche Leistung kann zu niedrigem Preis angeboten werden; (b) Kunde erkennt besseres Preis-/Leistungsverhältnis
    • Risiken: Vernachlässigung von Flexibilität; Vernachlässigung von Innovationsfähigkeit
Author
Ruksh
ID
340515
Card Set
Strategisches Management
Description
BWL Teil 2
Updated