Management Blaschke Teil 3

  1. Wie verhindern Großunternehmen Wettbewerb? Erklären Sie!
    K F K S
    • 1. Kartelle -> Preisabsprachen, dadurch kein Wettbewerb
    • 2. Fusionen -> einen Konkurreten weniger
    • 3. Korruption -> Gesetzesänderungen im Sinne des Unternehmens durch Bestechung der Politiker
    • 4. staatl. Subventionen -> "Abwrackprämie" etc. verhindern Wettbewerb
  2. Was sind Markteintrittsbarrieren?
    Nenne und erläutere 4!
    = Kräfte, die den Eintritt potentieller Neuanbieter verhindern

    - Mindestbetriebsgröße (Bsp. 1 Mann Autofabrik, economies of scale)

    - Umstellungskosten beo Produktwechsel (Bsp. SAP)

    - staatliche Schranken (Anwalt nur mit Staatsexamen)

    - Käuferloyalität (Bsp. Apple)

    - Kapitalbedarf (Bsp. Gründung eines Unternehmens)

    - Kostennachteile (Bsp. Nähe Polen)

    - Zugang zu Vertriebskanälen (Bsp. Listung LEH)
  3. Wie beeinflussen Substitutionsprodukte die Attraktivität eines Geschäftsfeldes?
    - die Attraktivität sinkt, da die Kunden auf das andere Produkt ausweichen könnten

    Bsp. Butter - Margarine
  4. Nenne 4 Einflussfaktoren innerhalb der Abnehmeranaylse!
    • - Konzentrationsgrad Abnehmergruppe
    • - Anteil an Gesamtkosten des Abnehmers
    • - Standardisierungsgrad
    • - Drohung mit Rückwärtsintegration
    • - Bedeutung des Produktes für Qualität des Abnehmerproduktes
    • - Informationsstand des Abnehmers über Situation des Anbieters
  5. Erkläre die Verhandlungsstärke der Abnehmer bei folgenden Einflussfaktoren innerhalb der Abnehmeranalyse!
    1 - Konzentrationsgrad der Abnehmergruppe
    2 - Anteil an Gesamtkosten des Abnehmers
    3 - Standardisierungsgrad
    1 - wenn hohe Konzentration (wenige Anbieter hoer Anteil an Umsatz), dann hohe Verhandlungsstärke -> GSF nicht attraktiv

    2 - wenn hoher Anteil an Gesamtkosten (30% der Jahreskosten, ...), dann hohe Verhandlungsstärke -> GSF nicht attraktiv

    3 - wenn hoher Grad (Kfz-Versicherungen), dann hohe Verhandlungsstärke -> GSF nicht attraktiv
  6. Erkläre die Verhandlungsstärke der Abnehmer bei folgenden Einflussfaktoren innerhalb der Abnehmeranalyse!
    1 - Drohung mit Rückwärtsintegration
    2 - Bedeutung des Produktes für Qualität des Abnehmerproduktes
    3 - Informatonsstand des Abnehmers über die Situation des Anbieters
    1 - wenn Drohung, dann hohe Verhandlungsstärke -> GSF nicht attraktiv

    2 - wenn hohe Bedeutung des eigenen Produktes, dann geringe Verhandlungsstärke -> GSF attraktiv!

    3 - wenn hoher Informationsstand, dann hohe Verhandlungsstärke -> GSF nicht attraktiv
  7. Übertragen Sie dir Faktoren der Abnehmeranalyse auf einen Lieferanten und führen Sie die Analyse erneut durch!
    • 1. Konzentrationsgrad der Lieferantengruppe
    • 2. Anteil an Geamtkosten der Lieferanten
    • 3. Standardisierungsgrad
    • 4. Drohung mit Vorwätsintegration
    • 5. Bedeutung des Produktes des Lieferanten für mein Endprodukt
    • 6. Informationsstand des Lieferanten über unsere Situation
  8. Wie beeinflusst die industrielle Beziehung / Politik die Attraktivität eines GSF?
    • Wenn das GSF vom Staat unterstützt wird steigt die Attraktivität
    • Bsp. Flugzeuge -> keine Kerosinsteuer -> Attraktivität steigt
  9. Was ist der Marktlebenszyklus?
    In welchem Verhltnis steht dieser zu dem Produktlebenszyklus?
    • - zeigt über einen Zeitaum (t) die Entwicklung des Umsatzes (€) für ein Geschäftsfeld (Markt) an
    • - Kurve kann sehr unterschiedlich ausfallen
    • - Der Marktlebenszyklus besteht aus allen addierten Produktlebenszyklen für dieses GSF
  10. Wie kann man die Unternehmensanalyse verstehen?
    Inside-Outside-Analyse

    • (Inside = Ressourcenanalyse)
    • (Outside = Konkurretenanalyse)
  11. Warum sollte man bei der Ressourcenanalyse (1. Option der Unternehmensanalyse) die Wertkette analysieren?
    Was wäre eine dementprechender Engpass?
    Bei der Wertkette des Unternehmens müssen alle Glieder inneinander greigen und perfekt funktionieren und die Qualität zu halten und Engpässe zu vermeiden (Bsp. Personal arbeitet nicht nach Richtlinien)
  12. Was ist die Strategische Bilanz (2. Option Unternehmensanalyse) aufgebaut? Was gilt es zu beachten?
    • Unterteilung des Unternehmens in Strategiebereiche mit Stärken und Schwächen
    • -> kein Engpass ermittelbar!
  13. Wie werden bei der Engpassanalyse die Stärken und Schwächen bewertet?
    Was lässt sich dadurch erkennen?
    Was könnte an dieser Analyse kritisiert werden?
    • Image Upload 1
    • Einteilung der Stärken/Schwächen (Quantifizierung) -> Stärken links besonders stark, Schwächen rechts besonders schwach

    -> Wenn Stärken nicht besonders stark udn Schwächen nicht besonders schwach sind, dann lässt sich ein Engpass erkennen (kleinster Wert)

    -> subjektive Quantifizierung, keine Qualitative Betrachtung
  14. Wie werden ABC Analysen durchgeführt und wofür?
    Was hat der Deckungsbeitrag damit zu tun?
    Wie kann man dadurch Stärken/Schwächen erkennen?
    • -> Differenzierung nach Kunden/Produkte/..., Anfangen mit größtem Kunden/Produkt/..., abwärts kummulieren
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    • -> um zu erkennen, auf was man sich konzentrieren sollte

    -> große Kunden = hohe Verhandlungsstärke = viele Preisnachlässe => nie unter Deckungsbeitrag gehen, um Fixkosten zu decken!

    -> Konzentration des Außendienstes auf B-/C-Kunden; Senkung der Lieferantenkosten für C-Produkte
  15. Was ist die Konkurrentenanalyse und was lässt sich daraus erkennen?
    = Teil der Unternehmensanalyse (Outside)

    Vergleich eigener Prozesse mit den Prozessen eines starken Konkurrenten (Bsp. Opel vergleicht mit Toyota)

    - Ermittlung von Stärken udn Schwächen gegenüber der Konkurrenz, Problem der Vergleichbarkeit
  16. Wie lassen sich kritische Erfolgsfaktoren aus Kundensicht erkennen (Vorgehen)?
    Was muss dabei beachtet werden?
    Was soll das Ergebnis sein?
    • Durch eine Kundenbefragung
    • 1. Ermittlung kritischer Erfolgsfaktoren (Vorstudie)
    • 2. Fragebogen erstellen
    • 3. Durchführung der Befragung
    • 4. Stärken-Schwächen-Profil erstellen

    • -> Faktoren müssen von den zu befragenden Personen selbst genannt werden
    • -> Nicht nur Kunden sondern auch die Konkurrenz befragen

    -> ausgiebiges Stärken-Schwächen-Profil
  17. Erkläre die Wettbewerbsmatrix nach Porter! (Strategische Optionen auf Geschäftsfeldebene)
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  18. Wie können Nischen differenziert werden?
    Welche Vorteile/Nachteile hat die Nischenstrategie?
    - Produkte, Regionen, Kunden

    • Vorteil:
    • - hohe Bedarfsentsprechung
    • - überdurchschnittliche Preisspielräume
    • - Preiswettbewerb durch Qualitätswetbewerb ersetzbar

    • Nachteil:
    • - Komplizierung beim Marketing (KnowHow muss hoch sein)
    • - evtl. keine Massenproduktion
    • - Marktsegment evtl. nicht stabil
  19. Zeige, in wie weit die Erfahrungskurve den strategischen Vorteil der Wettbewerbsmatrix nach Porter beeinflusst.
    Welcher Mythos gilt hier und warum ist es ein Mythos?
    Welche Probleme gibt es hierbei?
    Erkläre den econimies of scale.
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    • Je höher die Erfahrung, desto geringer die Kosten, desto eher Marktführerschaft
    • -> Entscheidung: strategischer Vorteil = Kostenführerschaft

    • Mythos:
    • Unternehmen mit höchtser Stückzahl ist automatisch Marktführer -> nicht alle haben die gleichen Erfahrungskurven, große Stückzahlen nicht immer am besten

    • Probleme:
    • - Bereich gilt nur als Potenzial, wird nicht immer ausgenutzt
    • - Erfahrungskurve schlecht in Zahlen ausdrückbar
    • - bei Dienstleistungen Erfahrungskurve nicht nachgewiesen

    • econmies of scale = Skaleneffekte
    • - Je mehr Produkte, desto billiger wird jedes einzelne (Fixkostendegression, Einkaufsrabatte, Lerneffekte, ...)
  20. Welche Fragen müssen Sie sich für die Wettbewerbsmatrix von Porter stellen?
    Was stellt die Outpacing Strategie dar?
    • Wollen Sie Nischenmarkt oder Kernmarkt?
    • Wollen Sie Leistungsdifferenzierung oder Kostenführerschaft?

    Die Wettbewerbssituation erfordert eine Kombination von Kostenorientierung und Leistungsdifferenzierung! (Bsp. Apple)
Author
M.Henn
ID
340479
Card Set
Management Blaschke Teil 3
Description
Teil 3 Management Blaschke
Updated