MRT-Sequenzen

  1. T1
    • hyperintens (hell): Fett, weiße Hirnsubstanz
    • hypointens: Wasser (Liquor, Ödem → Entzündung), Knochen, Bänder, Sehnen,
    • Luft (kein Signal) 
    • gute anatomische Darstellung
    • hohe Sensitivität für Blut nach >3Tagen
    • nach KM-Gabe: Sensitivität für Blut-Hirn-Schranke
  2. T2
    • hyperintens: Wasser (Liquor, Ödem → Entzündung), Fett (geringer hyperintens als in T1) 
    • hypointens: Knochen, Bänder*, Sehnen
    • Luft (kein Signal), Liquor signalreich
    • Darstellung von vermehrter Gewebsflüssiggkeit
  3. FLAIR
    • wie T2, fluid attenuated inversion recovery
    • Flüssigkeiten signalarm
    • bei stroke: potentiell reversible Schädigung, wenn signalreich in DWI und unauffällig in FLAIR
  4. T2*
    hohe Sensititvität für Blutabbauprodukte
  5. Fettsuppression
    • bei T1 oder T2 möglich
    • z.B.: Darstellung kontrastmittelanreichernder Läsionen der Schädelbasis oder eines Wandhämatoms (bei Dissektion)
  6. Diffussionswichtung
    • Signalanhebung  bei eingeschränter Diffusion im Falle eines intrazellulären Ödems
    • stroke: Früherkennung  von Infarkten, kann bis  zu 3W nach  Infarkt signalreich sein
    • Hyperintesität auch bei Entzündungen, zellreichen Tumoren, Cholesteatom
  7. Perfusions-MRT
    • Perfusionsdefizit, z.B. bei  Gefäßverschluss
    • in Kombination mit DWI-MRT: Darstellung des  Missmatch (kleine Diffusionsstörung und großess Perfusionsdefizit = großes Missmatch-Areal = vile potentiell rettbares  Gewebe im Falle  einer Rekanalisation)
  8. SWI
    • Darstellung von Eisen, venösem  Blut, Mikroblutungen
    • z.B. Diagnose klinisch stumm abgelaufener Blutungen oder Traumafolgen
Author
csand
ID
338757
Card Set
MRT-Sequenzen
Description
MRT-Sequenz: Besonderheit
Updated