Gyn

  1. Hypermenorrhö
    Hypomenorrhö
    Menorrhagie
    Brachymenorrhö
    Oligomenorrhö
    Metrorrhagie
    Spotting
    • Hypermenorrhö:
    • sehr starke Blutung; >80ml

    • Hypomenorrhö:
    • sehr schwache Blutung

    • Menorrhagie:
    • sehr starke und sehr lange

    • Brachymenorrhö:
    • Blutungsdauer <3 Tage

    • Oligomenorrhö:
    • Zyklus >35 Tage und weniger als 3 Monate

    • Metrorrhagie:
    • Auftreten von Zwischenblutungen

    • Spotting:
    • vor und nach Periode Blutungen
  2. Leopold Handgriffe
    • 1. Handgriff
    • - Fundusstand und Poleinstellung (Hände fühlen oben, wie hoch + Kopf o. Steiß)

    • 2. Handgriff
    • - Stellung und Lage (Hände an Seiten; Rücken links o. rechts, Längs- o. Querlage)

    • 3. Handgriff
    • - Poleinstellung (Hände am Os pubis)

    • 4. Handgriff
    • - Poleinstellung und Höhenstand (Hände von Kopf der Mutter aus am unteren Becken; Kopf o. Steiß zuerst raus)
  3. Nackentransparenz
    Zeitpunkt
    zw. 12. und 14. Woche (meist im Rahmen des 1. Screenings)
  4. Bewertung der fetalen Herzfrequenz mit CTG
    • Normal:
    • 110-150 bpm, keine Dezelerationen; sporadische Akzelerationen

    • suspekt:
    • 100-110; 150-170bpm; frühe Dezelerationen; Akzelerationen mit jeder Wehe

    • pathologisch:
    • <100 o. >170bpm; späte und lange Dezelerationen > 3min; keine Akzelerationen
  5. Kontraindizierte Antibiotika bei chemischer Verhütung
    • Rifampicin
    • Griseofulvin
  6. Unterschiede Kombi-/ reine Gestagenpräparate
    • Wirkung der Kombipräparate:
    • Hemmung des Eisprungs
    • Erhöhung der Viskosität des Schleims im Gebärmutterhals 
    • Hemmung der Beweglichkeit der Eileiter´
    • Umwandlung der Gebärmutterschleimhaut und Hemmung ihres Aufbaus

    • Unterschied Gestagenmonopräparat:
    • hemmt NICHT den Eisprung
  7. Schutz/ Risiko verschiedener Karzinome durch Pille
    • Schutz vor:
    • Gebärmutter-Ca
    • Ovarial-Ca

    • Risko für:
    • Brust-Ca
    • Gebärmutterhals-Ca (Cervix)
  8. Abortus imminens
    Abortus incipiens
    • imminens:
    • = noch intakte Schwangerschaft
    • Muttermund noch geschlossen
    • leichte vaginale Blutung

    • incipiens:
    • bereits irreversible Schädigung
    • Muttermund geöffnet
    • geht immer in A. inclompetus oder completus über
  9. Abortus incompletus vs
    completus
    • incompletus:
    • starke Blutung
    • Teile der Plazenta und Eihäute verbleiben drinnen
    • Indikation zur Kürettage

    • completus:
    • sistieren der Blutung
    • Rasche Involution des Uterus
  10. Febriler Abort
    • von Fieber und Entzündung begleiteter Abort
    • häufig nach illegalem Schwangerschaftsabbruch
  11. Habitueller Abort
    • mehr als drei aufeinander folgende Aborte
    • zB Antiphospholipid-Syndrom (Ass, Heparin)
    • Thrombophilie
    • Endokrine Störung etc
  12. Plazenta praevia
    atypische Lokalisation der Plazenta im unteren Uterinsegment im Bereich des Isthmus uteri

    Hauptkomplikation = schmerzlose Blutung

    Einteilung in Bezug auf Lage des inneren Muttermundes

    häufigste Ursache: Schädigung des Endometriums

    besonders häufig nach Kürettage, nach Sectio, Mehrlingsschw., Raucherinnen

    unteres Uterinsegment wird durch Kontraktion der Gebärmutter gedehnt und reißt

    es handelt sich stets um mütterliches Blut

    ganz selten reißen auch Zotten -> fetales Blut (durch HbF-Bestimmung auszuschließen)

    meist im dritten Trimenon

    80% aller Blutungen in zweiter Schwangerschaftshälfte

    Therapie:


    stationäre Aufnahme, Tokolyse, strenge Bettruhe

    je nach Alter wird Lungenreifungstherapie durchgeführt
  13. Klinik Zervix-Ca
    • • Zwischenblutungen (Metrorrhagien) 
    • • Fluor genitalis 
    • • Kontaktblutung 
    • • Schmerzen bei der Kohabitation 
    • • Bei Fernmetastasen entsprechend Beschwerden je nach Lokalisation der Metastasen
  14. Diagnostik Ovarial-Ca
    • keine effektive Früherkennung möglich!
    • am besten transvaginales Sono
    • dann CT und MRT
    • Diagnosesicherung mittels Laparoskopie und Biopsie
  15. Methoden der Reproduktionsmedizin
    • • Intrauterine Insemination (IUI) 
    • • Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) 
    • • Testikuläre Spermienextraktion (TESE) 
    • • Mikrochirurgische epididymale Spermienaspiration (MESA) 
    • • In-vitro-Maturation (IvM)
  16. Ursachen für Sterilität
    Übergewicht (Hyperandrogenämie; polyzystische Ovarien)

    Hyper-/ Hypothyreose

    Hyperprolaktinämie

    Diabetes

    Endometriose (am häufigste; 50% der Sterilitätspatientinnen)

    Myome

    Zysten

    Entzündungen

    Geschlechtskrankheiten

    angeborene Fehlbildungen
  17. Erst Trimester Screening
    am Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels (also bis 12. Woche)

    PAPP-A + beta-hCG-Bestimmung

    Nackentransparanz

    KEINE exakten Ergebnisse, nur Hinweise !

    evtl im Anschluss Amniozentese o. Chorionzottenbiopsie
  18. Geburtsunmögliche Lagen
    • Querstand
    • (mentoposteriore) Gesichtslage
    • (nasoposteriore) Stirnlage
    • Hinterer Asynklitismus (Hintere Scheitelbeineinstellung = Litzmann Oliguität -> vorderer Asynklitismus ist möglich)
Author
Ch3wie
ID
333140
Card Set
Gyn
Description
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