Käuferverhalten Vertiefung

  1. Potentialorientierung des Dienstleisters
    • Potentialorientierung der Dienstleister: Dienstleistungsanbieter (hält Gebäude, Personal usw. bereit)
    • Prozessorientierung der Dienstleister: Dienstleistungsnachfrager (bringt als Faktor (Fremdfaktor) materielles Gut/ Information ein)
    • Ergebnisorientierung der Dienstleister: Dienstleistungen als immaterielles Gut
  2. 3 Konzepte zur Abgrenzung des relevanten Marktes
    • produktbezogener Ansatz (physisch technische Ähnlichkeit)
    • anbieterbezogene Ansätze (funktionale Ähnlichkeit)
    • nachfragerbezogener Ansatz (subjektive Ähnlichkeit)
  3. Gedächtniskategorien
    • deklaratives Gedächtnis (Wissenseinheiten konzeptuell verbunden/ organisiert): semantisches (Inhalte sind bewusst) und episodisches Gedächtnis (Abspeicherung zeitlich erlebter Episoden)
    • prozedurales Gedächtnis (Inhalte nur in Verbindung mit bestimmten Verhalten möglich)
  4. Einfluss auf Marketing
    • Kunden: ökologische Einflüsse, infrastrukturelle Einflüsse
    • Konkurrenz: politische, technologische oder rechtliche Einflussfaktoren
    • Absatzermittler: Ökonom. EF wie Zinsen, Arbeitslosenquote
  5. S-O-R Modell
    • Stimulus: kontrollierte Stimuli (Marketing Mix) und nicht kontrollierte Stimuli (situative Faktoren)
    • Response: Kaufverhalten, Verwendungsverhalten, Kommunikationsverhalten
    • Organismus: intervenierende Variablen (Zufriedenheit, Motive, Einstellungen, .. )
  6. Abgrenzung des relevanten Marktes
    Bedrohung durch Konkurrenzprodukte und Marktlücken identifizieren
  7. motivationale Konflikte
    • Präferenzkonflikt (mind. 2 Verhaltensziele weisen gleichermaßen eine positive Verhaltenstendenz auf)
    • Aversionskonflikt (mind. 2 Verhaltensziele, die negative Verhaltenstendenzen auslösen)
    • Ambivalenzkonflikt (Verhaltensziel löst sowohl positive als auch negative Verhaltenstendenz aus
  8. Means End Theorie
    • Grundgedanke: Konsumenten erachten Produkte (Leistungsbündel) als
    • geeignete Mittel (means) um bestimmte Werte oder Ziele (Ends) zu
    • erreichen

    • Analyse des Zusammenhangs zwischen objektiv vorhandenen
    • Produkteigenschaften einerseits, und von den Konsumenten subjektiv
    • wahrgenommenen und mit bestimmten Nutzenstiftungen verbundenen
    • Produkteigenschaften


    • Eigenschaft (konkrete und abstrakte Eigenschaften)
    • Nutzenkomponente (funktionaler und physischer Nutzen)
    • Werthaltung (instrumentale und terminale Werthaltung)
  9. Kognition
    • Kognitionen (Wissenszustände) werden definiert als "eigenständig bewusst
    • zu machende Wissenseinheiten, d.h. als subjektives Wissen, das bei
    • Bedarf zur Verfügung steht, sei es intern als gespeicherte Information,
    • die durch Erinnern verfügbar ist, sei es als externe Information die
    • durch Wahrnehmen verfügbar wird
  10. Erforschung Konsumverhalten
    • Psychologie (Wahrnehmung produktbezogener Konsumenten)
    • Soziologie (Erkenntnisse über Interaktionen zwischen Individuen)
    • Biologie (Erklärung, wie individuelles Verhalten gesteuert wird)
    • Neurowissenschaften (Aufbau/ Funktion des menschlichen Gehirns)
  11. 3 Speichermodell kognitiver Prozesse
    • sensorischer Speicher (nimmt Umweltreize wahr)
    • Kurzzeitspeicher/ Arbeitsspeicher (erkenne, interpretieren, verstehen, bewerten) hieraus resultiert Verhalten
    • Langzeitspeicher/ Gedächtnis (lernen aus Kurzzeitspeicher und erinnern)
  12. LFG
    • nicht direktiv:
    • unauffällige Lenkung des Gesprächsverlaufs durch Interviewer
    • Ziel ist es Gesprächsfluss aufrecht zu erhalten und Themengrenzen zu beachten
    • geeignet, wenn noch sehr wenig über den Untersuchungsgegenstand bekannt ist

    • semi-direktiv:
    • strukturierter Themenleitfaden, dessen Punkte auch behandelt werden müssen
    • einhalten Zeitbudget für jeden Themenbereich
    • gleichzeitig lockere Gesprächsatmosphäre schaffen
  13. Komponenten von Einstellungen
    • affektiv (gefühlsmäßig): mit Einstellungen verbundene Emotionen/ Motivationen
    • kognitiv (gedanklich): Erfahrungen, die der Konsument bereits mit dem Einstellungsobjekt gesammelt hat
    • konativ (verhaltensbezogen): Bereitschaft, bestimmte Handlungen gegenüber dem Einstellungsobjekt durchzuführen
  14. Marketingziele
    • übergeordnete Ziele:
    • Unternehmenszweck
    • Unternehmensidentität
    • Unternehmensgrundsätze/ -Leitlinien

    • Handlungsziele:
    • Unternehmensziele (Umsatz, Marktanteil)
    • Funktionsbereichsziele
    • Marketing Unterziele (Bekanntheit, Kundenzufriedenheit)
  15. Verlauf Marketingmanagement
    • 1. Problem erkennen
    • 2. Ziele setzen
    • 3. Strategien/ Maßnahmen anpassen
    • 4. Kundenreaktionen abschätzen (bedient die Marktreaktions- bzw. Nachfragefunktion → Kontrolle)
  16. Ziel Marktsegmentierung
    hohe Identitätsgrad zwischen der angebotenen Leistung und den Bedürfnissen der Zielgruppe erreichen
  17. Gütekriterien der Informationsgewinnung
    • Zuverlässigkeit (wie zuverlässig misst ein Instrument Daten)
    • Gültigkeit (Messergebnis auf Realität übertragbar)
    • Reaktivität (inwiefern wird Ergebnis beeinflusst durch das Instrument und die Situation der Informationsgewinnung)
    • Objektivität (Messvorgänge unabhängig vom Messenden)
Author
debs94
ID
333018
Card Set
Käuferverhalten Vertiefung
Description
Karten aus Käuferverhalten und Marktforschung die mehr Lernaufwand bedürfen
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