V29. Non-invasive brain stimulation for the treatment of neuropsychiatric disorders

  1. brain stimulation
    modulierung von gehirnaktivität mit externen geräten durch elektrischen strom oder magnetischem feld (induktion von strom durch wechselnde magnetische felder).
  2. unterschied brain stimulation zu pharmakologischer intervention
    • pharma: globale modulierung der neuralen weiterleitung. spezifisch für ein protein und nicht für ein areal im gehirn. hat auch systemische effekte.
    • brain stimulation: stimuliert direkt ein areal im gehirn. keine nebeneffekte ausserhalb des gehirns. nicht spezifisch für eine art von transmission.
  3. brain stimulation – wann
    • ergänzend zu anderen therapien
    • ersatz für andere: notfall (risiko eines suizides), kein ansprechen auf medikation, schlechte compliance bei den medikamenten
  4. methoden
    • ECT: electroconvulsive therapie
    • TMS: transcranial magnetic stimulation
    • tDCS: transcranial direct current stimulation (schwacher strom)
    • DBS: deep brain stimulation -> invasiv, implantierte elektroden
  5. ECT
    mechansimus: induktion von krämpfen durch elektrische stimulation. ca 800 mA sinusoidal or rectangular pulses. massive aktivierung des gehirns. früher ohne anästhesie genutzt und kam zu komplikationen (knochenbrüche,...). heute unter anästhesie durchgeführt.
  6. ect indikation
    • major depression
    • bipolar disorder
    • schizophrenia (catatonic type)
    • vorher: kein ansprechen auf medikation, risiko eines suizides, gutes ansprechen auf frühere ECT.
  7. ect contraindication
    • keine absolute aber relative
    • heart disease
    • recent history of brain disease (tumor, infarction, hermorrhage)
    • respiratory disease (asthma, pneumonia, copd)
  8. ect advers effects
    lethal: 2.4/100'000 = small surgery, dental anästhesie. aufgrunf von kardialen arrhythmien. ersticken aufgrund von erbrochenem. zt retrosperktive amnesei, unklar weshalb.
  9. TMS – effects
    • single pulse: temporäre unterbrechung der neuronalen aktivität
    • train of stimuli (used for therapy): low frequency: supprimiert aktivität, hohe frequenz: erhöht die aktivität
  10. TMS indikationen
    • major depression: meta-analysen bestätigen den effekt von hoch frequenzieller tms. wird als therape der 1. wahl empfohlen, wenn mind. 1 medikamentöser versuch fehlgeschlagen ist.
    • schizophrenie: auditorische halluzinationen sind signifikant gehemmt.
  11. TMS contraindikationen und adverse effects
    • epileptische anfälle, metallische einsätze, pacemakers oder andere implantate
    • kopfschmerzen, kopfschwarten schmerzen
  12. tDCS
    appliziert schwachen strom um die aktivität zu beeinflussen. verändert leicht das membranpotential von neuronen. erhöht/verringert spontane aktivität. pos strom: erhöht die aktivität, negativer verringert sie. kann man zuhause machen, nicht teuer, einfach zu gebrauchen.
  13. tDCS indikationen
    • klinische applikationen sind noch unter beobachtung.
    • stroke patients with motor disturbance or speech
    • major depression
    • need some more rct trials
  14. tDCS – contraindication and adverse effects
    • epileptische anfälle, metallische einsätze, pacemakers oder andere implantate
    • kribbelnde schmerzen, jucken (wegen peripherer nerven stimulation), übelkeit (vestibular stimulation)
  15. deep brain stimulation
    • invasiv, einsetzen von elektroden in eine tiefere hirnstruktur um das gehirn direkt zu stimulieren. high frequency rectangular stimulus. 1-3.5 V.
    • parkinson disease, obsessives zwanghaftes verhalten. in psychiatrie noch in clinical research.
  16. deep brain stimulation adverse effects
    • generelle komplikationen bei einer operation
    • neuropsychiatrische nebeneffekte: apathie, halluzinationen, zwanghaftes verhalten, kognitive dysfunktion, hypersexualität
Author
catfood
ID
331440
Card Set
V29. Non-invasive brain stimulation for the treatment of neuropsychiatric disorders
Description
brain stimulation
Updated