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einteilung von schlaf-wach-störungen
grob in 4: vermindert, verunsaltet (zb schlafwandler), verschoben (oft sozial bedingt, selten krankheitsbedint) oder vermehrt. können sich gegenseitig beeinflussen. bei vielen kann es zu einer tagesschläfrigkeit kommen
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EEG, EOG und EMG (elektromyographie) – wach, nrem und rem
wach eeg zacken, emg hat eine dicke kurve. nrem eeg langsame wellen, eog langsam, emg eine kleine abnahme. rem: eeg wie wach, muskeltonus ganz anders. sind gelähmt.
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schlaf-profil
beginnt mit einem wachen teil, geht dann in den nonrem, ca 90 min, erste mal einen kurzen rem. läuft in zyklen ab. dauer von 90min, 1. hälfte reich an tief schlaf, 2. an rem schlaf. schlafwandeln aus dem tiefschlaf -> somnambulismus. eher am ende des schlafes: rem-schlaf-verhaltensstörung. dauer gesamt nimmt ab. rem besonders in der kindheit vorhanden. brauchen wir für das motorische lernen. brauchen viel um es zu üben. range ist aber sehr gross.
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zwei-prozess-modell von borbély
f aktor s: bedeutet je länger wach, desto schläfriger wird man. faktor c: muss regelmässigen zyklus haben. gibt gewisse stunden an denen man wächer oder müder ist. faktor c als wachheit. differenz der kurven stellt die schläfrigkeit dar. in einer freinacht: faktor s nimmt zu. aber faktor c: wenigste wachheit um 3, aber am nächsten tag wieder weniger müde, weil c wieder auf wachheit zeit. der zirkadiane anteil.
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regionaler / fokaler schlaf
- delfine: hemisphären aufgeteilt -> eine schläft die andere ist wach, abwechselnd. darstellung der delta wellen, person hat stundenlang mit der kontralateralen hand gearbeitet. geschaut in welchem bereich viel schlaf. beginnt dort wo handbewegungen gesteuert wurden.
- ähnliches bei der ableitung von epilepsie patienten gefunden: oberflächen eeg noch wach, zum gleichen zeitpunkt im hippocampus (Hc) schon schlafspindeln. stadium nonrem 2. gewisse können schlafen während andere noch wach sind.
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2 häufigsten ursachen von schläfrigkeit
schlafmanko und insomnie (= schlafstörungen. schlafmanko: relatives schlafmanko bei langschläfer, reduzierter kompensationsmechanismen (nimmt mit dem alter ab), ungünstiger schlaf-wach-rhythmus.
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schlaflosigkeit und übergewicht
negative konsequenzen, mittlere schlafdauer hat abgenommen und gleichzeitig hat der anteil an junger übergewichtiger zugenommen. junge leute die weniger schlafen, bereits nach 8 wo stoffwechsellage in richtung eines diabetes verändert
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insomnien
akute inomnie (< 3mt) (short term insomnia) oder chronische insomnie (> 3 mt). einschlaf-i (25%), durchschlaf-i (36%), früherwachen (24%) oder nicht erhohlsamer nachschlaf (40%, gehört aber zum zu viel schlafen).
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merkmale der insomnie
- nicht gleich schlafmanko
- eher mit koffeinintoxikation vergleichbar (sind hyperaktiv)
- erhöhtes psycho-physiologisches aktivierungsniveau (hyperarousal)
- subjektiv schlechte schlafqualität
- objektiv ev normale schlafdauer
- gute nächte wechseln mit schlechten auf unvorhersehbare weise ab
- am tag nicht schläfrig, aber müde & gereizt
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restless legs syndrom
häufige ursache von einschlafstörungen. ist wach und kann nicht einschlafen, weil er unangenehme gefühle in den beinen hat. einzige was hilft ist bewegung.
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definition RLS
- essentielle kriterien:
- bewegungsdrang, oft mit gefühlsstörungen
- zunahme in ruhe, sitzend oder liegend
- besserung mindestens während der bewegung
- zunahme am abend und in der nacht
- supportive symptome
- positive familienanamnese (autosomaldominant)
- ansprechen auf dopaminerge medikation
- PLM (im schlaf und wachzustand)
- assoziierte zeichen
- zunahme im mittleren und höheren alter
- schlafstörungen
- neurologisch unauffällig bei idiopathischer form
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RLS formen / ursachen /abklärung
- idiopathisch (30-60%): familiär vererb, autosomal dominan (?): Pg: genetik, eisen, dopamin (im rückenmark?), 1. grade 20%, 2. grad 4%.
- sekundär (13%): SS, eisenmangel, nierenversagen, rheumatoide arthritis, polyneuropathie.
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unterschiede müdigkeit, schläfrigkeit und hypersomnie
- • hypersomnie (pleiosomnie): verlängerster schlaf (> + 2 h)
- • tagesschläfrigkeit
- o erhöhter schlafdruck im wachzustand, verkürzte einschlafzeit
- o epworth schläfrigkeits skala (ESS)
- • müdigkeit (mental fatigue)
- o fehlende energie & initiative
- o fatigue schweregrad skala (FSS)
- • muskuläre fatigue (erschöpfbarkeit)
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hypersomnie / schläfrigkeit: neurologische ursachen
multiple sklerose, schlaganfall, trauma, parkinson, RLS, demenz, epilepsie, neuro-muskulär -> co-morbidität, ZNS oder medi-induziert
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schlaf-apnoe-syndrom
bei 3-5% aller männer. lautes schnarchen, tagesschläfrigkeit, konzentrationsstörungen, hoher blutdruck, übergewicht, AHI >10/h
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5 zeichen der narkolepsie
- einschlafattacken & automatische handlungen
- kataplexien (emotional ausgelöste reverseible schwäche der muskeln)
- hypnagoge halluzinationen ( komisches gefühl beim einschlafen oder aufwachen, zb gefühl jemand ist in der wohnung)
- schlaflähmungen (ist wach und kann nichts mehr bewegen)
- gestörter nachtschlaf (können nicht mehr durchschlafen)
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hypothesen zur entstehung der narkolepsie
haben eine genetische veranlagung, sogenanter hla marker positiv. bestimmtes areal im lateralen hypothalamus gehen zugrunde. bilden hipokretin. ist endresultat. zusammenhang der genetischen anlage und prozess unklar. evt autoimmunprozess. greift die zellen an. sieht aber keine plaques/narben, die zellen fehlen einfach. weitere hypothese: muss externer faktor geben der das immunsystem aktiviert. zb streptokokken könnten dies sein. da eineiige zwilinge oft nicht beide betroffen sind. 2009 schweineimpfung: viele an narkolepsie erkrannkt, glaubt die impfung war ein auslöser. in china: bei einer erkrankung, entwicklung der narkolepsie
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verschobener schlaf
- life style bedingt
- schichtarbeit
- jet-lag
- verzögerte schlafphase (15-25 jährige)
- vorverlagerte schlafphase : ältere personen
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licht, melatonin und der schlaf-wach rhythmus
blinde personen melotonin läuft aus dem ruder. der endogene rhythmus ist nicht unbeding 24h lang. meist etwas länger. licht resetet den rhythmus. blinde haben das nicht und es kann nicht resetet werden. nach hinten verschieben: sonne am abend oder viel blaulicht, gleiche effekt wie melatonin am morgen. schlaf nach vorne verschieben: am abend melatonin und am morgen viel licht. melatonin folgt einem zirkadianen rhythmus.
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parasomnien
- verunstalteter schlaf. aus welchem stadium entsteht es? gewisse mehr beim einschlafen, andere unabh. vom stadium.
- einschlafen: hypnagoge halluzinationen, crampi, einschlafzuckungen
- nonrem: epi-anfälle, PLMS (periodische beinbewegungen), enuresis (nächtliches einnässen)
- aus tiefschlaf übergänge zu krankheiten: konfus. erwachen, somnambulismus, pavor nocturnus (kinder, schreien), konfus. erwachen (bett wird nicht verlassen).
- aus dem rem schlaf: horrorträum, schlaflähmung, REM-verhaltensstörungen (handbremse defekt, gleichen wilden träume, sie gesunde nur leben sie sie aus), cluster-kopfweh
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