stellt einen geschlossenen Wirkungsablauf (Regelkreis) dar
kann wegen des geschlossenen Wirkungsprinzip Störungen entgegenwirken (negative Rückkopplung)
kann instabil werden
Definition Steuerung
stellt einen offenen Wirkungsablauf entsprechend einer vorgegebenen Steuerkennlinie dar
kann nur den Störgrößen entgegenwirken auf die sie ausgelegt wurde → andere Störgrößen sind nicht zu beseitigen
kann nicht instabil werden → sofern das zu steuernde Objekt selbst stabil ist
Festwertregelung/ Störgrößenregelung
Regelung hat die Aufgabe in einem Prozess die Störgröße zu beseitigen
Die Regelgröße (y) des Prozesses soll einen festen Sollwert einhalten → ohne Einwirkung von Störgrößen
Regelgröße (y) muss fortlaufend gemessen & mit Sollwert (ω) verglichen werden
wenn Δ zwischen Ist- & Sollwert → Stellglied (Stellgröße u) wird eingesetzt um dies zu beheben
Betätigung des Stellglieds per Handregelung oder durch selbsttätiger Regelun
Folgeregelung/Nachlaufregelung
Regelgröße (y) eines Prozesses muss dem
sich ändernden Sollwert möglichst gut nachgeführt werden
Der sich ändernde Sollwert = Führungsgröße
Regelgröße (y) muss fortlaufend gemessen & mit Sollwert (ω) verglichen werden
wenn Δ zwischen Ist- & Sollwert → Stellglied (Stellgröße u) wird eingesetzt um dies zu beheben
Betätigung des Stellglieds per Handregelung oder durch selbsttätiger Regelung
Signale in einem Regelkreis
Regelgröße (y) Istwert
Führungsgröße (ω) Sollwert
Regelabweichung (e)
Stellgröße (u)
Störgröße (z)
Regelabweichung
Verarbeitung durch den Regler
Bestimmung der Regelabweichung: e(t) = ω(t) - y(t)
Eine eingetretene Regelabweichung ist schnell zu beseitigen bzw. möglichst klein zu halten
Die Regelgröße (Istwert) y wird mit der Führungsgröße (Sollwert) w verglichen. Die Regelabweichung e = w – y wird dem Regler zugeführt, der daraus entsprechend der gewünschten Dynamik des Regelkreises eine Stellgröße u bildet.
Sprungantwort
Wird das System mit einem Impuls beaufschlagt, so bezeichnet man das Ausgangssignal auch als Impulsantwort. Bei einer sprungförmigen Änderung des Eingangssignals spricht man von einer Sprungantwort (x(t)).
Impulsantwort
Ableitung der Sprungantwort h(t) nach der Zeit
Impulsantwort g(t) = dh(t) / dt
Mit Hilfe der Impulsantwort lässt sich ein lineares, zeitinvariantes System charakterisieren und z. B. dessen Frequenzgang oder Übertragungsfunktion bestimmen.
LaPlace Transformation zur Lösung von linearen DGL
1. Transformation in den Bildbereich
2. Lösung der algebraischen Gleichung im Bildbereich
3. Rücktransformation der Lösung in den Originalbereich
Übertragungsfunktion
G(s) = Y(s) / U(s)
G(s) = Xa(s) / Xe(s)
Bestimmung der Übertragungsfunktion bei Reihenschaltung
G(s) = G1(s) * G2(s)
Bestimmung der Übertragungsfunktion bei Parallelschaltung
G(s) = G1(s) + G2(s)
Bestimmung der Übertragungsfunktion bei Kreisschaltung
G(s) = G1(s) / [1± G1(s) * G2(s)]
Verschieben einer Verzweigung vor einen Block
Verschieben einer Verzweigung hinter einen Block
G-1(s) = 1 / G(s)
Verschiebung einer Summation vor einen Block
Verschiebung einer Summation hinter einen Block
die allgemeine Ortskurve
G(jω) = A(ω) * ejφ(ω)
A(ω) = Länge des Vektors
φ = Winkel zwischen x-Achse und Vektor
Frequenzgang
Den Frequenzgang eines linearen zeitinvarianten Systems erhält man, indem man seine Übertragungsfunktion anstatt für ein beliebiges komplexes Argument s für ein imaginäres Argument jω betrachtet.
Der Frequenzgang G(jω) bildet reelle Zahlen ω auf komplexe Zahlen ab.
Darstellung des Frequenzgangs
mit Hilfe des BODE Diagramms
BODE Diagramm
Betrag und Phase werden separat auf zwei Diagrammen dargestellt
Dargestellt wird die Verschiebung von Betrag und Phase einer Übertragungsfunktions G(s) = G(jω) als Funktion der Frequenz
Betrag wird in dB aufgetragen (AdB(ω) = 20log(A(ω))
Frequenz: logarithmische Skalierung
φ: linear skaliert
A-Achse: in dB linear skaliert
negative Rückführung
= die Rückführung des aktuellen Wertes an den Regler, der einer Abweichung vom Sollwert kontinuierlich entgegenwirkt. Es kann Störungen entgegen gewirkt werden