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Was fällt alles in die Gesamtprognose?
- zahnbezogene Prognose
- organbezogene Prognose
- patientenbezogene Prognose
- sowie Risiken und Restauration
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Was ist Evidenz?
vergleichende Studien verschiedener Therapieformen
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Durchschnittliche Überlebensraten von Amalgam, Compositen und Kronen!
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Was ist zu Kronen aus Lithiumdisilikaten zu sagen?
Kronen aus Lithiumdisilikatglaskeramik sind eine verlässliche Therapie im Front- und Seitenzahngebiet, sowohl adhäsiv als auch konventionell befestigt.
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Vor- und Nachteile von Kronen!
- einfach, hohe Funktionsdauer, hohe Therapiesicherheit, Stabilisierungsfunktion, Korrekturfunktion
- NT: Invasivität, endodontisch, Karies, Gingivitis
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Potenzielle Vorteile von Kronen und absolute Vorteile?
- p.: kürzerer Rand und einfachere Randgestaltung als bei TKs
- aV: zirkuläre Fassung der ZHS, besonders beim alten und geschwächten Zahn
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Wie kann die Invasivität der Vollkronenversorgung reduziert werden?
Substanzerhalt durch Restaurationen mit geringem Platzbedarf.
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Platzbedarf monolithischer Zirkoniumdioxidkronen?
- Rand 0,3mm
- zirk. 0,5m,
- okkl. 0,8mm
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Gingivits, Parodontitis und Kariesrisiko bei Kronen?
Lage des Kronenrandes und Präzision sind wesentliche Faktoren.
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Indikation für Lithiumdisilikatkeramiken?
Lithiumdisilikatglaskeramik Indikation: Höchste ästhetische Anforderungen
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Indikation Oxidkeramiken?
Oxidkeramik (ZrO2) Indikation: geringes Platzangebot, verfärbte Stümpfe
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Hauptindikation Vollkronen?
- Ausgedehnte Defekte
- Zervikale Defekte auf größeren Anteilen der Zirkumferenz
- Infrakturen, vor allem beim Älteren
- Avitaler Zahn
- Farb- und Formkorrekturen
- Sanierungen im Abrasionsgebiss
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Funktionen von Kronen?
Ersatzfunktion (Hartsubstanzverlust) • Schutzfunktion (Karies, Abrasion) • Stabilisierungsfunktion (wurzelkanalbehandelter Zahn, Blockbildung aus parodontalen oder prothetischen Gründen) • Korrekturfunktion (Stellungsanomalien, Farbe etc.)
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Wodurch wird die Stabilisierungsfunktion bei Kronen mit SSA gewährleistet?
Die Stabilisierung wird nicht durch den Stift gewährleistet, sondern durch den Ferrule-Effekt.
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Indikation zur Blockbildung bei VK?
Zähne mit großem Zahnhartsubstanzverlust • Zahnlockerung • Verhinderung von Zahnwanderungen • Prothetische Notwendigkeit
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Aber: Indikation sehr kritisch stellen, kleine Blöcke
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Befestigung von Kronen?
Zinkoxidphosphatzement
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* i. d. R. nur bei keramischen Restaurationen
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Ablauf Bestigung mit ZiOP-Zement?
Befestigung mit Zinkoxidphosphatzement:
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• Haftung über mikromechanische Verzahnung.
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• Meist schnellhärtender Zement indiziert.
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• Mischen auf kühler Glasplatte.
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• Mit kleinen Pulverportionen beginnen.
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• Weit ausstreichende Spatelewegungen.
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• Sahnige, noch ganz leicht (langsam) tropfende Konsistenz.
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• Standardbefestigung von Metallrestaurationen.
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Vorbereitung vor der Zementierung?
- • Reinigen des Stumpfes mit Bimsstein;
- Achtung: Reste von provisorischem Zement entfernen.
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• (Lokalanästhesie: empfindliche Stümpfe, Speichel, Sulkusblutung).
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• Relative Trockenlegung.
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• Trocken der Zahnstümpfe, keine Übertrocknung!
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Vorbereiten der Restauration vor Zementierung?
• Cave: Silikonreste nach Softprobe, Reste von provisorischem Zement.
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• Abstrahlen mit Aluminiumoxid 50 µm, Alkohol 96%.
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Ablauf der Zementierung?
• Dünnes vollständiges Ausstreichen der Kroneninnenfläche
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• Evtl. Zement am Stumpf dünn vorlegen (Randbereiche).
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• Restauration mit sich steigerndem Druck aufsetzen und kräftig andrücken.
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• Kurz Okklusion überprüfen.
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• Nochmaliges Andrücken mit Kronenandrücker oder Finger.
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• Auf Watterolle beißen lassen oder weiter halten. Watterolle in der Front meist ungeeignet.
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Befestigung mit GIZ?
• Haftet an Schmelz und Dentin.
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• Gekühlt, am besten in Kapselform verwenden.
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• (Dentin kann ggf. zur Verbesserung der Haftung mit Polyacrylsäure konditioniert werden.)
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• Achtung: Dentin in keinem Fall austrocknen.
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Indikation von GIZ als Befestigungswerkstoff?
• Metallische Einzelzahnrestaurationen mit erhöhten Anforderungen an die Haftung.
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• MK-Kronen mit keramischen Schultern.
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• Oxidkeramische Restaurationen.
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• (Einige Autoren: Standardbefestigung)
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Häufisgte Komplikationen bei festsitzendem ZE?
Vollkeramikkronen: Kronenfraktur, Retentionsverlust, Wurzelbehandlung
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• Stift-Stumpf-Aufbauten: Stiftlösung, Wurzelfraktur, Karies
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• Einzelkronen: Wurzelfüllung, Verblendkeramikfraktur, Retentionsverlust
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• Brücken: Karies, Wurzelbehandlung, Retentionsverlust
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• Adhäsivbrücken: Ablösung, Zahnverfärbung, Karies
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Ranking der Langzeitbewährung von Kronen?
- Vollgusskrone
- MK-Krone
- Vollkeramikkrone
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Vor,- Nach,- Indikation bei MK-Kronen?
Platzbedarf kann über Gestaltung gesteuert werden Substanzschonung (unverblendete Anteile) bewährte Labortechnik werkstoffimmanente Misserfolge selten
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Nachteile (geringfügige) Beeinträchtigung der Ästhetik durch Metallgerüst Beeinträchtigung der Ästhetik durch Metall am Kronenrand (Biokompatibilitätsprobleme durch Legierungsbestandteile)
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Indikation Standardversorgung im sichtbaren Bereich
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Teil 4: Metallkeramische Krone
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Eigenschaften Teilverblendungen?
Geringerer Substanzabtrag
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• Leichtere und präzisere Okklusionsgestaltung
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• Möglichkeit der Selbstadjustierung der Okklusion
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• Nachteil im UK-Seitenzahnbereich: Materialübergang im Bereich der tragenden Höcker, Sichtbarkeit. • >> besonders im OK indiziert
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Vorteile niedrigschmelzender Legierungs-/Keramiksysteme
• Multiindikativ • Ästhetik • Geringere Härte der Keramik • Oberflächengüte der Keramik • Polierbarkeit der Keramik
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Nachteile niedrigschmelzender Legierungs-/Keramiksysteme
• Evtl. erhöhte Defekthäufigkeit trotz gegenteiliger Laborwerte (Verblendung mit hydrothermalen Gläsern)
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Welche Materialoptionen gibts im klin. Kurs?
Hochgoldhaltige Standardlegierung AuPtPd
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White spot Verhinderung? Was ist das Überhaupt?
Zur Verhinderung von “white spots” (durchscheineder Opaquer bei zu geringem Substanzabtrag) ist die unterschiedliche Ausrichtung der vestibulo-zervikalen und vestibulo-okklusalen(inzisalen) Flächen zu beachten (zweite Ebene der Präparation).
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Randgestaltung von Kronen?
- breit
- schmal
- dreieckförmig
- Stufe mit Abschrägung
- Schultermassen
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Angaben fürs Labor?
Umfang der Verblendung (Teil-, Voll-) • Gestaltung im Kronenrandbereich (ggf. flächenbezogen) • Details zur Keramikverblendung (Farbe, Form, Individualisierung)
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Grundprinzipien der Farbbestimmung
Saubere Zahnoberfläche. • Nicht an ausgetrockneten Zähnen (nicht nach längerer Behandlung). • Befeuchten von Zähnen und Farbmusterzahn. • Primär bei natürlichem Licht (keine direkte Besonnung, Kunstlicht ausschalten, am offenen Fenster); Vergleichsabmusterung bei künstlichem Licht. • Bei entspannten und zurückgezogenen Lippen. • Kräftige Umgebungsfarben vermeiden (Lippenstift). • Kurze Betrachtungsdauer.
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Methoden der Farbbestimmung?
Unterschiedlich aufgebaute Farbringsysteme • Digitale Verfahren.
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Die am meisten verwendeten Farben der Vitapan-Classical® -Farbscala sind...
A3 und A3,5
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Hilfsmittel zur Farbbestimmung fürn ZT?
Ein digitales Foto der intraoralen Situation ist oft sehr hilfreich! (Ausgangssituation, Situation mit Provisorium)
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In ästhetisch sensiblen Regionen vorteilhaft?
In ästhetisch sensiblen Regionen vorteilhaft: laborgefertigte Provisorien.
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ent. Kriterium bei ästhetisch anspruchsvollen Versorgungen?
Verlauf der Lachlinie
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Was ist Wax-Up, Mock-Up und Digital Imaging?
Wax-up: Aufgewachsen der Restauration zur Simulation des möglichen späteren Ergebnisses im Labor.
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Mock-up: Attrappe aus Kunststoff zur Simulation ästhetischer Veränderungen im Mund.
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Digital imaging: Simulation des möglichen Ergebnisses an Hand von Ausgangsbildern am Computer.
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Bruxismus und MK?
Bruxismusanamnese mit dreifachem Defektrisiko verbunden.
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Klinische Vorteile von Titan?
Klinische Vorteile: • hohe Korrosionsresistenz • hohe Biokompatibilität • relative Röntgentransluzenz • geringe Wärmeleitfähigkeit • geringe Dichte • geringe Materialkosten
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Faserverstärkte Kunststoffe als Kronen?
Faserverstärkte Kunststoffe haben sich als Restaurationsmaterial für permanente Kronen (und Brücken) nicht bewährt.
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