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Qd = D(P,Y)
- Beispielsweise könnte er davon ausgehen, dass die von den Konsumenten nachgefragte Pizzamenge Qd vom Pizzapreis P und vom aggregierten Einkommen Y abhängt.
- Wobei D(.) die Nachfragefunktion bezeichnet.
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Qs = S(P,Pm)
- Weiter könnte der Ökonom davon ausgehen, dass das Pizzaangebot Qs der Pizzerien vom Pizzapreis P, aber auch vom Preis der Zutaten abhängt (z.B Käse, Tomaten, Salami, Mehl), hier erfasst durch Pm.
- Wobei S(.) die Angebotsfunktion bezeichnet.
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Qs= Qd
- Schließlich nimmt der Ökonom noch an, dass sich der Pizzapreis auf das Niveau einstellt, bei dem Angebot und Nachfrage gleich sind.
- Diese Gleichung zusammen bilden ein Modell des Pizzamarktes.
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Markträumung
Zum herrschenden Preis können die Nachfrager die gewünschten Mengen kaufen und die Anbieter die gewünschten Mengen verkaufen
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Flexible Löhne und Preise
Löhne und Preise, die sich verzögerungslos an Änderungen von Angebot und Nachfrage anpassen
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Lohn- und Preisstarrheitenq
Löhne und Preise, die sich nur langsam an Änderungen von Angebot und Nachfrage anpassen.
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Bruttoinnlandsprodukt
Gesamtheit aller Einkommen, die in der Volkswirtschaft entstehen oder Summe aller Ausgaben, die für den Erwerb der Produzierten Güter und Dienstleistungen anfallen
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nominales BIP
- Betrachteten wir nochmals die Wirtschaft, die nur Äpfel und Birnen erzeugt. In dieser Ökonomie ist das BIP die Summe der Werte aller produzierten Äpfel und Birnen, es gilt also:
- BIP= (Apfelpreis x Apfelmenge) +(Birnenpreis x Birnenmenge)
Wirtschaftswisschaftler bezeichnen den zu laufenden Preisen gemessenen Wert aller Waren und Dienstleistungen als nominales BIP.
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Reales BIP
- der Wert der Waren und Dienstleistungen, die eine Volkswirtschaft produziert, gemessen zu konstanten Preisen.
- Um das reale BIP zu berechnen, wird ein Basisjahr gewählt, beispielsweise 2010. die Güter werden dann unter Verwendung der Preise des basiswahres zum realen BIP zusammengefasst. In unserer Beispielswirtschaft ergibt sich das reale BIP für 2010 folgendermaßen:
Reales BIP= (Apfelpreis 2010 x Apfelmenge 2010) + (birnengreis 2010 x Birnenmenge 2010)
- In analoger Weise ergäbe sich für das reale BIP des Jahres 2011:
- reales BIP = (Apfelpreis 2010 x Apfelmenge 2011) + (birnengreis 2010 x Birnenmenge 2011)
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BIP- Deflator
- Der BIP- Deflator, der auch als impliziert Preisindex des BIP bezeichnet wird, ist definiert als das Verhältnis von nominalen zu realem BIP:
- BIP-Deflator= nominales BIP / reales BIP
Der BIP- Deflator beschreibt, was mit dem allgemeinen Preisniveau einer Wirtschaft passiert.
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nominales BIP = reales BIP x BIP-Deflator
- Das nominale BIP erfasst den Euro-Wert der Produktion einer Volkswirtschaft. Das reale BIP misst die produzierte Menge, d.h. den Output, bewertet zu konstanten Preisen. Der BIP-Deflator gibt den Preis einer typischen produzierten Einheit- relativ zum Preis eines Basisjahres- wieder. Wir können diese Gleich auch schreiben als
- reales BIP = nominales BIP / BIP-Deflator
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Bezeichnet man das BIP mit dem Symbol Y, dann gilt:
Y= C + I + G+ NX
Konsum C, Investition I, Staatsausgaben G, Nettoexport NX
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konsum
Allgemein besteht der Konsum aus den Ausgaben der Haushalte für Waren und Dienstleistungen.
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Investitionen
- bestehen aus Gütern, die gekauft werden, um sie in künftigen Perioden zu nutzen.
- Beispiel Käufer von Häusern, Kauf von Aktien
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Staatsausgaben (genauer: Transformationsausgaben)
ergeben sich aus den Käufen von Waren und Dienstleistungen durch den Bund, die Einzelstaaten und die Gemeinden. Unter anderen die Ausgaben für militärische Güter, Straßen und Dienstleistungen, welche durch die im öffentlichen Dienst Beschäftigten erbracht werden.
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Nettoexporte
- Wert aller Waren und Dienstleistungen, die in andere Länder exportiert werden, vermindert um den Wert der Waren und Dienstleistungen, die aus anderen Ländern bezogen werden.
- Die Nettoexporte sind positiv, wenn der Wert unserer Exporte größer ist als der Wert unserer Importe. Im umgekehrten Fall sind die Nettoexporte negativ.
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Erwerbspersonen = Erwerbslose + Erwerbstätige
Als erwerbslos gelten alle Personen über 14J, die nicht beschäftigt sind und sich nach eigenen Angaben um eine Arbeitsstelle bemühen, unabhängig davon, ob sie bei der Bundesagentur für Arbeit registriert sind oder nicht.
Als erwerbstätig gelten alle Personen über 14J, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen.
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Arbeitslosenquote
prozentualer Anteil der registrierten Arbeitslosen an den zivilen Erwerbspersonen.
Arbeitslosenquote = Arbeitslose / Erwerbspersonen x 100
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produktionsfaktoren
Inputs, die für die Produktion von Waren und Dienstleistungen benötigt werden
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Kapital
alle produzierten Produktionsmittel, die bei der Gütererzeugung eingesetzt werden
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Arbeit
die Zeit, die der Einzelne arbeitend verbringen
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Produktionsfunktion
die Art und Weise, wie Ökonomen eine verfügbare Produktionstechnologie ausdrücken
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Y= F(K,L)
- Die Gleichung besagt, dass der Output eine Funktion der eingesetzten Mengen von Kapital und Arbeit ist.
- Die Produktionsfunktion repräsentiert die verfügbare Produktionstechnologie, um Kapital- und Arbeitseinsatz in Output zu transformieren.
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konstanten Skalenerträge
- Eine Erhöhung des Einsatzes aller Produktionsfaktoren um einen bestimmte Prozentsatz führt zu einer Erhöhung des Output um den gleichen Prozentsatz.
- Hat eine Produktionsfunktion konstante Skalenerträge, dann ergibt sich beispielsweise aus einer Erhöhung des Kapital- und Arbeitseinsatzes um je 10% eine Zunahme des Outputs um ebenfalls 10%.
- zY= F(zK, zL)
- Diese Gleichung besagt, dass bei einer Erhöhung sowohl der eingesetzten Kapitalmenge als auch der eingesetzten Arbeitsmenge um einen Prozentsatz z auch die produzierte Menge um diesen Prozentsatz z zunimmt.
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Das Angebot an Waren und Dienstleistungen
Formal lässt sich dies ausdrücken als
Y= F(K-,L-) = Y-
Weil wir davon ausgehen, dass das Angebot an Kapital und Arbeit sowie die zur Verfügung stehende Produktionstechnologie fest vorgegeben sind, ist auch der Output eine feste Größe.
Wobei Y für die Anzahl der hergestellte Produkte (=Output), K für die Anzahl der verwendeten Maschinen(Kapitaleinsatz) und L für die Anzahl der von den Arbeitskräften geleisteten Arbeitsstunden (=Arbeitseinsatz) stehen soll.
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Faktorpreis
Den Betrag, den die Produktionsfaktoren für die abgegebene Leistung erhalten; für Arbeitnehmer ist es der Lohnsatz und für Kapitaleigentümer ist es der Zinssatz
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Gewinn: Differenz von Erlös und Kosten
Formal
Der Erlös ergibt sich aus dem Produkt von Güterpreis und produzierten Menge (P x Y). Die Kosten umfassen die Arbeitskosten (W x L) und die Kapitalkosten (RxK). Der Gewinn kann daher geschrieben werden als:
- Gewinn = Erlös- Arbeitskosten - Kapitalkosten
- = PY - WL- RK
- Um zu zeigen, wie der Gewinn von den Produktionsfaktoren abhängt, benutzen wir die Produktionsfunktion Y= F(K,L), um Y in dieser Gleichung zu substituieren:
- Gewinn = PF(K,L) - WL - RK
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Grenzprodukt der Arbeit
- Je mehr Arbeit das Unternehmen beschäftig, desto mehr Output kann es erzeugen. Das Grenzprodukt der Arbeit MPL ist die zusätzliche Outputmenge, die ein Unternehmen durch den Einsatz einer zusätzlichen Einheit Arbeit erzielen kann. Dies lässt sich unter Verwendung der Produktionsfunktion wie folg ausdrückt:
- MPL = F(K,L+1)- F(K,L)
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abnehmende Grenzprodukte
Die Eigenschaft bedeutet, dass bei gegebenem Kapitaleinsatz der Grenzprodukte der Arbeit kleiner wird, wenn die eingesetzte Arbeitsmenge zunimmt.
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Reallohn
gibt die Entlohnung der Arbeit in Outputeinheiten an.
- MPL = W/P
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- Den Quotenen W/P bezeichnet man als Reallohn. Der Reallohn gibt die Entlohnung der Arbeit nicht in Geldeinheiten (z.b Euro, Dollar, Pfund) sondern in Outputeinheiten wieder. Um den Gewinn zu maximieren, stellt das Unternehmen so lange Arbeitskräfte ein, bis das Grenzprodukt der Arbeit mit dem Reallohn übereinstimmt.
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Wie viel Arbeitskräfte wird das Unternehmen beschäftigen?
- Die Unternehmensleitung weiß, dass eine zusätzliche Arbeitskraft den Gewinn erhöhen wird, solange der Erlöszuwachs P x MPL den Lohnsatz W übersteigt. Es werden daher solange weitere Arbeitskräfte eingestellt, bis die Beschäftigung des nächsten Arbeitnehmer keinen Gewinn mehr erbringt. Dies ist dann der Fall, wenn das Grenzprodukt der Arbeit so weit gesunken ist, dass der zusätzliche Erlös gerade dem Lohnsatz entspricht.
- Die Arbeitsnachfrage des Unternehmens wird daher bestimmt durch: P X MPL = W
Diese Beziehung kann auch als MPL = W/P geschrieben werden.
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Die Grenzprodukte der Cobb-Douglas-Funktion können auch als :
- MPL x L = (1-a) x Y
- MPK x K = a x Y
- geschrieben werden. Das Grenzürodukt der Arbeit ist proportional zur Produktion je Beschäftigten und das Grenzprodukt des Kapitals ist proportional zur Produkte je Kapitaleinheit. Y/L heißt Durschnittsproduktivität der Arbeit und Y/K heißt Durchschnittsproduktivität des Kapitals.
- Es lässt sich nun zeigen, dass der Parameter a tatsächlich angibt, welcher Teil des Einkommens an die Beschäftigten und welcher Teil an die kapitaleingentümer geht, wenn die Faktoren nach ihrem Grenzprodukt entlohnt werden.
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The Cobb-Douglas production function ist
y= Aka L 1-a
where A represents the level of technology
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nominaler Zinnsatz und realer Zinssatz
Nominaler Zinssatz: Zinssatz, den Investoren zu entrichten haben, wenn sie Geld leihen
Realer Zinssatz: der um Inflationseffekte korrigierte nominale Zinssatz.
- Wenn der nominale Zinssatz bei 8% liegt und die Inflationsrate eine Höhe von 3% aufweist, dann beträgt der reale Zinssatz 5%.
- Man muss davon ausgehen, dass die Investitionen vom realen und nicht vom nominalen Zinssatz abhängen.
- Der Zusammenhang zwischen Realzinssatz (r) und Investitionen (I) lässt sich durch die Beziehung : I = I(r) beschreiben .
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Staatsausgaben
T
- T steht für die Differenz aus Steuern und Transferzahlungen.
- Stimmen staatliche Käufe und der Saldo aus Steuern und Transferzahlungen überein, dann gilt: G=T und der Staat hat ein ausgeglichenes Budget. Falls G größer ist als T, liegt ein Budgetdefizit vor, das durch Kreditaufnahme finanziert werden muss.
- Falls G kleiner ist als T, liegt ein Budgetüberschuss vor, der zur Rückzahlung von Krediten, d.h zu Verminderung der Verschuldung verwendet werden kann
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Gleichgewicht und Zinssatz
Y = C+ I+ G
C
- C= C(Y-T)
- Y-= C(Y-+T-) +I(r)+ G-
diese Gleichung esst, dass das Angebot an Gütern mit seiner Nachfrage übereinstimmt, die sich als Summe aus den Konsum-, Investitions- und Staatsausgaben ergibt.
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Y- C - G
beschreibt die Outputmenge, die verbleibt, nachdem die Nachfrage der Konsumenten und des Staates befriedigt ist. Sie wird als volkswirtschaftlichen Sparen oder einfach als Sparen (S) bezeichnet.
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Y - T - C
stellt das verfügbare Einkommen abzüglich Konsum dar und entspricht daher gerade dem privaten Sparen. Der Ausdruck T-G symbolisiert die Differenz aus Einnahmen und Ausgaben des Staates, die als staatliches oder öffentliches Sparen bezeichnet wird. Falls die Staatsausgaben die Einnahmen übersteigen, liegt ein Haushaltsdefizite des Staats vor und das öffentliche Sparen ist negativ.
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quantitätsgleichung
Verbindung zwischen der Geldmenge einer Wirtschaft und der Anzahl an Euros, die bei Transaktionen getauscht wird.
Geld x Umlaufgeschwindigkeit = Preis x Transaktionen
M x V = P x T
- Die Rechte Seite der Quantitätsgleichung liefert eine Aussage über die Transaktionen. T symbolisiert die gesamte Anzahl an Transaktionen in einer bestimmten Periode. Anders ausgedrückt bezeichnet T die Häufigkeit, mit der innerhalb eines Jahres Waren und Dienstleistungen gegen Geld getauscht werden.P ist der Preis einer typischen Transaktion.
- Die linke Seite der Quantitätsgleichung gibt Auskunft über das Geld, das bei der Durchführung der Transaktionen verwendet wurde. M symbolisiert die Geldmenge. V wird als Transaktionensgeschwindigkeit des Geldes bezeichnet und misst das Tempo, mit dem das Geld in der Wirtschaft zirkulier. Die Transaktionsgeschwindigkeit gibt an, wie häufig ein Euro in einer bestimmten Periode durchschnittlich von einer Hand in der andere wandert.
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Einkommeskreislaufgeschwindigkeit / Umlaufgeschwindigkeit des Geldes
M x V = P x Y
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Quantitätsgleichung für prozentuale Änderungen
Prozentuale Änderung M + prozentuale Änderung V = Prozentuale Änderung P + Prozentuale Änderung Y
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Seniorage
Einnahmen, die der Staat durch das Drucken von Geld erzielt.
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Real- und Nominalzinssatz
Ökonomen bezeichnen den Zinssatz, den die Bank bezahlt, als Nominalzinssatz. Die Zunahme der Kaufkraft wird dagegen durch den realzinssatz beschrieben. Bezeichnet man mit i den Nominalzinssatz, mit r den Realzinssatz und mit π die Inflationsrate, dann kann die zwischen diesen Größen bestehende Beziehung durch folgende Gleichung ausgedrückt werden: r= i - π
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Fischer Effekt
Der Nominalzinssatz ist gleich der Summe aus Realzinssatz und Inflationsrate
i = r + π
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Ex-ante- Realzinssatz und Ex-post- Realzinssatz
Ex-ante: der Nominalzins abzüglich der erwarteten Inflationsrate
Ex-post: der Nominalzins abzügliche der tatsächlichen Inflationsrate
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Geldnachfragefunktion
- (M/P)d = L(i,Y)
- Der Buchstabe L wird zur Bezeichnung der Geldnachfrage verwendet, weil Geld das liquideste Vermögensobjekt einer Wirtschaft ist. Die obige Gleichung besagt, dass die Nachfrage nach der Liquidität der Realkasse eine Funktion des Einkommens und des Nominalzinssatzes ist. Je näher der Nominalzinssatz i , desto geringer die Nachfrage nach Realkasse.
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Die inlandsproduktsidentität zeigt, dass Nettokapitalexporte und Leistungsbilanzsaldo immer übereinstimmen müssen. Es gilt:
- Nettokapitalexporte = Leistungsbilanzsaldo
- S- I= NX
- Sind S - I und NX positiv, dann liegt ein Leistungsbilanzüberschuss vor. In diesem Fall ist das Inland an den Weltfinanzmärkten Nettodarlehensgeber und es exportiert mehr Güter als es importiert. Sind S-I und NX negativ, dann weist das Inland ein Leistungsbilanzdefizit auf. In diesem Fall ist das Innland an den Weltfinanzmärkten Nettodarlehensnehmer, und es importiert mehr Güter als es exportiert.
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Modell der kleinen offenen Volkswirtschaft
Der Output der Volkswirtschaft Y ist durch die vorhandenen Produktionsfaktoren und durch die verfügbare Produktionstechnologie festgelegt. Es gilt daher: Y= F(K,L)
Der Konsum C hängt positiv vom verfügbaren Einkommen (Y-T) ab. Wir schreiben für die Konsumfunktion : C= C(Y-T)
Die Investitionen I hängt negativ vom Realzinssatz r ab. Wir schreiben die Investitionsfunktion: I= I(r)
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Der nominale Wechselkurs
ist der relative Preis der Währungen zweier Länder. Beträgt beispielsweise der Wechselkurs zwischen dem Euro und dem amerikanischen Dollar 2 Euro pro Dollar, dann kann man am Weltdevisenmarkt 2 Euro für 1 Dollar eintauschen. Ein Bundesbürger, der Dollars kaufen möchte, müsste daher für jeden gekauften Dollar 2 Euro bezahlen. Umgekehrt würde ein Amerikaner, der Euro kaufen möchte, für jeden Dollar 2 Euro erhalten.
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der reale Wechselkurs
ist der relative Preis der Güter zweier Länder. Der reale Wechselkurs gibt also den Kurs wieder, zu dem man die Güter eines Landes gegen die Güter eines anderen Landes eintauschen kann.
reales Wechselkurs= (Nominaler Wechselkurs x Preis des inländischen Guts ) / Preis des ausländischen Guts
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ε = e x (P/P*)
Reader Wechselkurs = nominaler Wechselkurs x Verhältnis des Preisniveaus
- P ist das Preisniveau der Bundesrepublik Deutschland (in Euro)
- P* ist das Preisniveau der Vereinigte Staaten (in Dollar)
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nominale Wechselkurs
e =ε x (P*/P)
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Es ist lehrreich, die Änderung von Wechselkursen im Zeitablauf zu betrachten. Die Wechselkursgleichung lässt sich in Wachstumsraten folgendermaßen aufschreiben:
prozentuale Änderung von e = prozentuale Änderung von ε + prozentuale Änderung von P* - prozentuale Änderung von P
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Arbeitlosenquote
mit L sei die Anzahl der Erwerbspersonen, mit E die Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer und mit U die Anzahl der Arbeitslosen bezeichnet.
- L = E + U
- Die Arbeitslosenquote ist durch den Quotienten U/L definiert.
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Steady - State- Bedingung
- fU = sE.
- Diese Gleichung lässt sich nach der Stead State Arbeitslosenquote auflösen. Dazu wird die Beziehung E = L - U verwendet, die besagt, dass die Anzahl der Beschäftigten sich aus der Anzahl der Erwerbspersonen abzüglich der Anzahl der Arbeitslosen ergibt. Nach Einsetzen folgt fU = s(L-U)
- Dividiert man beide Seiten dieser Gleichung durch L, ergibt sich:
- f U/L = s( 1- U/L)
- Auflösung nach U/L ergibt:
- U/L = s/ (s+f)
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friktionelle Arbietslosigkeit
Die Unterbeschäftigung, die dadurch entsteht, dass die Arbeitsplatzsuche einige Zeit erfordert.
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sektoraler Wandel
Verschiebung der Nachfrage zwischen Industrien oder Regionen
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Lohnstarrheit
Das Versagen des Lohnsatzes, sich so lange anzupassen, bis Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage übereinstimmen
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strukturelle Arbeitslosigkeit
Die sich aus Lohnstarrheit und Arbeitsplatzrationierung ergebende Arbeitslosigkeit .
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