Mündliche Diplomprüfung

  1. Grenzen sie Thermoplaste, Elastomere und Duromere in ihrem thermischen und chemischen Verhalten ab.
    • Thermoplaste: schmelzbar, löslich
    • Elastomere: nicht schmelzbar, nicht löslich, quellbar
    • Duromere: nicht schmelzbar, nicht löslich, nicht quellbar
  2. Skizzieren sie das thermische Zustandsdiagramm eines teilkristallinen Termoplasts mit Hilfe der mech. Festigkeit.
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  3. Welche Nebenvalenz ist für die hohe Festigkeit innerhalb der Kristallite zuständig?
    Dispersinskraft
  4. Auf welche Eigenschaft hat eine steigende Molekülgrösse welche Auswirkung?
    • - höhere Festigkeit
    • - höhere Zähigkeit
    • - bessere Chemikalienbeständigkeit
  5. Nennen sie die vier Arten der Co-polymerisation
    • - Block.- / Pfropfcopolomerisation
    • - statistische & alternierende Verteilung
  6. Erläutern sie den Begriff "teikristallin"
    In gewissen Teilen des KS haben die Moleküle eine räumlich geordnete Struktur angenommen, die kristallinen Bereiche. Die anderen Bereiche sind amorph, es lässt sich keine geordnete Struktur erkennen.
  7. Erklären sie warum teilkristalline Thermoplaste im Gebrauchsbereich gleichzeitig hart und zäh sind.
    • für die härte sind die Kristallite verantwortlich. Mit ihrem dichten beisammensein der Moleküle und der dadurch starken Bindungsenergie lassen sie sich kaum innerlich bewegen.
    • Die zähigkeit wird von den amorphen Phasen verursacht, welche dem KS durch ihre hohe beweglichkeit der Molekülketten eine gewisse Bewegung erlauben.
  8. Kunststoffpyramide
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  9. Glasübergangstemperatur von PP
    Tg: - 15°C
  10. Warum ist das kleben von Polyolefinen so schwierig?
    Da sie sehr unpolar sind
  11. Welche Eigenschaft wird mit dem CTI - Wert beschrieben und welche Einheit hat sie?
    • - Das Kriechstromverhalten
    • - [V]
  12. Ab welcher Temperatur wird unmodifiziertes PE weich?
    120°C
  13. Welches Polyolefin ist bei 0°C schlagempfindlicher?
    PP oder PEHD
    PP
  14. Wichtigstes Einsatzgebiet von PELD?
    Folien Verpackung (nicht Lebensmittel)
  15. unmodifiziertes PE ist leichter als Wasser?
    richtig
  16. syndiotaktisches PP hat einen höheren Kristallisationsgrad als isotaktisches?
    falsch
  17. die Hauptvalenzen bestimmen die mechanische Festigkeit der Thermoplaste?
    falsch
  18. kürzere Molekülketten führen  zu einem besseren Fliessverhalten?
    richtig
  19. Beschreiben Sie wie ein Thermoelement prinzipiell funktioniert.
    • Zwei unterschiedliche Metalle werden elektrisch leitend miteinander verbunden. Entsteht zwischen Vergleichsstelle und Messstelle ein Temp.-Unterschied, kann eine Spannung gemessen werden, welche in eine Temperatur interpretiert werden kann.
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  20. Fliessen in einem gekühlten Kanal
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  21. wie entsehen Eigenspannungen?
    durch behinderte Dehnungen der einzelnen Schichten im Formteil
  22. wie wird ein Teil der Eigenspannungen im Bauteil ausgeglichen?
    durch die Schwindung
  23. wie entsteht Verzug?
    Asymetrisches Abkühlverhalten
  24. Durch welche zwei Mechanismen werden Thermoplastische Kunststoffe aufgeschmolzen?
    • - Elektrische Heizleistung
    • - Friktionswärme (nimmt mit steigender Schneckendrehzahl zu)
  25. Wie wird die Schmelze homogenisiert?
    ein teilweises zurückfliessen, verursacht durch den Staudruck kombiniert mit der Drehbewegung der Schnecke führt zu Verwirbelungen.
  26. faustregel der Kühlzeit?
    Wandstärke im Quadrat
  27. Einflüsse der folgenden Temperaturen auf die Kühlzeit:
    Werkzeug-Wand
    Entformung
    Massete
    • Werkzeug-Wand (hoch)
    • Entformung (hoch)
    • Massete (tief)
  28. Auf was hat die Füllphase Einfluss?
    • - Beschaffenheit der Oberfläche
    • - Aussehen
    • - Orientierung
  29. Auf was hat die Kompressionsphase Einfluss?
    • - Ausbildung der Konturen
    • - Gratbildung
    • - Werkzeugschäden
  30. Auf was hat die Nachdrucksphase Einfluss?
    • - Lunker
    • - Einfallstellen
    • - Gewicht
    • - Kristallinität
    • - Orientierung im Innern
  31. drei Arten der Druckmessung
    • - Flüssigkeitsmanometer
    • - Schraubenfedermanometer
    • - membranmanometer
  32. drei Arten der Materialeinfärbung
    • 1. Compundieren
    • 2. Masterbatch
    • 3. Flüssigfarbe
  33. Wie lautet die definition der Viskosität?
    Relation zwischen Schubspannung und Winkelgeschwindigkeit.
  34. PE?
    • TG -125°C bis -70°C
    • TK 100°5C bis 136°C
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  35. PP
    • TG -15°C
    • TK 155°C bis 175°C
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  36. PIB
    • TG -73°C
    • TK ?
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  37. PVC
    • TG 80°C
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  38. PS
    • TG 100°C
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  39. SAN
    • TG ?
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Author
christophandremaurer
ID
317803
Card Set
Mündliche Diplomprüfung
Description
Vorbereitung für die mündliche Prüfung
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