Block 5

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  1. An welchen Kommunikationsnetzwerken bedient sich ein mehrzelliger Organismus?
    • Nervensystem —> vegetatives Nervensystem, S und PS und untergeordnetes ENS
    • Endokrines System —> Hormone, Modulierung Leistung Organe, Interesse Gesamtorganismus
    • beiden Systemen übergeordnet = Neuroendokrinales System, meiste Organe werden so gesteuert
  2. Prinzip und Ablauf der Endokrinen Übertragung, Geschwindigkeit im Vergleich zu neuronaler Übertragung, Präzision?
    • Steuerung Organ mittels chemischer Signalmoleküle
    • Ablauf:
    • 1. endokrines Gewebe/Drüsen prod. Siganlmoleküle und Sekretion nach extrazellulär in Flüssigkeit.
    • 2. Transport über Blut bis Angelangen an “high-affinity” Rezeptoren (spezifisch für jedes Signalmolekül)
    • 3. Lokalisation Rezeptoren auf Zellmembran, Cytosol oder Nukleus
    • Geschw.: langsam Vergleich neuronale Übertragung
    • Präzision: sehr präzise, da Hormone in tiefen Mengen schon wirksam
    • Wie ist es möglich, dass das selbe Hormon auf dem selben Rezeptor unterschiedliche Effekte haben kann?
    • Da Effekt nicht nur von Rezeptor abhängig —> Auch Typ Zelle! je nach “Maschinerie” dahinter, anderer Effekt.
  3. Wieso kann die Zeit bis Eintreten Wirkung von Hormonen sehr unterschiedlich sein? Beispiele?
    • schnelle Wirkung: durch Adrenalin auf HF (beta1R, Adenylcycl, cAMP, PKA, phosp. von CaL etc.), Glykagon auf Abbau Glykogen
    • langsame Wirkung: GH (growht hormon) Antidiurese durch Aldosteron =(eNaCs, TSC etc.) —> Langsam, weil Synthese von Proteine nötig bis Effekt Regulation eintritt. So Synthese von eNaCs z.B.
  4. Welche 3 Klassen von Hormonen gibt es? Beispiele für jede Klasse?
    • Steroidhormone: Aldosteron, Cortisol, Sexualhormone
    • Aminosäurehormone (nur eine AS): Adrenalin, NA, Serotonin, Dopamin
    • Peptidhormone (mehrere AS): Insulin, Glukagon, CCK, GH
  5. In welchen beiden Formen wird ein Hormon im Blut transportiert? Was für eine Konsequenz hat die Form des Transportes? Beispiele?
    • freie Form —> Hormone, welche schnell wirken, wie Katecholamine und viele Peptidhormone
    • gebundene Form —> Haben längere Halbwertszeit als ungebundene, Beispiele: T3 und T4 oder Steroidhormone,IGH und GH (Hormone mit chronischer Wirkung)
  6. 3 Arten der Signalübertragung + kurze Erläuterung?
    • autokrin: Zelle schüttet Hormone extrazellulär aus, welche gerade wieder auf sich selber wirken.
    • parakrin: Zelle schüttet Hormon aus und erreicht nahegelegene Zielzelle durch Diffusion.
    • endokrin: Zell schüttet Hormon ins Blut aus, Transport über Blutbahn zu Zielzelle.
  7. Erkläre den Regelkreis in dem Blutzucker reguliert wird?
    • beta-Zelle im Pankreas schüttet Insulin aus.
    • Insulin stimuliert die Glykogensynthase etc. —> Blutzuckerspiegel sinkt.
    • Sensorfeedback an die beta-Zelle, senkt Ausschüttung von Insulin.
    • Zielorgan = Gehirn
  8. Wie funktioniert der Regelkreis des Ca2+ Spiegel? Welche Effekte hat das Relevante Hormon? Wo wird es produziert?
    • Ausschüttung PTH aus den Epithelkörperchen in der Nebenschilddrüse
    • PTH interveniert an verschiedenen Stellen:
    • Aktivierung 1-Hydroxylase in Niere —> Bildung 1,25-Dihydroxycholecalciferol = Resorption Ca2+ besser GIT (mehr TRPV6)
    • Aktivierung Osteoklasten —> via M-CSF, RANK und RANK-L
    • Steigerung der TRPV5 im distalen Tubulus
    • Senkung der Phosphatresorption im prox. Tubulus Niere —> NaPi-Hemmung
    • Normalisierung Ca2+ —> Wirken auf den Ca-sensing-Rezeptor auf Epithelkörperchen —> Signalkaskate mit Inositolphosphat, Senkung PTH
  9. In welche 2 Lappen ist die Hypophyse gliederbar? Synonyme? Welche Hormone synth. oder schüttet welcher Lappen aus?
    • Hypophysenvorderlappen = Adenophyse, Ausschüttung von GH, TSH, ACTH, FSH, LH, PRL (Prolactin)
    • Hypophysenhinterlappen = Neurohypophyse, Ausschüttung von Vasopressin und Oxytocin
  10. Unterhalb welcher Struktur befindet sich die Hypophyse? Welche Symptome kann ein Patient haben bei einer vergrösserten Hypophyse?
    • Befindet sich direkt unter dem Chiasma opticum in der Hypophysenloge, im Türkensattel (Os sphenoidale), verbunden mit Hypothalamus über Hypophysenstiel, welcher distal vom Chiasma opticum.
    • Symptome: Einschränkung vor allem des Temporalen Gesichtsfeldes, weil dieses nur über Chiasma übertragen wird auf entgegengesetzte Gehirnhälfte.
  11. In welche Hormone kann man die Hormone des hypothalamischen-hypophysären System einteilen? Welche wo produziert?
    • releasing hormone —> Synthese im Hypothalamus, Wirkung auf Hypophyse, Beeinflussung deren Hormonfreisetzung
    • glandotrope Hormone/Tropine (gland. = Drüse, trop. = wirkend auf) —> aus Hypophysenvorderlappen, Wirken auf Hormondrüsen
    • Effektorische Hormone —> direkt auf Zielorgane wirkend
  12. Wo und durch welche Zellen werden Oxycotin und ADH produziert, wo die restlichen Hypophysenhormone? Wie funktioniert Ausschüttung?
    • Oxycotin + ADH (Hormone Neurohypophyse) —> Bildung durch Magnozelluläre Kerne = magnocellular neurosecretory cell im Nucleus supraopticus im Hypothalamus und Sekretion über Hypophysenstiel in der Hypophyse
    • Hormone der Adenophyse durch dortige Zellen produziert, Abgabe kontrolliert durch Librine=Releasing hormones produziert vom Hypothalamus (small bodied neurons).
  13. Mögliche Namen für die Neuronen des Hypothalamus?
    • Magnozelluläre Kerne = dort wo large bodied neurons = magnocellular neurosecretory cells —> Produktion Vasopressin oder Oxycotin
    • Parvozelluläre Kerne = dort, wo small bodied neurons —> Produktion Librine (releasing hormones)
  14. Nennen Sie die Releasing hormones (Abkürzung + Ausgeschrieben)? Welches Hormon induzierte die Ausschüttung von welchem Hormon? Zielzellen der glandotropen Zellen?
    • GHRH (Growth hormon releasing hormon) —> GH —> Mehrere Körperzellen
    • TRH (Thyrotropin releasing hormone) —> TSH —> Follikelzellen (Stimulus prod Schilddrüsenhormone)
    • CRH (Corticotropin releasing hormone) —> ACTH —> Produktion Kortikosterioden
    • GnRH (Gonadotropin releasing hormone) —> LH/FSH —> prod. Östrogen und Progesteron und auch Testosteron
  15. Welches Hormon in der Adenohypophyse wird durch Dopamin in seiner Ausschüttung gehemmt? Was bewirkt dieses Hormon?
    PRL (Prolactin) —> Auslösung und Erhaltung Milchproduktion
  16. Welches sind die Hormone der Neurohypophyse und was ist ihr Effekt?
    • AVP (antidiuretisches Vasopressin/ ADH —> Einbau von TSH und eNaCs in den distalen Tubulus
    • OT (Oxytocin) —> Effet Gebährmutter bei Geburt und Milchdrüsen
  17. Was ist der Downstreameffekt? Welche 2 klassischen Wege gibt es? Was hebt den Downstream auf?
    • Durch Peptidhormon Erhöhung der intrazellulären Ca2+ Konzentration.
    • 1. Weg —> Hormon bindet an GPCR —> Untereinheit alpha s oder i, 2. wirkt inhibierend), Aktivierung Adenylatcyclase, Erhöhung cAMP, PKA, Ca2+
    • 2. Weg —> Hormon an GPCR, aktivieren von PLC, PIP2 zu IP3 (Ionisitol1,4,5Phosphat) und DAG (Diacylglycerol), PKC aktiv und Ca2+ erhöht wegen release aus ER dank IP3
    • Phosphodiesterasen —> cAMP inaktivieren oder Serin/Threonin-Phosphatasen —> Entfernt Phosphorylierungen welche PKA gemacht hat.
  18. Welche Hormone steigern den intrazell. Ca2+ Spiegel?
    • Adrenalin auf beta Rezeptoren
    • ACTH
    • FSH
    • AVP
    • Glukagon
    • PTH
    • CRH
  19. Welche Hormone führen zur Aktivierung der Phospholipase C? Über welche G-Protein Untereinheit läuft dieser Vorgang ab?
    • GRH
    • TRH
    • Calcium sensing receptor
    • Acetylcholin wenn auf M1 und M3
    • Adrenalin auf alpha Rezeptoren
    • Angiotensin
    • Glutamat
  20. Welches Rezeptordesign hat ein ANP Rezeptor? Was bewirkt er wenn er aktiviert wird? Wirkung von ANP allgemein?
    • Ein Rezeptor mit direkt einer Guanylatcyclase intrazellulär als Domäne.
    • Produktion cGMP wenn aktiviert —> Führt zu Aktivierung Kinasen, Phosphatasen und Ionenkanäle
    • ANP: produziert in Atrium rechts wenn BD hoch —> Senkung Na Rückresorption und Reduktion Freisetzung Renin und Aldosteron, auch Gefässrelaxation
  21. Welches Rezeptordesign hat der Insulinrezeptor? Untereinheiten? Was passiert wenn stimuliert?
    • Rezeptor mit Tyrosinkinasedomäne intrazellulär
    • Bestehend aus je 2 alpha und 2 beta Einheiten, alpha und beta über Disulfidbrücken verbunden (beta mit Transmembrandomäne und intrazellulär)
    • Tyroinkinase phosporiliert sich selbst und IRS (Insulin-Rezeptor-Substrat), welche Enzyme aktivieren wenn phosphoriliert.
  22. Wo spielt die Januskinase eine Rolle?
    Beim GH Rezeptor. Sie sitzt auf dem Rezeptor und ist an der Signalkaskade beteiligt, welche durch binden von GH an den Rezeptor in Gang gesetzt wird.
  23. Beschreibe die Katecholaminsynthese? Wie viele von welchen Reaktionen?
    • Phenylalanin —> Tyrosin —> DOPA —> Dopamin —> Noradrenalin —> Adrenalin
    • 3 Hydroxylierungen, Decarboxylierung und eine Methylierung mit SAM (Vit. B und THF!)
  24. Wo findet die Synthese von Adrenalin statt? Wieso nur dort? Enzym?
    Im Nebennierenmark, weil nur dort das Enzym Phenylethanolamin-N-methyltransferase.
  25. Was Zeichnet Aminohormone aus im Bezug auf die Regelkreise?
    • Aminohormone haben keinen direkten Feedbackmechanismus im Regelkreis.
    • Sondern ein indirekten —> über die physiologische Auswirkung z.B höhere Herzfrequenz —> BD erhöht = Stretchrezeptor reagiert.
  26. Von welchem gemeinsamen Metabolit stammen die Steroidhormone ab? Welche werden wo produziert?
    • Cholesterin (HMG-CoA Reduktase—> Geschw. bestimmend, Mevalonat, Isoprenoide, Squalen, Cholesterin oder Ubichinon), zu 80% von Leber in LDL importiert und 20% Eigensynthese.
    • Glucocorticoid, Aldosteron und Androgene in Nebennierenrinde
    • Östrogen, Progesteron und Testosteron in Gonaden
  27. Wie funktioniert der Mechanismus von Steroidhormonen welcher zum Effekt führt?
    Steroidhormone diffudieren direkt durch die Membran ohne Transporter, im Cytosol oder Nukleus bindet ein Steroidhormon dann an den Rezeptor (welcher meist schon mit hsp ein Komplex bildet) —> Konformationsänderung loslösen von hsp und andocken an SRE (steroid responding element) in der Promoterregion eines DNAs —> Transkriptionsfaktor welcher Transkription x induziert/gehemmt.
  28. Was sind Kernrezeptoren? Welche Hormone interagieren mit Kernrezeptoren? Welche strukturellen Eigenschaften muss ein Kernrezeptor aufweisen?
    • Kernrezeptoren sind Rezeptoren welche im Cytosol oder im Nukleus vorhanden sind und bei Bindung eines Hormones, aktiviert werden und als Transkriptionsfaktor dienen.
    • Hormone: Glukokortikoide, Sexualhormone, Retinolsäure, das Steroid-ähnliche 1,25 Dihydroxyvitamin D und Schilddrüsenhormone.
    • strukturelle Voraussetzungen: Ligandenbindungsdomäne, HRE (SRE) spezifische Domäne (Zinkfingerähnlich!), Transaktiverungsdomäne = dort wo Interaktion mit Transkriptionsmaschinerie, evt. Domäne für Homo/Heterodimerisierung.
  29. Synonyme für GH?
    • somatotropes Hormon
    • STH
    • Somatotropin
  30. GH: Produktionsort? Ausschüttung durch? Sezernierungsart? Effekte? Gegenhormon?
    • Produktionsort: Adenohypophyse durch somatotrope Zellen, vor allem in der Nacht
    • Ausschüttung: pulsartig durch GHRH
    • Effekte: Haupteffekt = Wachstumsförderer
    • Negatives Hormon: Somatostatin = inhibiert GH
  31. Welche Folgen kann eine inadäquate Ausschüttung von GH haben?
    • Pubertät: übermässige Ausschüttung = Gigantismus, zu wenig = Zwergwuchs
    • nach der Pubertät: übermässige = Akromegalie, zu wenig = keine schlimmen Konsequenzen.
  32. Akromegalie?
    • Durch zu hochen GH-Spiegel Wachstum an nicht verknöcherte Strukturen:
    • z.B. Nase, Kinn, Finger, Zunge und Schädelknochen
  33. Zeichne die Signalkaskade bei der Aktivierung der somatotropen Zelle?
    GHRH, GHRH-Rezeptor, alphas Untereinheit, cAMP, PKA, Ca2+, GH-release, Somatostatin = GHRIH.
  34. Wie kommt es zur Synthese von Somatostatin, welches dann die GH-Ausschüttung hemmt?
    Durch erhöhtem cAMP-SPiegel in der somatotropen Zelle in der Hypophyse PKA aktiv, welches CREB (cAMP-responding element binding protein) Phosporiliert —> aktiviert, bindet jetzt an CRE-Region auf DNA = Transkriptionsfaktor —> Induktion Somatostatinsynthese.
  35. Welche Wirkung auf die Leber hat GH?
    GH bindet an Rezeptor, welcher dann die Synthese und Ausschüttung von IGF-I in der Leber stimuliert. Wirkt auch Parakrin. IGF-I wachstumsfördernd.
  36. IGF-II?
    bei Fötus wichtig, keine Ausschüttung von Leber durch GH!
  37. Wo wird IGF-I neben der Leber sonst noch synth.?
    im Knochen, Knorpel und Muskeln.
  38. IGF-I, Wirkung auf GH?
    • hemmt Ausschüttung GHRH
    • hemmt IGF-I durch Somatostatin-Sezernierung
    • hemmt IGF-I direkt durch Hemmung Ausschüttung in Adenohypophyse
  39. Wie wirkt GH indirekt und direkt?
    • indirekt über IGF-I: Chondrogenese allg. und in Epiphysenfugen, Kollagensynthese gefördert, Erhaltung Knochendichte und Härte, Aufnahme Sulfationen, AS Aufnahme in Muskellzellen und Proteinsynthese.
    • Direkte Wirkung: Insulinantagonistisch bei Stress (körperlich+psychisch) oder Fasten —> Lypolyse, Gluconeogenese, reduzierte Glukoseaufnahme durch Muskelzellen
    • (Insulinresistenz bei chronisch hohem GH)
  40. Was führt zum Abschluss des Wachstums in der Pubertät?
    Durch Ausschüttung von Sexualhormonen (Östrogen!), findet eine Verknöcherung der Epiphysenfugen statt.
  41. Wie wirkt Testosteron, in was kann es ungewandelt werden? Enzym? Dessen Wirkung? Wie interagiert es mit Rezeptor?
    • Testosteron induziert Differenzierung Wolffscher Gänge, kann intrazellulär in Dihydrotestosteron (DHT) umgewandelt werden durch 5alpha-Reduktase. Dieses 3 mal stärker, Wirkung auf Prostata, Harnblase und Harnröhre (Differenzierung und Wachstum) und Virilisierung = Ausprägung männlicher Geschlechtsmerkmale=Penis und Skrotum
    • Interaktion Rezeptor: Testosteron gelangt in die Zelle und interagiert mit cytosolischem Rezeptor, welcher sich anschliessen von hsp trennt. Einwanderung in Nukleus und Wirkung als Transkriptionsfaktor.
  42. Was für Symptome können bei zu hohem oder zu tiefem Testosteron eintreten?
    • zu hoch: Prostatahyperplasie, Haarausfall
    • tu tief: 5a Reductase Dekekt = kleiner Penis (besonders in Domenikanischer Republik)
  43. Zeichen Sie die Mitose und die Meiose auf? Was heisst n und was c? Wie viele wo? Phasen der Teilung?
    • KV4, F.3
    • n= Anzahl der Chromosome und c= Anzahl der Chromatiden
    • Mitose: Prophase, Metaphase, Anaphase, Telophase, Zytokinese, Interphase
    • Meiose: Prophase, Metaphase (beiden 1. Phasen gibt es Crossing-over), Anaphase, Telophase, 1n2c, Prophase II etc.
  44. Was heisst Diploid, Haploid? Was ist ein Centromer? Was ein Centrosom?
    • Diploid= Erbinformation 2x vorhanden
    • Haploid= Erbinformation nur 1x vorhanden
    • Centromer= Stelle, wo die Chromatiden zu einem Chromosom verbunden sind
    • Centrosom= Von hier aus organisiert sich der Spindelapparat: alle Mikrotubuli gehen aus ihm heraus.
  45. Wie viele Chromosomen gibt es im Menschen, wie viele monosomal, wie viele gonosomal?
    • 22 autosomale Paare
    • 1 gonosomales Paar
    • = 46 Chromosomen insgesamt
  46. Was ist auf dem Y-Chromosom vorhanden, dass das Geschlecht beeinflusst?
    • Die SRY = sex-determinating-region Y, sie enthält das Gen für den TDF (testis-determinating factor)
    • TDF= Transkriptionsfaktor welcher Gene für Differenzierung in Mann aktiviert.
  47. Wo entstehen die Urkeimzellen beim Mann und wann wandern sie wo hin?
    Sie entstehen in dem Dottersack (evt. als Schutz vor vielen hormonellen Singalen im Körper) und wandern in der 6. Woche in die Gonadenleiste ein.
  48. Beschreibe die Anatomie des Hodens + Nebenhoden?
    • Testis mit Ansetzen des epididymis=Nebenhoden
    • Epididymis Einteilung in Caput (Übergang zu Testis), Corpus und Cauda (Übergang in Ductus deferens)
    • Epidimydis liegt dorsal des Testis
  49. Welche Wirkung hat PSA? Was ist es? Wo wird es produziert?
    • PSA führt zur Proteolyse von Semenogelin, welches das Spermatozoon daran hindert die Kapatization durchzuführen.
    • —> Prostata specific antigene —> ist ein Enzym
    • Produktion der Proform in der Prostata.
  50. Semenogelin?
    • Ist ein Protein, welches im Ejakulat vor passieren der Prostata vorhanden ist. (Nach Prostata=Abbau durch PSA).
    • Semenogelin hindert die Spermatozoonen an der Kapazitation.
  51. Kapazitation?
    Ist ein biochemischer Umbauprozess bei den Spermien, welcher sie vor allem im Cervixschleim vollziehen, welcher die Befruchtung der Eizelle ermöglicht.
  52. Beschreiben Sie die sexuelle Differenzierung des Mannes im Embryo?
    • Durch Befruchtung wird Geschlecht definiert —> XY=Mann
    • Einwanderung der Urkeimzellen in die Gonadenleiste in der 6. Woche, zu diesem Zeitpunkt medullär sowie cortical vorhandensein Urkeimzellen und Gonadenstränge in der Gonade.
    • Durch SRY (und TDF) Differenzierung der Gonadenanlage in männliches Geschlechtsorgan gesteuert. Differenzierung der Sertolizellen, welche Urkeimzellen Umgeben und auch Gonadenstränge bilden.
    • Gonadenstränge —> chordae testiculares —> Tubuli seminifieri
    • Durck Leydigzellen: Produktion Testosteron —> Differenzierung zuerst des Wolfschen Gang und dann der Nebenhoden, Ductus deferens und Samenbläschen (letztere 3 Zusammen=inneres Genital)
  53. Aufgabe Sertolizelle?
    • Bildung Epithelzellschicht bei Samenkanälchen
    • Ernährung Spermatozoon
    • Bildung Blut-Hodenschranke
    • Produktion AMH=anti Müller Hormon
  54. AMH? Ausgeschrieben? Wirkung? Übergruppe? Wo AMH bei Frau, Indikation für was? Wie wirkt es bei Frau?
    • Anti Müller Hormon
    • Führt zur Rückbildung des Müller Gang im Mann
    • AMH wirt von den Sertolizellen produziert
    • Übergruppe: TGF (transfomring growth factors)
    • Produktion durch Granulosazellen im Follikel bei Frau. Spiegel AMH korreliert mit Anzahl reifungsfähigen Follikel.
    • AMH blockiert FSH ein wenig, damit nicht zu viele Follikel auf einmal heranreifen.
  55. Skizzieren Sie einen Querschnitt eines Samenkanälchens
    • KV4 F.7
    • Sertolizellen, Basallamina, Spermien, Lumen, Spermatogonie etc.
  56. Beschreibung der Spermatogenese? Welcher der Hauptunterschied zu Oogenese?
    • Zuerst Spermatogonie ganz basal zwischen Sertolizellen eingebetet. Teilung in Spermatogonie A und B, Differenzierung der B in Spermatozyt I (1. Reifeteilung), Differenzierung in Spermatozyt II (2. Reifeteilung). Umwandlung in Spermatid und später Spermatozoon.
    • Bei der Oogenese wird die 1. Reifeteilung=Meiose schon vor der Geburt durchgeführt.
  57. Welcher Effekt hat LH beim Mann?
    LH in der Hypophyse sezerniert, gelangt über Blutbahn in den Hoden und dockt dort an Rezeptoren auf den Leydigzellen an. Dadurch Signalkaskade = Gs —> AC —> hoher cAMP —> PKA —> Stimulus Synthese Enzyme welche Produktion Testosteron aus Cholesterin. 95% Gesamtproduktion Testosteron (100%=6mg/d)
  58. Wirkung von FSH beim Mann?
    FSH dockt an FSH-Rezeptor auf Sertolizellen, Signalkaskade: Gs —> AC —> cAMP —> PKA —> Transkriptionsfaktoren Begünstigung Synthese von: Inhibin, ABP, Aromatase, Growthfactors.
  59. Inhibin?
    Inhibin wird durch FSH-Stimulus in den Sertolizellen produziert. Inhibin hemmt die Synthese und Ausschüttung von FSH in der Hypophyse. Verhinderung einer Superovulation
  60. Was bewirkt die Aromatase? Wo wird sie synth.?
    Die Aromatase wird von den Sertolizellen synth. und wandelt Testosteron in Estradiol (Veränderung am C10 —> Oxidierung CH3-Gruppe)
  61. ABP? Funktion? Wo Synthese?
    • Androgen Binding Protein
    • Hilft zur Anreicherung von Testosteron im Lumen der Samenkanälchen bei den Spermien.
    • —> Testosteron hydrophob, durch ABP-Testosteron-Komplex —> Testosteron hydrophiler.
    • Synthese in Sertolizellen.
  62. Was bedeutet das Cross-Talk zwischen Leydig und Sertolizellen?
    Durch LH —> Produktion von Testosteron in Leydigzellen —> Gelangt zu Sertolizelle —> Diese wenn Stimuliert Produktion von P450 Aromatase, welche Umwandlung von Testosteron in Östrogen = Feedback an Leydigzellen —> weniger Produktion Testosteron.
  63. Wie und wieso reguliert FSH die Anzahl der Leydigzellen?
    • Durch Stimulus der Sertolizelle, Produktion von Growth Hormons für die Leydigzellen —> Teilung der Leydigzellen, welche Testosteron produzieren.
    • Sinnvoll von FSH reguliert, weil FSH auch Stimulus für Meiose I, heisst wenn Spermien da auch Testosteron nötig!
  64. Nebenhoden, lat. Name? Kanäle? Zweck?
    • Epididymidis
    • Rete testis, ductuli efferentes und ductus epididymidis
    • Lagerung der Spermien
  65. Welches sind die akzessorischen Geschlechtsdrüsen? Was produzieren sie?
    • Sammenbläschen (vesicula seminalis—> paarig, Produktion alkalisches Sekret, mit Fruktose —> Bestandteil Sperma
    • Prostata —> Produktion Sekret, Fruktosereich, Prostagladin, Proteasen, Zink, Zitrat —> Verflüssigung Sperma durch Proteasenaktivität
    • Fruktose dient in Sperma als Energielieferant.
  66. Was ist der CatSper? Funktion? Wo vorhanden?
    Cation channel of sperm —> Auf Spermium vorhanden, Ionenkanal für Ca2+, Kanal verwandt mit TRP-Kanälen.
  67. Welcher Kanal, welcher für Spermien wichtig wird im Nebenhoden exprimiert?
    TRPV6 —> reguliert durch Androgene, genaue Konzentration an Ca2+ essentiell für die Spermienmotalität
  68. Wieso und wann wird durch die Leydigzellen Testosteron während der Embryonalperiode produziert?
    Ab der 8. Woche, Produktion Testosteron um den Deszendus der Hoden in der Lumbalgegend in herunter in die Leistengegend —> Hodensack/Skrotum einzuleiten.
  69. Welche ideal Temperatur herrscht im Skrotum, wieso?
    34.4°C —> Spermienreifung am besten bei tieferen Temperaturen.
  70. Wie heisst die Struktur welche den Hoden in den Skrotum zieht? Durch welchen Raum wird der Hoden gezogen, welcher später obliteriert?
    • Gubernaculum testis
    • Processus vaginalis
  71. Wann beginnt der LH und FSH-Spiegel an zu steigen, bis wann?
    ungefähr vom 10-20 LJ Anstieg der beiden Hormone
  72. Beschreibung der Hypothalamus-Hypophysenachse für LH/FSH?
    GnRH aus small-bodied neurons —> Stimulus Vorderlappen Sekretion von FSH und LH —> Stimulus Sertolizellen und Leydigzellen
  73. Beschreibe die Synthese von Testosteron? Welches ist der Geschw. bestimmende Schritt? Wie viele Wege gibt es? Wie werden sie genannt? Aus welchem Organ kann welches Zwischenprodukt für die Synthesen von Testosteron verwendet werden? Welches der beliebtere Weg?
    • Aus Cholesterin wird im Mitochondrium durch 20,22-Desmolase (=Side chain cleavage desomlase=P450) Pregnolon gemacht, ist geschwind. bestimmender Schritt
    • Pregnenolon ins Cytosol und Verarbeitung über 2 verschiedene Wege.
    • DHEA auch in Nebenniere —> Kann zur Synth. von Testosteron verwendet werden.
    • Weg über DHEA ist bei menschlichen Mann wahrscheinlicher.
  74. Welche Reaktion katalysieren Cytochrom P450’er? Wieso 450?
    • Monooxigenasen: Aus HR1- mittels NADPH+H+ —> NAD+ und HOR1-
    • Name weil Absorption Licht bei 450nm (untypisch für Hämproteine) durch CO-Komplex
  75. Wo werden auch noch Androgene hergestellt? Wie sind die qualitativ im Vergleich zu Testosteron?
    In Haut, Muskel und Fettgewebe —> Androgene sind aber weit weniger potent als Testosteron.
  76. Nennen Sie den Syntheseweg von Testosteron?
    • Mitochondrium: Cholesterin in Pregnenolon (20,22-Desmolase), Pregnolon Weiterverabreitung über 2 Wege: 1. 17alphaHydroxyPregnenolon —> DHEA —>(Umwandlung im ER) Androstendiol durch 3β-Hydroxysteroid-Dehydrogenase —> Testosteron
    • 2. Progesteron —> 17alphaHydroxyProgesteron —> Androstendion —> Testosteron
  77. Welches sind die Targets cells für Testosteron? Was passiert dort spezifisch?
    Haut und Fett —> Umwandlung von Testosteron in DHT durch 5alpha-Reduktase
  78. Wie findet der Transport von Androgenen im Blut statt?
    • 45% über SHBG = sex-hormone-binding globulin
    • 55% über Albumin
  79. Wie wird Androgen auschgeschieden?
    Über Niere nach Konjugation in der Leber
  80. Wie wirkt DHT allgemein?
    Entwicklung Prostata, Penis, Skrotum, Körperbehaarung, Bartwuchs
  81. Welche Effekte hat Testosteron im Erwachsenenalter?
    • Libido
    • Proteinbiosynthese (anaboler Effekt)
    • Erythropoese
    • Potenz
  82. Welche Membranrezeptorklassen gibt es? Welche haben wie viele Transmembrandomänen?
    • GPCR 7 TMD
    • Enzymgekoppelt 1TMD
    • Ionenkanal-gekoppelt 4 TMD
  83. Welche Rezeptoren sind Enzymgekoppelt?
    • GH
    • Insulin
    • Prolaktin
  84. Welche Aktivität besitzen Enzymgekoppelte Rezeptoren vor allem? Welche Unterteilung gibt es? Zielproteine?
    • Tyrosinkinase Aktivität
    • Wenn intrinisch = Tyrosinkinaserezeptoren
    • Wenn extrinisch = Tyrosinkinase assozierte Rezeptoren (heisst Proteinkinase an Rezeptoren gebunden)
    • Zielproteine: Durch die Kinaseaktivität findet eine Autophosphorylierung statt und Signalproteine werden phosphoriliert.
  85. Welche weiteren Aktivitäten neben der Tyrosinkinaseaktivität gibt es bei den Enzym-assoz. Rezeptoren?
    • Serinthreonin
    • Tyrosinphosphatase
    • Guanylat Cyclase
  86. Welche 4 grossen Klassen von TKR (Tyrosinkinase Rezeptoren) gibt es? Wie sehen Sie aus?
    • Insulin-Rezeptor
    • EGF-Rezeptor (epidermal growth factor)
    • TRK —> Tropomyosin receptor kinase
    • PDGF —> Platelet derived growth factor receptor
    • Zeichnen! —> KV5, F.12
  87. Struktur des Insulinrezeptors?
    • Aus Dimer —> 2 Untereinheiten je Dimer —> alpha und beta
    • alpha für Ligandenbindung
    • beta für Signal ins Zellinnere
    • Disulfidbrücken dienen als Verbindung der Dimere und unter den Untereinheiten
  88. Nennen Sie die verschiedenen Schichten der Nebenniere, welches Hormon wird wo produziert?
    • Zu äusserst Kapsel, keine Hormonproduktion
    • 3 Zonen des Cortex:
    • Zona glomerulosa: salt —> Synthese Aldosteron für Salz und Wasserrentention
    • Zona fasciculata: sugar —> Synthese Glucocorticoide (Cortisol) für Blutzuckersteigerung, sex —> Produktion von DHEA und Androstenedion)
    • Synthese Glucocorticoide (Cortisol) für Blutzuckersteigerung, sex —> Produktion von DHEA und Androstenedion)
    • Zona reticularis: sex —> Produktion von DHEA und Androstenedion)
    • Synthese Glucocorticoide (Cortisol) für Blutzuckersteigerung, sex —> Produktion von DHEA und Androstenedion)
    • Medulla: stress —> Produktion von Epinephrin=Adrenalin und wenig Noradrenalin
  89. Welches Enzym katalysiert die Reaktion von Cholesterin zu Pregnenolon? Was für Eigenschaften hat diese Enzymklasse?
    • 20,22 Desmolase auch SCC (side chain cleavage) oder Cytochrom P450
    • Eigenschaften CYPs —> Monooxigenasen, also Reaktion von RH zu ROH, Absorbieren Licht bei 450nm wegen CO Gruppe. Haben dreiwertiges Eisen im Aktiven Zentrum. Braucht Coenzym NADH
  90. Was versteht man unter Adrenarche? Wann tritt es ein? Was bewirkt es?
    Unter Adrenarche versteht man die Sekretion von DHEA und DHEAS (also mit Schwefel) im adrenalen Cortex mit 10 bis 11 Jahren. —> Resultat von einer sich ausbildenden Zona reticularis welche vorher noch nicht vorhanden war. Enhacher? unbekannt! (nicht Hypothalamus-Hypophyse-Gonadenachse)
  91. Syntheseweg Cortisol? Wie wird es reguliert, geschwindigkeitsbestimmender Schritt?
    • Cholesterin Einschleusen in Mit. durch StaR (ACTH reguliert) —> Umwandlung in Pregnenolon durch 20,22 Desmolase (P450) auch durch ACTH reguliert, diese beide Schritte sind gekoppelt.
    • Pregnenolon in Cytosol zurück —> in Progesteron (durch 3beta-Hydroxysteroid-dehydrogenase)
    • Progesteron in 17alphaHydroxyProgesteron (durch 17alpha Hydroxylase, eine P450)
    • 17alphaHydroxyprogesteron in 11-DesoxyCorisol (durch 21alphaHydroxylase)
    • 11-DesoxyCortisol ins Mitochondrium dann zu —> Cortisol (Durch 11-beta-Hydroxylase)
  92. Was ist StaR?
    • steroidogenic acute regulatory protein —> Dient als Translokator von Cholesterin ins Mitochondrium bei Cortisolsynthese z.B.
    • Exprimierungsgrad von StaR ist ACTH abhängig.
  93. Wie wird Cortisol im Blut transportiert?
    • Durch CGB —> Corticosteroid binding Globulin = Transcortin
    • der Rest durch Serum Albumin
  94. Welches Ziel verfolgt das Hormon Cortisol? Wie wird es durch welche Reize reguliert?
    • Cortisol adaptiert Stoffwechsel an Stresssituationen (z.B. Hypoglykämie), sorgt für Bereitstellung von Energiesubstraten.
    • Regulation Ausschüttung erfolgt durch CRH —> ACTH welches selber von Übergeoordneten Zentren bei adäquaten Reiz ausgeschüttet wird.
    • Zirkadianer Rythmus —> Cortisolspiegel am frühen Morgen erhöht, in der Nacht tief.
  95. Beschreibe den Regelkreis des Cortisolhormons? Nennen Sie Beispiele für Primärreize?
    • Übergeordentes Zentrum sendet Reize an Neurone Hypothalamus —> Releasing Hormon CRH freigesetzt —> gelangt über Portalgefässe zu Hypophysevorderlappen —> Release von ACTH —> Über Blutbahn zu Nebenniere —> Stimulation von Melanocortin2Rezeptor —> Steigerung Aktivität von SCC und Synthese 17alpha-Hydroxylase —> Freisetzung und Synthese von Cortisol in der Zona fasciculata und Zona reticularis —> Blutzuckersteigende Effekte und negative Rückkoppelung auf den Release von CRH.
    • Kälte, Schmerz, Emotionen, Infektion, Sport, Hypoglykämie, Toxine, Tagesrythmus
  96. Wirkung Cortisol im Körper?
    • Leber —> Steigerung Glukoneogenese
    • Fettgewebe (allgemein Mobilisierung) —> Aufnahme Glukose reduziert (auch Muskel), Hemmung Lipogenese, beta-Oxidation —> freie Fettsäuren und Glycerin für in Leber
    • Blutzucker erhöht
    • Haut —> Verlust Kollagen
    • Blut —> Bildung Thrombozyten erhöht, Erytropoese, Blutgerinnung erhöht
    • Imunnosupressiv —> Bildung Monozyten und Lyphozyten reduziert, Apoptose T-Lymphozyten erhöht., Hemmung Entzündung durch Blockierung Bildung Zytokine und Prostagladine
    • Bindegewebe + Knochen —> Stimulation Osteoklasten (Aktivität und Teilung), Hemmung Proliferation von Chondroblasten, Osteoblasten und Fibroblasten = Hemmung Korpel + Knochen + Kollagen Aufbau —> Dehnungsstreifen am Körper Bereich Bauch
    • Magen —> Reduktion Schutz Salzsäure (Durch Hemmung Mucin) + Erhöhung Sekretion Salzsäure
    • Herz + Blutgefässe —> Ausschüttung Katecholamine
    • Niere —> schwacher Effekt, Ausscheidung K+ und Retention von Na+ = BD steigernd
    • Augen —> intraokulärer Druck erhöht —> Glaukom und Trübung (Katarakt)
    • ZNS —> Erregbarkeit Neuronen erhöht, aufmerksamer
  97. Welche synthetischen Glucocorticoide gibt es? Wie stark sind sie?
    • Prednisolon —> Prednison wirkt stärker als Cortisol
    • Dexamethason wirkt 30x stärker als Cortisol
  98. Erläutere das RAAS System? Wo wird Aldosteron synthetisiert?
    Reninausschüttung durch Mangel Na+ bei Macula Densa Signal an juxtaglomeruläre Zellen —> Renin (Enzym) proteolyse von Angiotensinogen in Leber zu Angiotensin I (physiologisch unwirksam) —> durch ACE in Lunge Spaltung in Angiotensin II —> Vasokonstriktorische Wirkung + Stimulus Sekretion von Aldosteron in Zona glomelurosa in Nebenniere
  99. Syntheseweg Aldosteron?
    • Cholesterin durch 20,22 Desmolase in Pregenolon (in Mitochondrium)
    • Pregnenolon druch 3 beta Hydroxysteroiddehydrogense in Progesteron
    • Progesteron durch 21alphaHydrolase in 11-Desoxycorticosterone (im ER)
    • 11- Desoxycorticosteron durch 11 beta Hydroxylase in Corticosteron (in Mitochondrium)
    • Corticosteron durch Aldosteronsynthase in Aldosteron (in Mitochondrium)
  100. Welcher Effekt hat Aldosteron auf Epthelzellen im distalen glomerulus?
    • Steigerung Synthese ENAC
    • Steigerun Synthese NaC1 Cotransporter
    • Na+,K+ ATPase basolateral
  101. Was bewirkt die 11beta-Hydroxy-Steroid-dehydrogenase?
    • Umwandlung von Cortisol in Cortison —> Verminderung Effekt Glucocortikoid
    • Umwandlung von Predison in Prednisolon
  102. Durch welche 3 Grössen wird Aldosteronausschüttung reguliert?
    • 1. Angiotensin II —> Wirkung auf AT1 Rezeptor
    • 2. Erhöhtes Plasmakalium
    • 3. ACTH (sowie auch Cortisol)
  103. SIADH?
    • syndrome of inappropiate antidiuretic hormone secretion
    • —> Zu viel Vasopressin ausgeschüttet, führt nicht zu hohem BD aber Hyponaträmie, keine Ödeme aber grössere arterielle Füllung
  104. Cushing syndrom? Ursache? Symptome?
    • Wenn chronisch hoher Cortisolspiegel
    • Urache: zentrales cushing syndrom (Morbus cushing) —> erhöhte ACTH Synthese+Ausschüttung in Adenohypophyse
    • adrenales cushing-syndrom —> erhöhte Synthese Cortisol in Nebenniere (bei Adenomen oder Karzinomen)
    • ektopisches cushing —> Produktion Kortikoid nicht in Niere bei Karzinomen
    • medikamentöses cushing —> Gabe Glukokortikoide
    • Symptome: Stammfettsucht (Umlagerung Fett), Mondgesicht, Muskelatrophie, Osteoporose, Hautstreifen (fehlendes Kollagen), Hypertrophie, Infektionsempfindlich
  105. Aldosteronüberproduktion? Ursachen? Symptome?
    • primäre Form —> Conn-Syndrom = Hyperplasie NNR/Tumor NNR
    • sekundäre Form —> RAAS Ursache wenn Stenose Niere (zu wenig Na+ bei Macula densa!), Diuretika=Na+Verlust, Erbrechen, fest Schwitzen)
    • Symptome: Conn-Syndrom —> Hypertonie, Hypokaliämie (Muskelschwäche, schlechte Darmmotilität), Polyurie, Herzrythmusstörungen
  106. Wo liegt der Toleranzbereich von Kalium im Blut?
    Hypokaliämie - 3.5 - Norm - 5.2 - Hyperkaliämie
  107. Ursachen für Aldosteronmangel? Namen? Symptome?
    • Morbus Addison —> primäre Nebenniereinsuffizienz, durch Autoimmunerkrankung (70%) = Zerstörung NNR
    • Symptome: Erhöhtes ACTH weil kein Feedback, Cortisolmangel, Aldosteronmangel, Hyponaträmie+Hyperkaliämie, schnell Müde, Hypotonie, Salzhunger (Dehydratation), metabolische Azidoes (Versuch der Zellen Kalium Aufzunehmen mit Austausch von H+), starke Pigmentierung (alpha-MSH=Melanocyten-stimulating hormone, Abbauprodukt von Vorstufe ACTH = POMC)
    • (sekundäre Form wenn zu wenig ACT, weil Adenohypophyseinsuffizienz)
    • 2. Ursache: isolierter Aldosteronismus —> weil Enzymdefekt = Mangel 18-Hydroxylasenmangel oder Reninmangel
  108. Wo wird vom wem Adrenalin und Noradrenalin sezerniert?
    • In der Medulla der Nebenniere durch chromaffine Zellen, welche 8:2 Adrenalin und Noradrenalin sezernieren
    • Noradrenalin in ANS bei Sympathikus Synapsen 2. Neurons ausgeschüttet.
  109. Beschreibe die Synthese der Katecholamine? Namen Zwischenprodukte, welches der Vorgang? Benötigte Cofaktoren? Regulation?
    • Phenylalanin (proteinogene AS) —> durch Hydroxylierung zu Tyrosin (ebenfalls proteinogen + Geschw.bestimmender Schirtt) —> durch Hydroxylierung zu DOPA —> durch Decarboxylierung zu Dopamin, Transport in chromaffine Granulas über VMAT1 —> durch Hydroxylierung zu Noradrenalin, Export aus chromaffinen Granulas zurück ins Cytosol —> durch Methylierung Adrenalin (N-Methyhltransferase), Rücktransport in chromaffine Granula durch VMAT1, Speicherung in Granulas an Chrommogranine)
    • Cofaktoren: bei Tyrosinhydroxylase: THB, O2, Fe2+, Dopaminhydroxylase: Vitamin C, Cu+, O2, bei N-Methyltransferase: SAM (Folat und B12)
    • VMT1= H+/Katecholamin-Austrauscher
    • Regulation: über: CRH —> ACTH —> Stimulation Synthese DOPA + Cortisol Stimulation PNMT= N-Methyltransferase
  110. Wie wird die Freisetzung von Adrenalin im Nebennierenmark ausgelöst?
    Stimulation durch präganglionäre sympathische Fasern (N. splanchnicus) —> ACh wirkt auf ACh-Rezeptoren der Granulosazellen = Depolarisation voltage gated Ca2+Channels —> Exocytose Adrenalin+NA+ATP
  111. Wirkung Adrenalin?
    • Chronotropie + Ionotropie erhöht
    • periphere Vasokonstriktion
    • Erweiterung Gefässe Herz, Leber und Skeletmuskulatur
    • Lypolyse erhöht, Glukosefreisetzung, Glukoneogenese
    • Gänsehaut
    • Pupillenweitung
    • Hemmung Peristaltik
    • Weitung Bronchien
    • Kontraktion M. spincter utherinae externus
  112. Auf welche Rezeptoren wirkt Adrenalin auf welche NA?Signalkaskade?
    • Adrenalin starke Wirkung auf beta1 und 2 Rezeptoren, schwach auf alpha1 und 2
    • NA starke Wirkung auf alpha 1 und 2, äquivalente Wirkung auf beta 1 und schwache Wirkung auf beta2
    • alpha1 —> Gq —> PLC —> DAG + IP3 erhöht —> Ca2+ erhöht
    • alpha2 —> Gi —> Hemmung Adenylatcyclase —> cAMP —> PKA —> Ca2+
    • beta1 + 2 -> Gs —> Stimulus Adenylatcyclase etc.
    • beta1 vor allem Herz, Chronotropie und Ionotropie
  113. Wo findet der Abbau von NA und Adrenalin statt, durch welche Enzyme werden sie abgebaut? Produkte? Wo Nachweis? Wie lange ist Wirkung?
    • Abbau findet in den Endothelzellen, Herz, Leber und Nieren statt.
    • Enzym welche Adrenalin und NA zu Metanephrin oder Normetanephrin abbauen = COMT (Catecholamin-O-Methyltransferase), Abbau von Metanephrin/Normetanephrin zu Vanillinmandelsäure durch MAO (Monoaminoxidase).
    • Vanilinmandelsäure ist im Urin durch Flüssigkeitschromatographie (HPLC) nachweisbar.
  114. Mydriasis?
    Pupillenerweiterung
  115. Pilomotorischer Reflex? Zweck?
    Gänsehaut
  116. Wie sieht der GH-Rezeptor aus? Wie funktioniert er? Erkläre den JAK-STAT-Signalweg
    • Rezeptor bildet sich aus Homodimer wenn GH bindet
    • Auf beiden Teilen des Dimers je eine Januskinase (JAK), bei Dimerisierung, Gegenseitige Aktivierung der JAKs durch Phosphorilierung.
    • Wenn JAKS aktiviert, Phosphorilierung des eigenen Monomers
    • Durch Phosphorilierung beider Monomere, Möglichkeit Andocken STATs (signal tranducers and activators of transcription) —> Sind Generegulationsproteine, welche dann ebenfalls nach Andocken von JAK phospholiert werden.
    • Aktivierte STATs (verschiedene Typen) lösen sich und Homo oder Heterodimerisieren und gelangen in Nukleus wo sie Gene in oder aktivieren.
    • Andocken an Rezeptormonomer und Dimerisierung der STATs über SH2-Domänen
  117. Wie sieht die Grundstruktur eines GPCR aus? Wie viele TMD? 7 charakteristische Merkmale?
    • G Protein mit 7 TMD
    • 1. extrazellulärer N-Terminus
    • 2. intrazellulärer C-Terminus
    • 3. Dissulfidbrücke zwischen E-I und E-II (E= extrazelluläre Schleife)
    • 4. Fettsäure (Palmitylsäure C16) Ende der 7 TMD
    • 5. - (Gylkosidierung)
    • 6. Phosphorilierungstelle zwischen C-Terminus und Verankerung durch Palmitylsäure in Membran (also intrazellulär)
    • 7. DRY-Motiv = Asp-Arg-Tyr —> Für isomerisation von aktiv zu negativ und Umgekehrt
  118. Erkläre die Aktivierung eines G-Proteins?
    • G-Protein mit GDP auf alpha-Untereinheit Komplex mit beta und gamma, Komplex disoziert von Rezeptor.
    • Durch Binden Ligand an Rezeptor —> aufgehen von Salzbrücke zwischen TMD3 und 7 = Konformationsänderung —> cytoplasmatische Seite GPCR wirkt nun als GEF (gunaninnukleotid exchange factor) —> GDP wird mit GTP ausgetauscht.
    • GTP auf alpha-Untereinheit führt zum Zerfall des Heterotrimers in alpha-Untereinheit und betagamma-Untereinheit —> Beide Untereinheiten des G-Proteins dienen nun als Aktivator von Zielproteinen (Adenylatcyclase z.B.)
  119. Wie funktioniert die Deaktivierung von GPCR?
    • Selbstabschalten durch intrinsische GTPase-Aktivität von alpha-Untereinheit.
    • Wenn GTP hydrolysiert Bindung mit betagamma-Untereinheit möglich.
    • GAP (GTPase activating proteins) können Vorgang beschleunigen.
  120. Aufbau G-Proteine? Wie Verankerung? Wie viele Untereinheiten gibt es?
    • alpha-Untereinheit verankert über Fettsäure —> Palmitylsäure (Palmitoylierung) oder Myristoylierung (C14 Fettsäure) am N-Terminus
    • gama-Untereinheti über Prenylierung am C-Terminus angeheftet = Anheftung Terpenrest.
    • Viele Genen für jede Untereinheit, also viele Kombinationsmöglichkeiten.
  121. Welche Beispiele gibt es wo das Effektorprotein direkt über gewisse betagamma-Untereinheit reguliert wird?
    GIRK, Adenylatcyclasen und Phospholipase C
  122. Ablauf von Rezeptorinternalisierung?
    • Disozierte betagamma-Untereinheit aktiviert GRK (GPCR-Kinase) —> Phosphorylierung von GPCR (Hinderung Anlagerung G-Proteine), hingegen Anlagerung beta-Arrestin an Phosphorilierungsstelle.
    • Bindung von Clathrin und AP2 an betaarrestin —> Rezeptorinternalisierung und Verschmelzung mit Endosom.
    • Loslösen von allen Proteinen und Phosphaten
    • Recycling oder Degradation des Rezeptors.
  123. Welches sind die weiblichen Geschlechtshormone?
    • E2 (zwei OH-Gruppen) Östradiol —> produziert in Ovarien, wichtigstes und wirksamstes Ötrogen
    • E1 = Östron —> Ovarien, (Nebenniere) wichtig in Menopause
    • E3 = Östriol —> Abfallprodukt von E1, E2, hohe Konzentration Schwangerschaft
    • Progesteron —> Ovarien, Schwangerschaft wichtig (Synthese in Plazenta)
  124. Welcher Unterschied gibt es beim Ovum zwischen Säugetieren und nicht-Säugetieren abgesehen von der Grösse?
    • Mensch = Zona pellucida
    • Nicht-Säugetiere = Vitellin-Zellschicht
  125. Welche Zellen machen die Langerhans Inseln aus und welchen Anteil haben sie je?
    • alpha Zellen: Glukagon (20%)
    • beta Zellen: Insulin (70%)
    • delta Zellen: weniger als 5% Somatostatin
    • F-Zellen: pankreatisches Polypeptid —> (Vermittlung Sättigungsgefühlt), Hemmung exokrine Ausschüttung des Pankreas
  126. Wie findet die Kommuninkation der Langerhanszellen statt?
    • Gap junctions
    • humoral, endokrin
    • neural —> S Hemmung beta-Zellen, PS macht Stimulus
  127. Was passiert wenn man 24h fastet, bezogen auf Insulinspiegel etc.?
    Insulinspiegel erniedrigt sich, Körper baut Triglyceride im Fettgewebe und Proteine (AS) im Muskel ab für Gebrauch in Leber für Glukoneogenese.
  128. Beschreibe die Synthese von Insulin?
    • Insulingen auf Chromosom 11
    • —> kodiert für Signalpeptid und A,C,B-Ketten
    • Wenn Translation —> Präproinsulin
    • Anlagerung raues ER + Abspalten Signalsequenz —> Proinsulin, Einlagerung in Vesikel, Golgi-Apparat, Verpackung in betagranula —> Abspalten der Ketten, es entsteht ein C-Peptid und das Insulin, welches aus A und B Ketten bestehen welche über Disulfidbrücken verbunden ist.
  129. Wieso ist das C-Peptid klinisch relevant?
    • Das C-Peptid wird zusammen mit dem Insulin aus den beta-Granula ausgeschüttet. Eine Messung des C-Peptids ermöglicht also ein Verständnis wie viel Insulin ausgeschüttet wurde.
    • Funktion C-Peptid = unbekannt
  130. Welches ist der Toleranzbereich von Blutglukose in mmol/L oder mg/dL?
    • 3.6-5.7 mmol/L
    • 70-100mg/dl
  131. Was ist ein Inkretin? Welcheh gibt es? Effekt? Wo sinvoller therapheutischer Einsatz
    • Inkretin fördert die Insulinsekretion und Synthese und reduziert die Glukagonausschüttung
    • GLP1 —> Von L-Zellen Dünndarm
    • GIP
    • Wird eingesetzt Behandlung DM II
  132. Beschreibe die beiden Mechanismen der Insulinausschüttung in den beta-Zellen?
    • Glukoseweg:
    • Glukosemoleküle gelangen über GLUT1 oder GLUT3 in die Zelle
    • Gesteigerter Glukosemetabolismus (Glykolyse und Citratzyklus) —> Verhältnis ATP:ADP steigt
    • führt zu Inhibierung spez. K+ Kanal —> AP steigt
    • führt zur Depolarisation von V-abhängigen Ca2+ Kanälen
    • Ca2+ Konz. steigt —> Ca2+ induced Ca2+ release —> Ca2+ Konz. insgesamt führt zu Exocytose Insulin in Granulas
    • CCK/Acetylcholin Weg:
    • Ankoppelung an GPCR —> PLC, IP3 + DAG —> DAG = AKtivierung PKC —> wirkt pro Exocytose, IP3 = Ca2+ release ER —> hohe Ca2+ Konz. = Exocytose
  133. Was ist IRS? Wie wird es aktiviert? Was sind die Folgen (1. Signalwege)?
    • IRS= Insulinrezeptor Substrat —> Wird phosphoriliert durch Tyrosinkinaseaktivität von Insulinrezeptor phosphoriliert.
    • IRS aktiviert Phosphatidylisonitol-3-Kinase —> Enzym macht aus PIP2 —> PIP3, welches Membranverankert als second messenger dient —> Wechselwirkung mit PDK (PIP3-dependent-Kinase), PDK aktiviert weitere Enzyme, darunter Proteinkinase B, welche Glykogensynthase aktiviert + Aktivierung GLUT4 zur Aufnahme Glukose.
  134. Welchen weiteren Signalweg der IRS gibt es neben dem PIP3Kinase etc.?
    2 Proteine —> GRB und SOS zusammen, wenn durch IRS aktiviert, wirken als Enzym welches Langzeiteffekte von Insulin aktiviert = Aktivierung Gene, Zellwachstum.
  135. Welche Effekte hat Insulin auf den Hepatozyt?
    Glykogensynthese, Glykolyse, Hemmung Glukoneogenese, Stimulus Lipogenese + Hemmung b-Oxidation
  136. Welche Effekte hat Insulin auf die Muskelzelle?
    • Erhöhung GLUT4 Einbau von Vesikel in die Membran = Aufnahme Glukose erhöht.
    • Stimulation Hexokinase (anderes Enzym als in Leber —> dort Glukokinase) und Glykogensynthase.
    • Stimulation Glykolyse durch Erhöhung Aktivität Phosphofruktokinase und Pyruvatdehydrogenase.
    • Proteinsynthese und Aufnahme Triglyceride.
  137. Welche Wirkung hat Insulin auf Adipozyten?
    • Erhöhung Einbau GLUT4, Erhöhte Glukoseaufnahme vor allem für Glycerolphosphat, wenig für Glykogensynthase.
    • Herstellung Fettsäuren durch Pyruvatdehydrogenase und Acetyl-Coa-Carboxylase —> Manolyl-CoA
    • Erhähte Synthese Lipoproteinlipase, welche von Adipozyt zu Endothelzelle an Oberfläche gelangt, dort spalten sie aus VLDL Fettsäuren und Glycerine heraus.
  138. Wo wird Glukagon synth. und was stimuliert die Ausschüttung?
    in alpha-Zellen in Pankreas (Langerhansinseln), Ausschüttung durch Hypoglykämie, starke körperliche Arbeit, AS indundiert, Mahlzeit mit viel Protein.
  139. Welche Wirkung hat Glukagon? Wo wirkt es vor allem?
    • Glukagon gelangt über Pfordaderblut zu Leber (Hauptwirkungsort), Folgende Effekte:
    • Hemmung Glykolyse, Stimulation Glukoneogenese, Glykogensynthase gehemmt, Glykogenphosphorylase stimuliert, Stimulus beta-Oxidation durch Aktivierung Carnitin-Acyltransferase durch Hemmung Acetyl-CoA-Carboxylase (heisst Manolyl-CoA-Spiegel, welcher Carnitincarrier hemmen würde ist reduziert).
  140. Wann ist die Bildung von Ketonkörpern erhöht? Was ist Folge?
    Fasten, Alkoholismus DM —> Metabolische Azidose weil Ketonkörper sauer sind!
  141. DMI, ab welchem Alter? genetische Disposition? Grund Erkrankung? Statur Pat.? Therapie?
    • Alter: Kinder, Jugendliche, Erwachsene
    • selten familiäre Häufung
    • Durch Autoimmunreaktion Zerstörung der beta Zellen, keine Insulinproduktion mehr
    • Statur: dünner bis normalgewichtiger Pat.
    • Lebenslange Insulintherapie
  142. DMII, ab welchem Alter? genetische Disposition? Grund Erkrankung? Statur Pat.? Therapie?
    • ab 40 LJ (zunehmend auch schon früher)
    • starke familiäre Häufung
    • Desensivitisierung Insulinrezeptoren und Erschöpfung beta-Zellen noch mehr zu produzieren.
    • dicker Pat.
    • Therapie: Diät zuckerarm, Sport, oral Antidiabetika
  143. Wie funktioniert der Transport von Iod ins Follikelepithellumen=Kolloid? Welche Transporter? Für was Iod in Schilddrüse?
    • 2 Transporter: basolateral —> NIS (NatriumIodSymporter)
    • apikal (zu Lumen hin): Pendrin-Transporter
  144. Wie ist grob ein Schilddrüsenhormon in seiner Struktur aufgebaut?
    • 2 aromatische Ringe über O verbunden
    • An Ringen je 2 Iodine befestigt (Wenn T4)
    • An einem Ring Hydroxygruppe, am anderen C-C—NH2+COOH
    • je nachdem welcher Ring Iodid fehlt —> T3 oder reverse T3 (KV19, F.29)
  145. T3 und T4, dazugehörige Namen?
    • T3: Triiodothyronin
    • T4: Tyroxin
  146. Wie funktioniert die Schilddrüsenhormonsynthese?
    • Ionen werden via Blutbahn über NIS basolateral in Zelle aufgenommen. (TSH-sensitiv)
    • Von Cytoplasma gelangt Iodion über Pendrinkanal in das Lumen=Kolloid, dabei wird es auf dem Weg von der Thyreoperoxidase (TPO) auf der apikalen Membran reduziert zu I0 oder I+
    • I0 und I+ reagiert mit Tyrosinen welche alle auf dem Thyroglobulin angelagert sind. (TSH-sens) Thyroglobulin wurde zuvor von der Follikelzelle synth. und ins Lumen abgegeben.
    • Konjugation der Tyrosinen welche noch am Thyroglobulin befestigt sind. (TSH-sens.)
    • Endozytose des Tyroglobulins und seinen konjugierten Tyrosinen. (TSH-sens.)
    • Das Tyroglobulin wird im Lysoendosom abgebaut, übrigbleiben von T4 und T3. (TSH sens.)
    • Sekretion von T3 und 4 in die Blutbahn durch die Follikelzellen (TSH-sens.)
    • KV19, F.30
  147. Wie funktioniert die periphere Aktivierung des Schilddrüsenhormons? Welches ist wirksamer?
    • peripher wird T4 Deiodiert, durch Deiodasen, was zu T3 (wenn am Tyrosinring deiodiert) oder rT3 führt (wenn am Phenolether-ring deiodiert —> der mit Amin- und Carboxygruppe).
    • T3 effektiver als T4!
  148. Was sind Deiodasen, wie heissen sie? Wo vor allem?
    • Deiodieren T4 zu T3 oder rT3
    • Deiodasen sind Selenoenzyme (welche Selenocystein im aktiven Zentrum haben).
    • periphere Organe, wie Niere und Leber.
  149. Wie funktioniert der Wirkungsmechanismus des Schilddrüsenhormons in der Zielzelle und welche Effekte hat es auf die Zelle?
    • T4 und T3 (welche an Tyrosin bindendes globulin TBG gebunden sind) gelangen über Transporter ins Cytosol.
    • Dort Monodeiodase (welche T4 zu T3)
    • T3 interagiert mit nukleärem Rezeptor —> Transkriptionsfaktor für:
    • Na-K+ Pumpen
    • Gluconeogenese Enzyme
    • Schwere Kette Myosin
    • beta Rezeptoren
    • Respiratorische Enzyme
    • Zusammengefasst —> Enzyme welche den Metabolismus ankurbeln.
    • Sehnenreflexe —> neurofibromuskuläre Reizleitung
    • Futile Cycles (sinnlose Zyklen) Lipogenese und Lyse gleichzeitig.
    • Kind+ Embryo:
    • Wachstum —> Chondrozyten, Osteoblasten und Klasten
    • Hirnwachstum
  150. Welche Effekte sind dem Schilddrüsenhormon in der Kindheit zu verdanken, welche im adulten Alter? Was wenn unausgewogene Ausschüttung?
    • Kindheit —> Wachstum, Differenzierung Chondrozyten, Osteoblasten und Klasten = Knochenwachstum
    • Entwicklung Gehirn —> Axonwachstum, Verzweigung Dendriten, Myelinisierung
    • Adult:
    • Beschleunigung Metabolismus
    • Kreatinimus (Kind) bei Iodmangel in der Kindheit = geistige Entwicklungsrückstand, Kleinwuchs, Schwerhörogkeit, Sprachstörungen
    • Hyperthyreose —> Bei Erwachsenen = Überfunktion Schilddrüse, schnellerer Knochenumbau —> schneller Knochenbrüche = Morbus Basedow.
    • Hypothyreose —> Hashimoto = Veränderung Haut und Haare.
  151. Erklären Sie den Ablauf der Oogenese (ohne Follikelreifung)?
    • Durch das fehlen von SRY, absterben der Urkeimzellen im Mark der Gonadenanlage und Proliferation + Differenzierung der Urkeinzellen in Ogonien im Bereich des Cortex (6-7 Woche)
    • Spontanes Eintreten in Meiose I, Prophase bis Diplotän (heisst Chromatide nur noch über eine kleine Brücke verbunden) wo sie dann in eine Ruhephase treten = Diktyotän. (Ab 12. Woche), Zelle in diesem Stadium = primäre Ozyte, welche zusammen mit Follikel und Granulosazellen das Primordialfollikel ergeben.
    • 7 Mio Primordialfollikel in 20. Woche, Geburt: 1-2 Mio und nach Pubertät 250’000 je Ovar (heraus Selektion der besten Primordialfollikel)
    • bis Menopause entwicklen bis 300 Primordialfollikel.
  152. Erkläre die Follikelreifung, wann findet sie statt?
    • Pro Zyklus der Frau reifen 5-15 Primordialfollikel (durch FSH), das Follikelepithel, welches sich aus den Granulosazellen zusammensetzt wird kubisch und die Ocyte wächst, Erkennung der zona pellucida zwischen Granulosazellen und Ocyten —> Primärfollikel
    • Das Follikelepithel wird mehrschichtig = Stratum granulosum, Ausläufer durch zona pellucida für Versorgung Oocyte. Aus Bindegewebe um Follikel = Stroma ovari entstehen Thecazellen=Theca folliculi —> Sekundärfollikel
    • Antrum folliculi mit Liquor gefüllt = Kennzeichen Tertiärfollikel, Oocyte in Cumulus oophorus (Hügel von Granulosazellen gebildet) eingebettet. Um Stratum granulosum hat sich aus Theca folliculi eine theca interna (für Hormonproduktion) und externa gebildet, welche nach wie vor vom Stroma ovari umgeben wird. Oocyte über alle Stadien sehr stark gewachsen!
    • FSH bewirkt, eines der Tertiärfollikel pro Zyklus reift zum Graafschen Follikel (Dauer: 2 Wochen), Weiterführung Meiose I (jetzt sekundäre Oocyte) und spontanes Eintreten in Meiose II bis Metaphase, jetzt Follikelsprung. Rest Meiose II erst nach Befruchtung.
  153. Wie sieht etwa die Kurve von LH und FSH übers Leben aus? Was wird Vorausgesetzt für die Ausschüttung?
    • 2. Peaks sehr früh —> einer bei Fötus (Ausbildung Primordialfollikel) und einer gerade nach der Geburt.
    • tiefe Plasmawerte bis zur Pubertät, dort wieder pulsatiler Anstieg der Hormone, bis Menopause, dort starker Anstieg da Rückkoppelung fehlt.
    • Voraussetzung ist die pulsatile Ausschüttung von GnRH, Steuerung durch Nucleus arcuatus. Ab Pubertät!
  154. Beschreibe den Menstruationszyklus? Hormone, Kurvenverläufe? Phasen, Dauer? Zustand Schleimhaut Uterus? Wann Ovulation?
    • 4 Hormone: FSH, LH, Östradiol und Progesteron
    • 2 Phasen an je 14 Tage —> Follikelphase: Reifung Follikelkohorte, welche schon Ende Lutealphase begann sich auszureifen. Selektion eines Tertiärfollikel —> Graafscher Follikel, Wachsen Schleimmhaut durch Östradiol, Ende Bei Eisprung. Lutealphase —> Progesteronproduktion durch Corpus luteum nach Eisprung, Kombination Östradiol und Progesteron = Ausbau Gefässversorgung Schleimhaut + Abgabe Zervixschleim. Körpertemperatur während Lutealphase etwa 0,5 C° höher. Ende Zyklus: Abstossen Endometrium.
    • KV9, F.11
  155. Wo wird Östradiol vor allem produziert? Welcher Effekt hat es?
    Östradiol wird durch Granulosazellen des Follikels produziert, bewirkt ein Wachstum des Endometriums, ein dramatischer Anstieg der Produktion erfolgt durch die Follikelreifung —> Führt zu LH-Surge.
  156. Was ist der LH-Surge? Wieso entsteht er?
    stellt sich ein, nachdem durch starke Ausschüttung von Östradiol durch Granulosazellen, eine positives Feedback in der Hypophyse, über GnRH —> LH-Ausschüttung stattgefunden hat (Dauer Verzögerung: 24-36h). Durch LH-Surge= Ovulation. Entstehung eigentlich durch eine sensitivere Antwort von LH auf den GnRH Schub (welcher pulsartig Ausgeschüttet).
  157. Wann findet die Einnistung statt? Was passiert wenn die Oocyte nicht befruchtet ist?
    • etwas am 20. Tag des Zykluses.
    • Wenn Oocyte unbefruchtet, keine Einnistung, Herunterwander am Uterusentlang, mit Abstossung der Oocyte, zusammen mit Endometrium.
  158. Welche Zelltypen besitzt der Corpus luteum, was machen diese Zellen?
    • Theka-lutein-Zellen + Granulosa-lutein-Zellen —> Herstellung Progesteron, Inhibin und Östrogen
    • Effekt: Hemmung der Hypothalamus-Hypophysenachse = weniger FSH und LH —> Führt zu Degeneration Corpus luteum.
    • Weil kein Progesteron und Östrogen mehr —> Degeneration Endometrium.
  159. Was passiert mit dem Corpus luteum wenn keine Schwangerschaft folgt?
    Es entsteht der Corpus albicans, welcher im Ovar sichtbar zurückbleibt.
  160. Auf welche Zellen des Follikels wirkt FSH und auf welche LH? Effekt?
    • FSH —> Granulosazellen: Produktion + Sekretion von Östrogen (aber auch Thekazellen nötig für Synthese) und Sekretion Progesteron, Inhibin und Activin
    • LH —> Thekazellen, Sekretion Progesteron
  161. Was machen Activin bzw. Inhibin und wo werden sie produziert?
    • Activin fördert die Synthese und Sekretion von FSH in der Hypophyse, Activin in Granulosazellen Follikel produziert.
    • Inhibin hemmt die Ausschüttung von FSH in der Adenohypophyse. Auch in Granulosazellen produziert.
  162. Was sind Gestagene?
    Gestagene sind synthetische Gelbkörperhormone, welche wie Progesteron wirken.
  163. Wie funktioniert die Mikropille? Was Unterschied zu Minipille?
    • Wirktstoffe: Östrogen —> Hemmung von FSH und LH (keine Follikelreifung und kein Eisprung)
    • Gestagen —> Ebenfalls Hemmung LH + FSH und (ähnliche Wirkung wie Progesteron), verantworltich Bildung dickflüssiger Cervixschleim.
    • Minipille: hat nur Gestagen —> Schleimeffekt.
  164. Wie geht eine von vielen Theorien, wie der dominante Follikel selektioniert wird?
    der dominanteste Tertiärfollikel schüttet Inhibin B aus, dieses führt zu einer verminderung der FSH Ausschüttung in der Hypophyse. Weil der Leitfollikel am wiederstandsfähigsten ist, einziger Follikel welcher nicht atretisch=Verschluss des Follikels.
  165. Beschreibe die Synthese der Steroidhormone der Ovarien?
    • Cholesterin aus Eigenproduktion Ovarien oder aus Import über LDL wird durch SCC-Enzym im Mit. in Pregnenolon umgewandelt. Umwandlung im Cytosol zu a) Progesteron durch 3 beta Hydroxysteroid Dehydrogenase, oder b) Weiterverarbeitung bis zu Testosteron oder Androstenedion —> durch Aromatase Umwandlung in Estradiol bzw. estrone.
    • Umwandlung untereinander Estron zu Estradiol durch 17beta-Hydroxysteroid Dehydrogenase
  166. Für Synthese Östrogen 2 Zellen im Follikel benötigt? Welche? Welche Zelle übernimmt welche Aufgabe? Durch was werden Vorgänge stimuliert?
    • Theka-Zelle —> Stellen die “adrenalen Androgene”= Androstendion her (Diffudiert dann zu Granulosazellen), haben aber keine Aromatase zur Herstellung der Östrogene
    • Granulosazelle —> besitzen keine 17-alphaHydroxylase und 17,20 Desmolase, dafür Besitz Aromatase
    • LH —> Aktiviert LDL-Rezeptoren und SSC in Thekazellen
    • FSH —> Stimulus Granulosazellen, Herstellung Aromatasen (welche Produktion E1 und E2), E2 diffudiert dann ins Blut.
  167. Wie ist ein Spermium aufgebaut?
    • Es besteht aus einem Kopf, Mittelteil und Schwanz
    • —> Kopf: Akrosom —> Lysosom unter Zellmembran mit Proteasen wie Akrosin, Zellkern
    • —> Mittelteil: bestehend aus einem Mitochondrienkörper
    • Schwanz: Aus Mikrotubulifilamenten bestehende Geissel
  168. Funktion des Akrosoms?
    Hilft beim Durchdringen der Corona radiata und Zona pellucida.
  169. Was ist der Perivitellinnraum? Was passiert mit diesem bei der Befruchtung?
    • Perivitellinnraum ist zwischen Membran Eizelle und der Zona pellucida.
    • Wenn Befruchtung erfolgreich, beginnt Eizelle kortikale Granula in diesen Raum auszuschütten, was eine Veränderung der ZP zur Folge hat (weniger Spermienrezeptoren) zur Verhinderung Polyspermie.
  170. Wo befindet sich die Chorionhöhle? Was ist die Amionhöhle? Wo ist der Dottersack? Aus was ist der Embryo?
    • Chorionhöhle befindet sich zwischen Chorion (Zottenhaut) aus Trophoblasten und den Embryoblasten —> je nachdem Entoderm (Dottersack) oder Ektoderm (Amionhöhle)
    • Amionhöhle umgeben von Ektodermzellen.
    • Dottersack umgeben von Entodermzellen
    • Der Embryo ist dort wo Ektoderm und Entoderm aufeinanderliegen.
  171. Was passiert mit dem Chorion nach dem sich die Eizelle eingenistet hat?
    • Syncytiotrophoblasten + (Cytotrophoblasten) proliferieren, wachsen, verzweigen sich und bilden Trabekel im Endometrium (Dezidua), Einfressen in mütterliche Gefässe, Trabekel direkter Kontakt Blut.
    • Entwicklung zu Chorionzotten (primär, sekundär, tertiär —> siehe J1, B9, KV3, F.8)
    • Stoffaustausch wird möglich
  172. Was macht HCG? Ausgeschrieben? Wo wird es produziert? Bis wann sinnvoll Schwangerschafttest wollen beweisen?
    • Steuerung Steroidsynthese Corpus luteum und Bildung Plazenta
    • Human chronotropic gonadotropin
    • Produktion durch Syncitiotrophoblasten
    • sinnvoll bis 8. Woche, danach Produktion HCG rückläufig.
  173. Myxödem?
    Ödem, welches nach Eindrücken keine Dellen hinterlässt —> Schwellung Unterhaut, Haut und Fettgewebe geschwollen durch Hypothyreose
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317768
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block 5, endokrinologie
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