Block 4.txt (aktuell)

  1. Gehalt Hämatokrit, wie viel Blut an Gesamtgewicht, welches Aufgaben Blut?
    • 45%
    • 7% = etwa 5L
    • Aufgaben: Transport (Gase, Nährstoffe, Zellen, Gerinnungsfaktoren, Antikörper, Metabolite, Hormone), Erhaltung Hömostase, Immunabwehr, Schutz = Blutstillung
  2. Hämostase? Hämatopoese? zytopenie? zytose? Polyglobulie?
    • Blutstilllung
    • Entwicklung der Erythrozyten
    • Reduktion Zellzahl
    • Erhöhung der Zellzahl
    • zu Hohe Erythrozytenzahl
  3. Wie lange dauert: 1. Bildung Erythrozyt 2. seine Überlebenszeit?
    • 8 Tage
    • 120 Tage
  4. Monophyletisch?
    Zellen alle von einer gemeinsamen ursprünglichen Stammzelle.
  5. Nennen Sie die 6 verschiedenen Stadien der Erytrhopoese?
    Proerythroblast —> basophiler Erythroblast —> polychromatischer Erythroblast —> oxyphiler Erythroblast —> Retikulozyt —> Erythrozyt
  6. Was dient im Erythrozyt als Oxidationsschutz, aus welchen AS wird es synthetisiert und welches der AS hat die funktionsbestimmende Gruppe, wie heisst sie?
    • Oxidationsschutz: Glutathion
    • AS: Glutamat, Cystein und Glycin
    • funktionsbestimmende Gruppe: am Cystein —> Sulfhydrylgruppe (-SH)
  7. Wie lautet die “Oxidationsschutzkette?
    • Aufzeichnen!
    • siehe KV2, Folie 7
  8. Facts zu G6P-Dehydrogenase: Häufigkeit? Auswirkung? chronisch vs induziert? Wie viele Menschen betroffen?
    • regional bis zu 20%, häufigster Enzymdefekt überhaupt
    • durch NADPH + H+ Mangel, schlechter Oxidationsschutz des Erythrozyten —> Hämolytische Anämie
    • selten chronisch, meistens induziert —> durch Bakterien und Viren
  9. Welche 2 grossen Enzymdefekte im Erythrozytenstoffwechsel gibt es?
    G6P-Dehydrogenase (NADPH-Mangel) und Pyruvatkinase (ATP-Mangel + 2,3BPG-Überschuss)
  10. Wie viel % Masse Hb im Erythrozyt?
    30%
  11. Gründe Hypochrome Anämie? 3 Gründe?
    • Thalassämie —> Mutation Gen Globinkette
    • Sideroblastische Anämie —> Störung Synthese delta-ALA (Konsequenz, Mangel an Häm)
    • Eisenmangel —> schlechte Zufuhr/Aufnahme oder erhöhter Bedarf
  12. Gründe Hyperchrome Anämie?
    Folsäure oder B12-Mangel —> zu wenig Aufnahme, oder Resorption schlecht —> Erkrankung Dündarmmukose, oder fehlen IF. DNA-Synthese vermindert —> Teilung langsamer, weniger häufig.
  13. Eisen - Gesamtgehalt im Körper? täglicher Bedarf? Wie Verhältnisse Eisenverteilung im Körper? Nahrungseisen, welche Form? Wie zu Ionenform?
    • 3-4g
    • 1-2mg/Tag
    • siehe KV2 F.12
    • Fe3+
    • Durch Säuren Magen oder der Nahrung in Ionenform überführt
  14. Welche Stoffe und wieso fördern diese Eisenaufnahme?
    Vitamin C und Cystein, wirken reduzierend —> Fe3+ zu Fe2+, dieses muss nicht mehr reduziert werden, Aufnahme direkt durch DMT1
  15. Ablauf bei der Aufnahme von Eisen in Mukose und Zelle?
    • Stichworte: Fe-Reduktase, DMT1, Ferritin, Ferromobil, Ferroportin und Hephaestin, Transferrin, TR-Rezeptor, Endozytose, DMT1
    • Schema: KV2, F.13+14
  16. Wie funktioniert die Regulation des Eisenstoffwechsels?
    • KV2, F.15
    • Stichworte: IRPs, delta-ALA, Ferritin, Transferrin-Rezeptor, Aconitasen, Translation
  17. Was ist vWF ausgeschrieben, wo hat es eine Bedeutung, wo stammt es her, Synthese und mit welchem Rezeptor interagiert es?
    • von Willebrand Faktor
    • Spielt bei der primären Hämostase eine Rolle, indem es als Glykoprotein eine Brücke zwischen Thrombozyt und den Bindegewebsproteinen, wie Laminin, Fibronektin und Kollagen.
    • Dabei interagiert vWF mit dem Rezeptor Ib des Thrombozyten.
    • Synthese in Endothelzellen
    • normal: Zirkulation im Blutplasma
  18. Was induziert eine Formänderung und Stimulation der Aggregation des Thrombozyten, welche Signalkaskade wird ausgelöst?
    Durch das Ausschütten von ADP (und weitere wie, Katecholamine, Thrombin, PAF=Plättchen aktivierender Faktor) wird der intrazelluläre Ca2+ Spiegel des Thrombozyten erhöht —> PLA aktiviert -> Konformationsänderung = kugelig und Ausschicken von Fortsätzen.
  19. Welche Rolle spielt Fibrinogen in der primären Hämostase, mit welchen Rezeptoren interagiert es?
    Fibrinogen verknüpft Thrombozyten untereinander. Es interagiert mit den Rezeptoren IIb und IIIa auf dem Thrombozyt.
  20. Welche weitere Möglichkeit neben dem vWF haben die Thrombozyten für die Aggregation an das BG?
    Mit direkten Rezeptoren an BG Proteine.
  21. Welche Vorgänge finden in der reversiblen Aggregation (Teil der primären Hämostase) statt?
    • Verformung Thrombozyten —> Ausbildung Rezeptoren IIb, IIIa, Ib etc. (ADP —> Ca2+ —> PLA induziert)
    • Synthese Thromboxan und Prostagladin aus Arachidonsäure.
  22. Welche Wirkung hat Thromboxan?
    • Kontraktion der Gefässe
    • Aktivierung weiterer Thrombozyten
  23. Was passiert bei der irreversiblen Aggregation?
    durch release von Thrombospondin aus alpha-Granula im Thrombozyt werden die Bindungen von Fibrinogen und Thrombozyt verfestigt. Loslösung ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich.
  24. Welche 2 Hemmer der primären Hämostase gibt es? Wie wirken sie sonst noch?
    • natürlicher Hemmer: Prostazyklin (Prostagladin), produziert durch Endothel, führt zu Temperatursteigerung, und Vasodilatation.
    • COX-Hemmer —> Azetylsalizylsäure
  25. Welche beiden Kaskaden spielen bei der sekundären Hämostase eine Rolle, welche Coagulation sfaktoren machen sie aus? Wie laufen sie ab? Was ist das Resultat der beiden Kaskaden?
    • intrinisches System —> beinhaltet Plasmafaktoren, XII (welcher XIIa wenn Kontakt negativ geladenen Oberflächen) —> XI und IX (IXa Bildung Komplex Ca2+ und Phospholipide) —> X wird aktiviert. Faktor VIII beschleunigt letzter Schritt.
    • extrinisches System —> Tissuefactor (produziert von Fibroblasten und g. Muskulatur auf Endothelzellen), Bildung Komplex mit Phospholipiden = Gewebethromboplastin, wenn in Kontakt mit VII —> VIIa + Ca2+ führt zur Aktivation von X
    • X und V und Ca2+ und Phospholipide bilden einen Komplex = Prothrombinaktivator
  26. Was ist der Prothrombinaktivator und was bewirkt er?
    • Prothrombinaktivator ist ein Komplex aus FV,FX,Ca2+ und Phospholipiden.
    • Er Wandelt Prothrobin in Thrombin um (enzymatisch aktive Form) —> Thrombin spaltet Fibrinogen zu Fibrin.
  27. Gewebethromboplastin?
    bildet sich aus Tissuefaktor und Phospholipiden —> Führt zu Aktivierung FVII (extrinsisches System).
  28. Welche Faktoren benötigen Vitamin K? Wo werden die meisten Faktoren hergestellt, Konsequenz?
    FII, FVII, FIX, (Prothrombin, Protein C), gennante Faktoren werden in der Leber hergestellt, bei Ausfall Koalgulation vermindert.
  29. Was macht ATIII?
    Hemmt verschiedene Gerinnungsfaktoren, führt zu reduzierter Koagulationswahrscheinlichkeit, Schnelligkeit.
  30. Protein C? APC?
    • Protein C wenn aktiviert --> aktiviertes Protein C = APC
    • Hemmung Faktoren VIII (intrinsisches System) und FV durch Proteolyse
    • Wird in der Leber synthetisiert, Vit. K nötig.
    • Verhinderung Hämostase in nicht verletzten Regionen.
  31. Was wird beim Quick-Test gemacht, Normwerte? Über was gibt er Auskunft?
    • Beim Quicktest wird Gewebethromboplastin (Tissuefactor und Phospholipide) zusammen mit Ca2+ und DEM PATIENTENPLASMA in ein Behälter gegeben und gemessen wie lange bis Koagulation eintrifft.
    • Normwerte: >70% (Angabe in %, 100% ideal) über 100% heisst schneller als Idealwert.
    • Auskunft über extrinsisches System, da er Tissuefaktorkaskade prüft.
    • Wenn unter 70%, heisst Problem bei VII (Vit. K Mangel bei Therapie mit Marcoumar z.B. oder Leberversagen) oder Fibrinogenmangel.
  32. Was ist der aPTT Test, was wird gemacht, Normwerte und über was gibt er Auskunft?
    • aPTT = aktive partielle Thromboplastintime —>
    • Zusammen mit Ca2+ und Phosholipiden wird ein Aktivator (vermutlich für XII —> XIIa) gegeben. Schauen wie lange bis Koagulation.
    • Normwerte: 20-38 sek
    • Testet das intrinsische System
    • wenn verlängert: Hämophilie A (Faktor VIII), Hämophilie B (Faktor IX), Fibrinogenmangel etc. da Hämophilie beides Faktoren welche in intrinischem System.
  33. 3 Stufen der Abwehr?
    • unspezifisch an Grenzfläche
    • unspezifisch an der Stelle des Eindringens
    • spezifische Abwehr in Organen der Abwehr
  34. Beispiele für die unspezifische Abwehr an einer Grenzfläche?
    • Sekrete —> Talg, Schweiss, Schleim, Magensäure, Tränenflüssigkeit (guter Schutz Cornea nötig, weil unverhornt und einschichtig)
    • Epithel —> tight junctions, Kinozillien, Stratum corneum (mehrschichtige Epithelien effizienter)
  35. Beispiele für unspezifische Abwehr an der Eintrittsstelle?
    • humoral: Komplementsystem, Lysozym, CRP (C-reaktives Protein), Interferon
    • zellulär: Phagozyten (Granulozyten, Makrophagen, Mikrophagen, Monozyten), dendritische Zellen, NK & ILC Zellen.
    • Bakterien --> "gute" Bakterien im Darm, die z.B. Ballaststoffe abbauen und "schlechten" Bakterien keinen Platz gewähren.
  36. Was bedeutet IgG usw.?
    Immunoglobin G oder auch M usw.
  37. chemotaktisch?
    Anziehend wirkend für Immunzellen.
  38. Beschreibe den klassischen Komplementsystemweg?
    • C1 bindet an den Antikörper IgG oder IgM (welche selber schon an Antigene von Mikrobe gebunden haben), dabei wird C1 aktiv und spaltet C2 in C2a und C4 in C4b.
    • C4bC2a bilden einen Komplex, dieser ist C3-Convertase und spaltet C3 in C3a (wirkt chemotaktisch) und in C3b.
    • C3b dockt an Mikrobe an und gelegentlich auch an den C4bC2a-Komplex
    • C4bC2aC3b-Komplex = C5-Convertase, welche C5 in C5a und C5b
  39. Beschreibe den alternativen Komplementsystemweg?
    • Funktioniert ohne Antikörper!
    • C3 dockt direkt an Mikrobe an und wird zu C3a und C3b gespalten.
    • Faktor B (Bb) kommt dazu und dockt an —> aktive C3-Convertase, heisst wieder C3 zu C3 und b
    • C3b dockt gelegentlich an C3bBb-Komplex, C5-Convertase entsteht, C5 in C5a und C5b
  40. Beschreibe den Lectin-Komplementärsystemweg?
    • Mannose bindet via MBL (mannose binding lectin) an Mikrobe.
    • Dies führt zu Spaltung von C2 in C2a und C4 in C4b
    • weiterer Verlauf analog zu klassischem Weg
  41. Bei den 3 Komplementsystemwegen, welcher ist angeboren und welcher erworben?
    • angeborene: alternative und lectin Weg
    • erworben: der klassische Weg (funktioniert mit Antikörpern).
  42. Was passiert wenn C5 zu C5a und b gespalten wird?
    • Es bildet sich ein Komplex, C5 mit weiteren Proteinen, C6-8.
    • Diese ermöglichen C9 eine Poly C9 Bildung. Ein MAC (membrane attacking complex entsteht).
  43. Opsonization
    Markierung einer Mikrobe durch ein Protein, was die Phagozytose der Mikrobe zur Konsequenz hat.
  44. 3 Effekte des Komplementsystemes?
    • Bildung eines MAC durch eine Signalkaskade, osmotische Lyse Mikrobe.
    • Opsonization von Mikroben durch C3b (wichtigste Wirkung!)
    • Aussendung von chemotaktischen Proteinfragmenten, wie C5a,C3a oder C4a, welche aktivierend auf Leukozyten wirken.
  45. Was ist ein Lysozym? Wo kommt es vor? Wie wirkt es?
    • Ein Lysozym ist eine Hydrolase, welche in Körperflüssigkeiten, wie Speichel, Tränenflüssigkeit, Schweiss, Cerum und Nasensekret vorkommt.
    • Sie wirkt antibakteriell und trägt somit zur Immunabwehr bei.
  46. Welche 4 grundlegenden Effekte hat das Immunsystem allgemein?
    • Abwehr Schädlinge
    • Neutralisation entarteter Zellen
    • Erkennung Körperfremder Moleküle —> Lebertransplatation, Abstossung
    • (leider) Schädigung körpereigener Stoffe —> Autoimmunerkrankungen
  47. Was ist PaMP und in welchem Zusammenhang steht es? Nennen Sie Beispiele auf 3 Stufen?
    • PaMP = pathogen associated molecular patterns, bedeutet, dass Mikroben (vor allem Bakterien) für sie typische Moleküle aufweisen. Dies nützt das natürliche Immunsystem um diese zu erkennen und zu zerstören, mittels Besitz Rezeptoren für PaMP.
    • Beispiele für PaMP:
    • Extrazellulär (v. A. bakt. + fung. Membranbestandteile): TLR (Erkennung Peptidoglykane Bakterien auch Lypopolysaccharide), Lectinrezeptor für fungale Polysaccharide
    • Endosom: TLR für ds RNA
    • Cytosolisch: Erkennen von Nukleinsäuren, bakt. Toxine etc.
  48. neutrophile Granulozyten, Funktion, Steuerung Proliferation, welche Mikroben abgewehrt, Konzentration, überleben nach Migration?
    • Teil natürliches Immunsystem
    • Proliferation: gesteuert durch Cytokine
    • Mikroben: vor allem Bakterien und Pilze
    • Konz.: 4000-10’000 pro mikroL Blut
    • Apoptose nach Stunden der Migration
  49. Monozyten, Konz., Überleben nach Migration, Differenzierung in welche Zelle?
    • 500-1000 pro mikroL Blut
    • Lange Zeit
    • Differenzierunng in Makrophage wenn Migration ins Gewebe
  50. Beschreibe die Migration von neutrophilen Granulozyten und Monozyten vom Gefäss ins Gewebe?
    • Rollen: Durch Mikroben Stimulation Makrophagen im Gewebe Produktion von Zytokinen IL1 und TNF, diese wirken an Endothelzellen, stimulieren dieses zur Expression von E-selektin und P-selektin, Monozyten und neutrophile Granulozyten haben Rezeptoren, gehen Bindung ein + Wiederlösung durch Blutstromm, resultiert in Rollen.
    • Aktivierung Integrine: Chemokine binden an Proteoglykane auf Endotheloberfläche, rollende Leukozyten kommen in Kontakt mit den Chemokinen, Effekt —> Integrine, welche vorhin niederaffine Form hatten, jetzt hochaffin —> Aktivierung Integriene und Adhäsion
    • Migration: Durch Chemokine auch Überwindung der Endothelwand vermittelt.
  51. Wie kann die Migration von Leukozyten erblich erschwert sein? Auswirkungen?
    Durch Mutation von Selektinliganden oder Integrinen kann Leukozyt weniger effektiv das Endothel überwinden —> schlechter Gewappnet gegen Infektionen!
  52. Wie läuft Phagozytose ab, welche Methoden kommen zur Anwendung für Elimination Mikroben?
    • Mikroben wird “aufgegessen” —> Phagosom (Membran um Mikrobe im Makrophagen/ neut. Granulozyt)
    • Phagozyt Oxidase = H2O in H2O2 (Hydrogen Peroxid) in Vesikeln= Lysosom/Phagolysosom, Verschmelzen mit Phagosom (Zerstörung durch O Raadikale)
    • Produktion NO aus Arginin —> wirkt mikrobetötend
  53. Was sind TLR? Wo spielen sie eine Rolle?
    • toll like Rezeptoren
    • Zentrale Rolle bei natürlichen Immunabwehr, sind Rezeptoren (13 insgesamt), welche an PaMP docken.
    • TLR eine Untergruppe von PRR (pattern recognitzion receptors).
    • Auf Monozyten/Makrophagen, dendritischen Zellen und B-Zellen.
  54. Was sind NK? Funktion? Welche Cytokine exprimieren sie? Welches sind Vorläufer Zellen?
    • natürliche Killerzellen
    • Töten infizierte Zellen und exprimieren IFN-gamma
    • IFN-gamma, wirkt stimulierend auf Makrophage, effizientere Tötung Mikroben. Wenn Tötung, Exprimieren von IL12 —> wirkt auf NK = mehr Ausschütten IFN-gamma und Aktivierung Tötungsfunktionen von NK
    • Stammen von Vorläufer Lymphozyt
  55. Wie erkennt NK zu tötende Zellen?
    • Wenn Zelle infiziert, DNA-Schaden oder entartet, Expression NK-spez. Liganden auf Membran.
    • Erkennung durch NK und Töten.
    • Zellen haben auch NK hemmende Liganden auf Membran, wenn Virus in Zelle, werden diese gehemmt. z.B.
  56. Welche Interaktion macht IgG mit NK?
    IgG-Antikörper auf einer infizierten Zelle, gibt NK Möglichkeit, via Rezeptor für IgG anzudocken und Apoptose der Zielzelle auszulösen (ADCC).
  57. ADCC?
    • anitbody-dependent celllular cytoxcity
    • —> Durch Antikörper Erkennung einer infizierten Zelle durch vor allem NK-Zellen und weitere, wie Makrophagen, Granulozyten, dendritische Zellen
    • eine Verbindung zwischen adaptiven (Antikörper) und natürlichen (NK-Zelle) Immunsystem.
  58. MHC? Bedeutung? Was ist das? Funktion? Wo vorhanden?
    • MHC = major histocompatibility complex
    • Ist ein Proteinkomplex auf der Oberfläche von allen Zellen (ausser ohne Kern = Erythrozyten und Throphoblasten)
    • In Proteinkomplex sind Peptide (Antigene) von Proteinen in der Zelle eingebaut —> Schafft Abbild von was in der Zelle ist.
    • Funktion: Präsentation der Antigene auf MHC I + II den T Lymphozyten, welche TCR (T cell receptor) haben. —> Gegenstück zu MHC.
  59. Funktion der dendritischen Zelle? Inaktive Form in Epithel? Wie wird sie aktiviert? Was anders wenn aktiviert? Aus was diff. sie sich?
    • inaktive Form in Epithel: Langerhans-Zelle
    • Die dendritische Zelle (inaktiv) fängt Antigene ein. Dies tut sie durch Rezeptorinteraktion mit Mikroben (PaMP-Exprimierer). Wenn Rezeptoren dendritische Zelle (z.B. TLR) aktiviert + Stimulation durch infl. Cytkokine (TNF + IL1) —> Führt zu Aktivierung dendritischer Zelle.
    • Aktivierung: Zelle verliert Adhäsionseigenschafte, loslösen + wird zu APC (durch vermehrte Expression MHC) und Expression Rezeptor, welcher Anziehen Zelle in T-Zone.
    • Differenzierung aus Monozyt oder B und T-Lymphozyt, je nach Art dendritischer Zelle.
  60. Was ist eine Cross-presentation?
    • Wenn dendritische Zellen (oder andere APC) eine inf. Zelle selber phagozytieren und über MHC I die Antigene naiven CD8+ Zellen präsentieren.
    • Nötig, wenn dendritische Zellen z.B. selber nicht durch Virus befallen werden.
  61. Welche zusätzliche Funktion der dendritischen Zelle gibt es, welche Autoimmunkrankheiten vorbeugt?
    dendritische Zellen sammeln Antigene von apoptotischen Zellen ein (nur wenn keine Infektion vorhanden!) und präsentieren diese T-Lymphozyten, welche dann nicht aktiviert werden, sondern zerstört!
  62. Erläutern sie die unterschiede zwischen MHC I und II bezüglich: wem präsentierend? Wo vorhanden? Struktur/Aufbau? Auf welchen Genen? Welche Bedeutung kommt den Polymorphen Untereinheiten zu?
    • MHC I: präsentieren den CD8+ Zellen, kommen auf allen Zellen vor (mit Kern), Präsentation Proteine im Cytoplasma und nicht phagozytiert! Polymorphe alpha Kette und beta-mikroglobulin Kette, auf HLA-A bis C (HLA = human leucocytes antigen).
    • MHC II: präsentieren CD4+ Zellen, kommen auf APCs vor. MHC II präsentieren Antigen von extrazellulären Mikroben! Werden also phagozytiert durch APC und als Resultat auf MHC II präsentiert. polymorphe alpha und beta Kette, HLA-DP bis R
    • Polymorphe Untereinheit (heisst bei fast jedem Mensch ein bisschen anders), weil Allele Mutter und Vater Kodominant wirken. Diversität in einer Population gross —> Höhere T-Lymphozytimmunität. Aber auch Organtransplantation verkompliziert!
  63. HLA-Gene sind Kodominant verebt, welche Konsequenz hat dies für die Anzahl verschiedener MHC I und II Versionen für ein Mensch?
    • für MHC I —> 3 verschiedene Gene, HLA, HLB und HLC, da Codominant vererbt (heisst Allel von Mutter und Vater aktiv) je 2 Gene pro Typ aktiv = 2x HLA-A, 2x HLA-B und 2x HLA-C = 6 Versionen von MHC I
    • Bei MHC II analog, Gene —> HLA-DP, HLA-DQ und HLA-DR, also mind, 6 Versionen, aber auch mehr möglich weil mehrere HLA-DP Gene z.B.
  64. Welche Art von Antigenen können den T-Lymphozyten durch MHC auf APC präsentiert werden? Wieso nur diese?
    Nur Peptid Antigene, andere können nicht in MHC eingebaut werden! Nicht alle Peptidantigene passen in MHCs!
  65. Zeichnen Sie den Aufbau eines Antikörpers (Immunglobulin)?
    • Y-förmig
    • 2 leichte Ketten, 2 schwere Ketten
    • Fc und Fab (fragment constant und antigenbinding)
    • Variable Abschnitte
  66. Wie ist es möglich, dass viele Typen Antikörper entstehen beim B-Lymphozyten oder viele TCR bei T-Lymphozyten?
    • 2 Prozesse: 1. combinational diversity 2. junctional diversity
    • combinational diversity:Antikörper besteht aus 2x heavy chain und 2x light chain. Das Gen der heavy chain wird vom Stadium pro B Zelle zu Pre Zelle rekombiniert und wenn die heavy chain erfolgreich exprimiert, Rekombination von light chain DNA.
    • Genauer Ablauf: heavy chain Gen besteht aus mehreren Segmenten, V= variable (viele) D = diversity J= joinig (beide wenige) und C= contant Segmenten (mehrere, immer das erste Segment wenn noch in Entwicklung also mii). Zuerst werden D und J Rekombiniert, heisst je eins auswählen und dann zusammenfügen und anschliessend mit einem von vielen V rekombinieren (Durch VDJ Rekombinasen!). Jetzt ist ein einzigartiges VDJ entstanden. Dieser wird jetzt zusammen mit dem C Segment transkibiert und in einem Splicingprozess zusammen gebracht. Translation schliesslich ergibt mii heavy chain. Analoges passiert bei der light chain wenn mii heavychain erfolgreich exprimiert und dann eine pre B Zellen. Nur —> Kein D Segment bei light chain!, Alle unreifen B Lympozyten produzieren dann IgM
    • Die junctional diversity wird dadurch erziehlt das bei der Rekombination zufällig Nukleotide entfernt und hinzugefügt werden.
  67. Wie werden die B-Lympozyten selektioniert (herangereift)? Wo findet dieser Vorgang statt? Zu welchem Zweck findet eine negative Selektion statt, welche Alternative?
    • Maturation findet im Knochen (B=bone) statt. Ab Zeitpunkt reif —> Migration in sekundär lymphatisches Organ.
    • Nach der Rekombination der VDJ-Segmenten, werden diese Segmente nach der Transkription gespliced und eine mRNA zusammen mit dem C Segment μ erstellt. Aus dieser Translation solllte dann die μ-heavy chain entstehen = 1. Checkpoint. Ist dies erfolgreich, werden einzelne heavy chains auf der Oberfläche der Zelle zusammen mit einem light chainaritgen Protein exprimiert = preBCR —> Stadium des pre-B-Lymphozyten. Abschlatung des anderen Allels —> nur eines synth. heavychain!
    • 2. Checkpoint: Durch Expression preBCR, Rekombination und Expression lightchain, wenn erfolgreich, bilden eines IgM Antikörpers —> Liefert weitere Überlebenssignale für B-Lymphozyten
    • Es wird auch IgD synth. je nach heavychain C Segment (Isotype-Switch)! = Stadium reife B-Zelle
    • Eine negative Selektion B-Lymphozyten im Knochen wenn B-Zellen sehr stark an Antigene binden —> viele eigene Antigene im Knochen präsentiert! 2 Optionen: Apoptose (negative Selektion) oder Receptor editing durch Reaktivierung der V(D)J Rekombinase.
  68. Maturation der T-Lymphozyten? Wo? Wie Selektion in CD4 oder 8?
    • T-Zellvorläufer migriert direkt vom Knochen in den Thymus.
    • Pro-T-Zelle —> viele Teilungen durch IL7 stimuliert.
    • VDJ Rekombination —> Expression des pre-TCR (PreT-Zellstadium) Checkpoint, wenn keine Synthese Pre-TCR = Apoptose
    • Aus Pre-T-Zelle entsteht die doppelt positive Zelle —> exprimiert CD4 und CD8 Rezeptoren, welche jetzt an MHC Moleküle (mit eigenem Antigen) binden. Wenn zu starke Bindung oder keine Bindung = Apoptose.
    • Je nach binden an MHC I oder II andere Differenzierung. Wenn MHC I = CD8 single positive Zelle, wenn MHC II = CD4 single-positive Zelle. In diesem Stadium Migration in sekundäre Lymphorgane.
  69. Beschreibe die Aktivierung der naiven T-Zelle? Was speziell bei CD8+
    • T-Zelle bindet an APC, TCR erkennt Antigen und CD4/8 (coRezeptoren) erkennt MHC Moleküle (Ort: Lymphknoten) —> Stimulus Produktion IL2 und dessen Rezeptor = autokrines Signal —> grosszahlige Zellteilung der naiven T Zellen (Erkenner Mikroben) einige differenzierungen in T-Effektorzellen (Bekämpfer Mikroben). Wenige Differenzieren in Gedächniszellen.
    • Spezielle bei CD8+ für Differenzierung in CD8+ —> Crosspräsentation nötig und Cytokine von T-Helferzelle.
  70. Auf welche Art von Mikroben zielen T-Lymphozyten generell? Welcher Ablauf bei CD4+, welcher bei CD8+?
    • Zielen generell auf Mikroben, welche in Zelle wohnen (Antikörper können ihnen nichts ausmachen).
    • CD4+ —> Differenzierung in T-Helferzellen, durch Ausschüttung Cytokine, Aktivierung Phagozyten, welche Zelle fressen.
    • CD8+ —> Diff. in CTLs und Abtöten der Zelle.
  71. Wie gelangen T-Lymphozyten zur Infektionsstelle, was sichert ihr verbleiben an der Infektionsstelle?
    Durch Expression für Rezeptoren von E-Selektin und P-Selektin, Migration in Gewebe über Gefässsystem. Wenn Antreffen der Mikrobe, welche spezifisch für diesen T-Lymphozyt, binden an Extrazellulärmatrixproteine, wenn nicht —> keine Verankerung, fliessen in Lymphe, neue Zirkulation in Gefässen nach suche der spezifischen Mikrobe.
  72. Funktion der T-Helferzelle? Welche Zellen aktiviert sie? Über welchen Wege?
    Wenn Eintreffen am Ort der Entzündung der spezifischen Mikrobe, Produktion von z.B. IFN-gamma und Rezeptorinteraktion (CD40) —> Aktivierung der Makrophagen, welche Zelle mit Mikrobe fressen. Als Konsequenz Sekretion IL12 durch Makrophage, bewegt weitere naive CD4+ T-Zellen dazu sich zu differenzieren.
  73. Funktion des CD8+ Cytotoxischen T-Lympozyten? Funktion der Cytotoxischen Proteinen?
    • Erkennen von infizierten Zellen, via MHC I Rezeptor (Repräsentiert Antigene, welche im Cytosol vorkommen) und deren Tötung durch Sekretion von Granzymen und Perforin in die Zelle.
    • Granzyme: Aktivieren Kaspasen welche Abbau der Zelle einleiten —> Apoptose
    • Perforin: Durch Bildung des MAC können Granzyme besser durch Membran der Zelle migrieren.
  74. Welche Taktiken haben Viren um dem Abwehrsystem entgegen zu wirken?
    • Viren unterdrücken die Expression von MHC I (keine Darstellung ihrer Peptide an Zelloberfläche) aber! NK Zelle aktiviert, weil Gleichgewicht inhibierende vs stimulierende Rezeptoren auf Zelle nicht mehr ausreichend.
    • Viren können durch Infektion, die Zelle inhibierende Proteine für Cytokine produzieren —> z.B. IFN-gamma, Stimulierung Makrophagen fällt weg.
  75. Funktion und Aktivierung der B-Zellen? Wie viele Effektorzellen entstehen?
    B-Lympozyten sind gegen Mikroben welche extrazellulär sind. Alle naiven B-Lymphozyten haben membrangebundene Antikörper (IgM und IgD) —> Diese wenn in Kontakt mit spezifischer Mikroben, welche auf Antigen passt = Aktivierung der B-Zelle (klonische Expansion und Differenzierung in Plasmazellen), diese produzieren dann diesen spezifischen Antikörper.
  76. Welcher grosser Vorteil haben B-Lymphozyten bezüglich der Erkennung von Antigenen gegenüber T-Lymphozyten?
    MHC können nur Peptidantigene präsentieren. Antikörper der B-Zellen hingegen Fähigkeit weitere Strukturen wie Polysaccharide, Lipide und andere nicht-protein Moleküle.
  77. Was ist mit T-abhängig oder T-unabhägigen B-Lymphozyten gemeint? Beschreibe den Aktivierungsablauf beider Mechanismen?
    • T-abhängige B-Lymphozyten —> Aufnahme des Antigens ins Zellinnere und Einbau in MHC II —> T-Helferzelle sieht es und exprimiert Cytokine, diese aktivieren B-Zelle, klonische Expansion und Differenzierung in Plasmazellen.
    • T-unabhängige B-Lymphozyten —> werden direkt durch Antigen aktiviert und machen so klonische Expansion durch und Differenzieren in Plasmazellen, vor allem Produktion IgM.
  78. 3 Typen von B-Zellen, wie heissen sie und wo kommen sie vor? T-Zell-abhängig?
    • Follikel-B-Zellen —> “normale” B-Zelle, im Lymphfollikel, T-Zellabhängig
    • marginal Zone B-Zelle —> in Milz (Marginalzone), reagiert auf Polysaccharide = nicht T-Zellabhängig
    • B1 B Zellen —> in Mukosa und Peritoneum, reagieren auf nicht-protein antigene, nicht t-abhängig.
  79. Welcher Vorteil haben die T-aktivierten B-Zellen gegenüber den nicht T-aktivierten bezüglich Antikörper Effektivität?
    T abhängige varieren stärker in der schweren Kette, heisst mehr Variabilität, induziert durch T-Helferzelle.
  80. Wieso ist das wechseln der schweren Kette eines Antikörpers sinvoll?
    Weil mit wechseln der schweren Kette die Antikörperklasse wechselt. Je nach Mikrobe andere Mechanismen des Immunsystems effektiv. z.B. Darmwurm am besten durch eosinophile bekämpft, welcher an Antikörper IgE bindet! Und nicht an IgM oder so.
  81. Was ist Cyclosporin A, wie wirkt es?
    Cyclosporin A ist ein Immunsuppressant, welcher vom Pilz isoliert wurde. Es hemmt die Immunaktivität von den T-Helferzellen. Weite Verwendung bei Immuntransplantation.
  82. Welche Probleme ergeben sich bei einer Organtransplantation, immunologisch gesehen?
    • eher MHC I Problematik (weil MHC I mehr exprimiert): fremde MHC I durch Zellen des Donororgan exprimiert, sehen aus wie eigene MHC I mit fremden Antigen drauf —> heisst wenn Reaktion sehr stark, weil TCR reagiert nicht auf Antigen, sondern auf alle MHC I durch Donorzellen exprimiert. -> Aktivierung T-Helferzellen
    • eher MHC II Problematik:
    • direkte Aktivierung: fremde dendritische Zellen durch CD8+ erkannt (wieder fremder MHC II scheint eigener mit Antigen drauf). CD8+ —> CTLs
    • indirekt: eigene dendritische Zellen phagozytieren MHC II, Präsentation im Lymphfollikel = selber Effekt
  83. Welcher CoRezeptor und sein Ligand sind bei T-Zellen nötig um eine T Zelle zur Aktivierung zu bringen, welchen Vorteil haben die memory cells in diesem Zusammenhang?
    • Neben dem TCR der mit MHC I/II interagiert braucht es noch den CD28 (auf T Zelle) welcher B7 costimulator als Ligand hat.
    • Memory cells wurden schon geprimet und erkennen das Antigen auf den MHC ohne Costimulator
  84. In welche 3 Typen CD4+ Zellen können sich T Helferzellen diff. welcher Subtyp macht was?
    • Th1 (T Helferzelle 1) —> Produktion IFN-gamma —> Stimulation Makrophagen, Expressionssteigerung MHC (Bekämpfung intrazellulärer Mikroben und Gewebsschäden und chronische Erkr.)
    • Th2 —> Produktion IL4 —> Stimulation Mastzellen, eosinophile Granulozyten, IgE Produktion (Bekämpfung Darmwürmer und Reaktion bei allergischen Reaktionen)
    • Regulatorische T Zellen —> Abdämpfung Immunsystem z.B. gegen eigene Darmflora
    • Th17 --> IL-17 --> Neutrophile, Monozyten --> Bekämpfung von extr. Bakt. und bei Organautoimmun.
  85. Welche Waffe haben die Makrophagen gegen extrazelluläre Mikroben, neben der Phagozytose?
    Produktion von ROS (z.B Wasserstoffperoxid) und deren Abgabe ins Gewebe.
  86. Wieso kann es zu einer starken Immunantwort kommen bei einer Organtransplantation, welche Rolle spielen die MHC?
    • Wenn MHC nicht genau der gleiche Typ, dann kann es sein das:
    • a) der MHC als ganzes wie ein eigener MHC mit fremden Antigen (obwohl Antigen gar keine Rolle spielen würde) wikrt oder
    • b) Das fremde MHC wirkt wie ein eigenes und das Antigen das darauf präsentiert wird ist aber ein anderes —> Beide Fälle haben eine Aktivierung der T Zelle zur Folge.
  87. Welche 2 Arten von Opsonierung können stattfinden? Was ist die Folge?
    • Opsonierung durch das Komplementsystem --> Ein C3b bindet an das Bakterium, durch Rezeptorinteraktion kann Makrophage Ligand C3b binden und Bakterium phagozytieren.
    • Opsonierung durch Antikörper --> Fab (Fraction antigen binding des Antikörpers) bindet an Bakterium, Fc (Konstantes Fragment) fugiert als Ligand an Rezeptor Makrophage --> Phagozytose
  88. Welche Effekte haben IL1,6 und TNF auf das Gehirn und den Knochen?
    • Gehirn: Steigerung Fieber
    • Knochen: Steigerung der Leukozytendifferenzierung
  89. Was ist ein Epitop?
    Region auf dem Antigen, wo der Antikörper oder TCR bindet.
  90. Was versteht man unter Immunologischer Toleranz im Bezug auf die T-Zellen?
    Welche 2 Typen gibt es?
    • zentrale Toleranz --> negative Selektion von T-Zellen, welche zu affin zu MHC's sind, im Thymus!
    • Periphere Toleranz --> nachträgliche Deaktivierung von T-Zellen, welche in der Peripherie auf eigene Strukturen reagieren.
    • Mechanismus --> Wenn Interaktion mit eigenem MHC ist aber auf anderer Zelle kein B7 Coligand (welcher mit CD28 interagieren würde) vorhanden. --> negative Selektion
  91. Welche Typen Antikörper gibt es? Funktion?
    • IgM --> für Aktivierung Komplementsystem
    • IgG --> Abwehr Mikroben und Toxine, Opsonitation für Neutrophile und Makrophagen, klassischer Weg Komplement, NK-Ligand
    • IgE --> Gegen Darmwürmer
    • IgA --> Im Respirationstrakt
  92. Wie werden B-Lymphozyten aktiviert? T-Cell abhängig vs unabhängig?
    • T-Zell-abhänigig: B-Lymphozyten zirkulieren in der Blutbahn oder im Lymphfollikel und treffen auf Antigen. Dieses bindet an ihre spez. Antikörper auf Zelloberfläche. Internalisierung und proteolytischer Abbau. Präsentation der T-Zelle (darum APC!) auf MHC II. Wenn T-Zelle erkennt, Aktivierung der B-Zelle durch Cytokine und CD40l/CD40-Rezeptor Interaktion. Klonale Expansion im Lymphfollikel und Antikörperproduktion, wenn Differenzierung zu Plasmazelle, Wanderung in Knochen und weitere Produktion Antikörper.
    • Unabhängig: Durch Komplementsystem --> Komplemente am Antigen (da nicht alle Antigene Peptide!), Aktivierung B-Lymphocyt, dieser kann selbstständig klonale Expansion einleiten.
  93. Ungefährer Bereich Hämatokrit und Hämoglobin?
    • Hämatokrit: Männer 42-52%, Frauen 38-48%
    • Hämoglobin: Männer 135-168g/L Frauen 120-155
  94. Zähle Beispiele von Membranproteinen in Erythrozyten auf? Wie wird ihre Tertiärstruktur bestimmt?
    • Actin, Bande 4.1, Spectrin, Ankyrin und Bande 3
    • Durch Phospholirierung durch ATP Bestimmung der Tertiärstruktur
    • Verbindungen: Spectrin ist über Ankyrin mit Bande 3 Verbunden (Verbindung mit der Membran) Bande 4.1 verbindet Spectrin mit Actin.
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cecchi_star
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