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Nenne 3 Merkmale, die jeder Zahn aufweist!
- Krümmungsmerkmal
- Winkelmerkmal
- Wurzelmerkmal
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Was ist das Krümmungsmerkmal?
Wölbungsgipfel der Verstibulärfläche (von okklusal betrachtet) ist nach mesial verschoben, d.h. der Zahn ist mesial massiger
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Was ist das Winkelmerkmal?
Winkel zw. Schneidekante und Seitenflächen (von vestibulär betrachtet) ist mesial spitzer als distal
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Was ist das Wurzelmerkmal?
Krümmung der Zahnwurzel nach distal (von vestibulär betrachtet)
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Was ist das Zahnhalsmerkmal?
- wird von vestibulär beurteilt
- der apikalste Punkt des labialen Zahnhalses ist nach distal verschoben
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Was ist das Furchenmerkmal?
distale Eindellung im Wurzelbereich der unteren Frontzähne
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Wann gelten Zähne als echte Zähne?
Wenn sie mindestens Dentin enthalten (Dentinzähne nach Waldeyer)
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Wie wird die Verankerungsform der menschlichen Zähne genannt?
Thekodontie
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Warum kommt beim Menschen keine reine Diphyodontie vor?
Da nicht alle Zähne Milchzahnvorläufer besitzen
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Welche Zähne des Menschen sind monophyodont?
Nur die Molaren
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Was bedeutet der Begriff semiphyodont für das menschliche Gebiss?
Da die Molaren monophyodont sind (keine Milchzahngeneration), sind trifft diphyodont nur bedingt auf das menschliche Gebiss zu
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Was ist Thekodontie?
Verankerung der Zähne in Alveolen
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Wann und wo beginnt die Bildung der generellen Zahnleiste?
In der 5. Embryonalwoche im Epithel der Mundschleimhaut
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Nenne die Stadien der Zahnentwicklung!
- Knospenstadium
- Kappenstadium
- Glockenstadium
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Nenne die 3 von einander unterscheidbaren Strukturen in der Zahnglocke!
- äußeres Schmelzepithel
- Schmelzpulpa
- inneres Schmelzepithel
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Was befindet sich in der Konkavität der Zahnglocke?
die Zahnpapille
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Woraus besteht die Zahnpapille und was entwickelt sich später aus ihr?
- besteht aus Mesenchym (embr. Bindegewebe)
- aus ihr entsteht später Dentin und Pulpa
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Wovon werden Zahnglocke und Zahnpapillen umgeben und was diffenziert sich später daraus?
- werden vom mesenchymalen Zahnsäckchen umgeben
- daraus entwickelt sich später Zemet und Desmodontalfasern
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Welche Strukturen bilden den Zahnkeim?
- Zahnglocke
- Zahnpapille
- Zahnsäckchen
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Woraus entsteht der Alveolarknochen?
aus freiem Mesenchym
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Wann und wohin sprosst die Zusatzzahnleiste aus?
ab der 14. Embryonalwoche nach distal aus der generellen Zahnleiste
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Was entwickelt sich aus der Zusatzzahnleiste?
die bleibenden Molaren
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Wo bildet sich die Ersatzzahnleiste?
lingual der Milchzahnanlagen
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Was sind Serres`sche Epithelkörperchen?
harmlose Reste der generellen bzw. Ersatzzahnleiste
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Wann beginnt die Wurzelbildung?
kurz vor Zahndurchbruch
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Was sind Malassez`sche Epithelreste?
Reste der Hertwigschen Epithelscheide im Desmodont
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Wann ist due Wurzelbildung beendet?
nach Erreichen der Okklusionsebene
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Nenne die Formel für den Zahndurchbruch der ersten Dentition!
1-2-4-3-5
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Charakterisiere Milchzähne!
- kleiner
- gedrungener
- rundlicher (als bleibende)
- große Pulpenkammer
- dünner Hartsubstanzmantel
- ausgeprägter zervikaler Schmelzwulst (Cingulum basale)
- bläulich-weiße Farbe
- schwach ausgeprägtes Wurzelmerkmal
- keine Prämolaren
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Funktionen der Milchzähne?
- Verankerungsfunktion des betrefffenden Zahnes
- Schutzfunktion für die Anlage des Ersatzzahnes (aufgrund der starken Wurzelspreizung)
- Platzhalterfunktion für den Ersatzzahn
- Steuerungsfunktion für den Durchbruch des jeweiligen Ersatzzahns (Resorption der Milchzahnwurzel)
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Nenne die Phasen der zweiten Dentition!
- Frühes Wechselgebiss (6.-9. Jahr)
- Ruhephase (9.-10. Jahr)
- spätes Wechselgebiss (11.-13. Jahr)
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Nenne die Formeln der zweiten Dentition für OK & UK!
- OK: 6-1-2-4-5-3-7-8
- UK: 6-1-2-3-4-5-7-8
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Aus welchen Zonen besteht die Pulpa?
aus innerer Pulpakernzone und 3 peripher gelegenen Randzonen
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Beschreibe die 3 peripheren Randzonen der Pulpa!
- von innen nach außen:
- zellkernreiche Gewebszone (bipolare Zone mit Fibroblasten und undifferenzierten Mesenchymzellen)
- zellkernarme Weil-Zone (Zellfortsätze sowie Raschkow-Nervenplexus und subodontoblastischer Kapillarplexus)
- Odontoblastenreihe
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Wie verhalten sich Durche und Durchmesser der Dentinkanälchen im Hinblick auf die Entfernung zur Pulpa?
sie nehmen mit zunehmender Entfernung von der Pulpa ab
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Nenne Durchschnittswerte für Kanaldichte und Kanaldurchmesser der Dentinkanälchen für pulpanahe Bereiche!
- Kanaldichte 43000 / mm2
- Kanaldurchmesser 1,9 ym
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Nenne Durchschnittswerte für Kanaldichte und Kanaldurchmesser der Dentinkanälchen für pulpaferne Bereiche!
- Kanaldichte 19000 / mm2
- Kanaldurchmesser 0,8 ym
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Was befindet sich in den Dentinkanälchen?
- Tomes-Fasern (Odontoblastenfortsätze)
- Dentinliquor
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Wie ist Dentin zusammengesetzt?
- Mineralien 70 % (v.a. Calcium & Phosphat in Hydroxylapatitkristallen)
- org. Matrix 20 % (v.a. Kollagen)
- Wasser 10 %
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Benenne die Dentinschichten!
- im Längsschnitt:
- Prädentin (pulpanah, unverkalkt)
- zirkumpulpales Dentin (Hauptmasse)
- Manteldentin (Schmelznah, viele stark verzweigte Odontoblastenfortsätze (v. - Korff-Fasern), weniger dicht mineralisiert)
- Im Querschnitt:
- peritubuläres Dentin (stark mineralisiert, faserlos)
- intertubuläres Dentin (kollagenfaserreich, weniger mineralisiert)
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Nenne strukturelle Besonderheiten des Dentins!
- v. Ebner-Linien (hypomineralisierte Wachstumslinien, wenn besonders deutlich ausgebildet dann Owen`sche Konturlinien)
- Neonatallinie (entsteht bei Geburt durch Umstellung des Stoffwechsels)
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Was sind die Czermak-Räume?
sog. Interglobularräume im peripheren Bereich des zirkumpulpalen Dentins der Zahnkrone
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Wo liegt die Tomes´sche Körnerschicht?
im Manteldentin der Zahnwurzel (hypomineralisiert)
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Welche Dentinarten werden unterschieden?
- Primärdentin (Orthodentin, regulär strukturiert, entsteht während der Zahnentwicklung)
- Sekundärdentin (wird nach Bildung der Zahnwurzel gebildet, kann regulär oder irregulär strukturiert sein)
- Tertiärdentin (immer irregulär aufgebaut, wird nach Irritation, Läsion oder Infektion ausgeschieden)
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Woraus besteht Zahnschmelz chemisch in Gewichtsprozent?
- 95 % Mineralien
- 4 % Wasser
- 1 % org. Matrix
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Warum ist Schmelz kein Hartgewebe?
ist kristallines Gefüge, da er weder Zellen noch Zellfortsätze enthält
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Nenne die Dichte der Schmelzprismen pro mm2!
- 20000 - 30000 /mm2
- durchschnittlicher Durchmesser 5 ym
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Nenne die Formel für Hydroxylapatit!
Ca10(PO4)6(OH)2
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Was ist mit der obersten Schmelzschicht in Sachen Prismen?
ist bei Milchzähnen und bei 70 % der bleibende Zähne prismenlos
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Charakterisiere die Schmelzfläche sowie den Verlauf der Schmelzprismen!
Schmelzfläche ist an Kronenoberfläche größer als an Schmelz-Dentingrenze, Prismen verlaufen daher zur Oberfläche hin gewundener
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Nenne die strukturellen Besonderheiten des Schmelzes!
- Hunter-Schreger-Streifen: Hell-Dunkel-Streifung aufgrund des geschwungenen Verlaufs der Schmelzprismen
- quer getroffen (Diazonien): erscheinen im Licht als dunkle Streifen
- längs getroffen (Parazonien): erscheinen im Licht als helle Streifen
- Retzius-Streifen im Schmelz sind Wachstumsstreifen
- Schmelz besitzt ebenfalls eine Neonatallinie
- schwächer mineralisierte Bereiche an der Schmelz-Dentin-Grenze (Schmelzbüschel) sowie Schmelzlamellen
- in Zahnschmelz übertretende Dentinkanälchen werden Schmelzspindeln oder Schmelzkolben genannt
- Perikymatien (wellenförmige Einsenkungen an der Schmelzoberfläche)
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Woraus besteht der Zahnhalteapparat?
Wurzelzement, Desmodont, Gingiva und Alveolarknochen
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Wie setzt sich das Parodont chemisch in Gewichtsprozent zusammen?
- 61 % Mineralien
- 27 % org. Matrix
- 12 % Wasser
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Welche Möglichkeiten gibt es für das Zement im Zahnhalsbereich in die Schmelz-Zement-Grenze überzutreten?
- Zement & Schmelz treffen scharf aufeinander (30 % aller Fälle)
- Zement überragt den zervikalen Schmelzrand (supraalveolärer Schmelzkragen)(60%)
- Zement endet apikal vom Schmelz (10%), dazwischen liegendes Dentin liegt frei
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Wie verhält sich die Zementschichtdicke von koronal nach apikal?
sie wird dicker
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Wie werden die Fasersysteme im Zement unterschieden?
- intrinsische Fasern: nur aufs Zement beschränkte Bündel kollag. Fasern (v. Ebner-Fibrillen), immer vorhanden wenn Zement zellhaltig ist
- extrinsische Fasern: von Desmodont einstrahlend (Sharpey-Fasern)
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Nenne die Zementarten!
- Azelluläres Fremdfaserzement
- Zelluläres Gemischtfaserzement
- Azellulär-afibrilläres Zement
- Zelluläres Eigenfaserzement
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Charakterisiere azelluläres Fremdfaserzement!
zellfrei, von außen strahlen Fremdfasern (Sharpey-Fasern) ein, kommt zervikal und in mittleren Wurzelabschnitten vor
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Charakterisiere zelluläres Gemischtfaserzement!
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