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Was ist ein Verkäufermarkt?
Das Güterangebot ist knapp, der Bedarf/ die Nachfrage also grösser als das Angebot = starke Position des Verkäufers!
War bei uns vor der industriellen Güterproduktion so.
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Was ist ein Käufermarkt?
Das Güterangebot übersteigt den Bedarf, d.h. das Angebot ist höher als die Nachfrage. Die Marktmacht liegt beim Käufer.
- Bei uns ab Mitte 20. Jahrhunderts:
- - steigende Produtkionskapazitäten (Industrie)
- - Ende des 2. WK
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was heisst, ein Unternehmen ist marktorientiert?
Kundenorientierung und Konkurrenzorientierung
Das Unternehmen richtet sich auf die Kundenbedürfnisse aus und hat zum Ziel, diese besser zu erfüllen als die Konkurrenz
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13 verschiedene Orientierungen (Philosophie) eines Unternehmens
- 1. Produktions-
- 2. Produkt-
- 3. Verkaufs-
- 4. Kunden- oder Bedürfnis-
- 5. Konkurrenz-
- 6. Markt-
- 7. Beziehungs- (= CRM= Customer Relationship Management)
- 8. Umwelt-
- 9. Gesellschafts-
- 10. Ressourcen-
- 11. Finanz-
- 12. Netzwerk-
- 13. Service-
-orientierung
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Produktionsorientierung
Primat (=Vorrangstellung) der Produktion.
"Wir produzieren zum tiefstmöglichen Preis"
Hat bei geringer Konkurrenz und knappem Angebot (=Verkäufermarkt) Erfolg
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Produktorientierung
resource-based - Es geht darum das beste (überlegenste) Produkt anzubieten.
Vorsicht: Gefahr von overengineering (an den Bedürfnissen des Kunden vorbeiproduzieren)
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Overengineering
Man spricht von overengineering, wenn Ingenieure ein Produkt herstellen, dass an den Bedürfnissen des Kunden vorbeiprodziert ist. "zum zeigen, dass es machbar ist"
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Verkaufsorientierung
Primat (=Vorrangstellung) des Absatzes.
"Wir suchen Kunden für unser Angebot und verkaufen es".
Im gesättigten Markt / Käufermarkt.
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Kunden- oder Bedürfnisorientierung
market-based - Bedürfnisse der Kunden erkennen, und danach produzieren
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Konkurrenzorientierung
bessere (günstigere) Bedürfnisbefriediung als die Konkurrenz, Wettbewerbsvorteile aufbauen, Märkte mit Konkurrenzvorteil suchen.
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CRM = Customer Relationship Managment, oder: Beziehungsorientierung
Ziel ist, langfristig rentable Kunden zu schaffen. Alle Prozesse sind auf den Kunden ausgerichtet - ganzheitliche Kundenbetreuung.
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CRM
Customer Relationship Management = Beziehungsorientierung = ganzheitliche Kundenbetreuung, um langfristig rentable Kunden zu schaffen
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Umweltorientierung
Das Marketing soll sich auf alle Ansprechpartner auswirken, nicht nur auf den Kunden
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Gesellschaftsorientierung
"Wir erbringen und vermarkten Leistungen, die der Gesellschaft als Ganzes einen Nutzen stiften"
Stichwort: Nocial Networks
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Ressourcenorientierung
Wichtig ist der Aufbau und die Pflege von Kernkompetenzen
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Finanzorientierung
oberstes Ziel = maximieren der Rentabilität
Hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Stichwort: Shareholder Value (Aktionärswert) und wirkt sich direkt, häufig auch negativ, auf Kundenorientierung aus
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Shareholder-Value
Aktionärswert.
"Der Nutzen der Aktionäre, v.a. die Steigerung des Börsenwerts de Unternehmens steht im Vordergrund"
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Netzwerkorientierung
"Wir betrachten nicht nur die Beziehung zu unseren Kunden, sonder berücksichtigen das gesamte Netzwerk der Wertschöpfung"
insbesondere bei Investitionsgütern: B2B-Märkten
Marketing in Netzwerken von versch. Lieferanten, Handelskanälen, Agenten, etc.
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Serviceorientierung
Dienstleistungen = zentral bei Kundenbefriedigung.
Kunden Kaufen immer eine Dienstleistung. Produkte sind verstecke Dienstleistungen (z.B. Auto = Transport-Dienstleistung)
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Welche 5 Orientierungen sind "neu"?
- Gesellschafts-
- Ressourcen-
- Finanz-
- Netzwerk-
- Serviceorientierung
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Lean Marketing
- - Straffung aller Abläufe
- - Konzentration aufs Wesentliche
- - weniger Administration
- - weniger Hierarchie
- - soviel Zeit wie möglich für Kundenorientierte Arbeit gewinnen
Es gibt oft zu viele Produktvarianten, Packungsbfrössen, Broschüren, Konditionenregeln, etc.
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Auf welche verschiedenen Arten kann man Marketing betrachten/ unterscheiden?
- nach Orientierung/ Philosophie
- aktiv oder passiv
- integriert oder nicht-integriert
- nach Marktleistungen
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aktives Marketing
- produktiv
- offensiv
- man agiert auf dem Markt
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passives Marketing
- reaktiv
- deffensiv
- man wartet auf Inputs, handelt erst auf Reaktionen vom Kunden
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integriertes Marketing
alle Stellen die Kontakt zu Kunden haben stehen unter einer einheitlichen Führung
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nicht-integriertes Markting
- kein koordiniertes, geplantes Marketing
- die veschiedenen Stellen die Kontakt zum Kunden haben, haben keine Absprache untereinander
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man unterscheidet zwischen 4 verschiedenen Marktleistungen
- Konsumgüter
- Investitionsgüter
- Dienstleistungen
- Non-Profit
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4 Hauptmerkmale die eine Dienstleistung auszeichnet (und von anderen Marktleistungen wesentlich unterscheidet):
- Simultanität/ Unmittelbarkeit: uno-acto-Prinzip = Herstellung und Verbrauch fallen zeitlich zusammen
- Intangibilität/ Nichtgreifbarkeit: Die Leistung ist physisch nicht greifbar
- Interaktion/Kundenbeziehung: persönlicher Kontakt
- Kundenbeteiligung: Leistung wird mit dem Kunden zusammen erstellt
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Das Dreieck des Dienstleistungsmarketings
- Es besteht aus dem
- - internen Marketing (zw. Unternehmung und Mitarbeiter)
- - interaktiven Marketing (zw. Mitarbeiter und Kunde)
- - externen Marketing (zw. Unternehmen und Kunde)
und in der Mitte des Dreiecks steht die Servicekultur (Verständnis darüber wie man den Kunden behandelt, Stellenwerd der Kundenzufriedenheit).
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POS
Point of Sale = Verkaufspunkt
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POP
Point of Purchase = Entscheidungspunkt
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intrinsischer Einkauf
Der Prozess zählt
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extrinsischer Einkauf
das Resultat zählt
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Marketingfachleute unterscheiden zwischen 4 Grundverhaltensweisen beim Kaufen:
- rationales Verhalten
- gewohnheitsmässiges Verhalten
- impulsives Kaufen
- sozial bestimmtes Kaufen (nach Empfehlen von externen Beeinflussern)
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Aufgaben eines Marketingleiters mit eidgn. Diplom
- in der Regel Mitglied der Geschäftsleitung
- trägt in der Praxis Hauptverantwortung für Marketing und Verkauf
- erarbeitet operative Marketing- und Vertriebspläne
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Aufgaben Marketingfachmann/frau mit eidg. Fachausweis
- konzipieren und realisieren auf der BAsis von definierten Zielen ein professionelles Marketing
- planen Marketingmassnahmen und setzen diese um
- unterstützen den Marketingleiter
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Aufgaben eines Produktmanagers
- hat strategische Verantwortung für ein Produkt/ eine Produktgruppe
- analysiert den Markt, kennt die Bedürfnisse der Kunden und die Produkte der Mitbewerber
- überwacht Entwicklungsverlauf von Produkten, führt neue Produkte ein
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Aufgaben Verkaufsleiter/in mit eidg. Diplom
- Konzipierung, Planung und Führung der Verkaufs. und Vertriebsorganisation
- steuert und koordiniert die ausführenden Bereiche wie Verkaufs-, Aussen- und Innendienst, Logistik
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Aufgaben eines Key Account Managers
ist zuständig für ausgesuchte Schlüsselkunden
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Key Account
Schlüsselkunde
Kunden, mit denen ein bedeutender Umsatz- oder Deckungsbeitragsanteil erzielt wird
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Aufgaben Verkaufsfachmann/frau mit eidg. Fachausweis
- Allrounder im Bereich des Verkaufs
- Assistenen oder Stellvertredende des Verkaufsleiters
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Aufgaben der Verkäufer im Aussendienst
zuständig für Akquisition, Betreuung, Beratung, Berkauf, Pflege und Bindung der Kunden
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Aufgaben der Verkäufer im Innendienst
- Sachbearbeitende mit kaufmännischem Abschluss
- Kundenbetreuung
- Auftragsabwicklung
- kalkulation
- Finanz- und Rechnungswesen
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Aufgaben Category Manager
- Der Category Manager ist im Detailhandel für eine Produkte-/ Warenfamilie verantwortlich
- sorgt für optimale Präsentation dieser -Familie
- trägt Umsatzverantwortung
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Aufgaben eines Verkaufsförderers
konzipiert Massnahmen zur Absatz- und Verkaufsförderung
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Aufgaben Sales Promoter
- in der Regel freie Mitarbeitende
- führen Produkte- Demonstrationen/ - Degustationen/ - Samplings durch (z.B. an Events oder an Bahnhöfen etc.)
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Aufgaben Merchandiser
Verantwortlich für die Präsentation des Warenangebots in den Regalen der Verkaufsstellen (am POS)
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Aufgaben eines Verkaufsagenten
Verkaufsagentinnen arbeiten auf eigene Rechnung und finanzieren sich mit einer Provision
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Aufgaben Kommunikationsleiter/in mit eidg. Diplom
für Konzeption, Planung und Realisierung von Werbe-/Kommunikationskampagnen verantwortlich
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Kommunikationsplaner/in mit eidg. Fachausweis
- ist für Planung und Koordination beschlossener Massnahmen von Realisation bis Auslieferung und Kontrolle zuständig
- arbeitet bei Organisation von PR-, Event-, und Sponsoringprojekten aktiv mit
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Aufgaben Art Director (AD) oder Creative Director (CD)
kreativer Leiter und Kopf in grösseren Unternehmen mit eigenen Werbeabteilungen oder von Werbeagenturen
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Aufgaben Sponsoringleiter
- verantwortlich für Entwicklung der Sponsoringstrategie
- wählt relevante Themen, Mottos und Events
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Aufgaben PR-Berater mit eidg. Diplom
- für Konzeption, Planung und Leitung der umfassenden PR-Aktivitäten nach innen und aussen für Unternehmen, Institutionen und Marktleistungen zuständig
- Kommunikationskonzept erstellen
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Aufgaben PR-Fachfrau/ mann mit eidg. Fachausweis
- ist dem PR-Berater unterstellt oder arbeitet als Projektleider in PR-Agenturen
- hält die Fäden zwischen Planung und Umsetzung von PR-Massnahmen in der Hand
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Aufgaben PR-Redaktor/in
- für Texte von Publikationen von Unternehmen zuständig
- hat eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der Corporate Language
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Aufgaben Presse-/ Mediensprecher
- setzt PR-Strategie gegenüber externen Dialoggruppen um
- vertritt das Unernehmen gegenüber Medien
- informiert die Öffentlichkeit rechtzeitig, klar und wahr
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Aufgaben Direktmarketingmanager (ohne eidg. Abschluss)
- Leitet Direktmarketingstrategie aus der Unternehmens-/ oder Marketingstrategie ab
- führt Direktmarketingabteilungen
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Direktmarketingplaner/in (ohne eidg. Abschluss)
plant, gestaltet und führt Massnahmen des Direktmarketingkonzepts durch
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SMC
Swiss Marketing
- - grösste Marketingorganisation in der Schweiz
- - führt eidg. Prüfungen zur Aus-/Weiterbildung im Marketing und Verkauf durch
- - fördert Erfahrungsaustausch
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BBT
Bundesamt für Berufsbildung und Technologie
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kv schweiz
Kaufmännischer Verband Schweiz
- grösste schweizerische Berufsorganisation der Angestellten in Büro und Verkauf - - zentrale Bedeutung für Aus- und Weiterbildung, Träger & Mitträger verschiedener Berufs- sowie Fachprüfungen
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SDV
Schweizer Direktmarketing Verband
führende Dialogmarketing-Organisation der Schweiz
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SPRG
Schweizerische Public-Relations-Gesellschaft
Website ist offizielles Organ der SPRG und enthält aktuelle Reportagen, Fachbeiträge, News-Meldungen und Angaben zum Ausbildungsangebot des SPRI
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SPRI
Schweizerisches Public Relation Institut
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GfM
Schweizerische Gesellschaft für Marketing
- gegründet als "Gesellschaft für Marketing" 1941, seit 1975 "Schweizerische ..."
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Marketingkonzept (Schritte/ Teile)
- 1. Analyse
- 2. Ziele
- 3. Strategien
- 4. Umsetzung
- 5. Budget
- 6. Kontrolle
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Grobsegmentierung
- dient der Marktwahl
- unterteilt den Markt in Strategische Geschäftsfelder (SGF)
- findet in Geschäftsleitung statt
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Feinsegmentierung
- unterteilt ein SGF in Segmente und Teilsegmente
- dient der Marktbearbeitung
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Teilmarkt
SGF nach Art des Angebots unterteil (z.B. privater Immobilienmarkt nach Wohnungen, Reihenhäuser und Einfamilienhäuser)
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Segment
SGF nach Art der Kunden unterteilt (z.B. professioneller und Amateurfotograf)
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SGF
- Strategisches Geschäftsfeld
- "Markt im Markt" (z.B. Reisezusatzversicherungen in Versicherungsunternehmen)
- Unterscheidet sich von anderen SGF's durch WAS, WEM, WO
- von aussen gegeben, werden nicht vom Unternehmen definiert
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SGE
- Strategische Geschäftseinheit
- organisatorische Einheit/Infrastruktur zur Umsetzung des SGF
- von innen her/ vom Unternehmen defniniert
- ein SGE kann mehrere SGF bearbeiten
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Was ist Marktdefinition, was Marktanalyse?
- Marktdefinition: unterteilen vom Markt in SGF's, und diese in Segmente und Teilsegmente
- Marktanalyse: berechnen der Marktgrössen für einen bestimmten Zeitraum (in der Regel 1 Jahr) für ein geografisch bestimmtes Gebiet, abhängig von der Marktdefinition
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Marktanteil
% abgesetzte Menge oder Umsatz (des eigenen Unternehmens) vom Marktvolumen
(Absatz bzw. Umsatz / Markvolumen) x 100%
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Marktvolumen
- Summe aller Marktteilnehmer
- Absätze oder Umsätze
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Marktpotential
- Anzahl mögliche Menge (mit Preis)
- z.B. alle Männer die es sich leisten können, kaufen Männerkosmetik
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Marktkapazität
Theoretische Menge, wenn der Preis keine Rolle spielt
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Sättigungsgrad
- Marktvolumen im Verhältnis zum Marktpotential
- (Marktvolumen / Marktpotential) x 100%
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Hierarchie der Marktgrössen:
ordne folgende Begriffe in der richtigen Reihenfolge, vom kleinsten zum grössten:
- Marktpotential
- Marktvolumen
- Marktanteil
- Marktkapazität
- 1. Marktanteil (am kleinsten)
- 2. Marktvolumen
- 3. Marktpotential
- 4. Marktkapazität (am grössten)
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Was sind die Phasen eines (z.B. Produkt-) Lebenszyklus, in der richtigen Reihenfolge?
- 1. Forschung und Entwicklung
- 2. Einführung
- 3. Wachstum
- 4. Reife
- 5. Sättigung
- 6. Degeneration
- 7. Elimination
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Break Even
- Wechsel von Verlust zu Gewinn
- Wechsel Phase Einführung in Wachstum, im Lebenszyklus
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Durch was zeichnet sich die Phase "Reife" aus?
- schwaches Wachstum
- Stagnation oder bereits schon Rückgang des Umsatzes
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SWOT-Analyse
- wichtiges Diagnose-"Instrument"
- umfasst vier Bereiche: Strengths & Weaknesses (interne Faktoren), Opportunities & Threats (externe Faktoren)
- basiert also auf Unternehmensanalyse sowie Umfeldanalyse
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Auf welchen 4 Ebenen kann man Ziele defninieren?
- 1. Unternehmensziele (z.B. Marketingziele, Produktionsziele, Beschaffungsziele usw.)
- 2. Marketingoberziele (Ziele für SGF1, SGF2, etc)
- 3. Marketingzwischenziele (Ziele pro Marketingsubmix)
- 4. Marketingunterziele (z.B. Zeile der einzelnen konkreten Massnahmen wie z.B. einer Verkaufsförderungsmassnahme)
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Unterschiede zw. strategischen, operativen und taktischen Marketingzielen?
- strategisch: Prinzipielle Ziele, langfristig 3-5 J. , z.B.
- operativ: Planungs-Ziele, mittelfristig 2-3J.
- taktisch: Umsetzungs-Ziele, kurzfristig bis 1J.
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Raster für Zielformulierung
- 1. Ziel-Inhalt: WAS? (Parameter, wie Umsatz/ Stückzahl)
- 2. Ziel-Ausmass: WIE VIEL? (Grösse der Parameters, z.B. Anzahl CHF/ Stück, etc)
- 3. Ziel-Ort: WO?
- 4. Ziel-Termin: WANN?
- 5. Ziel-Verantwortung: WER?
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In welche Submixe unterteilt man den Marketingmix?
- die 4 klassischen P's:
- Product (Produkt & Sortiment)
- Price (Preis)
- Place (Distribution)
- Promotion (Kommunikation)
- die 3 zusätzlichen P's der Dienstleistung:
- People (Personal)
- Process (Prozess, Abläufe)
- Physical Tangibles (Umgebung, Anlagen und Finanzen)
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Dominanz-Standartmodell nach Kühn
Aufteilung der Marketing-Instrumente nach Absatzbedeutung & Freiheitsgrad.
- Es gibt:
- 1. Standard Instrumente
- 2. Dominante Instrumente
- 3. Komplementäre Instrumente
- 4. Marginale Intstrumente
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was gehört in den operativen Marketingplan
er ist ein "Massnahmeplan", und führt alle getroffenen Entscheidungen auf:
- - Beschreibung der Massnahme
- - Terminplan (was, wann, wo)
- - wer ist verantwortlich für Durchführung und Kontrolle
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was sind Dominierende Instrumente (Dominanz-Standartmodell nach Kühn)?
- hoher Grad an Gestaltungsfreiheit
- entscheided für Absatzerfolg
- es müsse demzufolge viele Mittel eingesetzt werden
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was sind Standard Instrumente (Dominanz-Standartmodell nach Kühn)?
- bedeutend für Absatzerfolg
- aber wenig Gestaltungsfreiheit
- es müssen viele Mittel eingesetzt werden
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was sind Komplementär Instrumente (Dominanz-Standartmodell nach Kühn)?
v.a. zu Stützung der dominanten Instrumente
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was sind Marginal Instrumente (Dominanz-Standartmodell nach Kühn)?
- haben fast keine Bedeutung für Absatzerfolg
- es gibt aber eine relativ grosse Gestaltungsfreiheit
- können allenfalls zur Abhebung von der Konkurrenz verwendet werden
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Man unterscheidet im Marketing in verschiedene Produktdimensionen oder Produkteebenen:
- Kernprodukt = Grundleistung (z.B. Taschenlampe: Leuchten)
- Formales Produkt = Nebenleistung (Eigenschaften, Design, Marke, Qualität
- Erweitertes Produkt = Zusatzleistung (Dienst-, Serviceleistungen wie Garantie)
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Was ist Produktequalität?
- zentrales Positionierungsinstrument
- bestimmte Ausprägung und Kombination von Merkmalen und Eigenschaften (Attributen)
- Qualität heisst hier also nicht "hoher Standart"
- es geht nicht darum, das beste Produkt herzustellen, sonder es mit den von der Zielgruppe gewünschten Attributen auszustatten!
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nenne die drei Hauptursachen für Produkteinnovationen
- 1. Kunden wünschen neue/ bessere Produkte
- 2. technische Entwicklung macht Neues möglich
- 3. Konkurrenz bringt neues Produkt auf den Markt
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Relounch
Überarbeitung sämtlicher Marketingmixe
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Revival
schon verschwundenes (oder kurz davor stehendes) Produkt wiedereinführen
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Face-Lifting
es wird nur mit äusserlichen Intrumenten gearbeitet
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Produktmodifikation
Ein Produkt wird in Teilaspekten, nicht aber im Grundkonzept verändert
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Produktinnovation
- a) Ablösung bisheriger Produkte durch Neue
- b) Aufnhme neuer Produkte
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Produktelimination
Produkt/-Gruppen aus dem Sortiment nehmen
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Produktpersistenz
bestehende Produkte beibehalten
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Ein Sortiment ist breit, heisst:
die Anzahl Produktarten ist gross
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Ein Sortiment ist tief, heisst:
die Anzahl Varianten der Produktarten ist gross
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Diversifikation
Produkteinnovation, und zwar konkret die Aufnahme neuer Produkte ins Sortiment, die auf neuen Märkten angeboten werden
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Unterschied Design - Styling
- Design: Formgebung, äussere Erscheinung
- Styling: Ausdrucksgestaltung, Produktimage
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Welche internen Einflussfaktoren gibt es bei preispolitischen Entscheiden?
- 1. Kosten = bestimmen Untergrenze für Preis (alle Kosten inkl Marketing/Rechnungswesen etc. plus angemessener Gewinn)
- 2. Marketingstrategie = die konkrete Preisfestlegung hängt wesentlich von der Strategie ab
- 3. Marketingmix = der Preis muss zum gesamten Marketingmix passen!
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Welche externen Einflussfaktoren gibt es bei preispoitischen Entscheiden?
- 1. Markt & Nachfrage (Preiselastizität) = bestimmt Obergrenze des Preises
- 2. Konkurrenz (Produktpositionierung)
- 3. Preiswahrnehumng der Kunden
- 4. Produklebenszyklus
- 5. weitere externe Faktoren wie z.B. gesetzliche Anforderungen
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man unterscheidet 6 verschiedene Preisfestlegungsverfahren
- 1. Kostenorientiert
- 2. Gewinnorientiert
- 3. Nachfrageorientiert
- 4. Konkurrenzorientiert
- 5. Kundenorientiert
- 6. Preisfestlegung mit den 4 K's
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Preisfestlegung mit den 4 K's
da in der Praxis die Informationen/Zusammenhänge oft zuwenig präzis sind, beschränkt man sich auf die Preisbestimmung mit den 4 K's:
- 1. Konsumenten-Zahlungsbereitschaft
- 2. Kosten
- 3. Konkurrenz
- 4. Kapazität (berücksichtigen der Opportunitätskosten)
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Power Pricing
die Preise werden laufend den aktuellen Gegebenheiten angepasst (erfordert ständige Wettbewerbs- und Kundenanalyse)
z.B. Anpassung an Eurokurs
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mögliche Ziele der Preispolitik
- Umsatz
- Gewinn
- Auslastung
- Marktanteil
- Wachstum
- Positionierung
- Marktstabilität
- Preisführerschaft
- Abschreckung neuer Anbieter
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Preisstrategien je nach Positionierung
- Hochpreisstrategie
- Mittelpreisstrategie (Produkte, wo der Preis kein dominantes Marketinginstrument ist)
- Tiefpreisstrategie
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Preisstrategien je nach Grösse/ Stärke der Konkurrenz
- Preisführerschaft
- Preiskämpfer
- Preisverfolger
- Penetrationsstrategie
- Abschöpfungsstrategie = Skimming Pricing
- Preisdifferenzierung
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Preisführerschaft
wir setzen den Referenzpreis, der auch von Konkurrenz übernommen wird
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Preiskämpfer
wir unterbieten den Referenzpreis der Konkurrenz
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Preisverfolger
wir übernehmen den Referenzpreis des Konkurrenten
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Penetrationsstrategie
tiefer Preis für rasch hohe Volumen, später wird der Preis je nach Markt-Möglichkeiten erhöht
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Skimming Pricing
Abschöpfungsstrategie = mit hohem Preis starten, später absenken
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Preisdifferenzierung
Für mehr oder weniger dieselben Leistungen werden versch. Preise angewendet
z.B. Tag-/Nachtstrom (zeitlich), 1. und 2. Klasse (Produktvarianten) etc.
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Konditionenpolitik und ihre Einzelinstrumente
durch gezielte Konditionengestaltung versucht ein Unternehmen, ihre Abnehmer zum vermehrten Einkauf zu motivieren
- Instrumente:
- - Rabattpolitik
- - Lieferungs- und Zahlungsbedingungen
- - Absatzfinanzierung
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4 verschiedene Rabatte
- Funktions- und Stufenrabatte (z.B. an Händer)
- Mengenrabatte
- Zeitrabatte (z.B. Einführungsrabatt)
- Treuerabatt
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Was sind In-home-Befragungen, was In-Hall-Befragungen?
- In-Home: beim Befragten zuhause
- In-Hall: in speziellen Testlokalen, z.B. Restaurant oder Shopping Center
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CATI
Computer Aided Telephone Interviewing
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Welche 3 Tests kenn man in der Mafo?
- Markttest: Reaktion des Marktes auf Marketing-Massnahmen
- Produkttest: Blindtest und Test "as marketed"
- Werbetest: Pre- und Posttest (Konzept- und In-Between-Tests)
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was ist eine "ad hoc" durchgeführte Forschung?
Datenerhebung findet nur einmal, zu einem ganz bestimmten Problem statt
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Panel
bestimmter, gleich bleibender Kreis von Personen, die über längeren Zeitraum hinweg zum gleichen Thema mit der gleichen Methode befragt werden
"Längsschnittanalyse"
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syndicated research
Forschungen, deren Ergebnisse an mehrere Auftraggeber gleichzeitig verkauft werden
Gegenteil: exclusive research
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was ist der Paneleffekt?
Verzerrungen die Entstehen, wenn eine Person aufgrund ihrer Panelteilnahme das zu untersuchende Kaufverhalten ändert
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was versteht man unter "overreporting" im Zusammenhang mit Panels?
Panelteilnehmer die Käufe aufführen, die sie gar nicht getätigt haben
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Welches sind die 2 bedeutendsten Anbieter von Panels in der Schweiz?
- GfK Switzerland: Handels- und Mediapanel
- ACNielsen: Haushalts- und Detailhandelspanel
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Omnibus- Umfrage und Multi-Client-Studie
- Omnibus: mehrere Auftraggeber/Studien pro Umfrage (Mehrthemenbefragung)
- Multi-Client: eine studie, für mehrere Auftraggeber durchgeführt
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Methoden der quantitativen Marktforschung
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Methoden der qualitativen Marktforschung
- Gruppendiskussionen
- explorative Interviews
- Beobachtung, Creative Workshops, Experteninterviews, Text- und Inhaltsanalyse, psychologische Tests
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Quotenverfahren
wichtige Merkmale der Grundgesamtheit sollen in der Stichprobe im selben Verhältnis (Quote) sein
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Anzahl befragte Personen bei politischen Umfragen in der CH, damti die Umfrage repräsentativ ist
500
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In den Medien veröffentlichte Umfragen haben in der Regel wieviele Anzahl Befragte?
700 - 1000
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Was ist der Vertrauensintervall oder auch Stichprobenfehler
Wird eine Teilerhebung gemacht, so ist deren Hochrechnung nie so genau wie eine Vollerhebung wäre. Deshalb geben Statistiker eine obere und untere Grenze an, innerhalb dieser Grenzen Unterschiede als nicht signifikant betrachtet werden.
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Random-Verfahren
- Zufallsverfahren, bei der Auswahl der Befragten
- In der Praxis zufällige Auswahl aus der Kundenliste oder aus einem zufälligen Ansprechen von Passanten in der Zielgruppe
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was sind systematische Fehler bei der Mafo?
- Planungsfehler (z.B.Verwenden falscher Unterlagen)
- Durchführungsfehler (z.B. Stichprobe nicht sorgfältig gezogen)
- Auswertungsfehler (z.B. falsche Darstellung der Resultate)
- Interviewfehler (z.B. Selbstausfüllen des Fragebogens)
- Auskunftfehler (z.B. die Auskunftsperson gibt absichtlich falsche Anworten)
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Welche Punkte enthält ein Briefing in der Regel?
- 1. Ausgangslage
- 2. Ziele und Aufgabenstellung
- 3. Allgemeine Bedingungen und Vorgaben
- 4. Beilagen (z.B. Firmendok., Produktemuster, Konkurrenzprodukte)
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vsms
- Verband Schweizer Marketing- und Sozialforscher
- swissinterview.ch
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Marktforschungsinstitute
- A.C. Nielsen S.A.
- am Puls Market Reserach
- bluesearch GmbH
- Demoscope
- d & s Produktanalyse und -entwicklung
- GfS-Forschungsinstitut
- GfK Switzerland
- ISOPUBLIC
- LINK
- M.I.S. Trend SA
- Polyquest
- P.Robert and Partners SA
- Publitest AG
- Qualitest AG
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Data Mining
Analyse grosser Datenmengen auf einzelne Kunden bezogen, nicht auf Kundengruppen oder Stichproben
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die 5 D's des Marktforschungprozesses
- Definition: Problem formulieren, Sekundärdaten sichten, Ziele Setzen, Budget- und Zeitplanung
- Design: Methode bestimmen, Daten spezifizieren, Stichprobe bestimmen, Pretest
- Datengewinnung: Problem der Räpresentanz, Rücklauf
- Datenanalyse: Datenaufbereitung, Datenanalyseverfahren
- Dokumentation: Bericht, Datenpräsentation
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mögliche Ziele der Mafo
- Trends/ Marktbedürfnisse erkennen
- Potential-Entwicklung
- Risiko-Minimierung
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Desk research
Sekundärmarktforschung: bereits vorhandene Daten
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Field Research
Primärmarktforschung: Daten neu erheben
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die 5 Schritte der Marketingkontrolle
- 1. Festlegen der Kontrollgrössen (Sollgrössen, Messlatte = Ziele)
- 2. Bestimmung der Leistungsergebnisse (Ist-Werte)
- 3. Soll-Ist-Vergleich
- 4. Analyse der Abweichungen
- 5. Treffen von neuen Massnahmen
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Benchmarking
Marketingkontrolle: Leistung wird gemessen am Unternehmen, dass die Leistung am besten bringt (an Konkurrenz)
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Methoden und Instumente der Marketingkontrolle
- Deckungsbeitragsrechung
- Break-Even-Analyse
- Portfolio-Analyse
- GAP-Analyse
- Umsatz- und Marktanteil-Analyse, Cash-Flow-Analyse
- Wirkungsanalysen der einzelnen Marketinginstrumente
- Produktebewertungsmodelle
- Produktlebenszyklus-Analyse
- Wirtschaftlichkeitsanalysen
- Investitionsrechnungen
- Wertanalysen
- Budgets
- Checklisten
- Marktforschung
- Feedback vom Aussendienst
- Benchmarking
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