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41 Marketing-Mix
- Definition
- 1 Beispiel
- Die von einem Unternehmen zu einem bestimmten Zeitpunkt eingesetzte Kombination der Marketinginstrumente.
- - 4P Modell
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47 Aktualität (Direktmarketing)
- Vorteil gegenüber Werbung
Die Botschaft ist aktuell und kann ohne Zeitverlust bei der Zielperson/Zielgruppe ankommen.
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47 Verkaufsförderung
- Ziel
- Unterschiede zu Werbung (1 Vorteil, 1 Nachteil)
- 2 Beispiele
- - Durch eine Werbebotschaft im Zusammenhang mit Anreizen, die Kaufentscheidung sofort zu treffen sollen stärkere und schnellere Kaufreaktionen ausgelöst werden
- - Sie kann für das besondere Herausstellen von betimmten Produktangeboten eingesetzt werden. Ihre Wirkung ist jedoch meist von kurzer Dauer.
- - Gutscheine
- - Preisausschreiben
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47 Public Relations (PR)
- Definition
- 2 Ziele
- 2 Beispiele
- - Öffentlichkeitsarbeit zur Verbreitung von Informationen über das Unternehmen, seine Produkt und Tätigkeiten
- - Vermittlung eines positiven Images
- - Aufbau und Pflege des Vertrauens zwischen Unternehmen und deren Anspruchsgruppen
- - Informationsanlässe (Tag der offenen Tür)
- - Spenden an gemeinnützige Institutionen
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48 Persönlicher Verkauf
- Wann vorteilhaft?
- Vorteil gegenüber Werbung
- 2 Beispiele
- - In bestimmten Phasen (z.B. gei der Einstellungsveränderung und bei der Kaufhandlung des Kunden) ist er das wirkungsvollste Instrument.
- - Die persönliche Wechselbeziehung und der Aufbau einer Beziehung mit dem Käufer begünstigen den Kaufentscheid.
- - Autos (Autohändler)
- - Versicherungspolicen (Agenten)
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48 Key Account Management
- Definition
- Vorteil zu Werbung
- 2 Nachteile zu Werbung
- 3 Ziele
- Aufgaben Key Account Manager
- - Ein System der Grosskundenbetreuung (Key Account = Schlüsselkunden)
- - Sehr Kundenorientiert und an deren Bedürfnisse angepasst.
- - Hohe Fixkosten
- - Langfristige Verpflichtung
- - Verbesserung der Geschäftsbeziehung
- - Verringerung des Koordinationsauwandes
- - Verbesserung der Marktstellung
- - Informationen über Kunden sammeln, analysieren und beurteilen
- - kundenbezogene Marketingplanung
- - reibungslose Abwicklung der Güter- und Geldprozesse zwischen dem Kunden und der Unternehmung
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49 Unterstützungsprozesse
- Definition
- 4 Beispiele (und Kernfragen)
- - Sie wirken indirekt auf die Leistungserstellung, indem sie die Management- und Unternehmensprozesse laufend unterstützen.
- - Finanzielle Führung (Wie soll das nötige Kapital beschafft und verwaltet werden?)
- - Personalmanagement (Wie können die optimalen Mitarbeiter gewonnen und behalten werden?)
- - Recht (Welches ist die optimale Rechtsform für das Unternehmen?)
- - Risikomanagement (Wie können die laufenden Risiken minimiert werden?)
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50 Finanzielle Führung
- 4 Ziele
- 2 internationale Informationsstandards (AG)
- - Liquiditätsgewährleistung
- - Gewinnoptimierung
- - Interne Information (Management)
- - Externe Information (Investoren)
- - International Accounting Systems (IAS)
- - US: Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP)
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50 Buchführungspflicht
- 3 Buchführungspflichtige Unternehmensformen
- Was muss ausgewiesen werden (3)?
- 3 zentrale Elemente der Rechnungslegung
- - AG
- - GmbH
- - Einzelfirma > CHF 100'000 Umsatz
- - Vermögenslage
- - Schuld- und Forderungsverhältnisse
- - Betriebsergebnisse
- - Bilanz
- - Erfolgsrechnung
- - Geldflussrechnung
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51 Bilanz
- Definition
- 2 x2 Untergruppen
- 2 Ordnungsprinzipien
- Gegenüberstellung aller Aktiven (Vermögen) und aller Passiven (Kapital) eines Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt.
- - Aktiven = Umlaufvermögen & Anlagevermögen
- - Passiven = Fremdkapital & Eigenkapital
- - Aktiven sind nach Liquidierbarkeit geordnet
- - Fremdkapital ist nach Fälligkeit geordnet
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53 Sonstige Forderungen und Rechnungsabgrenzung (UV)
- 2 x1 Beispiel
- - Forderungen: z.B. Rückforderungen von Steuern
- - Rechnungsabgrenzung: z.B. für nächstes Jahr bezahlte Rechnungen
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53 Finanzanlagen und sonstige langfristige Aktiven (AV)
3 Beispiele
- - vorausbezahlte Pensionskassenbeiträge
- - latente Steuerforderungen
- - Festgelder
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53 Goodwill und immaterielle Anlagen (AV)
2 x3 Beispiele
- - Goodwill: z.B. Marktanteile, personelle Stärken und Kundenbeziehungen von übernommenen Unternehmungen
- - immaterielle Anlagen: z.B. Patente, Know-how und Markenrechte
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53 Finanzverbindlichkeiten (FK)
2 Beispiele
- - Bankkredite
- - aufgenommene Anleihen (Hypotheken)
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53 Steuerverbindlichkeiten (FK)
Definition
Steuerschulden
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53 Steuerrückstellungen (FK)
- Definition
- Dauer
- - Reserven, um die Steuern das abgelaufenen Geschäftsjahres bezahlen zu können
- - Sie werden bei Bezahlung aufgelöst
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53 Latente Steuern (FK)
- Definition
- Dauer
- - Noch nicht fällige Steuern auf stillen Reserven
- - Wenn die stillen Reserven aufgelöst werden, müssen die Steuern bezahlt werden.
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53 Minderheitenanteile (separate Passiven)
Definition
Tochtergesellschaften, bei welchen das Unternehmen mehr als 50% der Aktien besitzt. Minderheitsaktionäre haben Anspruch auf Eigenkapital des Unternehmens.
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53 Agio (EK)
Definition
- Mehrwert der Aktien bei Börsengang, Kapitalerhöhung, etc.
- Emissionspreis - Nennwert
- Negatives Agio = Disagio
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54 Erfolgsrechnung
Gegenüberstellung aller Erträge und aller Aufwendungen eines Unternehmens über einen bestimmten Zeitraum
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54 Ertrag
Wieviel Geld wofür eingenommen wurde.
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54 Aufwand
Wieviel Geld wofür ausgegeben wurde.
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54 Erfolg
Differenz zwischen Aufwand und Ertrag. Positiver Erfolg = Gewinn, negativer Erfolg = Verlust
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55 Umsatz
Gesamtheit aller Einnahmen
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55 Erlösminderungen
Z.B. Skonti + Rabatte für Kunden, Ausgangsfrachten (z.B. Portospesen; Transportkosten, falls vereinbart)
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55 Abschreibungen
Wertminderungen (Nutzung, technische Veralterung, aussergewöhnliche Einflüsse) von Gegenständen des Anlagevermögens
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55 Amortisationen von Goodwill und immateriellen Anlagen
Wertminderungen (Ablauf Patentschutz, etc.) von Goodwill und immateriellen Anlagen
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55 Sonstiger Betriebsaufwand
4 Beispiele
- Energieaufwand
- Unterhaltsaufwand
- Marketingaufwand
- Verwaltungsaufwand
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55 Betriebsergebnis (EBIT)
1. Ausgeschrieben (englisch)
2. Übersetzung
- Earning Before Interest and Taxes
- Gewinn vor Abzug von Zins- und Steueraufwand
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55 Finanzergebnis
Hauptsächlich Zinserträge und -aufwendungen
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55 Betriebsfremdes Ergebnis
Aufwand und Ertrag ausserhalb der eigentlichen Geschäftstätigkeit
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55 Ertragssteuern
Steuern auf Gewinnen
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55 Minderheitenanteile am Gewinn nach Steuern
Der Anteil des Gewinns, welcher prozentual den Minderheitenanteil zusteht, wird als Aufwand verbucht
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56 Kennzahlen zur finanziellen Situation
Sind __1__ zahlen, die Auskunft über die Unternehmensentwicklung geben, z.B. bezüglich _2__, __3__ und __4__.
- 1.: Verhältnis
- 2.: Liquidität
- 3.: Eigenfinanzierungsgrad
- 4.: Eigenkapitalrendite
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56 Liquidität
Damit __ __ __ __ werden können, ist eine genügend grosse Liquidität für ein UN überlebenswichtig.
die fälligen Schulden bezahlt
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56 Eigenfinanzierungsgrad
Ein UN muss über genügend __1__ verfügen, damit es __2__ bekommt bzw. damit in einem Konkursfall __ __3__ nicht völlig leer ausgehen.
- 1: Eigenkapital
- 2: Kredite
- 3: die Gläubiger
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56 Eigenkapitalrendite
Ein zu hoher Anteil __1__ am __2__ ist für die __3__ nicht interessant, da somit die Eigenkapitalrendite verkleinert wird.
- 1: Eigenkapital
- 2: Gesamtkapital
- 3: Kapitalgeber
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56 Kennzahlen zur Liquiditätsberechnung (Bezeichnung, Formel, Zielgrössen)
1. Kurzfristig (L1)
2. Mittelfristig (L2)
3. Langfristig (L3)
- 1.: Cash ratio
- Flüssige Mittel x 100 / kurzfristiges FK
- ca. 25 bis 40%
- 2.: Quick ratio
- (Flüssige Mittel + kurzfristige Forderungen) x 100 / kurzfristiges FK
- ca. 100%
- 3.: Current ratio
- UV x 100 / kurzfristiges FK
- ca. 150 bis 200%
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56 Kennzahlen aus dem Eigenkapital
2 (Bezeichnung, Formel, Zielgrössen)
- 1.: Eigenfinanzierungsgrad (EFG)
- EK x 100 / Gesamtkapital
- mind. 30%
- 2.: Eigenkapitalrendite
- Unternehmensgewinn (ER) x 100 / Mittelwert AB-SB EK
- mind. 9%
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