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Warnehmungspsychologie
- Allgemeine Psychologie ist Grundlage und Bindeglied zwischen den Disziplinen
-Betrachtung des Verhaltens und Erlebens, aber auch unterstützung für den Menschen
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Stellung der Wahrnehmungspsychologie
- Die Gesamte Psychologie ist von Erkenntnis über Wahrnehmung "getrieben"
-Wahrnehmungsexperimente dienen zum Be/Wiederlegen von Theorien
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"Innerpsychologische Begründung"
- • Wahrnehmungen sind experimentell leicht auslösbar.
- • Über Wahrnehmung kann man sich inter-individuell leicht verständigen
- .• Kybernetische, technische, mathematische Möglichkeiten Objekte und Reize quantitativ zu beschreiben
- .• Exzellentes Wissen über die physiologischen Grundlagen der Sinnesorgane vorhanden.
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„Außerpsychologische“ Begründung
- • Fundamentale Bedeutung der Wahrnehmung für den gesamten menschlichen Erkenntnisprozess.
- • Bindeglied zwischen sinnlichen Eindrücken und dem Denken.
- – Voraussetzung für Wahrnehmung sei angeboren/unveränderlich (Nativismus)
- – Erfahrung ist Erkenntnisquelle und nichts ist im Geist, was nicht zuvor in den Sinnen war (Empirismus).
- – Angeborenes kann erlerntes Verhalten auf Umwelt sein. (Darwins Evolutionstheorie)
- ➔ Natur des Menschen ist selbst Ergebnis der Anpassung.
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Anwendung von Erkenntnissen aus der Wahrnehmungspsychologie
- • Multimedia / Massenmedien
- • Werbung / Marketing
- • Architektur
- • Bildschirmgestaltung
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Die Wahrnehmung
- Wahrnehmung ist ein komplexer Vorgang der sinnlichen Repräsentation gegenwärtiger Sachverhalte (inIhrer Gesamtheit der Eigenschaften). Vom Subjekt aus der Umwelt hervorgehobene Sachverhalte,werden als Gegenstand der Erkenntnis mit eingeschlossen.
- – komplexe Erfahrung, bedeutungsvolle Reize → besitzen Informationsgehalt.
- – Rezeptoren sind nicht von Gehirnfunktion trennbar.
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Sensorische Elementarqualität (Empfindung)
- – Elementar, nicht gegenständlich, aufgrund einfacher Reize (Zum Beispiel: kalt, spröde, geblendet, schriller Ton.).
- – Unmittelbarer Effekte des Reizes (beinhaltet die Aktivität des Sinnesorgans selbst) .
- – Ist kein bzw. nicht nur Baustein der Wahrnehmung.
- – Empfindung ist die Frühform
- (und Voraussetzung) der Wahrnehmung.
- Sinne:
- Entfernungssinne: Sehen, Hören.– Hautsinne: Tasten, Wärme/Kälte/Schmerz sowie chemische Sinne :
- Geschmack und Geruch.
- – Tiefensinne: Kinästhesie/Bewegungsempfindung, Gleichgewichtssinn, „Sinne der inneren Organe“.
- – Alle Sinne werden durch physikalische Energie und Reizung leicht in physiologische Aktivität versetzt.
- – Sensorische Psychophysik und analytische Introspektion dienen u.a. dazu, die Unterschiedlichkeit zwischen denphysikalischen Reize herauszufinden.
- Auffassung der Assoziationspsychologen (u.a. Herbart, Müller):
- – Suchten Erklärungsprinzipien der psychischen Vorgänge.
- – Atomistische Herangehensweise (nur Betrachtung einzelner Aspekte).
- – Psychische Vorgänge sind summative/additive Verbindungen von einzelnen Elementen.
- ➔ Diese gehen unverändert in die Wahrnehmung ein.– Ganzheit hat keine zusätzlichen Eigenschaften, als seine Einzelteile.
- – Jeder Reiz kann eindeutig und umkehrbar einer Empfindung zugeordnet werden (siehe Köhler).
- – Einzelempfindungen lassen sich beliebig assoziieren/vereinigen (Zeitliche und räumliche Nähe sind notwendig)
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Kritik der Gestaltpsychologen
- – Nicht-Summativität von „Gestalten“ (das Ganze ist mehr, als die Summe seiner Teile).
- – Transponierbarkeit/Übertragbarkeit von Gestalten/Ganzheiten (Siehe Musik-Experiment von Ehrenfels: Musikstück trotz Tonvariation wiedererkennbar.).
- Nach Ebbinghaus:
- – Seelenleben ist eine Einheit, keine Summe.
- – Sensorische Empfindungen müssen bekannt sein, bevor man komplexe Strukturen betrachtet.
- – Kenntnis über Sachverhalte ist für Verständnis notwendig
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Abgrenzung
- – Sinnliche Elementarqualitäten treffen Aussage über Umwelt.
- – Wahrnehmung führt zur Integration von Informationen.
- • Beziehung zwischen Einzelteilen werden erkannt.
- • Wahrnehmung ist mehr als Gebrauch der Sinne.
- • Wahrnehmung ist Einheit aus „Sinnlichem“ und Sinn.
- – Bei der Wahrnehmung werden Informationen verglichen und modifiziert.
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Begriff der Wahrnehmung
- 1. Bestandteil eines einheitlich kognitiven Vorgangs (verarbeiten, ordnen).
- – Erkenntnis schaffender Prozess und informationsverarbeitender Prozess.
2. Aktiver (selbstbestimmter) Vorgang der Informationssuche, -analyse, -auswahl und -interpretation.
- 3. Voraussetzung für zielgerichtetes Handeln (Wahrnehmung ↔ Handeln).
- • Gesellschaftliche Prägung beeinflusst Wahrnehmung.
- 4. Gebunden an eine ausreichende Entwicklung des Bewegungsapparates.
- • Größenkonstanz entwickelt sich erst durch „begreifen“ bzw. anfassen von Gegenständen.
- 5. Gebunden an die historische Tätigkeit des Menschen.
- • Durch Sprachentwicklung entwickelte sich die Feinheit des Gehörs.
- • Aus Entwicklung komplexer, feiner Musikinstrumente folgte Verbesserung des Gehörs.
- 6. Unterliegt verschiedenen Gesetzmäßigkeiten:
- a) Biologische Gesetzmäßigkeiten / Erbanlagen (z.B. Fortbewegungsapparat).
- b) Tätigkeiten innerhalb derer sich bestimmte Gesetzmäßigkeiten entwickeln (z.B. räumliche Darstellung)
- c) Gesellschaftlich erzeugte zivilisatorische Welt (z.B. Kultur, gesellschaftliche Regeln).
- d) System des gesellschaftlich übernommenen Wissens.
- 7. Integration polymodaler (Im Sinne von „aus verschiedenen/allen Sinnesbereichen“.) Informationen zu einem relativ Reiz-invarianten Objektabbild (=Perzept)
- – Müller-Lyer-Täuschung: Unterschiedliche Wahrnehmung identischer Längen.
- – Ames'sche Raum: Verzerrung des Raumes führt zu unterschiedlicher Größenwahrnehmung.
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Prozesse der Wahrnehmung
- – Aktiver aber auch passiver Prozess.
- – Kurze Wahrnehmungseinheit (einzeln) oder lange Folge von Wahrnehmungen (kontinuierlich).
- – Afferente (Fremdaufnahme von Reizen) und re-afferente (Rückmeldung von Erfolg eines Reizes
- ( Beispiel. Bewusste Kontrolle/Beobachtung führt zum Feststellen eines Aussprache-Fehlers.) /Wahrnehmung
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Perzept der Wahrnehmung
- – Erkennen von Symbolen (Schrift).
- – Objektspezifische Bezugssysteme bei der Wahrnehmung von Objekten ( Beispiel : DIN A4 Blatt als solches wahrnehmen, selbst wenn es im Format leicht abweicht.)
- – Persona-Phänomen (nach Gottschaldt) : Verzerrung des tatsächlichen Bildes in Richtung eines gewünschtenAbbildes (z.B. Idealbild im Spiegel).
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Teilprozesse des Wahrnehmens / Analyse-durch-Synthese Theorie
A) Aufnahme und Verarbeitung von Informationen
- 1. Vorverarbeitung der Erregungsmuster
- – Beseitigung grober Störungen/Verzerrungen (Glättung), Verdichtung der Reize (unbewusst).(Durch Ganglien-Zellen-Verbände)
- – Kontrast-Verstärkung (Unterschiede werden verstärkt).
- – Rasterverfeinerung (durch Mikrobewegungen z.B. der Augäpfel).
- – Wiedererkennung einfacher geometrischer Formen.
- 2. Kodierung
- – Kinästhetische Kodierung (Bewegung)
- .– Konzeptuelle Kodierung (abstrakt/begrifflich): Abstraktion einer unabhängigen Bedeutung von einerErscheinung (Eigenschaftskodierung).
- – Perzeptuelle Kodierung (anschaulich/bildhaft): Sinnliche Informationen werden nach physikalischenEigenschaften zusammengefasst (Objektkodierung).
- – Zuordnung adäquater Reize zur jeweiligen sensorischen Elementarqualität.
- 3. (Kurzfristiges) Behalten
- – Erhalt von Informationen zur Weiterverarbeitung.
- 4. Vorläufige Analyse und Integration (unbewusster Prozess zur Ordnung und Organisation)
- • Relevanz(-ausnutzung): Ausfiltern der weniger wichtigen Informationen.
- • Assoziationsprozess: Verknüpfung von Einzelerscheinungen.
- • Gradientenerfassung/(Reihen-)Gesetzmäßigkeit: Abgleich mit LZG (Vorwissen).
- a) Entdecken (von Informationen)
- b) Unterscheiden (vorläufige Analyse)
- c) Identifizieren (Wiedererkennung von bekannten Informationen)10
- d) Integrieren: angeborenes Reaktions-/Organisationsprinzip. Reize werden zu Informationseinheiten.➔
- Nach Punkt 4 entsteht Ist-Abbild.
- 5. Synthese eines hypothetischen Gesamtabbildes
- – Lang- und Kurzzeitgedächtnis liefern vorhandene Informationen (Erfahrungen, Erwartungen), die mitaktuellem Reiz ein hypothetisches Gesamtabbild schaffen➔
- Durch Abgleich zwischen Ist-Abbild und Gesamtabbild entsteht ein Informationsüberfluss.
- 6. Aktivierung/Abrufen von Gedächtnisbesitz.
- – Aktivieren von Prototypen/Schemata und Einzelmerkmalen.
- – Einordnen/Klassifizieren von hypothetischem Gesamtabbild mittels Erfahrung.
- 7. Vergleich von tatsächlichem Ist-Abbild und hypothetischem Gesamtabbild.
- – Übereinstimmung oder Nicht-Übereinstimmung.
- 8. Abbruch der weiteren Informationsaufnahme.
- - Wurde keine Übereinstimmung gefunden, geht die Suche weiter.
- 9. Antwort auf den Reiz (z.B. zielgerichtete Handlung).
- • Analyse Prozesse: 1 – 4
- • Synthese Prozesse: 3, 5, 6
- • Vergleichsprozesse: 3, 7, 8, 9 (Ist-Abbild ↔ Hypothetisches Gesamtabbild)
- B) Energetische Prozesse (Aktivierungsprozesse)
- 1. Allgemeiner Aktivierungsprozess (angeborene Orientierungsreaktion)
.- – Aktivierung des Organismus (Freisetzung von Energie im Körper) bei unbekannten Reizen.
- – Tachitoskop: Älteres Gerät zum Darbieten sehr schneller/kurzer Reize (Schrift, Bild).
- – Hypothesentheorie der Wahrnehmung: Im semantischen Kontext werden Worte aufgrundweniger Merkmale (Buchstaben) identifiziert/antizipiert.
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Wahrnehmungslernen
– Es gibt Aspekte, die erlernt und welche, die angeboren sind.
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Erlernt (Empiristen)
- – Deprivation (bei Tieren) führt zu Reizrückständen.
- – Versuche mit der Umkehrbrille (Anpassung der Augen).
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Angeboren (Nativisten)
- – Visuelle Klippe: Kleinkinder krabbeln nicht darüber.
- – Entdeckung der Gambienzellen
- → Angeborene Mustererkennung.
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Kritik an Gottschaldt (Nativismus)
- ✗ Wahrnehmung integriert motorische Aspekte/Leistungen.
- ✗ Prozesse der Verallgemeinerung/Abstraktion sind ebenfalls wichtig.
- ✗ Auswertung von Reizclustern und nicht nur von Einzelreizen.
- ➔ Differenziertes System sowohl mit angeborenen, als auch erlerntenWahrnehmungsleistungen auf mehreren Stufen.
- – Tiefenwahrnehmung ist angeboren und erlernt (Eigenbewegung im Raum dafür notwendig).
- – Unter Reiz-Deprivation ist Tiefenwahrnehmung nur bedingt möglich, kann wieder erlerntwerden.
Katzen-Karussel: Eine Katze ist in Korb fixiert, andere kann laufen (in einem runden Käfig). Fixierte Katze hatWahrnehmungsnachteile, obwohl sie gleiche Sinneseindrücke bekam, wie bewegende Katze.
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Differenzierungskonzept
– Alles notwendige zur Wahrnehmung ist angeboren, aber durch Lernprozesse wird die Wahrnehmungausdifferenziert.
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Bereicherungskonzept
– Grundlage des Wahrnehmens ist angeboren, aber durch Lernprozesse findet Neuerwerbung statt (z.B. feinereUnterschiede im Hören oder Klassifizierungsleistung).
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Kontextabhängigkeit
- – Der selbe Reiz wird abhängig vom Kontext unterschiedlich wahrgenommen.
- a) Situationsabhängig: Neben dem Reiz wird auch die Umgebung wahrgenommen.
- b) Erfahrungsabhängig: Erfahrung wirkt auf das Aktuelle ein (Bezugssystemeffekt (Beispiel: Dauerhafter Lärm führt zur Anpassung/Verschiebung der Wahrnehmung des „Normalniveaus“.) undWahrnehmungseinstellungseffekt(Beispiel: Monotone/dauerhafte Erfahrungen vermindern die Wahrnehmung von Reiz-/Situationsänderungen.)).
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Tiefenwahrnehmung
- – 2-D Abbildung wird durch Erfahrung in 3-D umgewandelt (nach Ebbinghaus).
- – 3-D ist auch ohne Erfahrung möglich, da Sinneseindrücke genug Informationen enthalten(James Gibson, Heute).
- – Objekt-/Physikalischer Raum ↔ funktionaler Raum (durch Handeln).– Bsp.:Dreht sich eine Person im Raum, ändert sich der funktionale Raum, aber nicht der physikalische.
- ➔ Funktionale Struktur des Wahrnehmungsraumes ist nicht vollständig „euklidisch“ (Nichteuklidizität (Längen und Winkel werden nicht „physikalisch korrekt“ wahrgenommen.)).
- – Bsp.: "Verzerrung" von rechten Winkeln, Parallelen sind zusammenlaufend, usw.
- – Bei Erwachsenen ausgeprägte Größenkonstanz in horizontaler, aber nicht im vertikalerRíchtung.
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Funktionaler Raum
1. Konstellativ: Abhängig von der Stellung der handelnden Person, d.h. standort-/beobachtungszentriert.
- 2. Inhomogen: Subjektive Gliederung des Raumes (Bsp.: etwas ist links/rechts von einer Person).3. Anisotrop: Nicht nach allen Richtungen treten gleiche physikalische Eigenschaften auf.
- ➔ Horizontale Linien werden kürzer wahrgenommen als gleichlange vertikale (Horizontal-Vertikal-Täuschung)
- → Auf die elipsenförmige Beschaffenheit unseres Sehfeldes zurückzuführen.
- Mond-Täuschung: Mond knapp über Horizont → bis zu 50% größer wahrgenommen. Erklärungsversuche:
- 1. Aufgrund der Schalenstruktur des Wahrnehmungsraumes.
- 2. Entfernungen sind horizontal schneller zu überwinden als vertikal (biologischer Aspekt).
- 3. Serielles System: Horizontaler Mond wird überschätzt, weil Tiefenkriterien überschätzt werden (Häuser, Bäume).Vertikaler Mond hat keine Tiefenkriterien, da keine Objekte gleichzeitig wahrgenommen werden.Resümee: Vermutlich Mischung aus allen drei Erklärungsversuchen zielführend.Blumenfeld-Hillebrand-Allee: Objektive Reize werden nicht adäquat wahrgenommen. Aufbau einer „Lichterallee“mit jeweils gleichem Abstand führt zu auseinander führender Allee.
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Polymodales Wahrnehmen
- – Mehrere Sinne sind an der Wahrnehmung beteiligt.– Intermodale „Sprache“ zwischen Sinnen (gemeinsamer Code und Metrik).(Das komplexe Zusammenspiel der Sinne ist bisher nicht geklärt.)
- – Visuelle Wahrnehmung leitet und beeinflusst akustische Wahrnehmung (z.B. Schallquellenwirken für uns von gesehenem Ursprung).
- – Größere Objekte erscheinen uns schwerer; dunkle erscheinen schwerer als helle.
- – Koppelung visueller mit kinästhetischer Wahrnehmung (Aubersches Phänomen).
- – Bsp.: Neigen des Kopfes nach links, lässt Objekt nach rechts neigen.
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